„Cricital Mass“: Radler testen den Joliot-Curie-Platz

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68 Antworten

  1. Genussradler sagt:

    Hier sieht man am konkreten Beispiel, wie viel Radfahrer in ca. 1 Minute eine Kreuzung queren können. Dieselbe Anzahl Blechmonster hätte dafür weit länger gerbaucht, die Straße erbärmlich verstopft, Lärm erzeugt, Fußgänger genervt und die Luft verunreinigt.

    • g sagt:

      Na lärm wurde auch ausreichend erzeugt …. und im fussgänger nerven sind die hallenser Radler ja echte Weltmeister.
      Ansonsten haben sie wohl recht ….schneller gehts schon …
      Wo ist eigentlich der Erleuchtete?

    • Elfriede sagt:

      Naa „Genussradler“ versuchen ir wieder mit provokanten trollmäßigen Kommentaren die Wellen etas hochschlagen zu lassen.

    • Genussmensch sagt:

      Klar, wichtig sind auch die Wheelies. Warum die Polizei nicht mal durchgreift. Da es kein Verband war dürften auf der Tour übrigens einige Verstöße inkl. groben wie Rotlichtverstöße dabei gewesen sein.

      • geraldo sagt:

        Du bist doch bloß neidisch, dass du sowas im Leben nicht mehr hinbekommst.
        Ich auch nicht, aber ich heul auch nicht rum deswegen. Lass doch die jungen Leute ihren Spaß haben!

  2. farbspektrum sagt:

    Und wenn es regnet? Wie viele Radler überqueren dann die Kreuzung?
    Hier hatte niemand Spaß auf dem Fahrrad:
    https://www.meteopool.org/de/webcam-halle-saale-burg-giebichenstein-id909

  3. farbspektrum sagt:

    Übrigens, die Radler haben die STVO immer noch nicht gelesen und wissen nicht, wie ein Verband auszusehen hat.

    „§ 27 Verbände
    (1) Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß.Mehr als 15 Rad Fahrende dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. „

    • rupert sagt:

      Und wie handeln denn die Autofahrer, die die Prüfung zur STVO abgelegt haben??

      Zum wiederholten Male in der Bernburger Straße stadtauswärts. Die Damen und Herren in den Blechkisten wissen gar nicht, was eine Benutzungspflicht überhaut ist. Stattdessen wird man gemaßregelt und gleich abgedrängt.
      Das ist lebensgefährlich! Anschließend beschimft und beleidigt. Und alles in einer Verteidigungshaltung des Straßenraums als Autozone.

      Das ist die traurige Realität beim Fahrradpendeln durch Halle.

  4. mbs sagt:

    Im Vergleich zur Situation vorher ist die Umgestaltung für Radfahrer keine Verbesserung. Eher eine Verschlechterung.

    Der Radweg am Hansering endet direkt vorm Kreuzungsbereich. Radfahrer die geradeaus zur Oper wollen dürfen ein Mal quer über die Rechtsabbiegerspur für Autos. Konflikte sind vorprogrammiert.

    Das schon im Text erwähnte Beispiel mit der Einordnung zwischen den Schienen ist eine schöne Sturzfalle.

    Auch verstehe ich nicht warum es bei der Großen Steinstraße bergauf einen Schutzstreifen gibt, aber nicht bergab. Dieser wäre dort wegen den Schienen und dem Sturzpotenzial sinnvoller als der bergauf, wo Radfahrer nicht so schnell fahren können.

    Man sieht auf jedenfall wieder schön wie die Verkehrsplaner von Halle denken: es sollen (bequem) möglichst viele Autos über die Kreuzung kommen. An Radfahrer wird dann nicht gedacht, indem sichere Alternativrouten schafft und auch ausschildert.
    Ich warte schon auf die Schlagzeile über den ersten Unfall…

    6! Setzen!

