Hallesche Kneipen werben für Aktion gegen rechten Aufmarsch

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65 Antworten

  1. Remus Lupin sagt:

    Identitäre in Gänsefüßchen!? Das erinnert an die Parolen der frühen Jahres des Kalten Krieges und die die – O-Ton Westfernsehen -: sog. DDR.
    Das Denkmodell »Identität« hat ohne das Denkmodell »Differenz« keine Existenzberechtigung. Um zu sagen, was uns gemeinsam ist, müssen wir halt sagen, was wir nicht sind. Damit offenbart der Aufruf der kalten Krieger von Bündnis »Halle gegen Rechts« ebenfalls eine Art »identitäres« Konzept. Konsequenterweise müssten sie sich also selber stoppen!
    Apropos Identität: Assimilieren sich die sog. Refugees in den europäischen Kulturkreis? Oder sind sie auf ihre Weise ebenfalls »identitär« und behalten ihre Sitten, ihre religiösen Praktiken, ihre Vision von Mann, Frau und Gesellschaft bei? (Dann bezieht sich der Aufruf auch auf sie!) Wir müssen nicht in amerikanische Großstädte schauen, in denen es Chinesen-, Italiener- und andere Viertel gibt, wenn wir das herausfinden wollen. Es reicht auf die sog. NoGo-Areas in einigen deutschen Städten ein Auge zu werfen. Das gelingt allerdings nur, wenn wir den hermetischen Deckel des Eisernen Vorhangs unserer Beobachtung öffnen.
    Zu diesen Bierdeckeln. Sie sind letztlich Werbung. Sollte es am 20. Juli zu Szenen der Gewalt kommen, die vom Lager derer ausgehen, die hier diese Werbung in Umlauf bringen, dann muss der Staat die dafür Verantwortlichen wenigstens nicht lange suchen…

    • rupert sagt:

      „Differenz“, „Parolen“, „Assimilieren“, „kalte Krieger“, „NoGo-Areas“?
      Ganz schön starke Begriffe.

      Schauen wir doch mal unter den „hermetischen Deckel des Eisernen Vorhangs unserer Beobachtung“:

      „Ideologisch vertreten die Identitären einen Ethnopluralismus. Er geht von einer biologisch begründeten Einheitlichkeit einer Volks- und Abstammungsgemeinschaft aus und strebt die kulturelle „Reinhaltung“ der Gesellschaft von äußeren Einflüssen an, die als „fremd“ oder gar „feindlich“ definiert werden. Daher fordert die IB „ethnopluralistische Vielfalt“ statt „kulturellen Einheitsbreis“. Jedes „Volk“ – gemeint in einer völkischen Bedeutung als ethnisches Kollektiv – habe eine separate gemeinschaftliche Kultur und einen je „eigenen Charakter“, die gegen Bedrohungen und Vermischungen zu schützen seien. Der Begriff „Rasse“ werde (…) zwar vermieden, jedoch sei der Bezug auf die nationalsozialistische Parole „Du bist nichts, dein Volk ist alles“ „offensichtlich“. In der Rassismusforschung wird die von der Identitären Bewegung vertretene „ethnopluralistische“ Konzeption als „Rassismus ohne Rassen“ definiert.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Bewegung#Ideologie

      Interessant.
      Und wie steht es wohl um das Konzept des „europäischen Kulturkreises“ und das Konzept der „Assimilation“, welches Sie oben ansprechen?
      Lesen wir mal weiter:

      „Durch eine möglichst unverfängliche Sprache und eine mitunter subtile Beeinflussungsstrategie auf den öffentlichen Diskurs sollen in der Gesellschaft negative Assoziationen gegenüber rechtsextremistischen Parolen und Ideen überwunden und eine gesellschaftliche Anschlussfähigkeit erreicht werden. Diesem Ziel dienen neue Begriffs- und Theoriekonstrukte; zudem sollen Sagbarkeitsfelder erweitert und dadurch eine neue Akzeptanz gegenüber extremistischen Werten und Vorstellungen geschaffen werden. Die Fokussierung der IB auf eine vorgebliche ethnokulturelle Identität als zentrales Merkmal einer Zugehörigkeit zur Gemeinschaft steht im Widerspruch zum freiheitlichen Wesen des Grundgesetzes, das die Menschenwürde als Fixpunkt definiert.“

      Ihr Zitat: „Apropos Identität: Assimilieren sich die sog. Refugees in den europäischen Kulturkreis?“

      Na sowas,
      schon wieder Bingo.
      Und im Widerspruch zum Grundgesetz.

