Die HAVAG-Spielregeln für mehr Pünktlichkeit

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31 Antworten

  1. Konstruktiver Vorschlag sagt:

    Ganz einfach, liebe Stadt Halle: Bei einem 7,5-Minuten-Takt statt 15- oder 20-Minuten-Takt hält keiner die Bahn auf, weil man dann nicht lange in der Kälte steht, bis die nächste Bahn kommt, und wenn der Bahnfahrer die Ampel selbst schalten kann, dann müssen die Autos eben warten, bis die Bahn fahren kann. Und ist dabei auch noch schneller unterwegs als derzeit, wo die Bahn am Franckeplatz bis zu fünf Minuten vor der roten Ampel warten muss.

    Kostet natürlich alles etwas Geld, aber dafür könnt ihr ja mal die Parkgebühren anheben statt immer nur die Fahrkartenpreise. Und die ganzen Rad- und Fußwegparker strafen und abschleppen.

    • petty sagt:

      Dafür benötigt es aber Straßenbahnfahrer und Straßenbahnen. Beides ist in Halle sehr knapp. Aber selbst ein 10 Minuten Takt, wenn der bald möglich ist, würde die Situation stark verbessern.

      Das mit der Ampelschaltung ist der sinnvollste und einfachste Vorschlag. Würde den Bahnverkehr enorm verbessern. Am Gimritzer Damm kann der Busfahrer auch die Ampel für sich schalten, um aus der Station rauszufahren. Warum das nicht an jeder Ampel mit Straßenbahnverkehr?

      Anderer Vorschlag: Mehr Puffer an der Endstation einrichten, damit die eine Straßenbahn nicht noch die nächste Route mit Verspätung direkt anfängt, sondern ihre vorherige Verspätung erstmal aussitzen kann und dann ohne Verspätung weiterfahren kann.

    • eseppelt sagt:

      An den Hotspot-Haltestellen, die es betrifft, muss NIEMAND 20 Minuten warten. Da fahren nämlich vier Straßenbahnlinien jeweils im 15-Minuten-Takt, drei davon direkt zum Markt, die andere über Franckeplatz. Wenn da also die Bahn weg ist, kommt in 5 Minuten die nächste

    • L0st~ sagt:

      Problem hierbei ist aber der Mangel an Fahrzeugen und Personal… deswegen gibt es auch demnächst wieder mal Einbußen bei der 16.. auch wenn man das Geld hätte kann man es nicht aus dem nichts umsetzen

  2. Zappelphilipp sagt:

    Wie ärgerlich aber auch …. Fahrgäste .. die stören doch nur.
    Man könnte so schön pünktlich sein,wenn die Fahrgäste nicht wären.

    • Franz2 sagt:

      Die angebrachten Gründe sind absolut nachvollziehbar. Wenn Fahrgäste Pünktlichkeit wollen – wobei sich ehh immer die aufregen, die augenscheinlich genug Zeit haben – dann sollen sie sich nicht in einer Weise verhalten, die die Weiterfahrt verzögert.

  3. havagistan sagt:

    „“Man kann oft bei sich selbst gucken”, sagt Stadtwerke-Sprecherin Iris Rudolph.“
    Ah ja, Fahrgäste schuld – natürlich.

    „Fahrgäste sollten pünktlich an der Haltestelle sein und nicht auf den letzten Drücker noch angerannt kommen.“
    Manchmal kommt die Bahn zu früh und wartet nicht, teilweise sind die Haltestellen und deren Zugänge auch ungünstig gebaut – da muss man manchmal rennen.

    „Andere Fahrgäste halten die Tür frei, verhindern so das Schließen und Abfahren der Bahn, damit der in 100 Meter Entfernung anrennende Fahrgast noch einsteigen kann.“
    100 m, ganz bestimmt – ansonsten wie schrecklich. An der Rennbahn hält die Straßenbahn recht lang und lässt zwei Ampelzyklen verstreichen, damit die Kontrolleure alle überprüfen und sogleich wieder aussteigen können. Da sagen Frau Rudolph oder Hr. Schürer wohl nix dazu.

    „Doch auch das sogenannte 9-Uhr-Ticket hat Auswirkungen – weil sich die Besitzer dieser Tickets, oft ältere Personen, ihre Termine so legen.“
    Ja, wie können die bösen Senioren auch nur den göttlichen HAVAG-ÖPNV nutzen.

