Heute geht in Sachsen-Anhalt die Schule wieder los – keine Tests mehr für den ÖPNV, aber Maskenpflicht im Unterricht

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25 Antworten

  1. Tud sagt:

    Ganz schön leichtsinnig die Schulen zu öffnen, ihr werdet sehen, die Zahlen steigen schnell wieder an, aber die Politiker in Magdeburg sind ja so schlau. Erlauben sogar Flugzeuge nachts fliegen zu dürfen

    • 10010110 sagt:

      Sollen die Kinder denn den ganzen Tag alleine zu Hause verblöden, oder was? Was ist denn deine Lösung des Dilemmas?

      • Snoopy sagt:

        Aufhebung der Präsenzpflicht wie vor den Ferien. Wahrscheinlich haben das Angebot nur wenige wahrgenommen, aber es gab wenigstens die Möglichkeit. Ich stimme zu, dass Distanzunterricht nicht für jedes Kind geeignet ist. Aber im Wechselmodell würden diese Kinder auch nicht untergehen.

        Da man nicht mal die Kohorten wiederbelebt, die ja ein wenig mehr Abstandsregeln zuließen, gehe ich stark davon aus, dass eine Durchseuchung gewollt, wenn nicht sogar gewünscht, ist.

        Ich weiß nicht, wie viele Kinder U12 schon geimpft sind, aber wenn ich mich so umhöre oder umsehe, dann können das auch nicht so viele sein.

        Das alles zusammen zeigt, dass auch den meisten Eltern die Kinder egal sind. Aber wenn es den Politikern und dem Bildungsminsterium schon nicht wichtig ist, dann kann ich es den Eltern noch nicht mal verübeln.

        • StER Halle sagt:

          „Da man nicht mal die Kohorten wiederbelebt, die ja ein wenig mehr Abstandsregeln zuließen“

          Doch diese Regelung gibt es immer noch, nur wird diese nicht mehr mit dem Begriff „Kohorte“ benannt.
          Im derzeit gültigen Rahmen-Hygieneplan des MB steht:
          2. Besondere Hygienemaßnahmen
          Zwischen allen Personen, die sich auf dem Schulgelände oder im Schulgebäude aufhalten, ist wo immer möglich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Das Abstandsgebot gilt nicht während des Unterrichts.
          und weiter:
          Außer in Bereichen, die ausschließlich dem pädagogischen, administrativen oder technischen Personal der Schule vorbehalten sind, in Büros zur Einzelnutzung und in Unterrichtsräumen während des Unterrichts ist innerhalb des Schulgebäudes immer dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, von allen Personen, die sich dort aufhalten, ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz1 zu tragen.

          Den meisten Menschen ist die Bildung der Kinder egal, das Volksbegehren gegen Lehrermangel ist genau wegen diesem Nichtinteresse gescheitert.

          • Snoopy sagt:

            An unserer Grundschule gibt es einzig das Überbleibsel der Kohorten, dass es zwei Ein- und Ausgänge gibt und der Schulhof in zwei Bereiche aufgeteilt wurde. Morgens und beim Abholen stehen die Kinder dicht gedrängt, im Schulhaus laufen sie dicht beieinander. Ich habe es auch angesprochen, man hat es sich angehört, aber deswegen gab es dennoch keine Verbesserung. An das Volksbegehren erinnere ich mich noch zu gut. Ich hätte da selbst auch mehr erwartet und war damals überrascht über das Ergebnis, weil ich das so gar nicht erwartet habe. Inzwischen denke ich auch, dass vielen Eltern die Bildung egal ist. Aber dennoch wollen alle ihre Kinder aufs Gymnasium wuchten, ob nun geeignet oder nicht. Das ist doch voll der Widerspruch!?

        • Elternteil sagt:

          Die Zahl der geimpften Kinder U12 wurde heute in der MZ mit irgendwas bei 7% angegeben. Die überwiegende Mehrheit der Eltern scheint also wirklich das Beste für die Kinder zu wollen, Schulbildung und keine Impfung gegen eine unbedrohliche Krankheit. Ebenfalls in der MZ heute: Die Zahl der Suizidversuche von Kindern/Jugendlichen ist in der Pandemie von 100 auf 500 gestiegen!!! Das ist die Gefahr!!! Nicht Corona. 500 sind ein Vielfaches der Anzahl an Kindern, die wirklich an Corona schwer erkrankt oder gar gestorben sind. An dieser Schuld muss sich die Politik messen lassen!!!