    • Else sagt:

      Mmimiiii. Schluchz. Heul.
      Jaaa, ihr wollt 6m breite und überdachte Radwege, schon klar.

      • rupert sagt:

        Nee.
        Regelkonforme 2 Meter! Kein Untermaß, kein Mindestmaß und keine illegalen Sachen wie Benutzungspflicht in Dooringzonen.
        Die baulichen Radwege können dann gern auch ohne Dach sein. Dafür aber bitte durch die ganze Stadt.

        • g sagt:

          Dooringzone … ich lach mich schlapp … welch grandiose wortschöpfung.

          • geraldo sagt:

            Wenn du über die Türe fliegst oder dir das Knie abrasierst, dann lachst du nicht mehr. Bei modernen Autos mit Kopfstützen, hochgezogenem Heck und stark getönten Scheiben hast du kaum noch eine Chance, den Fahrer im Auto sitzen zu sehen…

          • Fußgänger sagt:

            Tja geraldo, dann musst du eben die Geschwindigkeit anpassen. Du kannst nach dem Auffahrunfall auch nicht herumheulen, dass das Auto vor die Kopfstützen hatte. Du bist das Problem, nicht Kopfstützen oder getönte Scheiben.

    • Hinweis sagt:

      Gut zusammengefasst, danke. Die Verkehrsplaner in Halle sind noch immer Leute, die selber nie mit dem Rad unterwegs sind, zumindest nicht im halleschen Stadtverkehr.

    • Philipp Schramm sagt:

      @mbs

      Wo bitte sollte man in der Gr. Steinstraße bergab einen Schutzstreifen einrichten. Die Straßenbahn fährt schon ganz rechts fast am Fußweg.
      Bergauf hat man neben den Schienen wesentlich mehr Platz, weswegen dort auch ein Schutzstzreifen „installiert“ wurde.

      • HansimGlueck sagt:

        Bergab wäre vielleicht wichtiger gewesen.
        Bergauf tut die Schiene weniger weh als bergab, um es mal kurz zu sagen.

        • Achso sagt:

          In Wirklichkeit dient der „Schutzstreifen“ nicht dem Schutz der Radfahrer, sondern dem Schutz der Autofahrer (und Straßenbahnen) vor den Radfahrern. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass er bergauf eingerichtet wurde.

          • Beobachter sagt:

            Auch der Schutzstreifen entbindet nicht von der Pflicht, den Radfahrer (m/w/d) mit mindestens 1,5 m Sicherheitsabstand zu überholen.

    • Wilfried sagt:

      Ja mit mehr als zwei Rädern am Fahrzeug wäre das alles kein Problem, auch Rillenschienen nicht…

  5. Francis Ssengendo sagt:

    Auf dem Foto hat nicht mal die Hälfte der Räder eine StVO konforme Beleuchtung. Gleich alle Räder einsammeln und ein ordentliches Bußgeld verhängen. Freut dann auch die hallischen Fußgänger, die nicht im Dunkeln angefahren werden.

    Zu fehlenden Helmen muss hier mal nichts gesagt werden, gibt ja offenbar wenig in der Rübe zu schützen.

    • Seb Gorka sagt:

      Wem das Foto zur Beurteilung nicht genügt, kann noch bei Streetview Bestätigung finden. Auch da hat kaum jemand Beleuchtung. Am besten gleich den Hersteller enteignen. Ist ja bei den Francisen dieser Welt gerade schwer angesagt.

      Wo in der StVO kann ich mich eigentlich über konforme Beleuchtung informieren?

    • 10010110 sagt:

      Wieso fehlende Helme? Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwo steht, dass Helme vorgeschrieben sind.

    • geraldo sagt:

      Abgesehen davon, dass man selbst die klassische Beleuchtung auf dem Video schlecht erkennen kann: Seit Jahren sind Stecklichter für alle Fahrräder zugelassen. Und die müssen bei Tag auch nicht angesteckt sein.

