„Rad-Demo“ zeigt Straßenbahnfahrer an: Radler angefahren?

184 Antworten

  1. Bitte um Korrektur: die CM ist keine Demo, und sie ist kein Verein, und schon gar nicht mit Anzeigerecht. Anzeige hat eine einzelne Person (ich) erstattet, auch um zu klären, wie die HAVAG sich gegenüber einem geschlossenen Verband zu verhalten hat, nachdem es mehrfach zum Anklingeln und Reindrängeln kam. So lange die Fahrer dort einer komplett anderen Ansicht sind als die Teilnehmer, ist das gefährlich.

    • Verkehrspolizist sagt:

      Ja klar, 100 Radfahrer treffen sich mal eben zufällig zur gemeinsamen Ausfahrt. Und natürlich gab es auch keine Terminabsprachen. Sie sind auf sehr dünnem Eis.

    • Christoph sagt:

      Ja,
      Schon klar. Du bekommst auch noch den Klugscheißerpreis des Jahres für das Chaos was du und deine bekloppten Kumpels ohne Sinn und Verstand anrichten..
      Klasse. Fehlt nur noch, dass durch diesen Blödsinn Menschen zu Schaden kommen.

  2. Peter sagt:

    Typisch hallesche Straba-Fahrer. Die werden sich in ihrer arroganten Dummheit nie ändern.

  3. Halles Katze sagt:

    Punkt Nr.1 – Die Havag hat in Halle immer Vorfahrt !
    Egal ob Fußgänger / Radfahrer / Pkw / LKW / Mähdrescher und vielleicht auch Rollstuhlfahrer …
    Null Rücksicht – ich bin die Havag !
    Punkt Nr.2 – Das Fahrpersonal der Havag müsste vielleicht auch an mancher Schulung teilnehmen … – wie Berufskraftfahrer auch ihre jährlichen Module absolvieren … !

    Und in Sachen Psychologie ist ein Training mitunter angebracht !!!

    • Ich hatte die HAVAG vor über einem Monat ausführlich schriftlich gebeten, ihren Fahrern die rechtlichen Rahmenbedingungen mitzuteilen. Wann die CM stattfindet, ist kein Geheimnis, es gibt sie mittlerweile seit mehreren Jahren monatlich und das Verhalten einiger Fahrer der HAVAG ist immer wieder Nötigung oder Verkehrsgefährdung.

  4. Rebmann sagt:

    Die Regelung mit dem geschlossenen Verband wurde ganz sicher nicht eingeführt damit ein paar irre Radfahrer einmal im Monat aus reiner Boshaftigkeit anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber in einer Großstadt ein Verkehrschaos veranstalten.
    Was soll so etwas?
    Die brauchen sich doch nicht zu wundern, dass das Image der Radfahrer als egoistische Verkehrsrowdies unten durch ist.

    • Im Straßenverkehr zählt die Regelung, die da ist. Spekulationen über die Absicht dahinter sind irrelevant.
      Als Übungsaufgabe kannst du mal eine allgemein formulierte, prüfbare und umsetzbare Regelung entwerfen, in der 100 oder 50 Radfahrerinnen bei einer gemeinsamen Ausfahrt den Verkehr nicht viel stärker behindern.

      Kleiner Tipp: alle hintereinander und an jeder Kreuzung auseinanderreißen bringt null Punkte.

      Autofahrer bilden fast jeden Werktag eine viel größere Behinderung des Verkehrs. „Die brauchen sich doch nicht zu wundern, dass das Image … unten durch ist“.

      • Ostler sagt:

        Sonderregeln für einen Autokorso-Pulk … da können die Fahrgäste in der Tram gerne für warten — ach sorry waren ja Sonderrechte für Edel-Biker im Pulk

        • Warten auf Autos ist Alltag für die Bahn, im Steinweg, in der Brunnenstraße, immer mal wieder in Trotha, vermutlich an weiteren Stellen. Da ist es aber nicht mit ein paar Sekunden getan.

          Du kannst auch einen Autokorso-Pulk durch Halle führen. Verbände aus Kraftfahrzeugen müssen aber angemeldet, genehmigt und abgesichert sein. Vermutlich ändert sich praktisch nicht allzuviel durch einen Autokorso am aktuellen Stand. Montag in der LuWu war auch wieder Stau durch die ganze Linie, und natürlich haben sich Autos aus der Martha-Brautsch mitten in den Weg der Fußgänger gestellt, die grün hatten, um ja in die stehende Schlange reindrängeln zu können.

          In der Logik mancher Diskutanten hier: Vielleicht sollte man für Autofahrer eine verbindliche Schulung, einen Führerschein und Kennzeichen einfordern, weil nie irgend ein Autofahrer irgend eine Verkehrsregeln einhält.

          • HalleVerquer sagt:

            Viel häufiger warten sie auf Radler die vor Ihnen lang schleichen. Auch ohne aggressive Zeitgenossen die in ihrer grenzenlosen Dummheit versuchen eine Straßenbahn abzudrängen.

      • farbspektrum sagt:

        Du hast immer noch nicht begriffen, wie ein Verband von Radfahrern auszusehen hat.
        Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)
        § 27 Verbände
        (1) Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß.Mehr als 15 Rad Fahrende dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. Kinder- und Jugendgruppen zu Fuß müssen, soweit möglich, die Gehwege benutzen.
        (2) Geschlossene Verbände, Leichenzüge und Prozessionen müssen, wenn ihre Länge dies erfordert, in angemessenen Abständen Zwischenräume für den übrigen Verkehr frei lassen; an anderen Stellen darf dieser sie nicht unterbrechen.
        Noch einmal herausgezogen:
        Zu zweit
        Nebeneinander
        Zwischenräume lassen

    • 10010110 sagt:

      Verkehrschaos veranstalten Autofahrer jeden Tag schon selber, und zwar aus reiner Faulheit, da ist diese monatliche Ausfahrt von Radfahrern nun wirklich keine Besonderheit.

  5. Radfahrer Klaus sagt:

    Wer sollte sonst Anzeige erstatten. Schön aggressiv verhalten und dann Anzeige erstatten. Nach den Helikopter-Eltern kommen nun die Helikopter-Radler. Ich hoffe der Bahnfahrer hat ebenfalls Anzeige erstattet. Wird Zeit diese Veranstaltung mit der Polizei du begleiten und alle Radfahrer im Auge zu behalten. Auf dem Video sehe ich ja schon einige Verstöße.

    • Aggressiv verhalten? Schöner Beleg deiner Ahnungslosigkeit.

      Die Polizei hat schon mehrfach die CM begleitet, weil hysterische Autofahrer angerufen haben und was von Demo gefaselt. Irgendwann hat die Polizei aber auch wirklich besseres zu tun.

      • Radfahrer Klaus sagt:

        Das Verhalten wird oben doch beschrieben. Auch ein Verband darf sich eine vermeintliche Vorfahrt nicht erzwingen. Ich sehe schon auf dem Video oben wieder zahlreiche Verstöße. Man muss wohl mal die Polizei über ihre Pflichten aufklären, falls du nicht wieder nur Märchen erzählst.

        • 10010110 sagt:

          Wer hat sich denn irgendwas erzwungen? Der Verband fuhr auf die Linksabbiegespur, als die Straßenbahn noch in der Haltestelle stand; wenn sich jemand eine (vermeintliche) Vorfahrt erzwungen hat, dann die Straßenbahn, die sich in den fahrenden Verband reindrängeln wollte.

          • Dual sagt:

            Der wilde Haufen ist aber aus mehreren Gründen kein Verband. Somit haben viele Radfahrer dem Tramfahrer die Vorfahrt genommen. Dazu haben diese einen Unfall provoziert und sich offensichtlich vom Unfallort entfernt. Das einzige Fehlverhalten des Tramfahrers war es, nicht sofort die Polizei zu informieren, damit diese eine Chance hatte die Radfahrer zu ermitteln.

          • @Dual „Es gibt 1000 gute Gründe…“, aber keinen einzigen kannst du nennen.

    • Paragraph 1 sagt:

      Stichwort „Vorsicht und gegeseitige Rücksichtnahme“. Der Strabafahrer sollte sich schon mal nach ’nem anderen Job umsehen. Wenn dann „Anzeige wegen Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs“ noch drauf kommt – huihuihuihui! Und dann Dein „Ich hoffe der Bahnfahrer hat ebenfalls Anzeige erstattet.“ Hast Du in der Schule nicht aufgepaßt? Ursache-Wirkung??? Mangelt es Dir an Bildung? Oder warum schreibst Du so’n Müll? Aber Typen wie Du sind ein wilkommener Anlaß, mal wieder ein paar Autofahrer qualifiziert anzuzeigen. Bis die wieder Straba fahren müssen. Danke für die Anregung.

      • Radfahrer Klaus sagt:

        Ursache Wirkung? Radfahrer bedrängen vermutlich völlig zu unrecht den Bahnfahrer und der soll kein Recht haben sich zu beschweren?

        • Giftbolzen sagt:

          @Radfahrer Klaus
          Ihr „vermutlich“ ist genau das, was der Paragraphenreiter oben versucht, in Zusammenhang mit „Hilfsschulabschluß“ zu rücken. Prima in die Falle gegangen, Klausi! Vermuten Sie mal schön weiter. Nix wissen, viel schreiben! „Lupenreiner Demokrat“, oder wie? Radfahrer??? Ich lach mich kaputt!

  6. HansimGlueck sagt:

    Woran erkennt der Straßenbahnfahrer, ob es sich um einen geschlossenen Verband handelt, oder einfach nur um ziemlich viele Radfahrer. Haben sie Markierungen, wie eine Kolonne? Die Frage gilt ja nicht nur für Straßenbahnfahrer sondern jeden Vorfahrtskonflikt in diesem Verhältnis. Wenn ich als Radfahrer die Hauptstraße entlang radel und auf einmal viele Radfahrer in meine Hauptstraße einbiegen sehe. Was soll ich tun? Jetzt mal abseits des täglichen Irrsinns, dass Vorfahrt in Deutschland schon ziemlich oft Verhandlungssache zu sein scheint.
    Irgendwie eine nicht wirklich ausgegorenes Detail in der Straßenverkehrsordnung.

    • Der Verband ist vorher an der haltenden Straßenbahn (Haltestelle) vorbeigefahren, mit Musik, vielen Klingeln, als geschlossener Verband.

      Wenn Du Vorfahrt hast und vor dem Anfang des Verbands an der Kreuzung bist, muss der Verband dich durchlassen (wie ein Fahrzeug eben). Wenn der Verband frei hat und losfährt, musst du ihn erst durchlassen.

      Wenn du eine sinnvolle bessere Regelung findest, wie man in der StVO hundert Radfahrer regelt, kannst du die vorschlagen und versuchen durchzusetzen. Ich vermute, einige Auto-Verkehrsrechtler suchen danach mindestens seit Aufkommen der CM in Deutschland.

      Ein Zerreißen an jeder Kreuzung würde schnell ein sehr großes Chaos ergeben, ein Hintereinanderfahren aller hundert (oder im Sommer 300) ebenfalls.