      Packen Sie Ihre Ideologie vom Kulturkampf mal wieder ein.
      Es soll Menschen geben, die in kultureller Heterogenität friedlich zusammen. leben.

      Niemand muss assimiliert werden.
      Wir sind ja schließlich nicht die hier: „https://en.wikipedia.org/wiki/Borg“

      • Remus Lupin sagt:

        Halten Sie das System der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund optimal? Schaun Sie einfach mal ins Nachbarland Frankreich, da können Sie Trends erkennen, die uns hierzulande noch bevorstehen können. »Die Banlieues sind zum Inbegriff einer gescheiterten Integration geworden.« (Fluter #62; wird von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben!) Wäre das keine Herausforderung für Leute wie Sie?
        Irre ich? Sie sind vielmehr schwer damit beschäftigt, den Kampf der Ideen gewinnen zu wollen. (Das wollen die anderen übrigens auch.) Nun treten Sie einfach mal aus Ihrer Echokammer heraus und beobachten Sie, wie die, die nicht zu ihrem Kreis gehören, Aktivsten wie Sie und ihre Aktionen wahrnehmen! Darf ich Sie erinnern, daß 1989 Menschen in diesem Lande friedlich auf die Straße gegangen sind, um bestimmten Ideen (und den Predigern) Lebewohl zu sagen…
        »Unverfängliche Sprache und eine mitunter subtile Beeinflussungsstrategie« ist das weiß Gott nicht, die sich auf https://mobile.twitter.com/halggr findet:
        »“Seebrücke
        @_Seebruecke_
        Jul 1
        Es reicht! Auch wir sind #CarolaRackete und wir machen uns hiermit strafbar.«
        Oder:
        » IB in Bochum-Doku einer extrem rechten Gruppierung
        @IbDoku
        17h
        Am 20. 7. proben Identitäre mit ihrem letzten Aufgebot noch einmal den Aufstand in #Halle. Zum Glück gibts vor Ort viele liebe Menschen, die das nicht zulassen wollen…«
        Oder:
        »Im Weltbild der Identitären sind Personen so durch die Sozialisation in einer bestimmten Kultur geprägt, dass sie diese Prägung nie ablegen können und es automatisch zu Konflikten kommen muss.« (Quelle: https://kickthemout.noblogs.org/post/2019/06/20/zur-ideologie-der-halleschen-identitaeren-gruppe)
        K&K vom Rittergut sollten Halle gegen Rechts eine großzügige Spende zukommen lassen. Anonym versteht sich. Leute wie Sie machen nämlich kostenlos Werbung für deren Sache.

        • rupert sagt:

          Die Einen retten Flüchtlinge unabhängig der Herkunft vor dem Ertrinken.

          Die Anderen machen fremdenfeindliche Stimmung und fordern „Migranten raus“.

          Was ist an diesem Unterschied so schwer zu verstehen?
          Sie verschleiern hier die Differenz.
          Das ist sicher kein Zufall.

          Am besten Sie versuchen noch mal, den Mauerfall von 1989 in dieser Erzählung reinzubiegen.

          • mirror sagt:

            Es gibt noch mehr Unterschiede, als dieses platte Braun-Rot-Denken.

            Die einen wollen die Grenzen für Wirtschaftsflüchtlinge schließen und das Geld über Entwicklungshilfe den wirklich Bedürftigen auf den Müllhalden der Mega-Cities in Afrika zukommen lassen, die anderen geben jährlich Milliarden für ein gutes Gefühl aus.

          • rupert sagt:

            „Schön“, dass sich sofort jemand findet, der den Unterschied der Ideologie gleich wieder verwischen will und mit simplen Farbzuordnungen verwechselt.

            Lesen Sie bitte nochmal den Beitrag, um den es gerade ging, bevor wir hier das Thema wechseln und über Geld sprechen.

            Danke.

          • mirror sagt:

            Ihr Schubladendenken habe ich schon verstanden.

  2. g sagt:

    gibt es eine liste von solcherart politisch engagierten Wirten? dann könnte man diese Lokalitäten gleich weiträumig umfahren.

    genau solche Aktionen und Signale sind es welche die Gesellschaft noch weiter spalten… von Extremistenseite ist das ja gewollt

    • Seb Gorka sagt:

      Und du springst auch noch darauf an. Glückwunsch!

    • Achso sagt:

      Als Besucher dieser Lokalitäten würden Dir diese Bierdeckel sowieso auffallen. Da Du sie offensichtlich nicht besuchst, werden die Wirte auch Deinen im Internet erklärten Boykott verkraften können.

