Kinderarmut: Betroffenheit reicht nicht – AWO fordert gemeinsamen Kraftakt!

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18 Antworten

  1. Eder sagt:

    Kinderarmut muss unbedingt bekämpft werden, unbedingt

  2. Matze sagt:

    Kinderarmut muss bekämpft werden. Ich denke aber, dass die AWO mit ihren Gehältern und ihren zuschieben von Posten nicht der richtige Ansprechpartner ist.

  3. Joerg sagt:

    Und da wird über Mohr und Zigeunerschnitzel debattiert anstatt wirkliche Probleme zu Lösen. Das ist nur noch Krank.

  4. JM sagt:

    „Armut kann nur in einer gemeinsamen Kraftanstrengung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene mit guter Koordination überwunden werden. Das Herumdoktern an individuellen Armutssymptomen löst die strukturellen Probleme nicht und ist allenfalls Augenwischerei. Ein gutes Aufwachsen von allen Kindern und Jugendlichen muss in unserer Gesellschaft Priorität haben.“

    Absolute Zustimmung! Aber vielleicht, nur vielleicht, könnte man mal damit anfangen das Wohl der Kinder nicht ausschließlich vom Staat und dessen ausgeschütteten Geldern abhängig zu machen! Nie, aber auch nie, lese ich, dass Eltern in die Pflicht genommen werden, gute Vorbilder zu werden. Sei es in Sachen Mittagessen kochen, Arbeit suchen, Bücher lesen und Vorlesen und und und…es gibt zig Hilfsangebote für sogenannte Bedürftige. Es liegt an den Eltern diese anzunehmen oder gar mal selbst aktiv zu werden. Nebenjobs zum Einstieg in ein Berufsleben liegen auf der Straße, kostenlose Bildung gibts in jeder Bibliothek. Youtube-Tutorials zeigen einem wie man ein Mittagessen kocht.
    Heißt es nicht Fordern und Fördern? Ich sehe immer nur Förderung. Es bringt überhaupt nichts, wenn der Staat immer mehr Geld überall reinpulvert. Das haben doch die letzten 30 Jahre gezeigt. Wo kein Wille, da kein Weg.
    Abgesehen davon, Armut bedeutet für mich persönlich, wenn Kinder Elektroschrott sammeln müssen oder ihre körperlichen Dienste anbieten oder arbeiten müssen. In Deutschland gibt es keine richtige Armut! Jeder hat Zugänge zu allem. Man muss nur was dafür tun. Wenigstens aufstehen und Vorbild sein!
    Wieso hinterfragt eigentlich niemand, weshalb die Kindern von Alg2 Empfängern kein Mittagessen zuhause bekommen? Ist niemand zuhause außer ihnen? Wenn doch, wieso bereitet niemand ein Essen zu? Zumindest ab und zu. Eine Essensversorgung in Einrichtungen ist doch klar, da können die Eltern schlecht kochen aber zuhause? Wieso wird über sowas nicht gesprochen, sondern den Familien prinzipiell so etwas angeboten? Das Zuschütten mit „Hilfen“ macht bequem und faul.

    Und nun, Schei…sturm an 🙂

    • Joerg sagt:

      Vollkommen richtig, bei vielen sind Alk und Zigaretten wichtiger als Mahlzeit.

      • JM sagt:

        Das nicht unbedingt aber Perspektivlosigkeit oder fehlender Eigenantrieb oder fehlende Bildung oder einfach kein Interesse.

        • Texas sagt:

          Welche Perspektivlosigkeit denn? Vor Corona wurde von vielen Branchen händeringend Personal gesucht und jeder hatte eine Chance auf Einkommen um die Familie zu ernähren. Aber man kommt ja damit durch auf Staatskosten zu leben und bekommt sogar noch Essen für die Kiddies geliefert obwohl man sich selbst kümmern könnte.

    • BW sagt:

      @JM
      Richtig 👍👍
      Ist doch viel einfacher und bequemer, die Eigenverantwortung für die Kinder auf andere abzuschieben. Einige von diesem Klientel haben es verdammt schnell verstanden, dass man auch recht gut überleben kann, ohne dafür jemals einen Finger krumm gemacht zu haben.

    • ???? sagt:

      Stell Dir vor, das Mittagessen ist bei IV seit einiger Zeit nicht eingeplant. Woher soll es denn nun kommen? Auch wenn es theoretisch gehen sollte, sind die wenigsten Haushalte, die permanent am Minimum leben müssen dazu in der Lage, das nun zu schaffen. Der Hartz 4 Satz ist bekanntermaßen zu niedrig, um wirklich davon leben zu können. Wer es nicht glaubt kann es ja mal ein Jahr versuchen, aber ohne Ausstiegsmöglichkeit.
      Manche Kommentare sind einfach schwer zu ertragen . . .
      (Ich meine nicht die vielleicht 1 % Sozialschmarotzer, die es gibt, sondern die 99 %, zu denen niemand gehören möchte)

      • JM sagt:

        Es ist nicht zu niedrig. Denn bekanntermaßen ist Essen nirgendwo so billig wie in Deutschland

        • Erinnerer sagt:

          „Billig“ ist relativ und hat kaum Aussagekraft ohne Bezugsgrößen wie z.B. die Höhe des zur Verfügung stehenden Geldbetrages und alle sonstigen monatlichen Kosten. Für Arme kann das „billige“ Essen durchaus teuer sein.

          • JM sagt:

            Es heißt Grundsicherung! Grundsicherung! Ich habe noch nie von jemandem gehört, der wegen des niedrigen Satzes verhungert ist.

          • Dingdong sagt:

            „Es heißt Grundsicherung! Grundsicherung! Ich habe noch nie von jemandem gehört, der wegen des niedrigen Satzes verhungert ist.“

            Es heißt… ja. Trotzdem wurden jedes Jahr bundesweit ca. 1 Mill. Sanktionen ausgesprochen, jeweils für 3 Monate um 30, 60 oder auch mal 100% Kürzung. Bei 100% keine Krankenversicherung, keine Miete, nichts.
            3 Monate 100% Kürzung heißt 3 Monate nichts zu essen, nicht zum Arzt, Wohnung weg – obdachlos.
            Nur weil du „noch nie gehört“ hast, ist es trotzdem bittere Realität, mitten im reichen Deutschland. Mach mal deine ideologischen Scheuklappen auf, könnte dich schließlich auch mal treffen, wenn alles unglücklich zusammentrifft. Hartz IV trifft auch mal Ignoranten, merken derzeit so einige dank Lockdown.

  5. Stu sagt:

    Helft dern Kindern, die können nichts dafür!

  6. Major sagt:

    Tja Die AWO dürfte eigentlich genug Geld haben für solche Fälle!!

  7. ???? sagt:

    „dass Armut ein Zusammenspiel von strukturellen Benachteiligungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wohnen, sozialer Teilhabe und materieller Versorgung ist.“
    Es fehlt, wie eigentlich immer, in dieser Aufzählung die familiäre Vorgeschichte. Meine Geschwister und ich gaben unseren Mitschülern in allen Fächern Nachhilfe, und mussten mit ansehen, wie diese Trottel später die besten Posten bekamen . . .! Auch daran wird sic nichts geändert haben.

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