Autofahrer in Kröllwitz fährt beim Abbiegen Fußgänger um

16 Antworten

  1. Verkehrsplaner sagt:

    Und wieder einmal ein Mensch im Krankenhaus, weil ein Autofahrer nicht geguckt hat, bevor er (bzw. hier: sie) losfährt.

  2. Wie viele Autofahrer kennen denn diese Regelung überhaupt noch?

    • GenauSo sagt:

      Wenige.
      Wenn es doch nur eine Führerscheinpflicht gäbe…dann würden sich alle an die Regeln halten und diese automatisch um immer befolgen.
      Das zumindest lese ich hier regelmäßig.

    • t. sagt:

      ach der erleuchtete meldet sich aus seinem Elfenbeinturm … heil dir

    • Ich bin's sagt:

      Wieviele Radfahrer wissen nicht mehr, welche Richtung auf Radwegen die Richtige ist und bringen Autofahrer und sich selbst damit in gefährliche Situationen?

      • Peter2 sagt:

        Lustig. Niemand, nicht mal die eigentlich Meldung, hat Radfahrer erwähnt.
        Aber irgendjemand kommt doch wieder auf die Idee aus irgendeinem Grund auf das Fehlverhalten einiger Radfahrer hinzuweisen, auch wenn die weiterhin nur sehr selten jemanden schwer verletzen oder gar töten, außer vielleicht sich selbst.
        Eine Logik ist hinter deinem Kommentar also nicht erkennbar. Oder willst du mit der Aussage irgendetwas relativieren?
        Wenn das nächste mal wieder ein LKW in ein Stauende auf der Autobahn rauscht und dabei ein halbes Dutzend Menschen in den Tod reißt, schreibst du dann auch, dass Radfahrer auch bloß manchmal auf der falschen Seite fahren? Wäre in dem Fall genauso relevant.
        Leute gibt‘s…

  3. Peter sagt:

    Es nimmt wirklich langsam Überhand. Die Stadt muss ganz schnell handeln, sonst gibt es bald wieder einen Toten.
    Da scheinen entweder eklatante Wissenslücken zu bestehen oder einfach pure Rücksichtslosigkeit.

  4. Fakt sagt:

    Oh nun habt ihr endlich mal wieder einen Grund auf die Autofahrer zu schimpfen, hat die Autofahrerin das aber nicht absichtlich herbeigeführt, das habt ihr vergessen, ihr wird es am dollsten leid tun. Und ihr tut so als hätte sie Jagd auf Fußgänger gemacht. Genauso schimpfen die Radfahrer auf die Automobilisten. Alles unverständlich die mich, nicht normal.

    • Verkehrsplaner sagt:

      Na wenn es ihr Leid tut, ist es natürlich in Ordnung, dass jetzt ein Mensch im Krankenhaus liegt, weil sie nicht geguckt hat.

      • Sam 1205 sagt:

        Das heißt doch in dem Artikel nicht, dass sie im Krankenhaus bleiben musste. Mensch lest mal richtig. Und die Ecke ist blöd und das könnte jedem passieren. Immer diese Klugscheißerei hier. Es ist schlimm, dass das passiert ist, aber deshalb muss man sich doch nicht so darüber zerfetzen.

    • Peter sagt:

      Was heißt ihr „endlich mal“? Solche Meldungen gibt es doch täglich.
      Und wenn die Frau es nicht absichtlich hätte machen wollen, hätte sie nun mal besser richtig aufgepasst. Sie führt ein schweres Gerät, mit dem man Menschen erheblich verletzen kann. Wer da mal beim Fahren pennt, der hat sich genauso schuldig gemacht, wie jemand, der es mit Absicht gemacht hat.

    • Faktencheck sagt:

      Na wenn es ihr leid tut, dann ist ja alles supi. Wenn Corona vorbei ist, können wir zwei ja gern mal einen Ausflug in die Ortho machen und du kannst dir anschauen, was passiert, wenn ein Autofahrer einen Radfahrer auch nur leicht streift und junge Menschen nach diesem Vorfall, der dem Fahrer natürlich immer Leid tut, teilweise über Monate Phsysio und Reha machen müssen um annährend die Mobilität von vor dem Unfall zurückzuerlangen. Also JA: hier wird zu Recht auf die spezifische Autofahrerin geschimpft, da das Fahren eines KFZ eine Verantworting beinhaltet. Zudem ist es ein Privileg, kein Recht. Wer also unaufmerksam ist und Fehler macht, dem sollte dieses Privileg entzogen werden.