    • Sazi sagt:

      Die Hälfte der Räder hat keine Beleuchtung (ist zwar Blödsinn, aber das mal beiseite). Und deswegen sollen alle Räder eingesammelt werden? Ich glaube, das mit dem fehlenden Etwas, was ein Helm schützen könnte, ist wohl eher das Problem von Francis.

  6. Montreal sagt:

    Ich fahre nur selten in Halle Fahrrad, da es mir einfach zu gefährlich ist. Daher finde ich es wirklich klasse, dass sich hier monatlich so viele Radfahrer zusammenfinden, um auf sich aufmerksam zu machen.
    Der Radverkehr wird zusammen mit dem ÖPNV die einzig vernünftige Lösung für alle Verkehrs- und Umweltprobleme in der Stadt sein. Ob das irgendwann auch unsere Politiker und unser Bürgermeister verstehen, bleibt fraglich. Scheinbar kann man nur links oder grün wählen, um sich überhaupt eine Verbesserung erhoffen zu können.

    • Florian Gummiadler sagt:

      Die Bürger müssen es kapieren, nicht nur einzelne Würdenträger. Spassfahrten mit spritschluckenden Autos, Kreuzfahrten, Flüge etc. müssen preislich massiv anziehen um deren Aufkommen entsprechend zu senken. Pendler sollten über eine entsprechende Ausweitung der Pendlerpauschale berücksichtigt werden. Alle anderen nicht. Oder wir machen das was viele Bürger (vor allem die eher Konservativen) wollen: NICHTS! Dazu ein bisschen Beten und banges Hoffen. Wird sicher helfen.

    • Fußgänger sagt:

      Ja die Welt ist gefährlich. Vor allem wenn man solche Radler wie im Video auf den Straßen hat. Leider kann natürliche Auslese nicht mehr alles korrigieren. So müssen wir heulende Radler ertragen, wenn mal wieder die Schiene ganz plötzlich auf der Straße aufgetaucht ist.

      • rupert sagt:

        „Natürliche Auslese“?
        Sie meinen die von LKWs in der Stadt Halle getöteten RadfahrerInnen?

        Bitte verbreiten Sie Ihre menschenverachtende Ideologie anderswo.

        • Fußgänger sagt:

          Bitte unterstellen sie ihre menschenverachtenden Unterstellungen anderswo. Es ist zwar schwer einen LKW zu übersehen und generell nicht zu empfehlen sich die Vorfahrt zu erzwingen. In diesen wenigen bedauerlichen Einzelfällen dürfte aber häufig die Hauptschuld beim LKW Fahrer liegen und es mal nichts mit natürlicher Selektion zu tun haben.

          • rupert sagt:

            Sie verachten also nur Menschen, die in Schienen mit dem Rad zu Fall kommen?

            Erklären Sie gern noch mal was Ihre „natürliche Auslese“ bei RadfahrerInnen bedeuten soll…

          • rupert sagt:

            Sie verachten also nur Menschen, die in Schienen mit dem Rad zu Fall kommen?

            Erklären Sie gern noch mal, was Ihre „natürliche Auslese“ bei RadfahrerInnen bedeuten soll…

          • rupert sagt:

            In Schienen zu Schaden kommende RadfahrerInnen hier als „natürliche Auslese“ zu bezeichnen, ist nicht menschenverachtend?

            Klären Sie uns gern auf.

  7. farbspektrum sagt:

    §67
    5) Fahrradpedale müssen mit nach vorn und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern ausgerüstet sein. Die Längsseiten eines Fahrrades müssen nach jeder Seite mit
    1. ringförmig zusammenhängenden retroreflektierenden weißen Streifen an den Reifen oder Felgen oder in den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades oder
    2. Speichen an jedem Rad, alle Speichen entweder vollständig weiß retroreflektierend oder mit Speichenhülsen an jeder Speiche, oder
    3. mindestens zwei um 180 Grad versetzt angebrachten, nach der Seite wirkenden gelben Speichenrückstrahlern an den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades

    • rupert sagt:

      Bitte posten Sie der Vollständigkeit halber auch noch die Regeln zum Parken auf Geh- und Radwegen sowie im Bereich von Grünflächen und in verkehrsberuhigten Bereichen.