      • Toter Frosch sagt:

        Das ist falsch, der Verband muss die Straßenbahn durchlassen:
        § 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
        (3) Fahrzeuge, die in der Längsrichtung einer Schienenbahn verkehren, müssen diese, soweit möglich, durchfahren lassen.
        Der Verband gilt als ein Fahrzeug, am Reileck ist genug Platz (bezüglich „soweit möglich“) – somit hat hier der HAVAG-StraBa-Fahrer wohl Recht.

        • Der Verband war bereits beim Linksabbiegen, die Straßenbahn stand an der Haltestelle, als sich der Anfang des Verbandes korrekt links eingeordnet hat.

          Die Bahn ist in den fahrenden Verband hineingefahren, der zum größeren Teil bereits die Kreuzung überquert hatte.

        • Lurchjägerin und Froschdopteuse sagt:

          @Toter Frosch, 10. Dezember 2018 um 10:49 Uhr

          „somit hat hier der HAVAG-StraBa-Fahrer wohl Recht.“

          Wie plem-plem ist das denn? Zur Not fahren wir dann die Verkehrshindernisse um, oder wie? Bist du noch ganz knusper?

          Aber eine prima Idee ist das schon. Beim nächsten mal am Fußgängerüberweg, wenn so ein besenkter Autofahrer nicht bremsen will, schiebe ich mein Fahrrad einfach vor. Ich bin ja im Recht, wie du sagst. Das Rad ist dann Totalschaden und der Autokasper zahlt mir ein neues. Unter Karbonrahmen geht das dann natürlich nicht ab. Sonst gibt es noch eine Saftanzeige drauf! Klasse Idee!

          Merkste was? Nö? Dachte ich mir schon! Frosch dich doch selbst, Frosch!

          • Toter Frosch sagt:

            Dopteuse??? Duden hilft!!!

            Nochmal nur für Minderbemittelte:
            § 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
            (3) Fahrzeuge, die in der Längsrichtung einer Schienenbahn verkehren, müssen diese, soweit möglich, durchfahren lassen.

            PS: Am Fußgängerüberweg musst Du absteigen. Fährst Du mit Fahrrad drüber und ein Autofahrer muss deinetwegen bremsen, wird es sehr, sehr teuer für dich!

          • Toter Frosch, wie schon geschrieben, stand die Straßenbahn an der Haltestelle, als sich der geschlossene Verband als Linksabbieger einsortiert hat. Wenn die 50m weiter hinten *steht*, kann sie keinen Vorrang haben. Und in ein Fahrzeug einfach mal von hinten reinzufahren, weil es ihr zu langsam oder zu lang ist, dazu ist die StraBa auch nicht nach § 2 befugt.

            Alle bisherigen Konflikte mit einer Straßenbahn kamen zustande, weil eine Straßenbahn in den Verband reinfahren wollte. Die CM blockiert nicht vorsätzlich eine Straßenbahn.

          • Lurchjägerin und Froschdopteuse sagt:

            @Toter Frosch
            Offenbar bist du doch in der geistigen Aufnahme stark eingeschränkt. Was du hier faselst, habe ich nicht geschrieben. Du phantasierst es herbei. Für tote Lurche nochmal langsam:

            1.) Selbst wenn jemand verkehrsrechtlich „im Recht“ ist, darf er es nicht gewaltsam oder nötigend durchsetzten. Das Verdrängen anderer Verkehrsteilnehmer von einer Linksabbiegerspur dürfte klar mindestens nötigend sein und das Touchieren schon Gewalt darstellen.

            2.) Idee war: Man steht und wartet am Zebrastreifen, bekloppter Raser gibt Gas statt Bremse, man wird in seinem „Recht“ eingeschränkt und „Toter Frosch“-Autofahrer muß zahlen! Geil! Das wäre die Folge deines Geplappers, toter Lurch! (Wie kommt man nur auf so einen bekloppten Alias?)

            3.) Den Rest kannst du steckenlassen.

            Hats dein Reptilienhirn jetzt gerafft. Selber minderbemittelt, schon mit Namen (nomen est omen) und hier noch die große Klappe!

            Geh in dein Frosch-Hilfsschule zurück: zur Nachschulung in „Klappe halten“ – sonst holt dich der Storch!

            P.S. „Fährst Du mit Fahrrad drüber und ein Autofahrer muss deinetwegen ..“ – wenn schon großgeschriebenes „Du“ dann auch „Deinetwegen“! Duden hilft!!! Hahahahaha … sowas Bescheuertes auch! Frosch dich selber, du Toter Frosch!

      • Radfahrer Klaus sagt:

        Also ein völlig chaotischer Haufen soll als geordneter Verband zu erkennen sein?

        http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/polizei-rugt-fahrrad-veranstaltung-critical-mass-1.3607221?cid=19.259393

        Nach der Auffassung haben also massenweise Radfahrer den Straßenbahnfahrer geschnitten und genötigt.

        • Natürlich bevorzugt die Polizei eine angemeldete Versammlung. Das hätte ich dir auch vorher sagen können. Ab wann für dich etwas chaotisch ist, spielt keine allzu große Rolle.

          Der Artikel ist von 2014, und die Nürnberger CM ist immer noch nicht als Demo angemeldet.

  7. Wilfried sagt:

    Uh, ein „geschlossener Verband“ muß aber nach StVO auch als solcher geführt werden, mit Spitzen- und Schlussfahrzeug. das sieht man immer bei den Überführungen der BW oder der US-Streitkräfte, die entsprechend beflaggt und mit Rundumleuchten fahren. Ansonsten ist der Verband nämlich nicht als solcher erkennbar und nur eine Anhäufung von Einzelfahrzeugen. War die Verkehrspolizei an der Begleitung beteiligt?

    • Wilfried, es gibt Unterschiede zwischen einerseits Militärfahrzeugen bzw. Kraftfahrzeugen generell und andererseits Fahrrädern. Geschlossene Verbände von Kraftfahrzeugen müssen angemeldet werden, von Fahrrädern nicht. Wer die CM nicht als geschlossenen Verband erkennt, sollte dringend zum Augenarzt gehen.

      Gegen Autoverkehr wird meistens gekorckt, also seitlich abgesichert. Dort könnte die Polizei sehr leicht jede Menge Kraftfahrer rausfischen, die sehr deutlich demonstrieren, dass sie nicht zum Führen eines Kraftfahrzeuges geeignet sind. Unabhängig von der Unkenntnis des genauen Paragraphen (ist halbwegs OK, nur Nerds kennen die gesamte StVO) gibt es viele sehr handfeste Gründe, aus denen kein halbwegs vernünftiger Mensch in eine solche Gruppe reindrängeln würde. Diese Autofahrer kennen also nicht nur alle die von ihnen verletzten Regeln nicht, sondern versuchen auch noch, mit Gewalt ihre Unkenntnis als gefühltes Recht durchzusetzen und anderen aufzudrängeln (kennt man aber aus dem Straßenalltag).

      Von Berufskraftfahrern, die täglich im halleschen Stadtverkehr durch Menschenmassen (Markt, Ulrichstraße) fahren, erwarte ich aber die entsprechende Kenntnis der StVO oder wenigstens ein Verhalten entsprechend der Verantwortung, die mit so einem großen schweren starken Verkehrsmittel einhergeht. Von hinten klingelnd nah auf Radfahrer aufzufahren kann verdammt nach hinten losgehen – wenn der Radfahrer zum Beispiel die Nerven verliert und dadurch in den Schienen stürzt, kannst du so eine Straßenbahn nicht in 2m zum Halt bringen.

  8. Blaues Auge sagt:

    Ich wünsche mir vom lieben Weihnachtsmann, daß die Polizei nur einen Tag lang alle Fahrradfahrer abkassiert die tagsüber über den Markt und sogar zwischen den Straßenbahnen fahren und sich, Fahrgäste und die Fußgänger mit ihrer Rücksichtslosigkeit gefährden.

    • Oh ja, ich wünsche mir da auch ganz viel. Lichtkontrollen auf jeden Fall. Aber auch Kontrollen, wer keine Ahnung von den Regeln auf dem Markt hat. Auf dem Gleisbett darfst du über den Markt fahren, auch tagsüber. Zwischen stehenden Bahnen durch dürfte nicht direkt verboten sein, aber wenn es zu einem Schaden kommt, haftet ziemlich sicher der Radfahrer zu 100% .

      Und dann wünsche ich mir die Kontrolle, auf welche Zuhörer die allgegenwärtigen Blitzermeldungen im Radio zugeschnitten sind, und wie es sein kann, dass von allen Zuhörern in der Teilgruppe der aktuell Auto fahrenden so viele daran interessiert sind, wo aktuell Blitzer stehen, dass es gleichwertig mit Stau oder Warnungen vor Gefahren von fast allen Radiosendern gebracht wird.

      Und Überholabstände, da wünsche ich mir auch Kontrollen. Und Rotlichtverstöße von Autofahrern! Und Handynutzung – schon allein, wenn nach jedem Unfall die Phones ausgewertet werden dürfen, was grade passiert ist.

      Und Abschleppen, wer die Sicherheit gefährdet – aber das ist ja bekannt.

  9. Klaus sagt:

    @HalleVerkehrt
    .
    Ganz so einfach ist das mit den geschlossenen Verbänden gemäß §27StVO nicht…bzw mit deiner Art der Rechtsauslegung. Das was du hier schreibst lässt erkennen, daß du von der Materie mit „Geschlossenen Verbänden“ nicht den Hauch einer Ahnung hast.
    .
    Glaub mir, einen geschlossenen Verband bekomme ich nicht Kraft meiner Wassersuppe auf die Straße, also das ich da eine Fahrzeuggruppe einfach mal eben zu einem geschlossenen Verband erklären kann. Das gab meist enormen Vorlauf mit den Genehmigungsbehörden, oft genug Monate.

    Genehmigung? Wie jetzt? Steht doch da im §27 StVO gar nicht drin? Muss es auch nicht, denn der §27 StVO wirft generell immer auch die Frage nach einer Erlaubnispflicht nach §29 StVO bezüglich einer Sondernutzung auf und bei den im Beitrag angegebenen 100 Rad fahrenden Teilnehmern, oder einem geschlossenen Verband, besteht eben definitiv immer eine Erlaubnispflicht gemäß den VwV zur StVO.

    Die Definition eines geschlossenen Verbandes in der StVO ist nicht einfach ein Freibrief. Eine zufällige Ballung einer einzelnen Fahrzeugart an sich ist kein geschlossener Verband, da wäre ja sonst jeder Stau von PKW an einer Ampel einer und man könnte sich auf diesen berufen und fröhlich minutenlang bei ROT weiter beispielsweise über die Ampel am Franckeplatz fahren….
    Wenn also 100 Radfahrer „zufällig“ zur gleichen Zeit die Straße entlang radeln …dann MUSS sich jeder einzelne dieser Radfahrer entsprechend einzeln gemäß den Bestimmungen der StVO zu verhalten…genau wie dies für 30 Autos auch gelten würde, die wie ein Lindwurm eine Straße entlangkommen und von denen 12 dann an der Ampel Franckeplatz bei Rot anhalten.

