Handwerkskammer Halle zum Gasnotstand: Bezahlbare Gasversorgung für Betriebe sichern

Ein avisierter Alarmfall nach dem von der Regierung, der Bundesnetzagentur und der Gaswirtschaft erstellten „Notfallplan Gas“ als Reaktion auf die sich abzeichnende Gasknappheit hätte auch für die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks erhebliche Folgen.
Viele Betriebe des Handwerks sind vom Gas abhängig. Neben dem Heizen der Betriebsräume gehört dazu, dass in etlichen Gewerken Gas auch ein Produktionsmittel ist, etwa zum Beheizen von Backöfen, zum Trocknen von Lacken oder für den Betrieb von Glüh- und Brennöfen.
„Wir brauchen Klarheit über die Pläne der Bundesregierung“, fordert Britta Grahneis, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Halle. Sie gehe aktuell nicht von einer vollständigen Abtrennung der Betriebe aus, befürchte aber erhebliche Preissteigerungen durch mögliche Sonderkündigungsrechte der Versorger.
„Solche Kostensteigerungen sind von den betroffenen Betrieben nicht zu schultern und könnten auch kaum an die Verbraucher weitergegeben werden“,so Grahneis. Hier dürfe das Handwerk nicht allein gelassen werden.
Habeck verstreut wie immer Angst und Panik !
Nicht für Betriebe sondern für Haushalte sichern
Tja, ist schon etwas ungünstig, wenn sich die Jammerkammer Jahrzehnte für die Beibehaltung fossiler Brennstoffe eingesetzt hat, für maximal wenig Veränderung in fast allen Bereichen, incl. schlechter Bezahlung von Auszubildenden. Das Ergebnis spürt man jetzt-.
Aber das Jammern ist ein wirklich beherrschtes Handwerk der Jammerkammer. Gibt es dazu schon einen Meister?
Dabei sollte man allerdings bedenken, dass Gas unter grüner Energie – teilweise sogar im Sinne von CO2 neutral -gehandelt wurde und dafür ‚klassische‘ fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl, aber auch Kernenergie reduziert wurden.
Das Rumhacken auf ewig gestrigen Befürwortern fossiler Brennstoffe ist an dieser Stelle also etwas unpassend.
Unter dem Strich ist es ohnehin egal wer ‚Schuld ist‘, es ist jetzt so wie es ist, und man muss das Beste daraus machen.
Es reicht ein Blick, woher das Gas kommt, um zu wissen, dass man eben erpressbar ist. Energieträger, die hier in andere Energieformen umgewandelt werden, sind hingegen nicht erpressbar.
Willst du aus Strom oder Kohle Gas machen?
Weil Jungpolitiker, noch versehen mit dem Schlüpfflaum, bisher nur in ihrer Parteiblase rotierten, ist ihnen entgangen, wie verflochten die Weltwirtschaft ist. Da kann man eben nicht nur mal mit dem Beil dazwischenhauen.
„Da kann man eben nicht nur mal mit dem Beil dazwischenhauen.“
Doch, kann man, wie gerade zu beobachten ist. Wenn im Winter die Leute tatsächlich frieren und die Wirtschaft zusammenkracht, stehen unsere amigehirngewaschenen Jungpolitiker dann ratlos da. Mal sehen, was das große Drehbuch aus Washington ihnen dann vorgibt. Wahrscheinlich werden die dann ausgeflogen.
farbi, du bist so weltgewandt und – wohl nicht zuletzt durch 24/7-mdr-Konsum – auch hochgebildet. Wieso ist aus dir nie was geworden? Hier (halb) anonym im Internet am Nasenring durch die sprichwörtliche Manege geführt zu werden, das kann dich doch nicht befriedigen. Für die Kommunalpolitik bist du nicht geeignet, wie du mehrfach selbst bewiesen hast. Aber das hier kanns doch nicht gewesen sein?!
Die Jammerkammer muss auch zu allem seinen Mist absondern.
Genau wie du Lappen
Jetzt ist es wie es ist. Das Handwerk ist unverzichtbar und wir können es alle unterstützen , in dem wir an Energie einsparen was wir können. Das sollten wir auch wirklich tun, auch wenn z.B. Keindorf nie mit klugen Gedanken zum Thema Energieversorgung in Erscheinung trat. Als MdL hätte er mit mehr Weitsicht viel bewirken können in seiner CDU und wir wären mit der Energiewende weiter.
Vielleicht sagt demnächst der Handwerker: „Wir können nur bohren, wenn der Wind weht oder die Sonnen scheint.“
Es sind aber nicht nur die steigenden Energiepreise, es ist auch die Materialbeschaffung. Die Dilettanten haben die weltweiten Wirtschaftsbeziehungen gestört.
Es müsste Bohrmaschinen geben, die unabhängig vom Stromnetz arbeiten können. Vielleicht mit einer Art handbetriebenen Dynamo, den der Lehrling bedient. Obwohl das sicher etwas aufträgt. Aber eine andere Art, wie man elektrische Maschinen vor Ort mit Energie versorgen kann, will mir partout nicht einfallen. Beim Hirngespinst Elektroauto ist ja das gleiche Problem. Die könnten ja nur mit Verlängerungsschnur fahren. Was für ein Kuddelmuddel das geben würde….
Also ich habe meine Bohrer bisher mit russischem Erdgas betrieben.
Irgendwann muss jeder Akku auch mal aufgeladen werden, macht sich bei Stromsperre ganz schlecht.
Übrigens gibt es aus guten Gründen noch viele Handwerksmaschinen mit Elektroleitung.
Bei Stromsperre macht sich das schlecht, das ist richtig.
Dessauer Handwerker kritisieren in einem offenen Brief die die Wirtschaft zerstörenden Russland-Sanktionen und wollen, dass die verantwortlichen Politiker zur Rechenschaft gezogen werden.
Interessant 🙂
Musst dich selber loben? Fragt sich nur, wofür?
In den Systemmedien lese ich, dass Putin uns den Gashahn zudreht. Ja, wie verlogen ist das denn?
Vor kurzem las ich noch, dass wir den Gashahn zudrehen wollen, um Russland nicht zu finanzieren.
„Es wird nie mehr gelogen als vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.“ (Bismarck)
Bleib einfach unerschütterlich bei deinen einmal gefassten Ansichten. 🙂
Wo genau liest du da was von „Ansichten“? Ich lese Beobachtungen und eine Frage zu einem offensichtlichen Widerspruch. Ergänzt durch ein Zitat.
Keine Sorge, je mehr der Krieg uns erreicht, um so mehr Leute teilen diese Ansicht.
https://www.youtube.com/watch?v=rnoHujm2HH4
Kluge Frau mit Rückgrat!