      Danke.

    • geraldo sagt:

      Und das alles kannst du in diesem kurzen Video erkennen? Bzw. erkennen, dass diese Ausrüstung fehlt?

    • Gertrud Kessel sagt:

      Das ist dir wichtig? Ob die Speichen reflektieren? Du hast keine anderen Probleme oder?

      • farbspektrum sagt:

        Mir ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass sehr viele Radler die STVO nicht kennen oder sie bewusst ignorierern. Der gelackmeierte ist der Autofahrer, der immer auf Grund der Betriebsgefahr eine Teilschuld bekommt. Selbst wenn er nur vorbeifährt:
        https://tinyurl.com/y3mw6twl

        • geraldo sagt:

          Was willst du auf diesem einen Foto und auf dem niedrig aufgelösten Video denn erkennen? An sehr vielen Rädern sind heute Reifen mit reflektierender Seitenfläche montiert – das kannst du da nicht erkennen. Und auch Halterungen für Stecklichter kannst du so nicht erkennen.

          Deine ständigen Wiederholungen machen deine Behauptungen nicht richtig. Die Giebichensteinbrücke wird von vielen Radfahrern genutzt, viele Radfahrer haben einen Führerschein, sollten also die StVO kennen.
          Und auch das mit dem Vorbeifahren wird durch Wiederholung nicht richtiger: Im konkreten Fall ist ein Radfahrer zu Fall gekommen, weil ein unnachgiebiger Autofahrer diesen genötigt hat, vom Feldweg in den Dreck auszuweichen.

          • farbspektrum sagt:

            „An sehr vielen Rädern sind heute Reifen mit reflektierender Seitenfläche montiert – das kannst du da nicht erkennen. Und auch Halterungen für Stecklichter kannst du so nicht erkennen.“
            Du scheinst im Dunkeln nur zu Hause zu sitzen und nicht die schwarzen huschenden Gestalten auf ihren unbeleuchteten, nichtreflektierenden Rädern zu kennen.

          • Seb Gorka sagt:

            Als die Radfahrergruppe gefilmt wurde, war es taghell. Wenn du also nur Dunkelheit und „huschend Gestalten“ wahrnimmst, stimmt etwas mit deinem Bildschirm oder – das ist das Wahrscheinlichere – mit deiner allgemeinen Wahrnehmung nicht.

  8. Kleine Petze sagt:

    Boah, eyhhh! Wirf das Wort „Radfahrer“ in den Diskurs, lege noch „Verbandsfahrt“ drauf … und … voilá … es schäumt wie Seifenpulver im Eselsbrunnen!

    • farbspektrum sagt:

      Wirf die Wörter „Auto“ und „Parken“ in den Diskurs … und … voilá … es schäumt wie Seifenpulver im Eselsbrunnen!

  9. Radler sagt:

    Oh weh !!
    Wenn ich das Video sehe ! Ohh Ohh Ohhh
    Hier mal eine Ordentliche Verkehrskontrolle (unendlich viele Verstösse gegen die STVO) und durch die Bussgelder könnte ein ganzes Stück Radweg gebaut werden.
    Fordern, fordern und nochmals fordern ??? Wie sähe es um Beispiel mit einer Fahrradsteuer aus ?

    • rupert sagt:

      Kleine Korrektur: Die Radwege müssten eigentlich aus Mitteln finanziert werden, die die Stadt laut der Selbstverpflichtung der Radverkehrskonzeption der Stadt Halle anteilig zum Kraftfahrzeugverkehr aufbringt.