    Oder es ist eine organisierte Veranstaltung. Dann gelten immer die Bestimmungen der VwV zur Sondernutzung der Straße nach §29 StVO.

    Merkst Du was ?
    Du hast es organisiert? Glückwunsch.

    In der VwV zu diesem § 29 der StVO wird in vielen Fällen von einer Erlaubnispflicht gesprochen die Liste ist ellenlang… Es werden durch die Verkehrsbehörde dann Auflagen erteilt, auch diese Liste ist ellenlang.
    Es besteht aber bei Veranstaltungen immer eine Versicherungspflicht für alle Teilnehmer durch den Veranstalter, es besteht Versicherungspflicht durch den Veranstalter für Zuschauer…etc.pp.

    Wie sehen die Auflagen deiner Genehmigung aus? Du bist ja anscheinend der Veranstalter, der Organisator dieser Veranstaltung. Tja, Willkommen im realen Leben. Wer A sagt muss auch für B bereit sein und eben dafür sorgen, dass bei sowas alles den Vorschriften entsprechend läuft.
    .Dann muss man sich um all die unschönen Dinge kümmern, die teils Wochen, manchmal sogar Monate dauern und oft genug noch eine Auflage in letzter Minute bedeuten, die zu erfüllen manchmal regelrechte Klimmzüge braucht um sie noch erfüllen zu können. Manche Genehmigungsbehörde kann da sehr kreativ sein…Speziell bei Sicherheitsleistungen werden manchmal Summen gefordert, die utopisch sind. Ach ja, da gab es auch immer eine Auflage durch die Genehmigungsbehörde, eine Anzeige im Amtsblatt oder /und der jeweiligen Tageszeitung rechtzeitig vor der Veranstaltung schalten zu lassen.
    .
    Weißt Du was ich persönlich glaube? Es existiert keine Genehmigung, es gibt keine Sondernutzungserlaubnis, die von Dir als Veranstalter beantragt wurde. Deine „Schnappatmung“ als von einer DEMO die Rede war, oder einem Verein, sagt mir persönlich mehr als genug. Der ganze Mist ist Kraft deiner Wassersuppe entstanden und nun wirds Dir auf die Füße fallen, weil Du auch noch deinem Ego frönen musstest.
    Du hast hier was losgetreten, denk mal drüber nach….Eine derartige Veranstaltung ohne die erforderliche Genehmigung durchzuführen… ohne der Versicherungspflicht nachgekommen zu sein… ohne die Gefahrenstellen durch geeignetes, eingewiesenes Personal oder die Polizei absichern zu lassen.
    Professionalität ist was Anderes und mit Verlaub, das tägliche Leben braucht mehr gesunden Menschenverstand und keine Selbstdarsteller mit Vollkaskomentalität… in deinem Fall heisst es…mit einem Schienenfahrzeug legt man sich einfach nicht an, egal ob man vielleicht im Recht ist…im Falle eines Fahrrades gegen die Straßenbahn tut es einfach nur dem Radfahrer weh…das Verhältnis ist zu arg verschieden, egal wie gut der eigene Anwalt und die Ärzte auch immer sind…liegst Du drunter hast du ein Problem, vielleicht für immer. Dann bist du ein Fall für den Darwin Award.
    .
    Kommen wir zurück zum eigentlichen Vorfall.
    Was bleibt übrig wenn es doch kein genehmigter geschlossener Verband war?
    Straßenverkehrsgefährdung, Nötigung (in welcher Höhe für wen welche Stufe wird wahrscheinlich im Zweifelsfall ein Gericht herausfinden müssen, aber rate mal wo du dabei stehst) …dazu kommt in jedem Fall aber ein Verstoß gegen §9 Absatz 1-3 StVO („Wer nach links abbiegen will, darf sich auf längs verlegten Schienen nur einordnen, wenn kein Schienenfahrzeug behindert wird“) eventuell steht die Gefährdung des Bahnverkehrs nach §315 StGB im Raum, je nachdem wo und wie sich der „Vorfall“ genau ereignet hat und ob der Straßenbahnfahrer zum Bremsen gezwungen wurde…
    Eine ziemlich wüste Gemengelage, ich für meinen Teil warte mal auf die entsprechende Verhandlung, falls du wirklich die Chuzpe hast, das Ganze durchzufechten.
    Eine Berührung ist übrigens nicht automatisch ein Unfall.Ein Unfall ist nur dann ein Unfall wenn ein Schaden entstanden ist.
    .
    Übrigens…falls der Straßenbahnfahrer sich wirklich falsch verhalten hat, es wirklich ein (echter, genehmigter) geschlossener Verband war, und er eben diesen Verband unterbrochen hat, dann erwarten ihn gemäß des Bundeseinheitlichen Tatbestandskataloges nach Tatbestandsnummer 127006 5€ Verwarngeld, im Falle eines Unfalles nach 127007 20€…

    • Meinhard Sorge sagt:

      Alles schön und gut. Vergessen Sie aber bitte nicht, dass hier und heute im Großen und Ganzen die „Herrschaft des Unrechts“ gilt. Auch alles, was mit Nicht-Auto-Mobilität, also mit gefühlter moralischer Superiorität zu tun hat, dürfte sich schrittweise einen rechtlichen Sonderstatus aneignen. Eine weitere extraterritoriale Zone des in Deutschland ohnehin täglich gebeugten Rechts! Leider sehe ich den Straßenbahnfahrer in höchsten Noten, wenn ihm auch meine volle Sympathie gilt.

      • Die Wirklichkeit in Halle ist deutlich unterhalb der rechtlichen Mindeststandards. Insofern stimmt es, dass die Herrschaft des Unrechts gilt. Alles, was nicht mit Auto zu tun hat, wird hinten drangehängt und mit dem letzten Dreck abgespeist. Das sieht man auch an der Entwicklung der Unfallzahlen, an den Toten und Verletzten. Aber auch an den alltäglichen kaum geahndeten Verkehrsgefährdungen durch Falschparker.

        Wir veranschaulichen das geltende Recht gern auch mal an den neu gebauten oder sanierten Strecken, wenn der Curie-Platz freigegeben ist bietet sich dort eine gelegentliche Aktion mit Abstandshaltern an.

        • Sven G. sagt:

          Wie schön Sie die Aufmerksamkeit auf die bösen Autofahrer lenken. Selbst stumpfe Neonazis hetzen nur halb so viel gegen irgendwelche Gruppen wie Sie gegen die Autofahrer. Hier ging es um einen Vorfall zwischen Straßenbahn und Radfahrern, mit der Tendenz, dass die Radfahrer massiv alle Grundregeln des Straßenverkehrs verletzt haben.

          Für die nächsten Veranstaltungen können Sie sich ja mit Herrn Liebich zusammen tun, da kann jeder noch etwas dazu lernen.

          • Nein, das Thema Auto hat Meinhard Sorge hochgeholt. Von bösen Autofahrern haben nur Sie geschrieben. Das liegt vielleicht an Ihrer eigenen emotionalen Voreingenommenheit.

            Zu Neonazis bestehen sehr viele klar definierte Unterschiede, aber keine Ähnlichkeiten. Ich kritisiere Verhalten von Menschen, die Nazis hassen irgendwelchen Blutswahn (Abstammung oder Rasse oder Stammbaum oder Blutgruppe – ich interessiere mich nicht im Detail für den Unfug) und jegliche Verschiedenheit (schwul, blaue Haare, …).

            Ich hasse nicht und ich hetze auch nicht. Grund genug gäbe es, die Fakten sprechen da sehr stark für sich (Tote, Verletzte, Ressourcen, Klimakatastrophe). Bei den meisten Autofahrern gehe ich von Fahrlässigkeit, Ignoranz und Faulheit aus, nicht von Vorsatz.

            Im Gegensatz zu Nazis kann ich auf viele Beispiele verweisen. Überall, wo man in der Stadt das Auto zurückgedrängt hat und auf mehr ÖPNV und Fahrrad gesetzt hat, war es eine Erfolgsgeschichte. Überall, wo man auf mehr Fahrspuren in der Stadt gesetzt hat, ein Desaster. Ich will also eine Veränderung in die richtige Richtung, aber selbst die eher geringfügig, 10% weniger Auto schafft Paris in einem Jahr und für Halle wäre es eine deutliche Verbesserung. Grade erst wieder Madrid – die Innenstadt wurde für den Autoverkehr gesperrt, inklusive einer mehrspurigen Hauptader. Die typischen CDU-FDP-Typen haben den Untergang des Abendlandes beschworen, stattdessen läuft der Verkehr besser als vorher.

            Wen die Nazis erst mal ausschließen, den schließen sie für immer aus. Herr Diaby ist für die z.B. immer noch kein Deutscher. Ich schließe niemanden aus oder hasse ihn, weil er Autofahrer ist oder war. Nicht mal das Auto an sich schließe ich aus. Für bestimmte Zwecke ist es die perfekte Lösung, und die heutigen Motoren ingenieurstechnische Meisterleistungen.

            Ein Bezug zum Auto kommt in diesem Fall daher, dass einige hallesche Straßenbahnfahrerinnen sich von Radfahrern enorm behindert und ausgebremst fühlen und sofort eskalieren, während die Behinderung des Straßenbahnverkehrs zum größten Teil gar nichts mit Radfahrern zu tun hat. Im Gegenteil: wenn diese Radfahrer auch noch aufs Auto umsteigen, werden die Probleme (auch für die HAVAG) noch viel größer!

            Was bei den Straßenbahnfahrern hinter dieser seltsamen Einseitigkeit steht, ist mir ein großes Rätsel. So lange der Umweltverbund in Halle so schlecht zusammenspielt, wird sich für alle Beteiligten nichts verbessern (auch für die Autofahrer nicht). Vielleicht ist es verletzte Eitelkeit. Aber in einer kleinen Stadt wie Halle ist die Straßenbahn nie wirklich attraktiv im Vergleich zum Fahrrad – teuer, langsam, nerviges Umsteigen, lange Wartezeiten. Da muss man nicht die verschmähte Jungfrau spielen.

            Die Bahn hat ja auch ihre Stärken, grade für Kranke, Alte, oder wenn man viel oder sperriges Gepäck hat (die Torte fahre ich auch lieber mit der Bahn als mit dem Rad, oder in den Winterurlaub mit Ski + Schlitten zum Bahnhof).

            Der Umweltverbund ist dort am stärksten, wo er zusammenspielt. Karlsruhe ist da immer wieder mein Standardbeispiel. Hohe Fahrradquote, hoher ÖPNV und absolut ungeschlagene Carsharing-Hauptstadt Deutschlands (pro Einwohner ca. 8x so viel wie Halle oder Leipzig). Keine Probleme mit der Luft wie Stuttgart. Weniger Stau. Besserer Verkehr.

            Da müssen wir hin. Zusammen, auch mit teilAuto, mit dem FUSS e.V., mit der Bahn und mit dem Radverkehr.

    • g sagt:

      danke für die ausführliche Aufklärung … ich bezweifle aber ob die Radfahrer dafür zugänglich sind … rechte nutzen wollen sie ja .. aber pflichten und Rücksichten sind ihne fremd und offenbar zuwider.