      • SUV Diesel FCK Greta sagt:

        was passiert, wenn ein Autofahrer einen Radfahrer auch nur leicht streift? Wass soll uns diese Aussage vermitteln, hat der Radfahrer verkehrswidrig und ohne blinken sein überbreiten Radweg verlassen, und ist leider somit in diese Situation geraten? Meine Güte, niemand tut mit Absicht einen Unfall erzeugen und hat bestimmt auch kein Bock auf Verletzte. Bei Verkehrsrambos sehe ich das natürlich ganz anders. Egal ob Raser oder Radfahrer

        • Faktencheck sagt:

          Das spielt aber keine Rolle. Wenn ich Auto fahre, bin ich gegenüber Nicht-Autofahrern IMMER der stärkere Verkehrsteilnehmer. Völlig egal, ob ein Radfahrer/Fußgänger/Rollstuhlfahrer oder sonstiges falsch handelt. Ihr solltet alle mal die StVO lesen. Hier eine Nachhilfe:

          (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
          (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

          Und was passiert, wenn ein Autofahrer einen Radfahrer streift sind meist Stürze, die trotz Helm schwere Schädigungen hervorrufen können.

    • Dddg sagt:

      So ein Pech aber auch, gute und schnelle Genesung für das Opfer

  5. 10010110 sagt:

    Warum hört man eigentlich so selten von Radfahrern, die Fußgänger verletzen? 🤔

  6. KGS sagt:

    Nett, wir ballern erst mal volles Rohr gegen denjenigen , der „Schuld“ hat. Sicher da hat jemand einen Fehler gemacht, sowas aber liegt in der Natur des Menschen und wer sich hier hinstellt und am lautesten Trötet ist garantiert morgen auch bloß nicht fehlerfrei unterwegs.. Wir waren alle nicht direkt dabei. Wir haben eine Polizeimeldung, waren aber keine Augenzeugen des Unfalles.

    „Schuld“ aus der Polizeimeldung ist leider meist nur die halbe Wahrheit. Es ist das was nach Recht und Gesetz dann erklärt wird, bildet aber selten die entsprechende Situation vollumfänglich ab.
    Wo gefahren wird passieren Unfälle. Das ist schon seit der Zeit Usus, seit irgendwer den ersten Handkarren erfunden hat.
    Bei den meisten Unfällen die ich aufnehmen musste waren es fast immer mindestens zweie mit einer Aktie am Zustandekommen. Meist sind die Umstände etwas unglücklich, lässt man die Paragraphenreiterei mal weg, ist es in den meisten Fällen sogar eine Verkettung unglücklicher Umstände und 75% davon sind wiederum der Sturheit geschuldet, welche diese unerträgliche „Platz da ich hab Vorrang Mentalität“ mit sich bringt.

    Bevorrechtigt in einer Unfallmeldung heisst eben auch nicht dass der Fußgänger sich auch vorm Betreten der Straße beispielsweise vom Freisein selbiger überzeugt hat. Wie viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn nicht in „Vollkaskomentalität“ einfach losgelatscht werden würde? Wie oft sieht man es… Den Blick starr aufs Handy gerichtet, ohne nach links und rechts geschaut ohne Anzuhalten einfach losgelaufen? Direkt ins nächste Fahrzeug, dessen Fahrer schlichtweg nicht damit rechnete, dass der Fußgänger einen Haken schlägt.
    Sei es an Kreuzungen, sei es an Fußgängerüberwegen.
    Ich als Bevorrechtigter muss ja erst mal meine Absicht erkennbar anzeigen, dieses auch nutzen zu wollen. Draufloslatschen oder fahren ohne mich von der Situation zu überzeugen ist nicht so zielführend für das Miteinander im Straßenverkehr.