    • Theo sagt:

      Wieder einmal absoluter Käse, g! Wie immer! Rechter Müll! Mehr kommt von dir nicht. Wie berechenbar. Wie langweilig. Die Leute haben keine Lust auf solche wie dich. Habe ich solche Kundschaft wie dich, mache ich das Gleiche. Rausschmeißen und zwar im hohen Bogen. Ich arbeite nicht für Nazis, Identitäre oder vergleichbare Psychopaten. Ja, die Gesellschaft ist gespalten. Aber die Spaltung ist erst so verstärkt spürbar, seitdem die AfD und solche Hardcore-Nazis wie Höcke, Poppenburg, von Storch und die vielen kleinen Hobbyfaschisten dieser Republik sich vom gesellschaftlichen Konsens verabschiedet haben, dass wir sowas wie zwischen 33 und 45 nie wieder haben wollen. Solche Leute, wie du springen auf diesen Hasszug mit voller Inbrunst auf.

      • g sagt:

        Sie sind wirt? … na wers glaubt.
        Zumindest sind sie aber ein gutes Beispiel dafür wie sich mittlerweile jeder pleppo zum moralischen weltenretter aufspielen kann.

      • PK sagt:

        Was die Debatte zu allerletzt braucht sind Menschen mit einem derartigem Mangel an sozialen Kompetenzen wie sie, Menschen die sofort hysterisch werden wenn sie die Sichtweise ihres Gegenüber nicht teilen.* Das ist das Grundproblem Migration betreffend, die einen fokusieren ausschließlich die Probleme, die anderen blenden sie komolett aus. Treffen sich beide, wird erst mächtig Staub aufgewirbelt um dann gesenkten Hauptes aufeinander loszustürmen. Am Ende interessieren sich beide Parteien einen feuchten Kehricht um Flüchtlinge, man kann sich aber trefflich über das Thema profilieren, vielleicht wird man als Wirt sogar mehr Bier los… 😀

        *Mir fällt bei solchen Menschen immer der Satiriker Friedrich Stoltze ein: Der beste Mensch is e Ärjerniß,
        wann err net aach von Frankfort is.

      • Sachverstand sagt:

        So, genau so, @Theo, schaut es aus. meine volle Zustimmung!

  3. Leser sagt:

    „Identitäre in Gänsefüßchen!? Das erinnert an die Parolen der frühen Jahres des Kalten Krieges und die die – O-Ton Westfernsehen -: sog. DDR.“

    Wie wäre es mit Meinungsfreiheit?

    „Das Denkmodell »Identität« hat ohne das Denkmodell »Differenz« keine Existenzberechtigung.“

    Jeder kann denken und glauben, was er will.

    „Um zu sagen, was uns gemeinsam ist, müssen wir halt sagen, was wir nicht sind.“

    Wo steht das?

    „Damit offenbart der Aufruf der kalten Krieger von Bündnis »Halle gegen Rechts« ebenfalls eine Art »identitäres« Konzept. Konsequenterweise müssten sie sich also selber stoppen!“

    Es ist doch aus deiner Sicht eine gute Sache, wenn man Feuer mit Feuer bekämpft.

    „Apropos Identität: Assimilieren sich die sog. Refugees in den europäischen Kulturkreis? Oder sind sie auf ihre Weise ebenfalls »identitär« und behalten ihre Sitten, ihre religiösen Praktiken, ihre Vision von Mann, Frau und Gesellschaft bei? (Dann bezieht sich der Aufruf auch auf sie!)“

    Die Deutschen verhalten sich nicht anders. Sie gehen am liebsten zum Italiener essen! Auch Döner ist sehr beliebt, sogar bei den rechten Saumägen.

    „Wir müssen nicht in amerikanische Großstädte schauen, in denen es Chinesen-, Italiener- und andere Viertel gibt, wenn wir das herausfinden wollen. Es reicht auf die sog. NoGo-Areas in einigen deutschen Städten ein Auge zu werfen. Das gelingt allerdings nur, wenn wir den hermetischen Deckel des Eisernen Vorhangs unserer Beobachtung öffnen.“

    Ich bin gerade in der Innenstadt. Die Lage ist ruhig. Wo lebst du?

    „Zu diesen Bierdeckeln. Sie sind letztlich Werbung. Sollte es am 20. Juli zu Szenen der Gewalt kommen, die vom Lager derer ausgehen, die hier diese Werbung in Umlauf bringen, dann muss der Staat die dafür Verantwortlichen wenigstens nicht lange suchen…“

    War das eine vorhersagende Prophezeiung?

    • Remus Lupin sagt:

      „Wie wäre es mit Meinungsfreiheit?“
      Upps? Endet die nicht, um einen Gedanken von Karl Popper aufzugreifen, in dem Augenblick, wenn die Einschränkung dazu dient, die Meinungsfreiheit zu sichern? Klingt irgendwie paradox. Oder habe ich Sir Popper da falsch verstanden?