      • Es gibt rücksichtslose Radfahrer, genauso wie rücksichtslose Autofahrerinnen. Auch der Anteil von allen Fahrern ist vergleichbar – man findet fast immer ca. 20% heraus, allerdings nur, wenn man auf die angeordneten Tempolimits 10 km/h draufschlägt. Sonst hält die Tempolimits nur eine verschwindende Minderheit der Autofahrer ein.

        Unfallverursacherinnen sind aber mit deutlicher Mehrheit die Kraftfahrer. Besonders bei den Unfällen mit Verletzten oder mit Toten.

        Ein Radfahrer, der bei Rot über eine komplett freie Straße fährt, ist was anderes als ein Auto, das über die Fußgängerampel bei „kirschgrün“ fährt, weil dort auch ein Fußgänger grade grün bekommen kann und losläuft.

        Pflichten sind Radfahrern nicht zuwider. Die Verkehrsanordnung ist aber oft so, dass Radfahrer nur mit großen Zeitverlusten die Regeln komplett einhalten können. Oft sind die Anordnungen auch fehlerhaft, widersprüchlich oder führen ins Chaos.

        Oft sind die Pflichten auch reine Erfindung von Autofahrern – siehe Radwege. Wenn der Radweg nicht benutzungspflichtig ist, oder zugeparkt, oder stark verschmutzt (Glas), oder verschneit, dann darf ich auf der Fahrbahn fahren. Seit 1997, also schon ewig. Erschreckend viele Autofahrer reagieren aber, als ob man in ihrem Vorgarten Picknick machen würde, wenn sie einen Radfahrer auf der Fahrbahn sehen.

        • g sagt:

          „Ein Radfahrer, der bei Rot über eine komplett freie Straße fährt, ist was anderes als ein Auto, das über die Fußgängerampel bei „kirschgrün“ fährt, weil dort auch ein Fußgänger grade grün bekommen kann und losläuft.“
          Nein. Und ab hier müssen wir über deine Qualifikation nicht mehr reden.

          Jeder Mensch der mal im täglichen Straßenverkehr unterwegs ist, sieht auch wie die Verteilung von rücksichtslosen Autofahrern zu rücksichtslosen Radfahrern ist. Während du einen kleinen Prozentsatz Autofahrer hast, welche sich falsch verhalten ist es bei den Radfahrern die Mehrheit. Einfach mal an eine Straße begeben mit einem hohgen Anteil an Radfahrern und Autofahrern. Ich empfehle die LuWu. Da stehen mal 1-2 Autofahrer falsch aber die Radfahrer interessieren sich auch ihren nicht Straßen tauglichen Rädern nicht ansatzweise für die Regeln.

          • Augenscheinsbeweis. Wie niedlich.

            Zahlen hast du keine. Die sind eindeutig.

            Und ja: Bei rot eine leere Ampel zu überfahren ist was anderes, als Menschen erheblich zu gefährden. Verkehrsregeln haben das Ziel, Unfälle zu verhindern.
            Der Radfahrer, der bei Rot durch querende Fußgänger durchprescht, ist ein genauso ein rücksichtsloser Idiot wie der Autofahrer, der bei Rot fährt. Aber Tote und Verletzte liefert der Autofahrer deutlich mehr.

        • Nobody sagt:

          „Ein Radfahrer, der bei Rot über eine komplett freie Straße fährt, ist was anderes als ein Auto, das blablabla“.
          Und genau bei diesem Satz kommt das dann doch durch, was „HalleVerkehr“ versucht in 100 Posts wortreich wegzudiskutieren: Radfahrer kennen Regeln nur dann, wenn sie ihnen nützen. Regeln zu beachten wenn man einen Nachteil hätte, kommt nicht in Frage.
          Ich fahre selbst viel Rad. Was man da erlebt (von anderen Radfahrern!) geht auf keine Kuhhaut. Der Ruf der Radfahrer ist eben genau deshalb so mies, weil – warum auch immer – ausgerechnet die Pedalritter mit zweiterlei Maß messen wollen. Gewöhnt Euch endlich dran: Regeln sind *für alle* da und gleichermaßen verbindlich! Und schon klappt es mit der gegenseitigen Akzeptanz.

          Gerade zum Thema rote Ampel: was an der Ecke Bernburger/Mühlweg oder Bernburger/Puschkin abgeht ist sagenhaft. Da wird man als Radfahrer von anderen Radlern angeblafft, weil man es wagt bei einer roten Ampel tatsächlich zu halten. Und nein, da braucht keiner nach einen Radweg zu scheien: eine rotel Ampel hat nix mit einem Radweg zu tun. Gestern mal auf jemanden gewartet Bernburger Ecke Mühlweg – 4 Minuten 30 Sekunden:
          – Rotlichtverstöße Radler: 9 / Andere Verkehrsteilnehmer in Summe: 0
          – Fahren auf dem Fußweg Radler: 17(!) / Andere Verkehrsteilnehmer in Summe: 0
          – Gefährdung auf dem Fußweg (berg runter richtig schnell) Radler: >5 / Andere Verkehrsteilnehmer in Summe: 0
          – „Unfallverursachung“ mit Flucht (Fußgänger leicht angefahren) Radler: 1 / Andere Verkehrsteilnehmer in Summe: 0

          Statistik ist nicht repräsentativ, aber kann jeden Tag neu bestätigt werden an dieser Ecke

    • Du hast mehrere wichtige Punkte übersehen, aber immerhin sachlich und in gutem Ton argumentiert. Das ist hier im Forum schon mal eine sehr positive Entwicklung!

      Geschlossene Verbände von Kraftfahrzeugen müssen angemeldet werden, von Fahrrädern nicht. Zur CM ist eigentlich seit vielen Jahren alles klar, vielleicht liest du da mal die entsprechenden Informationen nach?

      Es gibt Städte, wo sich bestimmte Leute mit der Polizei auf die Anmeldung als Versammlung geeinigt haben. Die meisten CMs sehen das sehr kritisch, in Halle sehen wir das pragmatisch. Einmal im Jahr gibt es eine angemeldete Demo, weil wir im Frühling sehr viele sind und weil wir sonst nur die Straßen benutzen dürfen, auf denen Radverkehr erlaubt ist.

      https://www.advocard.de/streitlotse/verkehr-und-mobilitaet/fahrradgruppe-als-geschlossener-verband-wichtige-regeln/

      Den Unterschied zwischen Versammlung und anderer Zusammenkunft kannst du auch an ein paar Kriterien festmachen. Politische Ziele, Parolen, öffentliche Banner etc. Die einzige Parole der CM ist „Wir sind Verkehr“, und das ist bei einer Gruppe aus Verkehrsteilnehmern offenbar eine reine Tautologie. So ein Spruch macht überhaupt nur Sinn, weil viele aus Unkenntnis oder Unverstand davon ausgehen, dass Radfahrer den Verkehr behindern (Planer wie Autofahrer). Aber offenbar ist dieses große Missverständnis weltweit stark verbreitet und hält sich über die Jahrzehnte.

      Dass dem Straßenbahnfahrer nur 5 € Verwarngeld drohen, ist kein Problem für mich – wichtig ist mir, dass endlich geklärt wird, wie sich Straßenbahnfahrerinnen bei so einem (seltenen) Ereignis verhalten müssen. Gefährlich ist vor allem die unterschiedliche Vorstellung.

      Zum typischen (dummen, weil fast immer falschen) Darwin-Argument: die Bahn ist von hinten auf mehrere Radfahrerinnen zugefahren, die schon im Gleisbett gefahren sind, mehrfach klingelnd, beschleunigend. Da kannst du auf dem Rad nicht viel machen, grade im Schienensalat am Reileck wäre ein Versuch irgendwohin auszuweichen sehr kritisch. Der Radfahrer, den der Straßenbahnfahrer touchiert hat und der ihn durch Klopfen und Zurufen zum Anhalten bringen wollte, hat auf sich aufgepasst.

      • StVO sagt:

        Die CM ist aber organisiert und verfolgt Ziele. Aber gut mal zu deiner Auffassung:
        Der Verband darf Einsatz und Linienfahrzeuge nicht behindern. Eine Privatbahn war es sicherlich nicht.

        „die schon im Gleisbett gefahren sind“:
        Dort hat der Verband nichts zu suchen. Ich hoffe die HAVAG erstattet gegen jeden greifbaren Radfahrer Anzeige.

        Vorfahrt darf auch vom Verband nicht erzwungen werden. Du schreibst klar, wie ihr dies gemacht habt. Da sollte der Bahnfahrer mal die Nötigung in Betracht ziehen.

        Ein Verband muss als solcher klar erkennbar sein. Es dürfen bis zu zwei Radfahrer nebeneinander fahren, schon im Video sieht man mehr. Auch wer die CM mal gesehen hat, weiß wie rücksichtslos und ungeordnet das von statten geht.

        Und ob die Bahn wirklich mehrere Radfahrer touchieren kann ist mal zweifelhaft. Hab die Radfahrer etwa die Abstände zu einer recht statischen Bahn nicht eingehalten? Haben sie also bewusst einen Unfall verursacht?

        Was bleibt am Ende? Radfahrer verhalten sich wie üblich rowdyhaft und gefährden sich und andere, sehen die Schuld aber natürlich bei allen anderen.

        • Du kennst das Reileck nicht, sonst würdest du keinen so offensichtlichen Unsinn schreiben.
          Die Linksabbiegerspur verläuft im Gleisbett. Wenn die Straßenbahn vor dem Verband kommt, hat sie Vorrang. Hier war der Verband bereits beim Verlassen der Kreuzung.
          Wir haben nicht Vorrang erzwungen, sondern versucht zu verhindern, dass die Bahn auf die Radfahrerinnen vor uns auffährt. Sie ist klingelnd und beschleunigend in den Verband eingefahren und hat dabei einen Unfall riskiert (reicht ja, wenn einer wegrutscht).

          • StVO sagt:

            „Wir haben nicht Vorrang erzwungen, sondern versucht zu verhindern, dass die Bahn auf die Radfahrerinnen vor uns auffährt.“
            Immerhin gibst Du ja zu, dass ihr die Aggressoren wart. Fernab von der Diskussion ob ihr da einen geschlossenen Verband darstellt, was ihr natürlich nicht darstellt. Hier gibt es nämlich durchaus enge Regeln. Unter anderem müssen Teilnehmer zugeordnet werden können. Auch im Pulk mit mehr als 2 Leuten zu fahren wäre nicht erlaubt und spricht deutlich gegen einen Verband.

            Welche Ziele? Kann man auf der Seite der CM Halle durchlesen. Regelmäßige Veranstaltungen werden zudem im Internet und via Sachbeschädigung angekündigt.

        • Organisationsform und Ziele der CM würden mich mal sehr interessieren. Vor allem, wie die kommuniziert werden.

    • Zum Thema „Veranstalter“: Es gibt tatsächlich keine Veranstalter. Keine geplante Route, keine Veranstalter, keinen zentralen Kopf. Es gibt ein paar Leute, die häufig da sind, es gibt ein paar, ohne die es weniger lustig wäre, und ein paar Leute stecken auch Arbeit rein (die Aufkleber z.B., oder das Soundbike). Ich bin da nur Trittbrettfahrer, Mitfahrer überhaupt erst seit Mitte 2017.

