Pinkifizierung: Stadthaus leuchtet in Pink

5 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Dieses ewige Klischee, dass die Farbe Rosa für „Mädchen“ steht, finde ich echt zum Kotzen. Damit festigt man nur das tradierte Rollenbild der Frau bzw. von Mädchen. Gerade die Feministen (m/w), die unsere Sprache durch „gender mainstreaming“ verhunzen, sollten sich mal dahingehend stark machen, denn diese mehr oder weniger subtilen visuellen Klischees sind viel schlimmer als das generische Maskulinum.

    Man muss nur mal durch die Spielzeugabteilungen oder Abteilungen für Mädchenbekleidung einschlägiger Geschäfte gehen und die Augen offen halten.

    • Der Volksgenosse sagt:

      Wenn man sonst keine Probleme hat …

      Nötigt dich jemand deine Tochter, soweit vorhanden, einseitig zu prägen? Meine Nichte mag Rosa bis heute nicht und ist dennoch Mädchen, auf dem Weg zur Frau, durch und durch. Allerdings zeichnet sie sich auch durch einen gesunden Bezug zur Natur und einen überaus wachen Verstand aus. 😀

      Was die Kasperköppe des Stadtrates veranstalten ist doch egal.

    • Tibor sagt:

      Bis vor einhundert Jahren war rosa männlichen Attributen und (hell)blau weiblichen zugeordnet. Ewig ist es also nicht, selbst die Bezeichnung Klischee ist diskussionswürdig. Bemüh dich, dann wird es sich vielleicht wieder ändern.

      • 10010110 sagt:

        Bis vor einhundert Jahren gab es aber auch noch keine Massenmedien wie heute, die tagein, tagaus die gleichen Klischees bemühten und damit festigten. Es war noch nicht alles so genormt und standardisiert wie heute. Veränderung passiert heute nicht mehr zufällig, sondern wird gesteuert und forciert – oder eben nicht, und bestehende Konventionen und Denkweisen bleiben absichtlich bestehen. Und durch solche dummen Aktionen werden sie auch noch weiter etabliert.

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