      „Jeder kann denken und glauben, was er will.“ und „Wo steht das?“ (gehört zusammen). Der Gedanke stammt von Armin Nassehi; sinngemäß geäußert in der TV-Doku „Europas Neue Rechte“ (2017). Von ihm zu empfehlen das Buch „Die letzte Stunde der Wahrheit. Warum rechts und links keine Alternativen mehr sind.“

      „Es ist doch aus deiner Sicht eine gute Sache, wenn man Feuer mit Feuer bekämpft.“
      Habe ich nicht behauptet. Feuer mit Feuer zu bekämpfen gilt als hohe Kunst. Haben die liberalen Feuerwehrleute im letzten Jahrhundert zweimal vorgeführt, wie man das macht. (1945 & 1989)

      „Die Deutschen verhalten sich nicht anders. Sie gehen am liebsten zum Italiener essen! …“
      Assimilation (im Sprech der Soziologen) ist das Angleichen einer gesellschaftlichen Gruppe an eine andere unter Aufgabe eigener Kulturgüter… Die Deutschen können das demnach, andere müssen noch üben. Aprops Saumagen: Gibt es in Halle eine Gastro, die den auf echte Pfälzer Art auf der Karte hat?

      „… Wo lebst du?“
      In Halle. Ich habe, was die NoGo-Areas betrifft, nicht, noch nicht an Halle gedacht (und auch nicht an Connewitz in Leipzig 🙂 ).

      „War das eine vorhersagende Prophezeiung?“
      Nein! Meine Kristallkugel ist gerade zur jährlichen Feinjustierung.

      • Achso sagt:

        „In Halle. Ich habe, was die NoGo-Areas betrifft, nicht, noch nicht an Halle gedacht“
        Sondern hauptsächlich an Orte, die Du nur aus dem Internet kennst?
        Sind die Chinesen- und Italienerviertel in Amerika eigentlich No-Go-Areas?

        • Remus Lupin sagt:

          Zur ersten Frage: ganz so ein Reisemuffel bin ich nicht, daß ich nur virtuelle Erfahrungen habe. Fahr mal in einige Großstädte in NRW und NSA.
          Zur zweiten Frage: Nein; aber sie sind ein Beispiel dafür, daß Ethnien (oft) eben zusammenbleiben. Trotz gleicher Sprache und inzwischen langjähriger Geschichte…

      • 10010110 sagt:

        „Ich habe, was die NoGo-Areas betrifft, nicht, noch nicht an Halle gedacht (und auch nicht an Connewitz in Leipzig 🙂 ).“

        Die Eisenbahnstraße in Leipzig entwickelt sich schon eher da hin. Und die Schlosserstraße in Halle hat bekanntlich auch nicht den besten Ruf.

  4. Fräänk sagt:

    Der „Aufmarsch“ der Identitären und der „Protest“ des Bündnisses der nicht nachdenkenden. Framing vom Feinsten.
    Was spricht dagegen Europa seine Heimat zu nennen und gegen diese Irre Überbevölkerung zu verteidigen? Sollte die Gemeinschaft der reichen Länder nicht da helfen wo es brennt. In den afrikanischen Ländern verhungern jeden Tag tausende Kinder und man tut nichts weiter als junge kräftige Männer bootsweise herzuholen. Die wirklich Armn und Schwachen werden zurückgelassen. Heuchlerisch!

    • Seb Gorka sagt:

      Was spricht dagegen, dagen zu protestieren? Nicht immer mit zweierlei Maß messen. Wenn du von der Sache überzeugt wärst, müsstet du keine Angst vor Protest haben.

      Es spricht übrigens auch nichts dagegen, hungernden Kinder zu helfen. Machst du aber auch bloß nicht. Stattdessen jammerst du über das, was andere machen und bleibst selbst untätig. Framing halt.

  5. Fräänk sagt:

    Der „Aufmarsch“ der Identitären und der „Protest“ des Bündnisses der nicht nachdenkenden. Framing vom Feinsten.
    Was spricht dagegen Europa seine Heimat zu nennen und gegen diese Irre Überbevölkerung zu verteidigen? Sollte die Gemeinschaft der reichen Länder nicht da helfen wo es brennt. In den afrikanischen Ländern verhungern jeden Tag tausende Kinder und man tut nichts weiter als junge kräftige Männer bootsweise herzuholen. Die wirklich Armen und Schwachen werden zurückgelassen. Heuchlerisch!