      Was Chuzpe angeht, nehme ich das als großes Kompliment. Meine Helden heißen Detektiv Pinky und Timothy Truckle.

      Das Linksabbiegen des Verbandes fand statt, als die Straßenbahn noch an der Haltestelle stand, also kein Schienenfahrzeug behindert wurde. Der größere Teil des Verbandes war auch schon über die Kreuzung gefahren. Aber gut, dass du diese Teile der StVO kennst und auf Basis von Recht und Gesetz argumentierst.

      • Philipp Schramm sagt:

        @HalleVerkehrt

        Die StVO interessiert dich doch nur soweit, das du immer Vorfahrt hast, oder du sie dir einfach nimmst.

        Wie einige hier schon geschrieben haben, sind 100 Radfahrer am Stück nicht automatisch ein Verbund. Und solange es kein genehmigter Verbund ist, ist jeder einzelne Radfahrer selbst für sein Tun und Handeln verantwortlich.

        Was ihr Radrüpels euch tagtäglich leistet, das geht auf keine Kuhhaut.

        • 10010110 sagt:

          Ein Verband (nicht Verbund) ist eine Gruppe von Leuten mit dem gleichen Ziel. Also, Radfahrer, die zufällig an einer Ampel stehen und sich nicht kennen, sind kein Verband, weil sie kein gemeinsames Ziel haben. Aber Radfahrer, die sich nicht kennen, aber sich zu einer gemeinsamen Ausfahrt verabredet haben, sind ein Verband. Und der muss auch nicht angemeldet werden. Es darf z. B. auch eine Gruppe Rennradfahrer eine Tour über Landstraßen machen ohne angemeldet zu sein. Wenn diese eine Mindestanzahl an Teilnehmern überschreitet, ist es ein Verband.

  10. farbspektrum sagt:

    Natürlich ist das eine Demo.Die Radler werden immer unverschämter. Jetzt blockieren sie schon mit Absicht den ÖPNV. Als diese Vorschrift mit dem geschlossenen Verband geschaffen wurde, hat man an vernunftbegabte Bürger gedacht, die sich als relativ kleine Gruppe mit einem bestimmten Ziel im Straßenverkeht bewegen, aber nicht an Straßenrüpel.

    • How!
      Häuptling Farbi hat gesprochen, also ist es eine Demo. Wer sollte da widersprechen. Was Farbi sagt, steht höher als jede Vernunft – na gut, steht außerhalb jeder Vernunft trifft es besser.

      Aber eine Korrektur dann doch: Wir blockieren nirgends absichtlich den ÖPNV. Wenn du von der Reilstraße in die LuWu willst, führt die Linksabbiegespur aber nun mal über die Gleise.

      • farbspektrum sagt:

        Du willst doch nichrt etwa sagen, dass es etwas mit Vernuft zu tun hat, wenn du behauptest, es sei keine Demo?
        „Wann die CM stattfindet, ist kein Geheimnis, es gibt sie mittlerweile seit mehreren Jahren monatlich“
        Bist du blöd oder hältst du die anderen für blöd?

    • MirIstRedenRechtOhneRechtzuhaben sagt:

      Hallo liebes Farbspektrum.
      Können Sie bitte erklären woher Sie die Zielsetzung und Zielgruppe kennen?
      Hatten Sie Anteil an der Gesetzesbildung oder aber interpretieren Sie Dinge lediglich nach eigenem subjektivem Weltverständnis?
      Wer genau sind diese ominösen „Straßenrüpel“?

      Auf eine Antwort wartend, Ihr Leser.

  11. Kritiker sagt:

    Zur Glättung der Wogen muss ich mal folgendes schreiben. Entweder es war wie es @Klaus beschrieben hat, dann kann man sich nicht auf geschlossenen Verband berufen, weil am Reileck nicht selten im Sommer auch mal viele Fahrradfahrer an einer Ampel stehen und nicht miteinander zu tun haben. Allerdings, wenn ötigung im Spiel ist, muss nicht zwangsläufig ein Schaden entstanden sein.
    Selbst wenn der Tramfahrer im recht sein sollte, kann er nicht Kraft seiner Tonnen auf dieses recht bestehen, auch dünnes Eis. Da aber kein schaden entstanden ist, wird es wohl eher beim Dududu bleiben.

    Aber was stimmt, dass die Tramfahrer gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern manchmal wie die Ochsen sind oder schlicht den Verkehr nach „Ihren Regeln“ nötigen. Ob das bewusstes Langsamfahren über den Rannischen ist oder Linksabbieger auf Gleisen, welche schon rechtzeitig vorher standen einfach gerammt werden und hinterher behaupten der KFZ-fahrer hätte kurz vorher die Gleise geschnitten und Radler nicht selten gänzlich ignoriert werden.
    Aber Tatsache ist, in der Bernburger, kommend von der Geiststr. wird man als Radler gnadenlos weggeklingelt, obwohl keine Radwegbenutzungspflicht besteht! da kommt die bahn wegen parkender auto’s nicht vorbei. Na Hallo geht’s noch Straßenbahnfahrer? Probiert es aus, Chance 50/50, das es klingelt! beim nächsten mal halte ich an und frage beim fahrer persönlich nach, was das soll!
    Auf der anderen Seite steht fest, über 50% der Radler halten sich an so gut wie keine Verkehrsregeln, das fängt bei der Beleuchtung an und hört beim Überfahren von roten Ampeln auf, geschweige andere „kleinere“ Regeln. Kontrolle gleich NULL!

    Auch hier empfehle ich mal das Reileck, Mühlweg oder Kreuzung Herrmannstr./Bernburger Das Grün der Fußgänger ist für 90% der Radler auch ihr Grün und das ist eben falsch!

    §1 STVO ist schlicht außer Mode gekommen!
    Allerdings muss man sagen, dass die Autofahrer mit dem aktuellem Trend jede rote Ampel zu überfahren am gefährlichsten. Eine Frage der zeit, bis es zu wirklich schweren Unfällen kommt.

    • Meine ausdrückliche Bitte beim letzten Runden Tisch Radverkehr war, mal in der Geiststraße oder Bernburger Straße ordentliche Kontrollen zu machen für:

      * Tempo
      * Überholabstände / Nötigung Gegenverkehr
      * Fahrradlicht / Ausstattung.

      Generell würde ich mir sehr wünschen, mal einen Monat die kurzen Verkehrsbehinderungen der Straßenbahnen z.B. mit einer geeigneten Kamera aufzunehmen (DSGVO-Konform: 2-Minuten-Loop, und bei Vorfall wird auf Knopfdruck gesichert) und aufzusummieren, welche wie lange sind und wie viele Bahnen jeweils betroffen sind. Ein einziges überstehendes Auto in der Geiststraße kann schnell mal einen halben Vormittag das Straßenbahnnetz aus dem Takt bringen und bremst damit wahrscheinlich mehr aus als alle Radfahrer einen ganzen Monat lang, und der Steinweg ist eine einzige Katastrophe. Ich tippe in Stunden Behinderung auf ein Verhältnis 100:1 für den Autoverkehr.

      Die CM kommt vielleicht im Schnitt auf 4 Bahnen mit jeweils 20 Sekunden bis maximal 4 Minuten (wegen verpasster Ampelphase) = unter 10 Minuten Gesamteffekt auf das gesamte Netz im gesamten Monat. Da machen die Autos im Steinweg pro Tag deutlich mehr aus.

  12. geraldo sagt:

    Selbiges Verhalten eines Straßenbahnfahrers habe ich schon im normalen Straßenverkehr beobachten müssen. Da ist eine Bahn den gesamten schmalen Abschnitt der Geiststraße stadteinwärts dicht hinter einer Radfahrerin hinterhergefahren, ständig beschleunigend und wieder bremsend, so dass die Bremsen sichtbar heißliefen.

  13. 10010110 sagt:

    Da fällt mir eine Begebenheit aus der Geiststraße ein, die ich hier mal zum Besten geben will: Straßenbahn Richtung Markt steht an der Haltestelle Hermannstraße, zwei Radfahrer überholen gerade in dem Moment, als die Straßenbahn dabei war, loszufahren. Der Straßenbahnfahrer (ich vermute mal, es war ein Mann), fährt los während die Radfahrer noch auf der Gegenspur sind und klingelt nachdrücklich und fährt dann im gleichen Tempo wie die Radfahrer neben ihnen her, vermutlich darauf spekulierend/hoffend, dass eine Straßenbahn in die Gegenrichtung kommen und die Radfahrer dazu zwingen würde, abzusteigen und auf den Fußweg auszuweichen (oder zu bremsen und sich hinter der Bahn einzuordnen). Hinter der Bergkuppe an der Breiten Straße habe ich die dann aus dem Blick verloren, aber ich glaube, das ging so bis zum Moritzburgring.

    Auch Straßenbahnfahrer sind nur Menschen mit einem Ego; beim einen ist es stärker beim anderen schwächer ausgeprägt.

  14. Claudi sagt:

    Es ist schon asozial, wenn einige Radfahrer aus reiner Boshaftigkeit anderen gegenüber versuchen, den ohnehin schon durch Baustellen u.ä. gebeutelten Feierabendverkehr in unserer Stadt zusätzlich zu behindern.
    Damit entlarven die sich selbst als rücksichtslos und egoistisch.

    • Um mal auf Ihr „Nivea“ runterzukommen:
      Ich finde alle Autofahrer schlimm, weil die aus reiner Boshaftigkeit täglich den ganzen Verkehr blockieren und Frauen, Rentner und Kinder totfahren. Um ihre Wirkung zu verstärken, kaufen sie auch noch Erdöl von islamistischen menschenverachtenden Monarchien und finanzieren damit Mörder und Verbrecher. Das reicht immer noch nicht aus, denn mit den Verbrennungsprodukten vergiften sie unsere Städte und verursachen den Klimawandel mitsamt Dürren, Stürmen, Überschwemmungen und Anstieg der Meeresspiegel.
      Das wiederum machen alle Autofahrer nur, damit bestimmte Länder unbewohnbar werden und sie sich danach zusammen mit rechtem Gesindel über die Flüchtlinge aufregen können.

      Und wenn man sich diese ganzen Absichten aller Autofahrer mal vor Augen führt, ist das doch richtig perverse Boshaftigkeit.

      – so, wieder von „Nivea“ zurück auf Niveau, zum sachlichen Kern:
      ups, da blieb nichts übrig.

      • mirror sagt:

        Um auf ein Niveau runterzukommen, muss man zuerst höher sein. War nicht eher „auf Niveau hochkommen“ gemeint? Das Ganze stellt sich eher wie Kindergarten da: Die hat mich mit Sand beworfen, der hat aber mein Schippchen geklaut. Eine auf Ausgleich gezielte Lobby-Arbeit stelle ich mir anders vor.