  4. petty sagt:

    Vorschlag:
    Die Ampel an die aktiv fahrenden Straßenbahnen richten und nicht an das Geplante. Wenn ich am Rennbahnkreuz wieder täglich sehe, wie minutenlang kein Auto in den Gimritzer Damm fährt, aber schon die 3. Straßenbahn von der Brücke kommend an der Ampel in der Reihe wartet, dann läuft dort was falsch. Menschen sind keine Roboter, die alles perfekt machen. Genauso wenig wie der Straßenbahnfahrer selbst. Die Ampelschaltung in Halle sind generell grottenschlecht.

    Wenn die Ampel sich nach der Straßenbahn richtet und nicht andersrum, dann können die Fahrer die Zeit auch manchmal wieder einholen, ohne, dass die gefühlte 70 in der Stadt fahren und dann an der Haltestelle eine Vollbremsung machen müssen.

    Häufig ist es auch einfach so, dass die Bahnen so überfüllt sind, dass die Türen eben nicht beim 1. Mal schließen. Das ist häufig dann der Fall, wenn die Studierenden zwischen den Campus wechseln müssen (also jede runde Stunde ab X:45 bis zur ungeraden Stunde Y:15) und insbesondere im Abend- und Morgenverkehr. Da könnte man auch etwas besser planen und statt den MGT6D, die MGT-K fahren lassen.

    Und ganz ehrlich, wenn die Bahn die 3. Haltestelle der Route anfährt, die Bahn leer ist, aber trotzdem mit 2 Minuten Verspätung ankommt, ist ganz sicher jemand anderes Schuld.

    • Prost Mahlzeit sagt:

      Guter Vorschlag. Manchmal frage ich mich wirklich, wieso die Ampelschaltungen so katastrophal auf die Bahnen ausgerichtet sind, so am Rennbahnkreuz, am Franckeplatz vom Steinweg kommend oder manchmal auch am Riebeckplatz auf/von der Magdeburger Straße. Für Ampeln sollte eine Prioritätenliste gelten: 1. Tram 2. Fuß- und Radverkehr 3. Autos.
      Dem Autofahrer macht es nämlich am wenigstens aus zu warten.

    • JtD sagt:

      „Die Ampelschaltung in Halle sind generell grottenschlecht.“

      Stimmt. Dazu kommt noch, dass viele Ampeln komplett überflüssig sind. Man merkt es immer wieder – ist eine Ampel mal kaputt, läuft der Verkehr gleich flüssiger.

      Wie gut, dass die Stadt für den Unterhalt mehrere Millionen Euro pro Jahr ausgibt und immer mehr davon aufstellt.

      • Peter sagt:

        „Dazu kommt noch, dass viele Ampeln komplett überflüssig sind“.

        Volle Zustimmung.

        Besonderes Highlight die 3 Millionen Ampeln am Kreisel am Weinbergcampus. Vor allem am Wochenende wird dort eigentlich nur gewartet und nicht gefahren.

  5. Türsteher sagt:

    Hallo,
    Ein weiterer Grund für das Zustellen der Türbereiche ist, das die älteren Niederflurbahnen keine Türen an den Wagenenden haben. Man kann täglich beobachten, dass viele Fahrgäste den Weg zu den Wagenenden scheuen und lieber an der Tür stehen bleiben. Dies behindert den Fahrgastfluss und das Ein- und Aussteigen.
    Bei der zweiten Generation Niederflurbahnen wurde dies zumindest an einem Wagenende berücksichtigt.
    Leider hat sich nun die HAVAG bei der Beschaffung der neuen „TINA“-Bahnen, die ab 2025 zum Einsatz kommen sollen, wieder gegen Türen an den Wagenenden entschieden, obgleich die Option beim Hersteller besteht. Darmstadt und Rostock haben zum Beispiel so bestellt.
    So wird es auch langfristig zu Behinderungen beim Ein- und Aussteigen kommen, was zu längeren Haltestellenaufenthalten führt.

  6. strabanutzer sagt:

    Ich würde mir wünschen dass gleichzeitig die HAVAG an ihre Fahrer die eindeutige Anweisung erteilt, nicht zu früh loszufahren. Fährt man sehr oft, kann man die Wegzeit zur Haltestelle ziemlich gut einschätzen. Und es ist mehr als ärgerlich, wenn man beim ankommen die Bahn 2 Minuten zu früh weg fahren sieht.