          • Snoopy sagt:

            7 Prozent von was? Man sollte auch bedenken, dass die Impfungen im Impfzentrum Halle erstmals am 19. Dezember stattfanden. Zu dem Zeitpunkt habe ich anderswo noch keinen Termin bekommen, bzw. erst für Ende Januar /Anfang Februar. Inzwischen ist es natürlich leichter geworden. Aber wer am 19.12.2021 geimpft wurde, hatte gestern erst seine Zweitimpfung. Man sollte die 7 Prozent – von was auch immer – also mit Vorsicht genießen, um damit Aussagen zu treffen. Es geht auch nicht um die mögliche Schwere der Erkrankung eines Kindes. Es kann aber genauso Erwachsene anstecken. Da sehe ich das Problem, was viele nicht wahrhaben wollen. Und was ist nach einer Coronainfektion? Genesen ist nicht gleichzusetzen mit gesund, eher mit überlebt.

        • Daniel sagt:

          Warum sollte es Distanzunterricht geben? Dafür gibt ein keinerlei Gründe. Für Impfungen von Kindern unter 12 Jahren gibt es ebenfalls keinerlei Grundlage. Selbst für Kinder über 12 gibt es, außer der gesellschaftliche und staatliche Druck, keine plausiblen Gründe.

      • Lina sagt:

        Hast du Kinder?

      • Gichtfried sagt:

        Zwergschulen.

  2. Ossi sagt:

    Und die Verwirrungen und nicht nachzuvollziehenden Regeln gehen weiter.

  3. chrstn sagt:

    Die armen Kinder..

  4. nöeinfachnö sagt:

    Keine Bevölkerungsgruppe wird so stark reglementiert wie die Schüler…und das trotz vieler geimpfter Personenzahl unter ihnen! Dieser massive äußere Druck auf junge Menschen ist nicht mehr nachzuvollziehen. Kein Berufstätiger ist solchen Verpflichtungen unterworfen. Da gäbe es sonst auch einen Aufschrei ohne Ende.
    Man kann die Kinder nur noch bedauern. Eine gesunde Entwicklung wird so jedenfalls nicht erreicht. Verkehrte Welt!

    • JM sagt:

      Absolut richtig!

    • Für Kinder nach wie vor ein perverses Land sagt:

      Das schlimmste ist dass es von den Eltern akzeptiert wird.

      • Eltern sagt:

        Wird es nicht!!!

      • Echt jetzt? sagt:

        Wird es nicht!! Es gibt nun keine Präsenspflichtbefreiung und zählt als Fehltage. Irgendwann gibt es dann Ordnungsgelder und das Jugendamt steht vor der Tür. Der Alptraum vieler Eltern. Wenn dann müssten alle sich weigern die Kids unter solchen Umständen in die Schule zu schicken und dad wird nie passieren. Leider. Wenn alle Kids zu Hause bleiben könnte es zum umdenken kommen oder aber die Regierung sagt es geht doch da können wir auch ein Lockdown machen. So siehts aus. Deutschland ist schon seit langen nicht wirklich Kinderfreundlich. Das fängt schon damit an das oft die Arbeitszeit der Eltern die Zeiten der möglichen Betreuung überschreiten. Oder Eltern oft nicht genommen werden im Job da sie ja wegen dem Kind ausfallen könnten usw

    • Blindschleiche sagt:

      „Kein Berufstätiger ist solchen Verpflichtungen unterworfen. Da gäbe es sonst auch einen Aufschrei ohne Ende.“

      Auch für Berufstätige gilt (inwischen) 3G und Maskenpflicht, wenn die Abstände nicht eingehalten werden können.

      • JM sagt:

        Und in wie vielen Unternehmen wird das umgangen? Zu viele AG haben doch Angst davor, dass ihre AN nicht mehr kommen und das Unternehmensgeschehen brachliegt. Da wird immer noch zu viel durchgewunken. Das ist einerseits nachvollziehbar aber mal ehrlich, in wie vielen Büros sitzen mittags immer noch alle beim Essen zusammen? Oder auf wie vielen Baustellen wird geschaut, wer als Ungeimpfter morgens brav einen Test mit hat?