      • Lester Prescott sagt:

        Sehr cooler Kommentar – unterstütze ich voll und ganz 🙂

        Problem ist, die meisten Autofahrer merken gar nicht inwieweit sie durch die Benutzung ihres Vehikels im Sinne von Luftverschmutzung und Rohstoffhandel in autokratisch geführten und gesellschaftlich kaputt(gemacht)en Entwicklungsländern sich zum Einen rücksichtslos gegenüber allem Leben verhalten und natürlich auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit unterstützen. Dass sich einige Exemplare dann noch über Flüchtende aus anderen Ländern aufregen, weil dort die habitablen Lebensräume verschwinden und das die Hauptursache ist für die Verbreitung von Terrororganisationen, vor denen Menschen dann flüchten, ist zum Lachen. Ich hoffe dass von den Flüchtlingen noch viel viel mehr hier in Deutschland eintreffen, damit diese Leute mal so richtig mit ihrem Egoismus konfrontiert werden und vielleicht irgendwann einmal das Wort Kausalitätsprinzip buchstabieren lernen.

        • Naja- wenn man das Niveau wieder reinlässt, gibt es aktuell in der gegebenen Situation Autos und Autofahrten, die man sehr schwer substituieren kann, dann welche, die man mittelschwer ersetzen kann, und welche, die man sehr leicht ersetzen kann.

          Wenn man die Stadt als soziales System auffasst, muss man die Rahmenbedingungen so setzen, dass möglichst die leicht ersetzbaren zuerst dran sind und dann die Bedingungen so umgestalten, dass immer mehr ersetzt werden.

          Wenn man bedenkt, dass jährlich 18% des CO2-Ausstoßes reduziert werden müssen, gleichzeitig aber die ständig steigende Autozahl und die ständig schwerer und dicker werdenden Autos sieht, dann wird offensichtlich, dass der Ansatz nicht mit unendlicher Geduld verbunden sein kann.

          Wenn die Stadt diese Verantwortung als Gemeinwesen weiterhin ignoriert (siehe z.B. Falschparker), trifft es die, die zuletzt kommen, und nicht die, die es am leichtesten abschaffen können (z.B. findet der Zweitwagen als Kindergartenkutsche 16:00 Uhr leicht einen Parkplatz, der Schichtarbeiter wird zum Falschparker).

    • Kritiker sagt:

      Hä, mal eine echt sachliche Runde hier und dann dieser Beitrag.
      Ich empfehle, mal ganz genau schauen, wer wen wie oft behindert und gefährdet.
      Wenn in der Zeitung steht, „Radfahrer hat BMW überrollt und den autofahrer zerquetscht“, bin ich gerne bereit über dies meinung nochmal nachzudenken.
      Ich bin im Auto so gut wie nie schwerdt vom Radler behindert wurden. Einmal Merseburger Str. Richtung Ammendorf, wo ein Radler unbedingt auf der Str. faheren musste und das Gleiche am Hansering. Aber ansonsten glaube ich, dass ich eher mit dem Auto Radler behindere und schlechte Luft erzeuge.

      Außerdem ging es hier schwerpunktmäßig um Tramfahrer.

      Zur Entschuldigung muss man sagen, es ist nur ein Anlern-Job, vielleicht war in der Anlern-Phase der ein oder andere Ausbilder krank.

  15. Lord Benz sagt:

    Ist ja geil.
    Da beharken sich die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer Halles gegenseitig: die HAVAG-Könige der Straße und die ich-kann-mir-alles-erlauben-und-bin-unsterblich Radfahrer.
    Von §1 der STVO wollen beide Gruppen nichts wissen.
    Was stimmt mit denen nicht?

    • Mario sagt:

      Ahnung haben eben nur Mustang- und Lkw-Fahrer.

    • Schollek sagt:

      Die Kenntnisse des § 1 der StVO. Wenn ich mich als Ljnksabbieger in der Lu-Wu einordne werde ich nicht selten angebimmelt. Hätte oft Lust auszusteigen und den Fahrer zu fragen, ob er etwas bemerkt hat, was nicht i.O.ist. Aber das ist dann vllt.schon Nötigung!?

      • Du musst mal § 2 der StVO beachten.

        Ich weiß, besonders an der Kreuzung zur Martha-Brautzsch- Straße ist das nachmittags im Feierabendverkehr mit dem Postauto lustig, eigentlich kann man dann als Autofahrer nur aussteigen und einen Kaffee trinken, wenn man die StVO nicht verletzen will. Aber dann muss man auch mal dafür sorgen, dass dort eine Lieferzone hinkommt und ein Parkplatz für eine Stunde am Tag gesperrt wird.

  16. Mike Z. sagt:

    Ich finde es irgendwie lustig!
    Radfahrer behindern den ÖPNV um gegen Autofahrer zu demonstrieren!
    Die Verkehrsteilnehmer mit den meisten Regelverstößen im Straßenverkehr berufen sich auf ihr Recht! (Stellt Euch gegen 18 Uhr mal eine Stunde ans Reileck und zählt die Verstöße gegen die StVO!)
    Erinnert mich irgendwie an die Hasi-Geschichte

  17. Tramfahrer sagt:

    Will ich nicht gut heißen was der Fahrer gemacht.
    Nur sollten sich die Radfahrer auch an Regeln halten.
    Die denken die sind die größten.
    Bin selber Straßenbahnfahrer, heute erst erlebt stehe in der Haltestelle links die Bahn überholt und dann vor der Bahn ne alte Dame umgefahren.
    Radfahrer abgehauen, ohne zu helfen.

    • Die Radfahrer bilden ja keine Gilde.

      Natürlich gibt es unter den Radfahrern Idioten und rücksichtslose Egoisten, wie generell im Verkehr auch. Was du da beschreibst, ist ein Unfall mit Fahrerflucht. Wenn man an stehenden Bussen oder Straßenbahnen vorbei fährt, muss man (egal ob Auto oder Fahrrad) vorn immer besonders aufmerksam fahren. Und nach einem Zusammenstoß klärt man den Unfall.

      Die Frage ist nur, was zum Beispiel StraBa- Fahrer in der Geiststraße mit dem Klingeln erreichen wollen. Rechts steht eine Reihe von Autos, daneben ist die Schiene. Soll das Klingeln anspornen? Ist es ein „Yeah, du schaffst das, tritt rein!“? Oder ein „Mist, ich schaffe vor lauter Autos meinen Fahrplan nicht, dann muss ich wenigstens die Radfahrer anklingeln!“?

      Warum eure Chefs sich von den halleschen Verkehrsplanern jeden Mist bieten lassen, leuchtet mir wirklich nicht ein.

      • Fußgänger sagt:

        „Die Radfahrer bilden ja keine Gilde.“
        Cool Autofahrer und Straßenbahnfahrer nämlich auch nicht. Fakt bleibt, die Mehrzahl der Radfahrer sind rücksichtslose Idioten oder total unfähig. Deswegen braucht es ja auch einen Radführerschein und eine Kennzeichnungspflicht. Andere Verkehrsteilnehmer kann man nämlich so ganz gut von den Straßen verbannen, wenn sie sich nicht an Regeln halten.

        • „Fakt bleibt“ deine eigene Einbildung, bis du irgendwelche Zahlen liefern kannst. Und die kannst du nicht liefern.

          Die Mehrzahl der Radfahrer und auch der Autofahrer verstößt mindestens gelegentlich gegen die Regeln. Aber die Mehrzahl sind keine rücksichtslosen Idioten, weder mit Auto noch mit Rad. Was dem Radfahrer das Gehwegradeln ist, sind die Blitzerwarnungen und die typischen 5-10 km/h Übertretung der Höchstgeschwindigkeit beim Autofahrer. Die große Mehrzahl der Radfahrer sind übrigens mindestens gelegentlich Autofahrer.

          Radführerschein und Kennzeichenpflicht bringen einen minimalen Nutzen (es gibt kaum Fälle, wo die was bringen würden) bei insgesamt hohen Kosten und bei einer Erhöhung des PKW-Verkehrs. Mehr PKW-Verkehr wiederum erhöht (insbesondere bei der aktuellen Auslastung der Kapazitäten) erheblich das Risiko von Toten und Verletzten. Jeder, der das mal halbwegs durchgerechnet hat, kam zum selben Ergebnis: riesen Aufwand, minimaler Nutzen, stark negative Nebenwirkungen (–> Fahrverbote wegen schlechterer Luft).

          Grundlage ist natürlich, dass man überhaupt erst mal versteht, dass Radfahrer Verkehr sind. Dass das also Leute sind, die von A nach B wollen, und nicht Aliens, die zusätzlich auf die Straßen kommen. Wenn also ein Mensch nicht Radfährt, bewegt er sich anders fort. Wer die Bedingungen für Radfahrer verschlechtert, der erhält vollere Bahnen und vollere Straßen und vollere Parkplätze und schlechtere Stadtluft und mehr Klimawandel.

          Es ist erstaunlich, wie vielen Menschen das überhaupt nicht klar ist, nicht mal ansatzweise. Wäre der „blöde Radfahrer“ da nicht, dann wäre ein Auto mehr vor dir.

    • Kritiker sagt:

      Mal eine Frage, darf ein Fahrradfahrer eine Straßenbahn nicht überholen? Und sollten querende Fußgänger einfach mal schauen, ob vielleicht ein weiterer verkehrsteilnehmer hinter der Bahn vorbei kommt.
      War sicherlich auf dem Markt oder in der Nähe. ich verstehe nicht, weshalb Tramfahrer glauben, sie dürfen generell links nicht überholt werden. Sperrlinie Verkehrszeichen regeln dies aber ansonsten?
      Und auch der Tramfahrer hat in den Rückspiegel zu schauen, und darauf zu achten, dass er den Überholvorgang nicht gefährdet. Wer auf einer Landstr. anfängt sich ein Rennen zu liefern, weil man einen anderen Verkehrsteilnehmer nicht überholen lassen möchte, § 5 StVO gilt auch für Tramfahrer!
      In diesen Gesetzen scheint es reichlich Defizite zu geben, da Tranfahrer nicht glauben, dass sie GLEICHWERTIGE Verkehrsteilnehmer sind.
      @geraldo beschrieb es schon1

      Aber nochmal, auch Fahrradfahrer bekleckern sich nicht immer mit Ruhm. Der Unterschied zu allen Verkehrsteilnehmern ist das Kräfteverhältnis in der Endkonsequenz.

      Übrigens kommen hier in der Diskussion Fußgänger gut weg aber auch da ist zwischen Uniring und Franckeplatz die Hölle los, wenn es um die Überquerung der Fahrbahn geht. Ignoranz komplett!

      • Wenn man an einem stehenden Bus oder einer stehenden Tram vorbeifährt, muss man vorsichtig fahren und mit querenden Fußgängern mindestens rechnen. Das ist aber auf der ganzen Strecke zwischen Uniring und Beesener Straße oben schlecht gelöst. An der Haltestelle warten die Radfahrer auf die Tram, dazwischen wartet bei sehr langsamen Radfahrern die Tram auf die Radfahrer, aber meist die Radfahrer auf die Tram (Tempo 20).