    Ich gebe ferner zu bedenken…
    Jemandem ist ein Schaden entstanden und es tut verdammt weh. Es tut Weh…das ist oft genug die Konsequenz des Stursinns und Beharrens auf den vermeintlich eigenen Vorrang. Nach meinem Dafürhalten nicht sehr intelligent. Immerhin tut es weh…

    Wäre da der Verzicht auf ein Vorrecht, wenn möglich, da nicht die bessere Idee gewesen? Egal ob ich zuerst laufen oder fahren darf, solange ich nicht durch das Verhalten der Anderen zu 100% feststelle, dass ich wahrgenommen wurde und wirklich freie Bahn habe, das ich gefahrlos laufen oder fahren kann, darf ich nicht auf das automatische Einräumen des Vorrechtes durch die anderen Verkehrsteilnehmer pochen. Dann tut es mir als schwächerem Verkehrsteilnehmer garantiert weh wenn ich mich verzockt habe.

    Es gilt für alle der Grundsatz der Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme. Für alle ohne Ausnahme.Auch die mit Vorrang oder Vorfahrt.
    Wenn ich bevorrechtigt bin und merke, der andere pennt…dann tu ich den Teufel um meinen Vorrang zu erzwingen. Dann verzichte ich freiwillig auf meinen Vorrang und lächle wenn der andere erschreckt und gut. Oft genug geht an der nächsten Ampel das Fenster runter und eine Entschuldigung kommt. Wenn ich es nicht mache weiß ich von vornherein, das es dann kracht und mir unter Umständen verdammt weh tut. ich bin mit dem Motorrad der schwächere Teilnehmer.

    Dieses nennt man vorausschauendes, defensives Verhalten und das hat mir die letzten 30 Jahre auf dem Motorrad sicher einige Male den Hals gerettet.

    Die Japaner haben die beste Lösung bei Unfällen im Straßenverkehr. Die dortige Mentalität und Rechtssprechung gibt beiden Beteiligten zu gleichen Teilen Schuld, egal wer von wo nach wo kam und wer eigentlich die größeren Rechte im Straßenverkehr inne hätte. Beide haben versagt. Beide haben Schuld.Finde ich prima…

    • eseppelt eseppelt sagt:

      Haha. Hier hilft nur der Entzug der Fahrerlaubnis, weil der Autofahrer zum einen Verkehrszeichen nicht kennt, zum anderen „Blind“ zu sein scheint und somit an einer gut einsehbaren Kreuzung Fußgänger nicht sieht

      • Sam 1205 sagt:

        Stopp, so gut einsehbar ist sie nun auch wieder nicht. Dann setzen Sie doch nicht so einen Artikel rein, wenn es Sie nervt was andere schreiben. Ich gebe jedenfalls KGS Reccht.

        • Verkehrsplaner sagt:

          Wenn man nichts sieht, muss man sich langsam vortasten, bis man wieder etwas sieht. Auch, wenn das bedeutet, dass man 10 oder sogar 20 Sekunden später am Ziel ist.

    • 10010110 sagt:

      Von einem fahrenden Auto geht grundsätzlich eine erhöhte Gefahr aus. Es ist aber nicht einzusehen, warum vollkommen Unbeteiligte sich dem unterordnen sollen. Sie haben es sich nicht ausgesucht, dass andere mit dem Auto fahren. Eher sollte man erstmal die Gefahr verringern, also weniger Autos fahren lassen.

    • Beerhunter sagt:

      Danke👍👍😇seh ich genauso 👍👍Fehler macht jeder im Leben 🙈 vielleicht kommen die ganzen Autohasser ja Mal selber in den Genuss 🙈😇

      • Rufus sagt:

        Tolle Mentalität dieses „Fehler macht ja mal jeder“.
        Ja sicherlich. Aber Fehler sind nicht gleich Fehler. Wenn dabei jemand zu Schaden kommt, war es ein Fehler, der bestraft werden muss.
        Ich mach auch oft Fehler, aber habe noch nie jemanden dabei verletzt.
        Schon ulkig, dass man da als Autohasser abgestempelt wird, wenn man der Frau in dem Fall die Schuld gibt. Sie wollte abbiegen, sie hätte schauen müssen. Ob der Fußgänger da jetzt am handy spielte oder nicht tut gar nichts zur Sache.
        Versteht endlich, dass ihr mit eurem Auto im schlimmsten Fall jemanden töten könnt. Und den Fehler verzeiht euch dann niemand – nicht mal ihr euch selbst!
        Also fahrt langsam und konzentriert. Handy weg am Steuer und Augen auf die Straße. Ihr habt die Verantwortung, alle anderen bauen darauf, dass ihr dieser gerecht werdet. Wenn ihr das nicht schafft, ist das AUtofahren dann doch eher nichts für euch.

