16,7 Prozent der Jugendlichen in Deutschland sind von Cybermobbing betroffen – Anstieg durch Corona

Hat Cybermobbing durch die Coronapandemie zugenommen? Was löst Cybermobbing bei den Betroffenen aus? Wie gehen Schulen, Eltern und vor allem die Schülerinnen und Schüler damit um? Dazu hat das Bündnis gegen Cybermobbing e. V. in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse eine Studie durchgeführt und bundesweit Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte befragt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen zwischen acht und 21 Jahren zum Dauerproblem geworden ist: 16,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind davon betroffen. Damit ist die Zahl der Betroffenen im Vergleich zur Studie 2020 (17,3 Prozent) fast unverändert hoch. 

Rund sieben von zehn befragten Jugendlichen (65 Prozent) gaben an, dass Cybermobbing seit der Pandemie zugenommen hat. Auch 46 Prozent der befragten Eltern,  Lehrer und Lehrerinnen stimmten diesem Trend zu. 

Cybermobbing führt zu gravierenden gesundheitlichen Folgen bei den Betroffenen: körperliche Beschwerden wie auch psychische Auswirkungen belasten die Kinder und Jugendlichen. Die Studie zeigt, dass sich Betroffene vor allem verletzt fühlen (58 Prozent). Viele gaben auch an, wütend oder verängstigt zu sein. Erschreckendes Ergebnis: Jede bzw. jeder sechste hat aufgrund von Cybermobbing schon zu Alkohol, Tabletten oder Drogen gegriffen – fast jede bzw. jeder vierte äußerte Suizidgedanken. 

Die Befragungen der Studie geben zudem Aufschluss darüber, dass  trotz großem Bedarf an Schulen weniger Prävention betrieben wird: Im Vergleich zur Vorgängerstudie sind die schulischen Angebote während der Coronapandemie stark zurückgegangen. Wichtige Maßnahmen, um Cybermobbing entgegenzutreten, sind Prävention und Aufklärung. Dr. Jens Baas: „Am besten ist es, Cybermobbing gar nicht erst entstehen zu lassen. Daher unterstützen wir als TK bereits seit vielen Jahren Projekte zur Gewaltprävention wie das Angebot ‘Gemeinsam Klasse sein‘. Aber auch Hilfsangebote für den Akutfall, beispielsweise den ‘Krisenchat‘.“ Dort beraten professionelle Fachkräfte Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Themen per Chat, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

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16 Antworten

  1. Maria sagt:

    Ist ja hier im Forum nicht anders

  2. Hansi sagt:

    Neuester Trend: Schüler schimpfen sich gegenseitig: „Ey, du Impfopfer!“

  3. ergänzt sagt:

    Ganz einfaches Gegenmittel: Smartphone nicht benutzen.

  4. Rainer mit ai sagt:

    Medley,Loide.…
    Das Thema „Cybermobbing“…
    da kann der eine oder andere schon Geschichten erzählen. 10 Jahre und länger kann sich so ein Game hinziehen, wenn derjenige (der sich als Opfer sieht) es unterstützt ,in dem er noch aktiv online gegen seine Haider mit brüllheulne stichelt und diese somit provoziert nur um zu zeigen,das man nicht besiegt ist. So wird es nie Ruhe geben. Solange der Ofenkäse schmeckt ist alles gut

  5. Hans sagt:

    Was hat denn das 🤦mit Corona zu tun? Cybermobbing gibt es ,seit dem es Internet gibt TikTok, Facebook, Twitter und Co. und dank des Smartphone auch unterwegs

  6. sagt:

    So wad machen nur Assis und primitive und zugereiste ohne Bildung

  7. die Wahrheit sagt:

    Die Deutschen sind nun einmal treue und brave Untertanen und glauben selbst den grössten Mist, den man ihnen erzählt. Das war schon immer so und ist auf der ganzen Welt bekannt.

    Deshalb gibt es hier so viele linke Spinner und die muss man von Zeit zu Zeit einmal einnorden! 😁👍

  8. west sagt:

    neun von zehn haben keine probleme mit mobbing…