        Ganz gleichberechtigt sind die Schienenfahrzeuge nicht, sondern haben schon Vorrang (Paragraph 2). Aber in der Geist kann man sie ja nicht wirklich durchlassen und ein gewisser Unterschied im Tempo ist auch da erforderlich (normalerweise setzt man 10 km/h an). Also nur bei Radfahrern, die langsamer als 20 km/h fahren, kommt überhaupt ein Überholvorgang in Frage.

  18. HansimGlueck sagt:

    „Wer die CM nicht als geschlossenen Verband erkennt, sollte dringend zum Augenarzt gehen.“
    Das war ja meine Frage, also nicht die Polemik, aber woran darf ich das objektiv erkennen?
    Dass sie bunt und viele sind, können auch normale Radfahrer sein. Es wird wohl nicht klar erkennbar sein, ob es sich nur um einen Stau oder um eine geschlossene Gruppe handelt, egal um welche Straßenfahrzeuge es sich handelt.
    Somit ist Wilfrieds Einwand berechtigt mit der markierten Kolonne. Warum es da für motorbetriebene Fahrzeuge andere Regeln gibt, als für nicht motorbetriebene, macht doch einfach keinen Sinn.
    Es ist aber bedenklich, dass selbst gegenüber einer objektiven Frage, die ich sogar vorsichtigerweise mit „selbst Radfahrer“ markiert habe, eine Antwort kommt, die keine Argumente besitzt, aber unumstößlich sein muss.

    • Ok, ich hatte es als rhetorische Frage verstanden.

      Halle ist so klein, dass eine zufällige Ansammlung von mehr als 30 Rädern nicht wirklich vorkommt.

      Wenn also 50 oder 100 Fahrräder ankommen, die die ganze Fahrbahn benutzen, auf einigen Rädern laute Musik abspielen, klingeln und an mehreren Stellen mit Leuchtwesten ausgestattet sind (teilweise mit ADFC) und in einem geschlossenen Verband fahren, dann ist das ein geschlossener Verband.

      Oder einfacher gesagt: wenn es aussieht wie ein Verband und sich benimmt wie ein Verband, dann geh davon aus, dass es einer ist.

      • Nobody sagt:

        Hui, das ist ja cool. Ab jetzt gibts im Sommer nur noch Verbände von Autos.
        Warum? Laute Musik bei Verdeck offen oder Fenster runter – check. Klingeln und Hupen – check. Ansamlung >50 – check. Leuchtwesten mit ADAC – check. Klingt nach zähflüssigem Verkehr im Sommer.

        Klar kann man jeden wüsten Haufen einseitig als Verband stilisieren, wenn es einem gerade in den Kram passt. Erkennbar – und damit rechtlich konform – ist die obige Aussage sicher nicht.
        „wenn es aussieht wie ein Verband und sich benimmt wie ein Verband, dann geh davon aus, dass es einer ist“ Da laucht sich jeder Verkehrsrechter drüber schlapp.

        • Beobachter sagt:

          Dann lies noch einmal §27 Absatz 3 Satz 2:
          Bei Kraftfahrzeugverbänden muss dazu jedes einzelne Fahrzeug als zum Verband gehörig gekennzeichnet sein.

          Jetzt kommst Du…

          • Es versuchen zwar immer wieder Kraftfahrzeuge, sich dem Verband anzuschließen, aber meist haben wir da einen sehr exkludierenden Anspruch und versuchen, die motorisierten Fremdkörper mit möglichst wenig Aufwand wieder auszuscheiden.

            Insofern ist und bleibt die CM ein Verband aus Fahrrädern.

        • Der Gesetzgeber sagt:

          *Hust*
          Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)
          § 27 Verbände
          […](3) Geschlossen ist ein Verband, wenn er für andere am Verkehr Teilnehmende als solcher deutlich erkennbar ist. Bei Kraftfahrzeugverbänden muss dazu jedes einzelne Fahrzeug als zum Verband gehörig gekennzeichnet sein. […]

  19. farbspektrum sagt:

    „Ich empfehle, mal ganz genau schauen, wer wen wie oft behindert und gefährdet.“
    Dann bist du wohl noch nie zu Fuß gegegangen?
    Ich hatte gerade letzte Woche wieder große Lust, mal kurz zu torkeln und die Radlerin „unabsichtlich“ anzustoßen.
    Die Altstadt muss fahrzeugfrei werden!

    • Die Empfehlung ging an die HAVAG mit dem Straßenbahnverkehr. Aber ja, auch gegen Radfahrer, die den Fußverkehr behindern und gefährden, muss vorgegangen werden. Allerdings brauchen bestimmte Strecken dann auch nutzbare Alternativrouten (z.B. oberer Boulevard), auf denen wirklich mehr als 1 Radfahrer pro 10 Minuten durchpasst.

      • Nobody sagt:

        „Allerdings brauchen bestimmte Strecken dann auch nutzbare Alternativrouten“ Das hat bei der einseitigen Behinderung anderer Verkehrsmittel zugunsten bestimmter Zielgruppen (oft der ÖPNV) auch noch nie jemanden Interessiert. Warum sollte das bei Radfahrern anders sein? Weil die lauter krakelen können?

    • geraldo sagt:

      Einem derart verbiesterten Rentner zuliebe steige ich nur allzu gerne ab und schiebe mein Fahrrad dann maximal Platz verschwendend und umständlich durch die Fußgängerzone.

    • Bollwerk sagt:

      Das Schwarz-Weiß-Spektrum wieder in voller Fahrt mit drittklassig verpackten Ironiekommentaren. Dich Schauspieler interessiert die Altstadt ohnehin nicht. Deine Abneigung ihr gegenüber gibst du ja hier immer zum Besten. Deine Heimat ist die Autobahn, die vierspurige Kraftfahrstraße, der Asphalt. Das allein ist für die Lebensfreiheit.

  20. Klaus sagt:

    @HalleVerkehrt

    lesen bildet.. findet sich alles in den VwV zur StVO. Reicht schon auf Grund der Teilnehmerzahl.

    I. Erlaubnispflichtige Veranstaltungen
    1….
    2. Weitere Veranstaltungen
    .
    9 Erlaubnispflichtig sind
    .
    a) Radrennen, Mannschaftsfahrten und vergleichbare
    Veranstaltungen,
    .
    b) Radtouren, wenn mehr als 100 Personen teilnehmen oder
    wenn mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist,
    ..

    Alleine die angegebene Teilnehmerzahl setzt zwingend eine Genehmigung voraus.
    Glaub mir, ich weiß wovon ich rede…ich hab schon so manchen Strauß mit den Genehmigungsbehörden diesbezüglich durch.
    .
    So wie ich Dich nun verstehe willst du nun auf einmal mit der Organisation dieser Veranstaltung angeblich nichts am Hut haben, es sei auch keine Demo…es sei ebenfalls nichts was organisiert sei etc.pp.? Jetzt halte ich mir die Taschen aber mal mit der Kneifzange zu…dein Verhalten zeigt mir und vielen hier aber aber welch Geistes Kind du bist und wie die Glaubwürdigkeit von Dir zu Bewerten ist. Austeilen kannst Du prima, Verantwortung übernehmen dagegen nicht und von der Möglichkeit die eigene Meinung zu revidieren und das eigenen Fehlverhalten anzuerkennen rede ich gleich mal gar nicht.
    .
    Was haben wir alle daraus gelernt?
    .
    Punkt 1: Egal wohin man Schaut…Idioten gibts überall.

    Punkt 2: Haben sich zweie gefunden, dann können wir uns zurücklehnen und Popcorn genießen.
    .
    Zum Rest ist alles gesagt.

    • Ach nun tu doch nicht so, als hättest du die Kneifzange erfunden. Die CM ist keine Radtour, es gibt keine vorgeschriebene Route, keine Veranstalter, keine Teilnehmerliste, nichts. Die CM ist einfach nur ein geschlossener Verband aus vielen Radfahrerinnen.

      Und wo und wie soll ich bitte etwas veranstalten oder organisieren? Und was macht eine Demo aus?

      Zum Thema Glaubwürdigkeit und Geisterkindern: finde ein Beispiel, wo ich mal gelogen habe. Ich spiele mit offenen Karten, von Anfang an, das ist bei mir so drin. Du kannst versuchen, mich in irgend eine Schublade zu stecken. Viel Spaß dabei.

      Bevor ich mir eine Meinung bilde, informiere ich mich und denke über Themen nach. Und wo ich Fehler mache, revidiere ich meine Meinung auch. Das ist allein im Forum hier schon mehrfach passiert. Und wo ich Verantwortung übernehme, kannst du bei meinen anderen Themen sehen.

      Du stellst dich echt hin, als hätte ich gestern die CM erfunden und du würdest sie heute zerlegen. Was haben Du und deinesgleichen eigentlich immer gegen die allgemein verfügbaren Informationen? Halle ist in Deutschland, genauer gesagt in der BRD. Auch wenn in Halle vieles später kommt als anderswo, kannst du doch nicht einfach ignorieren, dass all diese Themen vor zig Jahren schon durchgekaut sind.

      Die CM ist keine Demo, die CM ist keine Radtour.

      Sie ist einfach nur ein geschlossener Verband, der einmal im Monat zeigt, dass Radverkehr auch Verkehr ist. Frag 20 verschiedene Leute bei der CM und du bekommst 20 verschiedene Antworten, warum man dabei ist und mitmacht.

      Als ich Knirps am damaligen Marx-Engels-Platz vor dem Kopf rumstand (Bushaltestelle, also Zeit), hat sich mir das Zitat von dem Betonklotz eingeprägt. „Die Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift“.

      Die Organisation der CM besteht nur aus einer Idee, einer Information: Erster Freitag im Monat, 18:00 Uhr, Bebel-Platz.

      Es gibt ein paar Leute, die dafür sorgen, dass es ein bisschen lustiger ist, und ein paar Leute, die die Information weitertragen. Wenn es „Organisation“ ist, einen Aufkleber irgendwo anzubringen, hatte die CM im letzten Jahr ca. 80 Organisatoren.

  21. geraldo sagt:

    HansimGlück, geh mal vor die Tür, dann musst du nicht so blöde Fragen stellen. Die CM ist weder zu übersehen noch zu überhören.

    • HansimGlueck sagt:

      Danke. Ich weiß recht genau, wie die CM aussieht. Doch schwingt hier bei dem Thema eine Arroganz mit, die nicht angemessen ist:
      „wenn es aussieht wie ein Verband und sich benimmt wie ein Verband, dann geh davon aus, dass es einer ist.“
      Denn in einem Konflikt, wie jetzt beschrieben mit der Straßenbahn, hilft so eine ehrlich ziemlich blöde Aussage nicht weiter. Ab wann ist bei einem nicht geregelten Gebilde eine Lücke die Trennung in zwei Verbände? „Sieht so aus wie zwei Verbände“ Da es hier am Ende im schlimmsten Fall um die Körper einiger Radfahrer geht, die am CM teilnehmen, finde ich das Abtun des ganzen als unwichtig doch recht bedenklich.

      • Du unterstellst also, dass der Straßenbahnfahrer wusste, was ein Verband ist, und einfach zwei getrennte Verbände unterstellt hat, die direkt zusammen fahren? Extrem gewagte These. Die Lücke hat erst der Straßenbahnfahrer verursacht, weil er in den Verband rein gefahren ist.

