Gefallenendenkmal in Halle-Dölau restauriert

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6 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Und am Steintorcampus haben Linke Studenten am Kriegerdenkmal die Namen und Widmungen der gefallenen Studenten der Landwirtschaftlichen Fakultät verdeckt (https://hallespektrum.de/nachrichten/vermischtes/linke-wollen-kriegerdenkmal-fuer-die-gefallenen-landwirte/202968/). Wie unterschiedlich die Filterblasen doch sein können.

  2. Uppercrust sagt:

    Krieg war und ist schrecklich. Heute sieht man vieles und andere Dinge natürlich anders als zu ihrer Zeit. Dennoch sollte man nicht geschichtsvergessen sein und solche Denkmäler würdigen wie hier geschehen. Aktuell erinnert die Situation mancher selbstgerechter Eiferer schon an die Anfänge der Kulturvernichtung der chinesischen Kulturrevolution. Denkmäler werden zerstört, Straßen unbenannt und Mohrenapotheken beschmiert.
    Und dieselben Leute beschweren sich über die Denkmalvernichtung der Taliban. Es gibt ja auch noch haufenweise nach Kommunisten benannte Plätze, und das war eben auch Teil der Geschicht, wie auch Mohrenstraße oder Kriegerdenkmäler, wobei letztere ohnehin meist Opfer benennen, den etwas anderes waren die verheizten Soldaten oft nicht.

  3. farbspektrum sagt:

    Für mich haben Gefallenendenkmäler das Geschmäckle von Kriegsverherrlichung. Man sollte sie dem Zerfall der Zeit überlassen.

    • Paulaner sagt:

      @Farbspektrum
      Deine Kommentare lassen mir langsam die Nackenhaare zu Berge stehen. Ob Gefallenendenkmal oder Grab auf einem normalen Friedhof: es sind alles Menschen welche nicht vergessen werden sollten. Die meisten gefallenen Soldaten konnten nicht zu Hause beerdigt werden. An diese erinnern die Denkmäler! Bist du jemals über Friedhöfe gelaufen und hast die Grabsteine angeschaut? So viele Menschen liegen dort, welche durch Kriege oder deren Auswirkung ums Leben gekommen sind. Sollen auch diese der Vergessenheit überlassen werden?
      Deine Asche und deine Kommentare sollten doch lieber in alle Winde verweht werden. Da braucht sich niemand mehr drum kümmern.

      • farbspektrum sagt:

        Mir ist schnuppe, was dir steht.
        „Fast alle im Kontext des Ersten Weltkrieges entstandenen Kriegerdenkmäler können als Versuche betrachtet werden, den gewaltsamen Tod der Gefallenen dadurch zu legitimieren, dass dieses Opfer bedeutsam für den Fortbestand von Vaterland und Volk gewesen sei. Der Soldatentod, einschließlich der Erinnerung daran, wird in den politischen Dienst genommen beziehungsweise funktionalisiert. Der Soldatentod wird den Überlebenden zur Nachahmung empfohlen.“ (volksbund.de)

      • Sascha sagt:

        Was kaum einer zu wissen scheint: diese Denkmäler mit ihren Namenslisten sind für die Ahnenforschung höchst wichtig.

  4. themis sagt:

    So wie im Text geschildert, zeigen die Namen im Denkmal zum Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkrieges, dass Krieg auch das kleinste Dorf betrifft, jede Familie, direkt oder indirekt. Und das sind bestimmt nicht die Namen derer, die den Krieg angezettelt haben.
    “Ja auch dich haben sie schon genauso belogen
    So wie sie es mit uns heute immer noch tun
    Und du hast ihnen alles gegeben:
    deine Kraft, deine Jugend, dein Leben.
    (Hannes Wader/Eric Boogle: Es ist an der Zeit/ The Green Fields of France)
    Die Restaurierung ist auch eine Mahnung, dass es einen Krieg nie wieder geben darf. Das Lied “Kleine weiße Friedenstaube“ kannte hier früher jedes Kind. Frieden ist kostbar und nicht selbstverständlich.

  5. JEB sagt:

    Mag ja sein, dass die Denkmäler unter anderen Voraussetzungen entstanden sind. Wenn man aber die Namenslisten sieht, selbst in kleinste Dörfern meist ellenlang und vielfach die selben Nachnahmen, dann ist dies jedenfalls für mich Ausdruck des Wahnsinns des Geschehenen. Das ist Mahnung, aber auch Gedenken an die Mensch. Insofern habe diese Erinnerungsmale volle Berechtigung.

  6. JEB sagt:

    Namen natürlich ohne h

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