  6. Bullshit Bingo sagt:

    „der Westen“ beliefert Afrika mit Waffen, blutet es aus, zielt auf eine Entvölkerung des Kontinents hin. Jemand hier auch schon einmal darüber Gedanken gemacht?

    Afrika wird die Spielwiese der Konzerne (werden).

    • Seb Gorka sagt:

      Was spielen die da, wenn alles entvölkert ist? Du hast dir ja offenbar darüber Gedanken gemacht, wenn auch nicht zu Umsetzbarkeit und Wahrscheinlichkeit, aber wohl zur Zielsetzung. Oder dein selbst gewählter Name soll mehr aussagen als dein Kommentar…

    • 10010110 sagt:

      Im Moment is Afrika Spielwiese der chinesischen Staatskonzerne.

  7. Thommi sagt:

    Gute Aktion. Sorgt hier natürlich dafür, dass die Rechtstrottel gleich rumwüten. Wenn da wer eine Liste der Wirte fordert, fordere ich eine Liste von Rechtstrotteln. Hab keinen Bock mit denen die gleiche Lokalität zu besuchen. Kleiden sich äußerlich wie Hipster, tragen innerlich die braune Kutte. Wer soll da noch klar kommen. Da trauere ich den 90ern nach. Da hat man die Hohlbirnen am Strahlen ihrer Platten gleich erkannt. Bomberjacke und Springerstiefel mit entsprechenden Schnürsenkel? Alles klar! Heute tragen sie Bart wie Mohammed, Mützen und Hosen wie die Skater früher. Was soll das? Ich dachte die hätten eine eigene Identität? Warum klauen die dann bei anderen? Wenn das der Führer wüsste. OMF

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      @ Thommi, ,,Ich dachte die hätten eine eigene Identität?“

      Die haben sie leider immer noch, nur steckt dieses kranke Weltbild in den kranken Köpfen und nicht in der Kleidung! Die könnte man zur Not einfach mal waschen, mit den Köpfen ist das nicht so einfach!
      https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rechtsextremisten-neue-kleidung-altes-weltbild-a-424302.html

    • 10010110 sagt:

      Dein Text offenbart sogleich das eigentliche Problem: es geht gar nicht darum, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen und sich ggfs. darüber zu streiten, sondern nur darum „die da“ zu verunglimpfen und zu diskreditieren. Da wird pauschalisiert ohne Ende, es wird nach Aussehen gegangen, um zu beurteilen, wer Freund und wer Freind ist. Und wer nicht Freund ist, ist automatisch Feind und muss bekämpft werden. Da beugt man dann auch gerne mal das Recht zu seinen Gunsten und übertreibt ein bisschen – Hauptsache „die Nazis“ bzw. „die Faschisten“ werden bekämpft.

      Das ist genau die Polarisierung, die wir nicht brauchen, denn die führt nur zu einem weiteren Anwachsen der Polarisierung, wenn auch nur aus bloßem Trotz.

  8. Alt-Hallenser sagt:

    Besser wären Bierdeckel, wo man zur Bekämpfung der Fluchtursachen und zur Steigerung der Wirtschaftskraft in ,,Schwarz“Afrika aufruft.

    • Sachverstand sagt:

      Da gibbet schon sehr lange ein Buch: „Das Kapital-Kritik der politischen Ökonomie“. Heute immer noch spannend und unwahrscheinlich aktuell. Passt allerdings nicht auf einen Bierdeckel.

      • Alt-Hallenser sagt:

        Klar passt ,,Das Kapital“ vom Karl Marx nicht auf einen Bierdeckel. Aber der Aufruf, wie ich ihn vorschlug. Man kann trotzdem auf den Bierdeckel auf das Buch hinweisen. Er hat ja 2 Seiten.

  9. Liberaler sagt:

    Die Hetze gegen Andersdenkende in unserem Land nimmt zu.
    Mich stimmt es nicht gerade froh, dass Kneipenwirte sich dieser Intoleranz aschließen.
    Diese Art von Ausgrenzung ist leicht – weil ja offenbar Staatsdoktrin – wie die unzähligen, mit Steuergeldern zugeschütteten „Projekte gegen Rechts“ zeigen.
    Immer wenn viele Menschen mit Staatsunterstützung Andersdenkende ausgrenzen, endet das nicht gut für die Freiheit des Denkens und der Meinung.
    Wie heißt es so schön:
    Wenn der Faschismus wieder kommt, dann kommt er als Antifaschismus.
    Die Anzeichen sind da.

