Was wird aus der “Marktwirtschaft”? Gestaltungsbeirat tagt zu Bauvorhaben in der Brüderstraße 7

Der Gestaltungsbeirat der Stadt trifft sich am Montag, 11. März 2024, im Wappensaal des Stadthauses, Marktplatz 2, zu seiner nächsten Sitzung. Im Verlauf des Treffens wird als einziger öffentlicher Tagesordnungspunkt von 14.30 bis 15.15 Uhr das „Bauprojekt Brüderstraße 7“, das historische Gebäude an der Ecke zur Kleinen Steinstraße, vorgestellt und im Expertengremium diskutiert. 

Das 400 Jahre alte Gebäude ist als “Marktwirtschaft” bekannt. Dort hatte sich ein gleichnamiges Lokal befunden. Seit dem Jahr 2011 steht es auf der roten Liste der bedrohten Baudenkmale. In der Vergangenheit wollte ein Investor hier ein Seniorenheim errichten. 

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

Keine Antworten

  1. Baufuchs sagt:

    Und wenn das Haus rein zufâllig eines nachts abbrennt?🤔

    Dann wäre das Denkmal doch zerstört und einem Neubau stünde nichts im Wege. 👍

  2. BESORGTER Hallenser sagt:

    Die Quedlinburger Fachwerkspezialisten wissen wie es geht. Schaut euch diese schöne Stadt an.Und da wird es mit dem Nachbar auch möglich sein in Halle.

  3. Kritiker sagt:

    Es ist unverständlich, weshalb angebliche „Investoren“ solche Objekte einfach verfallen lassen dürfen?

    Jeder weiß, worauf man sich bei so einem Objekt einläßt! Zu kaufen, auf die Lage zu spekulieren und hoffen, dass das Objekt zusammen fällt kann nicht hinnehmbar sein.

    Auflagen erteilen zur Wiederherstellung mit Fristen, ansonsten muss die Stadt das Objekt übernehmen.

    • Fred sagt:

      Ja, guter Vorschlag, aber umsetzbar? Hat die Stadt die Mittel, zu kaufen und selbst zu bauen? Eher wohl nicht, in Zeiten klammer Haushalte. Es reicht schon so nicht vorn oder hinten…

  4. Erna sagt:

    Geeeeenau.
    Wundere mich so schon, dass es noch steht. Vor manchen Gebäuden hat unsere Stadtverwaltung wahrscheinlich doch noch Respekt.
    Naja, wird schon ein Investor kommen , um irgendein Hotel mit Tiefgarage, hinzubauen. Ick wundre mir über jarnüscht mehr.
    Zu retten ist die Marktwirtschaft nicht mehr. Es sei denn, es wird viiiiel Geld reingesteckt. Und das hat die Stadt ja bekanntlich nicht.
    Schade drum

  5. Asche sagt:

    Wirklich schade!
    Gibt es keine reichen Hallenser, die Heimatgefühl und Ambitionen haben?

    • t-haas sagt:

      Nein, die gibt es in Halle nicht. Und irgendwie Geld zum Verschenken, für das dann keine Dankbarkeit ausgereicht wird, hat auch keiner.

  6. Klarheit sagt:

    Enteignen und so etwas wie den Schwemme e.V. draus machen. Die packen das weit besser, als der dusselige Eigentümer, der alles nur abreißen wollte.

  7. PaulusHallenser sagt:

    Was an dieser heruntergekommenen, 400 Jahre alten Bruchbude erhaltenswert sein soll, erschließt sich mir nicht. Hier wird doch wieder nur versucht, Fortschritt und Wandel in Halle zu verhindern unter Verweis auf den Denkmalschutz, damit sich einige Anwohner und Querulanten nicht gestört fühlen.

  8. pragmatisch & unbürokratisch sagt:

    Jungs, sein wir mal ehrlich.

    So schön sieht das Dingens nicht aus und der Eingangsbereich unten rechts in Beton ist nachträglich angeflanscht worden. Is also nix mehr mit Original.

    Abreissen und gut is!

    • Ich sagt:

      Wo bitte, siehst du Beton? Das war ein Versuch, mit Farbe und Pinsel zu arbeiten. Vielleicht schaust du mal dort vorbei