        • PF sagt:

          Wir gehen davon aus, dass die meisten das auch tun, sonst hätten wir Unfälle im Minutenrhythmus.
          Nur ist niemand perfekt. Wer weiß, was hier zusammenkam. Vielleicht blendete sie ein Scheinwerfer von gegenüber und sie hat die (vielleicht) dunkel gekleidete Person, die eben noch nicht auf der Straße war und gerade um die Ecke loslief, dann in der Sekunde nicht mehr rechtzeitig gesehen. Ich war nicht dabei, ihr auch nicht.
          Wenn ich als Fußgänger unterwegs bin, schaue ich halt trotzdem genau, ob das jeweilige Auto so reagiert, als ob mich der Fahrer wirklich gesehen hat. Ändert nichts an der Schuldfrage, aber bringt Sicherheit und überleben.

        • Beerhunter sagt:

          Na also😉😇geht doch😇 persönlich versuch ich mich dran zu halten 😇weiss aber auch nie was der andere tut😇Strafe muss sein! Aber dieses ständige rumgenörgele gegen Autofahrer nervt auch nur noch!

    • Verkehrsplaner sagt:

      Ich hoffe, du hältst dich an das, was du von anderen verlangst. Das heißt: Bei jeder Kreuzung grundsätzlich anhalten, auch bei Vorfahrt (jemand könnte dir die Vorfahrt nehmen) oder bei grüner Ampel (jemand könnte bei Rot fahren), ebenso Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h in der Stadt (um rechtzeitig bremsen zu können, wenn jemand etwas Unerwartetes tut).

    • Radfuchs sagt:

      @KGS

      Schöner langer Text, aber du machst es nicht anders: Bei dir ist der Fußgänger schuld, der nicht aufgepasst haben soll, der auf seinen Vorrang bestanden haben soll.

      Die Polizeimeldung lässt – wie immer – genügend Spielraum für Spekulationen.

      Es ist – aus meiner Sicht – aber weniger wahrscheinlich, dass der Fußgänger freiwillig ins Auto gelaufen ist. Gerade weil es verdammt weh tut.

      • Ich bin's sagt:

        Also wenn mir aus der falschen Richtung ein Radfahrer vor mein Auto fährt, darf ich auch nicht auf mein Recht bestehen und muss stehen bleiben (Brücke Dieselstrasse) Würde ich diesen anfahren und dadurch verletzen, wäre ich dran, obwohl der Radfahrer MIT SICHERHEIT weiss, das er sich auf der FALSCHEN Seite in FALSCHER Richtung bewegt. Nur: ich habe das stärkere Fahrzeug.

    • Frau L. sagt:

      @KGS

      Mit Ihrer ausführlichen Argumentation verdrehen Sie hier die Tatsachen und machen den Geschädigten zum Schuldigen und die Unfallverursacherin zum Opfer.

      • Verblödung voll im Gange sagt:

        Ach so was geschieht ganz öffentlich auch mit Vergewaltigungsopfern und von Messernschwingenden und tretenden Gästen getöteten Menschen.

  7. Ninchen89 sagt:

    Ein Schulterblick ist dafür da, um das Risiko für genau solche Unfälle zu verringern. Nur offenbar kennt den kaum noch jemand…

    • ich sagt:

      Dort hilft kein Schulterblick an der Kreuzung. Vom Fuchsbergweg in die Dölauer Str. biegt man rechts oder links ab. Wenn man rechts abbiegt haben die Fußgänger grün und können loslaufen. Als Autofahrer muss man dort ungemein aufpassen, da man die Fußgänger sehr spät sieht. Aber wer dort öfter langfährt und ich denke mal die Autofahrerin macht das, dann weiß man das. Der Fuchsbergweg ist nun nicht gerade eine Pendlerstrecke.

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