    • Seb Gorka sagt:

      Du bist also dagegen, dass Andersdenkende ihrem Andersdenken auch Ausdruck verleihen, auch und gerade, wenn auch Kneipenwirte anders (als du) denken? Das ist nicht gerade der Inbegriff der Liberalität. Vieleicht solltest du (wenigstens dieses eine Mal) deine Namenswahl überdenken und ausnahmsweise zu deinen wahren Ansichten stehen.

      Wenn du dann noch auf diese ewig gleiche überbordende Hysterie verzichtest und nicht jeden Faschist oder Nazi nennst, der nicht 100% deiner Meinung ist, klappt es vielleicht auch langfristig mit Erkenntnisgewinn und Wissenszuwachs.

    • Ben sagt:

      Ja, unsachliche, gehässige, verleumderische und verunglimpfende Äußerungen nehmen in letzter Zeit zu. Und woher kommen diese Äußerung? Aus der rechtsextremen Ecke. Von Personen, die nicht mehr an die Demokratie in Deutschland glauben. Die erst zum Mord an Menschen aufrufen – etwa zum Mord an Politikern, die sich für einen humanitären Umgang mit Flüchtlingen aussprechen – und dann den Worten Taten folgen lassen.
      Diese Äußerung kommen aus einer politischen Richtung, die nicht an die liberale Demokratie glaubt. Sie sogar verachtet. Sie kommen von Personen, die mit Begeisterung Carl Schmitt lesen. Einen Autor, der das Politische versteht als existenziellen Kampf zwischen Freund und Feind. Für den Politik auch bedeutet, diesen Feind physisch zu vernichten.
      Diese Äußerungen kommen von Personen, die von „Ethnopluralismus“ sprechen, aber die Blut-und-Boden meinen.
      Währen sie wirklich ein Liberaler, dann würden sie die Gefahren erkennen, die von solchen Vorstellungen für die Demokratie ausgehen und sie würden lautstark ihre Stimme dagegen erheben.

    • HansimGlueck sagt:

      „Wenn der Faschismus wieder kommt, dann kommt er als Antifaschismus.“
      Das tut auf so vielerlei Ebenen weh.

    • Frau L. sagt:

      Mal überlegen: Wer fängt denn an mit der Ausgrenzung anderer (nichtdeutscher) Menschen? Wer für sich selbst Toleranz erwartet, muss zuerst einmal an der eigenen Toleranz gegenüber Anderen arbeiten. Wer andere ausgrenzt, braucht sich nicht darüber beschweren, selbst ausgegrenzt zu werden.

    • Sachverstand sagt:

      Na denn: Lieber antifaschistisch links überholen, als rechts auf dem Standstreifen mit Motorschaden! Wann und Wo haben doch auch Liberale in Zuchthäusern und KZ’s eingesessen, wurden gefoltert, getötet? Faschismus ist zwar auf seine Art eine Form von anders Denken, jedoch immer noch ein Verbrechen! Und gegen Andersdenkende hetzen doch wohl eher Die, welche Sie hier mit Ihrem (neo-) liberalen Deckmäntelchen und namens „Intoleranz“, „Freiheit des Denkens und der Meinung“ verteidigen. Nein, es kann nicht jeder und alles toleriert werden! Wo das hinführt hat dieses Land und später die Welt ab 1933 erfahren müssen. Ich wiederhole gern noch einmal: Auch Liberale!

  10. Was stimmt nicht mit dem Charakter dieser Wirte? sagt:

    Ehrlich gesagt, mag ich nicht in Kneipen gehen in denen man nur die staatlich verordnete Einheitsmeinung haben darf und wo offiziell gegen Andersdenkende gehetzt wird.
    Meine Entscheidung wo ich künftig einkehre, werde ich davon abhängig machen, welche Kneipe bei diesem unwürdigem Spektakel der Intoleranz mitmacht.
    Ich denke, die Kneipenwirte die sich dafür hergeben, hätten auch zu DDR Zeiten Oppositionelle rausgeschmissen. Oder bespitzelt. Davon gab es ja nicht Wenige.
    Vielleicht sind es ja in dem ein oder anderen Fall nicht nur charakterlich Ähnliche, sondern sogar physisch dieselben Leute. Würde mich überhaupt nicht wundern.
    Umso mehr Hochachtung habe ich vor den Wirten, die bei diesem perfidem Treiben nicht mitmachen und der moralischen Erpressung solch ominöser Vereine wie „Halle gegen Rechts“ nicht willfährig nachkommen!

