Wie ein Kristall: markanter Neubau in der Mittelstraße geplant

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17 Antworten

  1. Uppercrust sagt:

    Ansprechende Architektur ist ja immer Geschmackssache, aber wenigstens ist es kein Kubus, wie 98% aller Arschitechtendesigns. Nur mit Kristallen hat das nichts zu tun. Kristalle sehen anders aus.

  2. xxx sagt:

    „Auch die lange fensterlose Fassadenfront für das Parkdeck im Erdgeschoss soll noch einmal überdacht werden, damit es nicht zum Graffiti-Hotspot wird.“

    Wenn das der einzige Grund für eine Kritik an der fensterlosen Fassade ist, gute Nacht.
    Da kann man den Graffitisprayern fast dankbar sein, dass sie die Allgemeinheit vor einer weiteren öden Betonfläche bewahren.

  3. Philipp Schramm sagt:

    Wer genehmigt solche Bauten? Man sollte sich architektonisch, sprich zumindest, was die Aussenfassade angeht, an den anderen Häusern orientieren.
    Auch der Neubau in der Schulstraße, gegenüber von „Strieses Biertunnel“ passt absolut nicht zum Rest der Häuser.

    • Orakel sagt:

      Keine Angst, in 40-50 Jahren hat sich das Umfeld architektonisch an die neue Fassadengestaltung angepasst. Dann passen eher die übriggebliebenen Altbuzzen nicht mehr ins Bild

  4. 10010110 sagt:

    Im Grunde ist das schon ein interessanter Entwurf, aber wegen der sinnlosen Stellplatzsatzung und der Folge, dass Parkplätze vorzugsweise im Erdgeschoss eingerichtet werden, sehen fast alle Neubauten heutzutage immer wie Bunker aus. Altbauten haben Kellerfenster, ein drei Meter hohes Eingangsportal und dann Fenster in Hochparterre, das sieht ein bisschen freundlicher und einladender aus; Neubauten haben im besten Fall nur Lüftungsschlitze für die Garage unten, und ansonsten nur kahle Wände und ein Mauseloch als Eingang (man kommt ja eh nie zu Fuß durch die Vordertür, sondern nur noch mit dem Auto durch die Garage). Die Neubauten am Uniring 17 oder im „Luwinkel“ sind genau solche Beispiele.

    Abgesehen davon bin ich mittlerweile argwöhnisch, was irgendwelche Ankündigungen von Neubauten angeht. Meistens wird immer groß getönt und am Ende wird es doch bloß ein billiger Standardbau oder es wird gar nix draus. Ich erinnere an den Neubau am Steintor-Varieté, an die großen Pläne auf dem ehemaligen „Tapeten Rappsilber“-Grundstück in der Großen Steinstraße, wo jetzt immernoch nix steht, oder an den Papenburg-Neubau in der Rannischen Straße, der entgegen der angekündigten Entwürfe jetzt wie ein 50er-Jahre Stalinbau aussieht.

    • 10010110 sagt:

      Ach, ich vergaß ja noch den anderen Neubau in der Mittelstraße zu erwähnen – der sieht auch aus wie ein Bunker. Hauptsache Parkplätze in der Altstadt!

      • xxx sagt:

        „…und ein Mauseloch als Eingang“

        Oftmals ist der Eingang zwischen lauter Glasfassadenteilen gar nicht auf den ersten Blick auszumachen. Die wohlstrukturierte Eingangsfassade samt Hauseingang von früher ist abweisenden Beton/ Glas/ Stahlflächen gewichen. Früher wurde Wert gelegt auf eine ansprechende Schaufront zur Straßenseite hin (deshalb waren Wirtschaftsräume wie Küchen, Kammern, Toiletten usw. immer nach hinten raus angeordnet), heute kenne Architekten wahrscheinlich nicht mal mehr diesen Begriff.

  5. Treter sagt:

    Ein Haus in dem man wohnen kann würde es auch tun

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Man möchte in dem Haus nicht nur wohnen , sondern leben!
      Und da darf es schon ein bisschen mehr sein!
      Den ,,kristallklaren“ Unterschied kannst du dir aber von einem schwedischen Möbelhaus erklären lassen, die werben damit!

  6. Pionierleiter sagt:

    Eine große Gnade, wenn der Herr Feigl damit zufrieden ist.

  7. Hej sagt:

    Oh wieder so was modernes zwischen den alten Bruchbuden, stilecht und gelungen, naja man kann ja auch einen Bogen um die Straße machen. Da muss irgendeiner seine Idee verwirklichen, ob’s den anderen passt ist unwichtig. Da gäbe es viel schönere Häuser.

    • xxx sagt:

      Irgendwann muss man so viele Bogen machen, dass man nirgendwo mehr langkommt. Gibt ja kaum noch eine Straße, wo nicht eine gebaute Nachwende-Scheußlichkeit steht.

  8. Kurth sagt:

    Ja da hast du recht, weil sich „Künstler“ verwirklichen müssen, warum eigentlich im öffentlichen Raum ohne das Volk zu fragen. Ich finde ein Haus muss zu seiner Umgebung passen und das sieht aus wie nach einem griechischen Erdbeben, tut mir Leid. Baut doch mal ein Haus!

    • xxx sagt:

      „Angesichts der steigenden Schülerzahlen von rund 340 reicht die alte Halle nicht mehr aus.“

      Das Problem ist nur, dass man heute nicht mehr in der Lage ist, zumindest so ähnlich zu bauen wie früher. Selbst die Quartiere rund um die Dresdner Frauenkirche sind (außer an der Fassade) 08/15 Betonneubauten.

  9. ???? sagt:

    Was passiert eigentlich wenn ein E – Auto im EG Feuer fängt? Wird das Haus dann zum Grill?

  10. Herr sagt:

    Auch ein betonbau in allen Stil gut verkleidet direkt aller mal besser aus als dieses Haus, was jetzt schon aussieht wie nach dem Erdbeben

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