      Die Stadt ignoriert die dort (inzwischen sicher veraltete) Quote zum Radverkehr in Halle komplett und gibt lieber gar keine Mittel über bauliche Maßnahmen an, die dem Radverkehr dienen. In der Folge gibt es überhaupt keine Transparenz.

      Argumentiert wird, Radverkehr könne ja auch KFZ-Straßen benutzen. Daher finden sich bauliche Anlagen für den Radverkehr im Grunde genommen nur dort, wo der Radverkehr dem KFZ-Verkehr aus dem Weg geschafft werden soll.
      Schöne Beispiele sind das Steintor (an der Verengung Richtung LuWu). RadfahrerInnen müssen hier über unerreichbare Drückeampeln auf den engen Geh-/Radweg.
      An anderen Stellen leitet man den Radverkehr einfach in die Gleise (Frankeplatz, Riebeckplatz, Curieplatz, Geiststraße, Markt …). Radinfra gibts da nicht.
      Ein Hauptbahnhof ohne direkte Fahrradanbindung in die Innenstadt! WTF.

      Kurzum: Geld wird für den Radverkehrsinfrastruktur in Halle so gut wie gar nicht ausgegeben, …ausser die Maßnahmen dienen eigentlich indirekt dem KFZ-Verkehr. Ein schönes Beispiel ist auch die Köthener Straße. Sie wurde teilw. erneuert, Radverkehr komplett ignoriert. Auf Beschwerde wurde dann der Gehweg freigegeben. Das ist vor dem Hintergrund der Radverkehrskonzeption schon kriminell.

      Es gibt bei den Verantwortlichen keinerlei Willen den Radverkehr in der Stadt nach vorn zu bringen. Eine positive Ausnahme sind sicher die Fahrradbügel. Hier läuft es zum Glück nicht so unterirdisch.

      • 10010110 sagt:

        Naja, man macht schon etwas für den Fahrradverkehr, aber nur da, wo es keine große Herausforderung ist und der Autoverkehr nicht großartig eingeschränkt werden muss (z. B. in Halle-Neustadt, wo genug Platz ist). Aber mutige Entscheidungen, wo z. B. der Autoverkehr aus Platzgründen reduziert/ausgeschlossen wird, traut sich in Halle kein derzeitiger Entscheidungsträger zu treffen. Lieber schafft man mit gemeinsamen Wegen Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern und lässt diese sich gegenseitig zerfleischen.

    • Falko sagt:

      Bin auch für eine Steuer, und zwar eine die den Radfahrern zugutekommt. Kann ja nicht sein, dass man als Radfahrer die Straßen schont, die Umwelt entlastet, seine Gesundheit fördert(und damit die Krankenkassen schont) und dann dafür nicht belohnt wird! Da muss sich unbedingt was dran ändern!
      Davon kann sich dann auch jeder eine StVZO-konforme Ausstattung leisten. 😉

    • Genussradler sagt:

      Es würde genügen, wenn erstmal eine zweckgerichtete Autobesitzsteuer eingeführt wird und deren Erlöse in den Abbau der Infrastukrur für Autos gesteckt werden.

      • farbspektrum sagt:

        Auf welchem Mond lebst du denn ? Die gibt es doch längst. Es wird Zeit, eine Radbesitzsteuer einzuführen, damit die Radwege davon gebaut werden.

        • rupert sagt:

          Radverkehr entlastet ja gerade die öffentlichen Haushalte durch Einsparungen von sozialwirtschaftlichen Folgekosten (vor allem Gesundheit). Er muss gefördert werden, nicht besteuert.

          Trollen Sie sich mal woanders hin.

          • farbspektrum sagt:

            „Radverkehr entlastet ja gerade die öffentlichen Haushalte durch Einsparungen “
            Falsch, wer Rad statt Auto fährt, zahlt nur die Mehrwertsteuer für den Kauf des Fahrrades und sonst keine weiteren Steuern, die durch das Fahrzeug entstehen.
            Trollen Sie woanders.