  11. Sibylle Müller-Hannfurt sagt:

    Konsequente und starke Aktion der halleschen Gastwirte. Trotzdem ist es sehr bedrückend, dass 75 Jahre nach dem Ende 3. Reichs heute wieder Nazis ungestraft über die Straßen marschieren dürfen. Dies zu genehmigen ist bereits ein Unding und sollte in Zukunft verboten werden. Wer hier offen seine üble braune Gesinnung ausleben will, der ist fehl am Platz. Dies kann nur mit einer harten und eindeutigen Justiz vermittelt werden.

    • g sagt:

      @smh.. ja verbiete ist immer das mittel der Wahl …

      Demokratie ist schon Scheisse wenn es nicht nach dem eigenen Kopf geht.
      sie tun mir leid .. so als teil des Problems … und in ihrer verzweifelten Art nach einer passenden Justiz zu schreien

    • Meinungsfeiheit ist wichtig sagt:

      Schlimm ist nur, dass jeder „Nazi“ genannt und diffamiert wird, der sich nicht vorbehaltlos der verordneten linksgrünen Einheitsmeinung unterordnet.

    • Lisa Maria P. sagt:

      Schon klar.
      Jeder, der sein Hirn einschaltet und ungebremste Migration aus Afrika nicht für die tollste Sache nach Erfindung des Penicillin hält, gehört mindestens ausgegrenzt, „verboten“, ist eine „Nazi“.
      Mit dem spricht man nicht. Und der darf auch nicht sprechen. Für den gilt keine Meinungsfreiheit. Vielleicht wartet ja schon eine kleine Verhaftung, hm? So ganz ohne Prozeß – wäre doch angemessen, hm? Anschließend Gulag?
      Hier riecht es verdächtig nach DDR, SED, Stasi oder Schlimmerem…

      • Theo sagt:

        Menschenverachtende Einstellungen sind trotz Meinungsfreiheit nicht zu akzeptieren. Das hat auch mit DDR und SED nichts zu tun. Was soll dieser blödsinnige Vergleich? Aber verstehe ich schon. Ist ja Punkt 5 der NPD-Gedächnis-Argumentationsliste. Selten so viel rechtsextremen Müll gelesen wie in diesem Forum.

        • 10010110 sagt:

          Und Menschenverachtung ist wohl nicht so schlimm, wenn sie gegen „Nazis“ gerichtet ist, oder was? Also man kann ja unterschiedlicher Auffassung sein, aber man muss dann trotzdem schon fair bleiben und jedem Menschen die gleichen Rechte zugestehen, auch denen, die das selbst nicht tun. Sonst begibt man sich moralisch auf die gleiche Ebene wie „die Nazis“.

      • Sachverstand sagt:

        „Hier riecht es es verdächtig nach … oder Schlimmerem… .“ Und daraus ist zu schlussfolgern: „Wehr dich, wenn es nach 33 riecht!“ („Neuland“, Herbert Grönemeier). Meinungsfreiheits- und Toleranzmimmimi sind bei faschistischen, faschistoiden und rassistischen Tendenzen mal so was von hinten anzustellen. Ganz weit hinten! Außer natürlich bei den Fanboys und -girls bestimmter Gruppierungen, schon klar!

    • 10010110 sagt:

      Du bist also für die Abschaffung von Demokratie und Rechtstaat, damit sich das 3. Reich nicht wiederholt?

      Herzlichen Glückwunsch, du bekommst den Friedensnobelpreis.

    • Uschi Cockfort sagt:

      Es ist sehr bedrückend, dass 30 Jahre nach der letzten Diktatur diesem Boden Leute wie Du wieder eine Diktatur befürworten und die Demokratie einschneiden wollen. Unsere rechten Idioten haben das selbe Recht zu demonstrieren wie unserer linken Idioten. Dummheit ist nicht strafbar. Auch Du Mäuschen darfst also hier jeden Unsinn schreiben den Du willst.

  12. Fadamo sagt:

    Und wann wird eine Demo gegen linke Spinner organisiert ?Die nerven auch ein bissel. Wer hat eigentlich festgelegt,dass die Rechten die Bösen sind und die Linken die Guten ?

  13. Marx sagt:

    Was für eine erbärmliche Aktion der Intoleranz.
    Da scheint mir die DDR dagegen noch als Hort der Meinungsfreiheit.
    Wenigstens waren die Bierdeckel frei von Parolen.
    Was für Kneipen-Würstchen des Mainstreams.

  14. Daniel M. sagt:

    Super. Solidarität fordern, Andersdenkende ausgrenzen.
    So etwas nennt man wohl Schnapsidee.
    Erinnert an DDR-Zeiten. Oder teilweise an die Nazi-Vergangenheit.