      • daniel sagt:

        Genau. Ist aber nicht vergleichbar mit einer ständigen Maskentragepflicht. Kinder haben auch ganz andere anatomische Vorraussetzungen, um solche Maßnahmen zu kompensieren.

    • S. sagt:

      …Ich höre immer nur die Kinder….was ist mit den ganzen älteren Herrschaften,deren Lebenstage sind gezählt! Auch die können nicht mehr alles tun und die meisten hatten am Ende ihres Lebens sicher auch andere Vorstellungen und Pläne.Wer im Pflegeheim ist bekommt nicht mal regelmäßig Besuch, man muss sich anmelden weil leider auch das Personal knapp ist…vlt.sind einfach auch mal die Eltern ein bisschen gefragt?!

  5. Rudolph sagt:

    Sogar hier sind die Verschwurbler schon angekommen (siehe die ersten Kommentare). Geht spazieren und nutzt endlich diese Zeit zum intensiven Nachdenken.

    Ein Test mit einem Wattestäbchen in der Nase tut keinem weh. Präsenzunterricht ist wichtig für Kinder.

  6. Daniel sagt:

    Maßnahmen, die gegen Kinder gerichtet sind, sind falsch. Die Testungen und Maskenpflicht müssen beendet werden und Normalität für Kinder wieder hergestellt werden. Eine Verharmlosung dieser Maßnahemn ist unverantwortlich. Wer seine Kinder impfen lassen möchte, soll das tun. Wer nicht, eben nicht. Es ist und bleibt eine Pandemie der Erwachsenen. Dort müssen die Probleme gelöst werden. Die Politik ist feige und verkommen. Sie vergreift sich an Kindern, weil sie keine Lobby , (noch) keine wirtschaftliche Relevanz und keine Möglichkeiten zur Gegenwehr haben.

    • 10010110 sagt:

      Der eine findet die Öffnung der Schulen leichtsinnig, der andere findet tägliche Tests und Mundschutztragen falsch – man kann es in dieser Situation niemandem rechtmachen. Was sollen die Politiker denn angesichts solcher widersprüchlicher Argumente tun?

      • So sagt:

        Schule ist wichtig. Bei den Tests könnte die Regierung auf diese Spucktests umstellen. Da wird keiner verletzt. Dann sind die Masken im Unterricht überflüssig wenn alle negativ sind. Und das Verpflichten aller Schulen von Luftfilter und vorallem Internetanschluss. Das Geld muß vom Staat sofort fließen nicht erst 3 Jahre später. So kann im Notfall auch Fernunterricht statt finden zb für Kids in Quarantäne ohne Symptome. Das wär ein Anfang.

        • StER Halle sagt:

          „Da wird keiner verletzt.“
          Könnten Sie das bitte genauer erklären, wo und wie wird wer mit dem derzeitigen Test verletzt?

          • Zyklop sagt:

            Ich habe mich verletzt. Das Stäbchen guggte aus der Augenhöhle raus. Ich trage jetzt eine Augenklappe.

        • daniel sagt:

          So und nicht anders. Wobei selbst die Luftfilter rausgeschmissenes Geld sind. Aber wenn es den Aktionismus von Politikern befriedigt, ist das zumindest eine Maßnahme, die nicht gegen, sondern eher pro Kinder ausgelegt ist. Ansonsten stimme ich Ihnen zu.

        • XYZ sagt:

          „Dann sind die Masken im Unterricht überflüssig wenn alle negativ sind.“

          Warum meinen Sie, dass dies bei Verwendung der Spucktests so wäre / sein könnte?
          Was wäre der Unterschied zu den derzeitigen Tests, wenn auch hier alle negativ sind?
          Die Maskenpflicht im Unterricht besteht wahrscheinlich auch weiterhin – unabhängig von der Testart.
          Oder gibt es einen Unterschied zwischen negativ getestet und negativ getestet?

      • daniel sagt:

        Abwägen und im Sinne der Kinder entscheiden. Momentan scheint es so, dass die Folgen der Maßnahmen schwerwiegender sind, als die Krankheit als solches, für die die Maßnahmen eingeführt wurden. Das ist ihr Job. Zugegebenermaßen kein einfacher.

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