    • Der Prophet sagt:

      Wenn die Bahn tatsächlich 2 Minuten zu früh abfährt kannst du eine Beschwerde einreichen.
      Wird überprüft, also wenn es stimmt gibt es disziplinnarische Maßnahmen zur Folge. Aber nicht bei 30sekunden zu früh.

  7. Abo Besitzer sagt:

    Gab es die Flyer auch in arabisch oder afrikanisch?
    Genau die drücken ständig die Türen auf.
    Die kennen keine Pünktlichkeit.

    • 🤔🤔🤔 sagt:

      👍👍👍👍

    • Goldstück sagt:

      Ja, das habe ich auch mitbekommen.
      Auch hier ist ein Tenor Richtung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zu sehen. Die verstehen einfach komplexe Zusammenhänge nicht.

      Alternativ können die Fahrer doch bestimmt die Türen sperren

      • Der Prophet sagt:

        Man kann die Türen nicht sperren, dies ist nicht zulässig.
        Es sei denn die Tür ist defekt.
        Und ja l, das Problem unserer Goldstücke ist bekannt und natürlich wissen die das auch und den ist es ‚egal‘ wie vieles anderes auch denen egal ist, zum Beispiel arbeiten zu gehen 🙏

  8. PaulusHallenser sagt:

    „Die Linie 10 kommt 9.32 Uhr an der Haltestelle “Zentrum Neustadt” an. Laut Plan soll sie 9.43 Uhr auf dem Marktplatz sein. Doch in der Realität ist sie erst 4 Minuten später da“

    Das ist doch kein Wunder bei dem Gesindel, das in Halle-Neustadt wohnt. Das liegt nicht an der HAVAG, sondern an der typischen Klientel in diesem Stadtteil. Flyer werden da nicht viel bringen, da die Anwohner dort seit der Schulzeit höchstens mal den neuen Handyvertrag gelesen haben.

  9. Emmi sagt:

    Ich finde diese Aussage echt toll:“Fahrgäste sollten pünktlich an der Haltestelle sein und nicht auf den letzten Drücker noch angerannt kommen. “
    Hat das noch was mit Service zu tun. Kommt gleich nach der Aussage vom Politiker“Waschlappen benutzen!!!!!!
    ,☝️🤭

    • Franz2 sagt:

      Die Aussage ist doch komplett richtig ! Warum sollte man von Fahrgästen nicht Pünktlichkeit erwarten können ? Wenn ich nicht pünktlich bin, fährt die Bahn ohne mich. Punkt ! Soll jede Bahn jetzt warten, weil irgendwer sein Leben nicht geregelt bekommt und zur Bahn hetzt ? Gerade im Winter wird das lustig, wenn die Leute lieber rennen, anstatt auf die nächste Bahn zu warten.

  10. 080858 sagt:

    Leider liegen die Probleme langer Haltestellenaufenthaltszeiten auch an der Konstruktion der Straßenbahnen selbst. Bei den MGT-K Bahnen kann kein Fahrgast im Gang stehen wenn daneben einer zum Aussteigen vorbei will, weil die Gänge einfach zu schmal sind. In der Folge steht alles im Türbereich und da muss ein Großteil der Fahrgäste unfreiwillig zwischendurch aussteigen, damit die eigentlichen Aus- und Umsteiger die Bahn überhaupt verlassen können. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Probleme bei der neuen Straßenbahngeneration vom Typ TINA baulich nicht bestehen…

    • havagistan sagt:

      leider nicht, mit TINA wird es genauso sein.
      Das liegt einfach an der Spurbreite in Halle. Man müsste für einen spürbaren Effekt, die Gleisen austauschen und dann könnten breitere Straßenbahnen kommen.

      Das wird aber nicht passieren.

      • 080858 sagt:

        An der Spurbreite von einem Meter kann es nicht liegen, da bei den Bahnen vom Typ MGT6 dieses Problem nicht existiert. Diesbezüglich haben wir dann offenbar einen technischen Rückschritt zu verzeichnen. Fahren die Besteller selbst nicht mit den Bahnen mit? Wie das ganze aussieht kann man täglich kurz vor 7Uhr in der SL 2 vom Klinikum Bergmannstrost bis zum Hauptbahnhof erleben. Und wenn dann die unfreiwillig Ausgestiegenen und die Wartenden in Höhe des Fahrgastunterstandes auch noch eine querstehende „Mauer“ bilden, wird das Verlassen des Bahnsteigs eine Herausforderung…

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