    • max sagt:

      „Andersdenkende ausgrenzen“

      Die “ Identitäre Bewegung“ fordert den „Ethnopluralismus“ „und strebt die kulturelle „Reinhaltung“ der Gesellschaft“ an (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Bewegung#Ideologie). Auf Deutsch heißt das: Rassenlehre und Rassentrennung.
      Dies verstößt gegen das Grundgesetz und die freiheitlich demokratische Grundordnung.

      Es sind also keine „Andersdenkende“ sondern Rassisten die du hier verteidigst.

  15. max sagt:

    Hier scheint der Pressestab der Identitäre Bewegung ja wieder Überstunden zu schieben. Viele neue Accounts die hier die IB als „Andersdenkende“ in Schutz nehmen.

    Es gibt ein Grenze zwischen „Andersdenkend“ und „Verstoß gegen diefreiheitlich demokratische Grundordnung“ und diese Grenze wird durch das Grundgesetz gezogen.

    Wenn z.B. das „Andersdenken“ gegen Art3 GG (Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.) ist diese Grenze überschritten.
    Und genau diese Grenze wird durch die Ideologie der IB überschritten indem Sie Rassenlehre betreiben, Homophob denken und die Geschlechterrolle abstufen.

    • min sagt:

      Du hast Recht, die Grenze des Grundgesetzes wurde schon im Vorfeld durch die Gegendemonstranten verletzt. Mich würde es wundern wenn die Grenzen zwischen vermeintlich gemäßigten Linken Demonstranten und schwer kriminellen Linksextremisten zum Demotag wieder verschwimmen, wie schon beim letzten Auftritt von nice to beat you. Jeder der sich mit solchen Extremisten gemein macht, ist Teil des Ganzen. Dies gilt für beide Ränder.

  16. g sagt:

    “ benachteiligt oder bevorzugt werden“
    ja ja da steht tatsächlich das auch Bevorzugung verboten ist … na wer hätte das gedacht.

  17. GlobalTotal sagt:

    Als Wirt, bin ich auf Kundschaft angewiesen. Sobald mein Kunde in meinem Laden etwas bestellt, muss ich einen Bewirtungsvertrag abschließen, muss dies aber nicht. Da ich aber als Unternehmer an das AAG gebunden bin, darf ich andere Menschen nicht wegen deren politischen Einstellungen ausgrenzen. Wenn ich nun Menschen wegen deren Weltanschauung ausgrenze bewege ich mich an der Grenze des Grundgesetzes. Mir ist also völligst egal, wer meinen Laden betritt, Hauptsache er macht keinen Stress und benimmt sich, isst, trinkt und geht.

    Ich wollte mal einen AFD Kandidaten raus schicken. Ich bat ihn, zur später Stunde noch einmal zu einem Glas Wein auf’s Haus wieder zukommen. Das hat er auch getan und nach vernünftiger Diskussion, haben wir alle Punkte durchgesprochen und wir sind zum Entschluss gekommen, dass Ein: „Kauft nicht bei Juden“ genauso Schei…e ist, wiie ein: „Bewirtet keine legitimiert gewählte Partei“.

    • g sagt:

      Oh mein gott …. einer der wenigen mit Verstand gesegneten Menschen hier im Forum.

      Danke für den post.

      • HansimGlueck sagt:

        Hast du es selber geschrieben und feierst dich jetzt dafür? Ein wahrlich realistisches Szenario: „Ich wollte mal einen AFD Kandidaten raus schicken. Ich bat ihn, zur später Stunde noch einmal zu einem Glas Wein auf’s Haus wieder zukommen. Das hat er auch getan …“

  18. JEB sagt:

    Sollte ein Wirt mir so einen Agitprop-Bierdeckel unterschieben, kann er sein Getränk selbst trinken, und es war mein letzter Besuch dort..

  19. Achso sagt:

    Ist doch super! Da erspart sich der Wirt das (rechtlich wacklige?) Hausverbot, und Du hast keinen Grund, Dich über Ausgrenzung zu beschweren. Win-Win!

  20. Diederich Häßling sagt:

    Zu DDR Zeiten mussten die offiziellen Parolen zum 1. Mai aufgehängt werden und jetzt sind es die „richtigen“ Bierdeckel in der Kneipe.
    Natürlich nicht direkt vom Staat verordnet, sondern etwas eleganter durch vom Staat massiv gestützte und finanzierte „Projekte“ und „Vereine“ „gefordert“. Das Ergebnis ist identisch: Druck auf politische Abweichler.
    Wie sich der deutsche Untertan doch im Laufe der Zeit so gar nicht verändert.
    Aber: Widerständler gegen verordneten Blödsinn gab es schon immer. Hut ab vor denen!
    Dort werde ich auch weiterhin gern mein Bier trinken.

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