Neues Gutachten: Bäume am Riveufer sind gesund
Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat am Mittwoch im Stadtrat ein Statement für den Erhalt der Lindenallee am Riveufer gesetzt.
Ihm liege ein neues Gutachten von Geobotanikern der Uni Halle vor. Demnach seien die Bäume von guter bis sehr guter Qualität. Sie seien nicht befallen.
In der Bürgerfragestunde hatten sich Anwohner zu Wort gemeldet und gegen die Fällung ausgesprochen.
Anlass für die Diskussion ist ein Antrag der SPD im Umweltausschuss. Dort wurde beschlossen, die komplette Baumreihe zu fällen und neu anzupflanzen. Zum einen bestehe die Gefahr, dass die Bäume während der anstehenden Arbeiten des Abwasserkanals geschädigt werden. Zudem seien die Bäume krank und müssten in 15 Jahren sowieso ersetzt werden. Mit einem kompletten Aufbau auf einen Schlag könnte man die Einheitlichkeit der Allee erhalten.
Für den Erhalt der Lindenallee am Riveufer wurde eine Petition gestartet:
https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-linden-am-riveufer
Danke liebe SPD – Projekt unter 5% läuft gerade hervorragend.
Auf Bundes- wie auf Kommunalebene, wie kann man sich als Partei so sehr von der Lebenswirklichkeit entfernen?
was nu … krank und kaputt oder gesund und fit ….am besten noch ein Gutachten zur Aufklärung.
Gutachter wollen auch ihren Teil vom groooßen halleschen Steuerkuchen.
Nicht nur immer Papenburg und 250 „Vereine gegen räääächts.“
Es war ein Sichtgutachten, ohne irgendwelche Analysen, Test usw. Wie hat er Pilzbefall im Boden erfasst?
Folgt 2 Fachgutachter waren Deppen
Das ging ja flink. Blieb es also beim Vorbeifahren des Professors.
Nicht mal ein einziger Baum hat ein Zipperlein. Komisch, dass schon welche ersetzt wurden. Schön wenn die Welt so rosarot ist.
Selbst im schlimmsten Fall, also nach den ersten Gutachten, stehen die Bäume noch 15 Jahre.
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Mal ehrlich, was auch immer die großartige Stadt Halle am Riveufer (vermutlich wie immer mit Papenburg) baut, in 15 Jahren ist das sowieso zerbröselt und muß wieder grundsaniert werden.
Dann kann man immer noch die Linden ersetzen.
Diese Posse ist schon peinlich, da meldet sich ein vermeintlicher Fachmann als Gegner einer Maßnahme freiwillig als Gutachter, durchläuft die Allee und stellt allein nur durch Inaugenscheinnahme fest, dass seine vorher gefasste Meinung die Richtige ist. Wenn das mal keiner von DIE PARTEI war, die pure Satire.
Stamm- und Wurzelfäule, wenn man die schon sieht, braucht es keinen Fachmann, um zu erkennen, dass der Baum weg muss. Es ging um die zu erwartende Lebensdauer Herr Professor!
Und wahrscheinlich kann er noch Geld verlangen. Sollten Gutachter nicht unabhängig sein und seine Meinung ausschließlich im Anschluss nach einer ausführlichen Begutachtung bilden?
Ich hoffe es kommt noch eine Diskussion in diesem Ausschuss zwischen den 3 Gutachtern und die anderen beiden legen dem Herrn Professer mal die Fakten vor und er muss sich erklären.
Solche Professoren geistern an unserer Universität rum, um Gottes Willen.
Liebe Verwaltung, jeder baum hat eine Nummer angeheftet, erstellt doch eine öffentliche Liste über den Zustand dieser Bäume, befallen nach Schweregrad bzw. noch gänzlich gesund. Somit lässt Aufwand und Nutzen einer Fällung bzw. des schutzes doch besser abschätzen.
Oho. Hat das Kettensägenmonster jetzt einen eigenen Account zum Polemisieren?
Und was wird nun aus den Vorschlag der Satierepartei? Die beräumten Grünflächen hätte man zudem so schön bebauen können. Keinen Ärger mehr mit Baumpilzen, Laub und Insekten. Wie das funktioniert, kann man auch am Pfälzer Ufer beobachten. Hier werden schließlich auch Grünflächen entfernt, Betonflächen vergrößert und neue Gebäude im Hochwassergebiet (HQ100) errichtet. Papenburg un Co. verdienen schließlich nicht ihr Geld mit Grünpflege…
Satirepartei ist gemeint
Muss umgesetzt werden, da Beton länger als 100 Jahre hält, außer auf Autobahnen. 🙂
Folgekosten wären niedriger, könnte man bunt anmalen und die Aufmärsche der Rechten hätten endlich einen angemessenen Untergrund für den Stechschritt.
Dann könnte man das Ufer auch endlich in Liebig Ufer umbenennen.
Übrigens, wo waren die Baumfreunde bei den abgesägten Deichbaubäumen 2013?
Im TV war gestern zu sehen, dass zwar danach gefragt wurde aber der Ersatz irgendwo im Nichts verschwunden ist. Weshalb demonstrieren diese Personen nicht auch für diese Bäume? Weil es keine Flaniermeile ist, weil es den Paulusviertelökos darum geht, nur das zu schützen, was sie sehen und in ihrer Umgebeung ist? Dies Bäume standen auf der neustädter Seite, da ist es wohl den Lindenbaumheulern egal gewesen, ob der gemeine Neustädter einen Baum mehr oder weniger sieht.. Zudem diese ohne Not, rechtswiedrig und alle gesund niedergemetzelt. Und diese waren zum großem Teil ähnlich alt und groß! Google hilft die Bilder zu finden in der MZ.
Scheinheiliges Getue der Ökos und Baumumarmern! Was ist mit dem Ersatz dieser Bäume und allen anderen?
Interessant, was sich hier für „Fachleute“ tummeln, die sogar langjährige Wissenschaftler und fremdernannte Professuren einschätzen können.
Warum seid ihr nicht schon Professor? Achso, habt ja noch nicht mal einen Doktorgrad … Noch Fragen Kienzle? Nö, Hauser…
Der Herr Prof. ist in seinem Umfeld dafür bekannt, dass er an Selbstzweifeln zu allerletzt leiden wird.
Aber hallo, diese Form der Begutachtung ist das Papier nicht wert, wenn es überhaupt eines gab. Prof. hin oder her. Seit wann entscheidet Graduierung über Kompetenz?
Also ich würde auf Nummer sicher gehen und erst mal alle mit den freigegeben Hochwaassermitteln absägen, hinterher kann man ja dann immer noch feststellen, daß dies nicht mötig war. Beim Planetarium ist es ja auch gegangen. Oder ?
Warum muss die Natur leiden man muss Alternativen suchen es wird immer mehr Natur zerstört das kann nicht sein wir hoffen das sie stehen bleiben wir sind dafür das die Bäume stehen bleiben bitte gebt den Kampf nicht auf
Von Natur aus standen da keine Bäume. Im Riveufer ging die Saale mal bis an die Felsen. Erst mit dem Bau des Hauptsammlers wurde die Ufermauer errichtet und anschließend auf die Hinterfüllung Bäume gepflanzt!
Sind hier alle Tagträumer oder was seid ihr für blinde Ökos?
Wie kam vor hundert Jahren wohl der Kanal unter die Bäume?
Man kann sich alle Gutachten im Netz ansehen!
Man erkennt schnell den Unterschied zu wissenschaftlichen Gutachten und Amateuranalyse!