          • farbspektrum sagt:

            Es ist eine Studie mit vielen aus der Luft gegriffenen Behauptungen. Papier ist geduldig. Hätten wir nicht die Mobilität von Menschen, Rohstoffen und Produkten, frgae ich mich, wo wir heute ständen. Vermutlich auf dem Niveau von Entwicklungsländern.
            Das fand ich ja interessant:
            „Zu beachten ist laut Gössling allerdings, dass dieser Vergleich keine Aussagen über sekundäre Effekte der Verkehrsmittel zulässt, also ob z. B. ein Autofahrer durch seine Tätigkeit stärker zur wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt als ein Radfahrer (oder umgekehrt).“

  10. stekahal sagt:

    Herr eseppelt, kann damit nichts anfangen.
    Ging es hier um rechtliche Fragen, ob Fahraddemo oder nicht oder wollten sie hier die Ergebnisse des tests bewerten ?
    Am Curieplatz war ich noch nicht mit dem Fahrrad, aber meine bisherigen Testergebnisse haben gezeigt, daß die Radwegplaner nur mitz dem auto unterwegs sind, aber nie ihre selbst verzapften Planungsergebnisse auch mal mit dem Rad gestestet hatten. Sonst wären die planugen anders ausgefallen. Wie kann mann man bei einer neu gebauten Sraße einfach mit einem weißen Strich einen Radweg von der fahrbahn abtrennen und 20m daneben geht im Grünen ein wunderbar nutzbarer Parallelweg ?
    auf der vielbefahrtenen kröllwitzer Brücke sind breite Fußwege mit kaum Fußgängerverkehr, die sich wunderbar teilen ließen, aber die radfahrer wede´n auf die Straße verbannt. auf einer anderen Straße endet der Radweg aprupt und man soll sich in den laufenden verkehr einschließlich Straßenban einfädeln, aber für eine parspur auf der anderen Straßenseite ist genügend Plat. Ich glaube nicht, daß die Verkehrsplaner so lebensmüde sind und mit dem Rad ihre geplanten Wege nutzen werden.

  11. farbspektrum sagt:

    Schade, dass es nicht eine Studie gibt, wiviel Steuern Radfahrer im Schnitt zahlen. Bei den vielen Studenten in Halle dürfte der Schnitt sehr niedrig ausfallen.

    • Seb Gorka sagt:

      Das wär doch sicher nur eine Studie mit vielen aus der Luft gegriffenen Behauptungen, auf geduldigem Papier geschrieben. Sowas überzeugt dich nicht, somit ist dein Bedauern unnötig.

      Eine viel interessantere Statistik wäre, welchen Bildungsabschluss die Mitbürger mit der höchsten Steuerlast haben. Bei vielen dürfte da ein Besuch einer Hochschule die Biografie schmücken.

      Allerdings sagt auch das nichts über hallesche Radfahrer als solches und den hiesigen Joliot-Curtie-Platz aus, den du offenbar wirklich nur von „Streetview“ kennst.

      • Wilfried sagt:

        Der bloße besuche einer höheren Bildungseinrichtung besagt noch gar nix, siehe unsere Politiker. Viel wichtiger ist ein Abschluß in wenigstens einer Studienrichtung, und noch viel besser dann eine adäquate gut bezahlte Tätigkeit, damit andere Bildungsbürger, die „nur“ Realschule abschließen konnten, entsprechend finanziell alimentiert werden können

        • Seb Gorka sagt:

          Deswegen ja die Betrachtung der Steuerlast. Wenn in der Statistik mehrheitlich Realschüler auftauchen, ist meine These widerlegt. Glaubst du, die Mehrzahl der „Großverdiener“ respektive „Großsteuerzahler“ haben nie studiert?

          Du wirfst eben auch lieber alles in einen Topf, weil du nicht außerhalb deiner eigenen kleine Welt in Heide-Nord denken kannst oder willst.

