Christmas-Charity-Game der USV Halle Rhinos bringt über 500€ für den Muko-Verein

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Die USV HalleRhinos suchen in der zweiten Basketball-Regionalliga Ost weiter nach ihrer Heimstärke. Gegen den hochfavorisierten DBV Charlottenburg hielten die Nashörner trotz Personalsorgen lange dagegen. Dennochverlor der USV am Ende mit 59:69 und kassierte somit die fünfte Heimniederlage in Folge. Erfreulicher als der Spielausgang war der Erlös von über 500 € aus dem Christmas-Charity-Spiel für den Mukoviszidose-Förderverein Halle.

Die Vorzeichenfür das diesjährige Christmas-Charity-Game waren aus sportlicher Sicht nicht die Besten. Mit Felix Zapf, Nderim Pelaj und Hanno Freimuth musste USV-Coach Philipp Streblow gleich auf drei Leistungsträger verzichten. Bevor es aber auf dem Parkett los ging,wurde noch der ehemalige USV-Trainer Alexander Brumme offiziell verabschiedet. Brumme trainierte die Rhinos die letzten vier Jahre, drei davon in der Regionalliga. Wir sagen auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für alles.

Die Gäste aus Charlottenburg fanden dann vor über 150 Zuschauern besser in die Partie. Von Beginn an spielten die Berliner ihre körperlicheÜberlegenheit aus und brachten den Ball immer wieder unter den Korb. Dort hatten die Nashörner nichts entgegenzusetzen und konnten die Gäste nur selten am Punkten erfolgreich hindern. Im Angriff fehlteden Nashörnern zudem ein wenig Wurfglück und somit gingen die ersten zehn Minuten mit 12:23 an den Gast.

Im zweiten Viertel hatten die Rhinos weiter Probleme in der Offense und ließen die wenigen guten Korbmöglichkeiten noch sträflich liegen. Die Berliner blieben ihren Spielstil treu und punkteten weiter konstant unter den Korb. Mit einem Spielstand von 24:38 ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit kamen die Nashörner besser ins Spiel und zeigten vermehrt sehenswerte sowie erfolgreiche Spielzüge. Doch mehr als fünf Punktekamen die Rhinos in den zweiten 20 Minuten nicht an die Charlottenburger heran. Die Berliner blieben in den kritischen Phasenruhig und suchten weiter im Angriff geduldig ihre Chancen unter dem Korb. Das reichte, um nach 40 Minuten das Feld bei einem Endstand von 59:69 als Sieger zu verlassen. Die Rhinos beenden die Hinrunde mit einer Bilanz von fünf Siegen und sechs Niederlagen auf dem sechsten Platz der Tabelle.

USV-Trainer Philipp Streblow nach dem Spiel: „Mit der ersten Halbzeit können und dürfen wir nicht zufrieden sein. Wir haben dort unseren Kampfgeist und unser Herz vermissen lassen. Nach der Pause haben wirden Kampf angenommen, aber gegen eine abgezockte Truppe wie Charlottenburg sind wir zu fahrlässig mit unseren einfachen Wurfchancen gewesen.“

Nach dem Spiel fand die Auslosung der großen Tombola statt. Als Losfee war Kerstin Stefanowski vor Ort, welche Mitglied im Muko-Verein Halle ist. Sie bedankte sich bei allen Zuschauern, Unterstützern und Spendern und freute sich über die rege Teilnahme bei der Tombola. Ein erster Überschlag nach dem Spiel hat ergeben: Dieses Jahr liegt die Summe der Spenden für den Mukoviszidose-Förderverein Halle e.V. jenseits der 500-Euro-Marke. Den endgültigen Betrag werden wir in den Tagen nach Weihnachten bekanntgeben.

Insgesamt wurden über 20 basketballnahe und-ferne Preise bei der Tombola unter die Zuschauer gebracht. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei dem Restaurant Delphi, derSaalesparkasse, Ballside, dem Rewe-Markt in der Frau von Selmnitz-Straße, dem Cinemaxx am Charlottencenter, ALBA Berlin,Brose Baskets Bamberg, Science City Jena, Blackroll, Zoo Halle, Kickz, Telekom, Kathi, Frisör Koegel, Jez! Mobil,Staffcoach, Papertrophy.com und dem USV Halle Handball für dieBereitstellung der Preise.

Das erste Heimspiel der Rückrunde ist am Sonntag, den 15. Januar 2017 um 16 Uhr, gegen Empor Berlin in der Dreifelderhalle der Robert-Koch-Straße.

Für den USV spielten:Gürtler 11, Pollrich 11, Klaus 11, Kooymann 5, Scholz 5, Schreiber 5, Hoffmann 3, Pötschke 3, Kornow 2, Maleska 2, Zawatzki 1

Foto: Ansichtssache

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