    • Sazi sagt:

      Dein Kardinalfehler besteht darin, daß du glaubst ein Mensch kann nicht Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Benutzer in einer Person sein. Wie willst du denn die Steuern da aufsplitten? Der Anteil der Radfahrer, die nur Radfahrer sind, dürfte sehr gering sein. Und ein Großteil der Autofahrer mehr oder weniger oft auch mal aufs Rad steigen. So verbohrte Anti-Radfahrer wie dich gibt es glücklicherweise in Halle nur sehr wenige.
      Es gibt auch in Deutschland Städte, die aus Überzeugung schon seit Jahren etwas für den Radverkehr machen. Wo Radfahren deutlich sicherer und komfortabler ist als in Halle. Wo ein gesunder Verkehrmix das Leben für alle (!!!) Verkehrsteilnehmer besser macht. Diese Städte sind auch nicht pleite. Und viele Menschen leben dort gern. Und es gibt auch Industrie und Gewerbe. Man muß es nur wollen.

  12. farbspektrum sagt:

    „Bei vielen dürfte da ein Besuch einer Hochschule die Biografie schmücken.“
    Da die meisten nach dem Studium Halle verlassen, also in Halle keine Steuerzahler werden, interessiert es eigentlich nicht.

    • Seb Gorka sagt:

      Nicht alle, die in Halle studierten, führen ein Gewerbe, halten einen Hund oder haben ein Grundstück. Die meisten der gezahlten Steuern sind außerdem Bundessteuern.

      Aber vielleicht ist dir das schon wieder viel zu komplex. Daher eine Abwandlung:

      „Eine viel interessantere Statistik wäre, welchen Bildungsabschluss die Mitbürger – in Halle – mit der höchsten Steuerlast haben. Bei vielen dürfte da ein Besuch einer Hochschule die Biografie schmücken.“

      • farbspektrum sagt:

        Interessant, hat aber mit dem Thema nichts zu tun.

        • Seb Gorka sagt:

          Warum hast du dann das Thema Steuern erst eingebracht? Du wusstest doch hoffentlich, was zu den Steuern, die „in Halle“ gezahlt werden, alles zählt und was nicht? Wenn nicht: schnell noch nach „Kommunalen Steuern“ googeln!

          • farbspektrum sagt:

            Irgendwie bist du schwer von Begriff. Es geht um die Frage, wie diejenigen, die den Ausbau von Radwegen fordern, finanziell dazu beitragen.

          • rupert sagt:

            @farbspektrum:

            Ah, Sie bestimmen jetzt wohl das Thema hier unter einem Artikel zur Critical Mass in Halle?
            Sie schwadronieren hier von Steuern und verstehen nicht, dass die Menschen auf den Fahrrädern gesamtgesellschaftlich auch öffentliches Geld sparen.

            Sie verstehen auch nicht, dass die meisten Radwege aus KFZ-Interessen gebaut werden um die Strassen „frei“ zu bekommen.
            Lesen Sie dazu mal was über die Entstehung des ersten deutschen Radwegs.

            Diejenigen, die den Ausbau von Radwegen fordern haben keine Lust mehr, das öffentliche Geld für KFZ-Infrastruktur und Folgekosten rauszuwerfen.
            Würde das in Halles Verwaltung jemand verstehen, wäre vielleicht ein Umdenken in der lokalen Verkehrspolitik möglich.

          • Seb Gorka sagt:

            Nun hat es also doch wieder mit dem Thema zu tun. Meinst du, dein Hin und Her täuscht über deine Unkenntnis und dein wiederholtes Beschreiten des Holzwegs hinweg?

            Fordern denn – deiner Erkenntis nach – ausschließlich oder wenigstens mehrheitlich Studenten den Ausbau von Radwegen? Irgendwoher muss deine Grundannahme ja erstmal stammen. Ich tippe da allerdings auf Bauch und „vor Monaten“ mal was im TV gesehen und das dann noch durcheinander gebracht.

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