        So lange nicht eindeutig ist, dass es kein Verband ist, kann der Bahnfahrer da nicht einfach mit Gewalt reindrängeln.

        Aber immerhin verstehst du, warum ich hier nach vielen ähnlichen Vorfällen eine klare, eindeutige Ansage herbeiführen will.

        Die Arroganz möge man mir verzeihen, sie resultiert aus sehr vielen sehr deprimierenden verbalen Auseinandersetzungen mit Kraftfahrern und aus dem großen, aber extrem sicher vorgetragenen und vertretenen Unsinn, der in vielen Köpfen zum Straßenverkehr herumschwirrt.

        • StVO sagt:

          Also ich unterstelle, ihr solltet wissen, dass ihr als ungeordneter wilder Haufen kein Verband seid und ihr somit bewusst den Bahnfahrer geschnitten habt. Im Zweifel kann und sollte man von Radfahrern nicht mehr erwarten aber Inklusion hört irgendwann auf.

          Aber sich dann noch entblößen und den Bahnfahrern anzuschwärzen ist selbst für dich ziemlich Niveaulos.

          Ich hoffe die Polizei nimmt sich der Sache an und straft in Zukunft auch alle weiteren Verstöße ab. Da ihr ja ganz klar kein Verband wart und du hier andeutest es würden so auch rote Ampeln überquert, sollte es genug schwerste Verstöße geben.

    • weiß sagt:

      „Die CM ist weder zu übersehen noch zu überhören.“

      Sind LKWs auch nicht und dennoch vermehren sich die weißen Räder.

  22. farbspektrum sagt:

    Das Bild sieht aus, als ob da Chaoten unterwegs sind, aber nicht wie bei einem Radlerverband vorgeschrieben maximal 2 Radler nebeneinander.
    Der Führer eines Verbandes…. hat dafür Sorge zu tragen, dass der Verband sich gemäß den Verkehrsregeln verhält. Dies gilt insbesondere für Geschwindigkeit, Abstand und das Überholen. Den Anweisungen des Verbandsführers ist daher unbedingt Folge zu leisten.
    Wer war denn der Führer des Verbandes?
    Richtig! Es gab nach Aussage des Radfuzzis keinen. Also kann es auch kein Verband gewesen sein.

    • Schollek sagt:

      Hallo Farbspektrum, kennst Du einen der Radfahrer aus diesem angeblichen Radlerverband, der sich an die Regeln hält? Ich nicht!!! Und wenn ich dieses Video sehe, frage ich mich, warum die Polizei nicht eingegriffen hat!

  23. Trotha2000 sagt:

    Man kann zu streiks und Demos stehen , wie man will.
    Die CM ist eifach ein Verbund von Fahrradfahrern, die auf die Situation der selbigen in Halle hinweisst. Kurz: Katastrophal.
    Dieser vorfall zeigt das nur eindrucksvoll. Als Fahrradfahrer bist du oft Freiwild.

    • Rücksicht sagt:

      Als Fußgänger für Radfahrer auch… Immer und überall dazwischen. Absteigen oder Rücksicht ist nicht vorhanden. Also nicht in die Opferrolle labern sondern selber nicht Täter sein.

  24. farbspektrum sagt:

    Der Straßenbahnfahrer sollte sich das Beitragsbild als Beweis rauskopieren, dass es sich um keinen Verband handelte und Anzeige wegen Verstoß gegen die STVO erstatten.

  25. Straßebahnbirne sagt:

    Der Straßenbahnfahrer muss zur MPU. Sein Verhaltens ist gemeingefährlich und strafbar ohnehin.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      In erster Linie ist er ein Mensch, aber mit einer sehr hohen Verantwortung im Straßenverkehr! So vertrauen ihm täglich viele Menschen als Fahrgäste ihr Leben an und er sorgt dafür, das sie dann eben nicht als einzelnes Individuum mit dem Auto oder wie hier beschrieben ,vermehrt‘ mit dem Fahrrad den öffentlichen Verkehrsraum beanspruchen müssen. Keine Frage, der ÖPNV muss in den Städten aus diesem Grund ausgebaut und somit attraktiver werden !
      ,,§1 STVO ist schlicht außer Mode gekommen“ wie es @Kritiker so schön formuliert hat, kann ich leider nur bestätigen! Ich gehe sogar noch ein Stück weiter und beziehe die fehlende gegenseitige Rücksichtnahme auf viele Lebensbereiche der heutigen Gesellschaftsordnung und spiegelt den damit aus meiner Sicht stetig wachsenden Egoismus wieder! Leistungsdruck und Zeitdruck verbunden mit dem Gefühl immer der Beste und Schnellste zu sein , welch herrliche Bühne bietet da nicht der öffentliche Verkehrsraum ?
      Im Bezug auf den hier in der Kritik und zur Anzeige gebrachten Straßenbahnfahrer ist es als Außenstehender einfach unmöglich sich ein angemessenes Urteil zu erlauben, den unterschiedlichen Argumentationen und Ausführungen zu Folge lag aber vermutlich weder bei den Fahrradfahrern noch bei dem Straßenbahnfahrer gegenseitige Empathie in der Situation vor!
      ,,Und in Sachen Psychologie ist ein Training mitunter angebracht !!!“ das sollte ,@Halles Katze nicht nur dem Fahrer empfehlen, sondern auch den Radfahrern ! Mal vom Fahrrad in die Fahrerkabine und umgekehrt, vielleicht kann man den anderen Teilnehmer dann besser verstehen????
      https://www.mz-web.de/halle-saale/havag-projekt-so-stressig-ist-der-job-als-strassenbahnfahrer-27915984

      • geraldo sagt:

        Wenn die Stadt ernsthaft bzw. die HAVAG etwas an den stressigen Arbeitsbedingungen der Straßenbahnfahrer verbessern wollte, dann hätte sie damit längst anfangen können. Beste Gelegenheit wären die Bernburger- und die Geistraße, wo man zugunsten einiger Parkplätze täglich zig heikle Situationen im verbleibenden Verkehrsraum hinnimmt.

  26. Mitteldeutscher sagt:

    Diese ganze Situation ist bezeichnend für die derzeitige Lage in der Bundesrepublik Deutschland. Eine kleine, radikale Gruppe von renitenten, links-grünen Spinnern, Klugscheißern und Pseudointellektuellen versucht, die Mehrheitsgesellschaft bewußt mit irgend welchem Schnulli-Bulli zu provozieren und zu nerven. Lächerliches Gesindel.

    • Gesindel. Soso. Bei Leuten wie dir ist es schade, dass man in Deutschland keine große Chance auf einen Drive-To-Work-Day hat. Ich würde euch wirklich sehr gern mal zeigen, wie es aussieht, wenn diese „kleine, radikale Gruppe“ auch alle ins Auto steigen. Dann geht überhaupt gar nichts mehr. Dann findest du keinen Parkplatz, überall ist Stau und nach ein paar Tagen hast du Fahrverbote am Hals, weil die Grenzwerte überschritten sind.

      Euer Autoverkehr funktioniert nur, weil wir nicht Auto fahren. So einfach ist die Sache. Und du siehst uns als das Problem.

      Aber wer von renitent, links-grün und Gesindel spricht, hat vermutlich auch dafür eine Lösung: Randgruppe für Randgruppe wird separiert, entrechtet, „konzentriert“ und ausgelöscht. Schon sind die Städte groß genug fürs Auto.

    • Bollwerk sagt:

      Radfahrer sind also „lächerliches Gesindel“. Was für eine geistreiche Aussage. Das ist bezeichnend für den Pöbel.

  27. farbspektrum sagt:

    “ Ich würde euch wirklich sehr gern mal zeigen, wie es aussieht, wenn diese „kleine, radikale Gruppe“ auch alle ins Auto steigen.“
    Was ich dieser Tage so an Radlern sehe, wird sich das gar nicht bemerbar machen.
    https://www.meteopool.org/de/webcam-halle-saale-burg-giebichenstein-id909

  28. DubistToll sagt:

    Die kriminelle Masse ist wieder unterwegs, Licht aus, Hirn aus, nach euch die Sinnflut. Ihr fahrt auf Fußwegen, rämpelt Fußgänger an und fahrt sie auch um, Ampeln haben keine Bedeutung. Fahrradlicht hat Armstrong auch nicht, also warum eine hallenser Radfahrer? Von 10 Radfahrern, die mir auf dem Heimweg begegnen, haben 8 im Dunkeln kein Licht an, nach euch die Sinnflut.

    • Hinweis: Da fehlt ein „r“ in deinem Namen, hinter dem großen „T“

      Die Critical Mass fährt nicht über Fußwege, wir „rämpeln“ auch nicht.

      Kontrollen für Radfahrer ohne Licht sind wichtig und sinnvoll, aber 80% haben Licht. Die anderen 20% fallen halt weniger auf.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      ich bin fest davon überzeugt, das nicht alle Fahrradfahrer zu der von Ihnen beschriebenen ,,kriminelle Masse“ zählen, jedoch gibt es für alle Radfahrer klare Regeln, sie nicht zu beachten kann teuer werden.

      https://www.roadbike.de/know-how/auch-fuer-fahrradfahrer-gibt-es-einen-bussgeldkatalog.1954210.9.htm

      Die fehlende Kontrolle scheint ein Teil der von Ihnen beschriebene Probleme mit ,,der kriminellen Masse“ zu sein, in anderen Städten arbeitet man mit diesen Staffeln sehr erfolgreich an der Lösung!
      https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/fahrradstaffel-der-polizei-in-vier-jahren-70-000-ordnungswidrigkeiten-30594648

      Für die Stadt Halle ???
      https://polizei-web.sachsen-anhalt.de/

      • Wenn man die Fahrradstaffel richtig macht, hat sie super Effekte. So weit ich in verschiedenen Quellen gelesen hab, ist in dem bestreiften Gebiet bei allen Verkehrsteilnehmern die Regeltreue deutlich gewachsen und der Verkehr angenehmer, besser und sicherer geworden (deutlich weniger Falschparker, Gehwegradler, mehr Licht am Rad, weniger Rotlichtverstöße bei Autos und Fußgängern und Radfahrern).
        Ich plädiere sehr stark für so eine Staffel.

        Auch beim Ordnungsamt würden zwei Fahrrad-Duos sehr viel bringen, viel mehr als das Getingel per Straßenbahn oder Auto udn dann zu Fuß durch die Stadtviertel. Zwei Duos im 5-Minuten-Abstand brauchen auch nicht überall zu warten, sondern beide fotografieren alle Falschparker und gleichen dann ab, wer von beiden Staffeln erwischt wird oder im absoluten Halteverbot steht.

        • Wilfried sagt:

          Na aber, die können doch gar nicht radfahren, und wenn, dann schon nicht bei Schlechtwetter…
          Klar, und Abgleichen macht man dann im Büro, so 7 3/4 Stunden von 8

        • Zukunft der Demokratie sagt:

          Der konstruktive Vorschlag ist schon einmal gescheitert, ungeachtet das das Ordnungsamt nur in den ruhenden Verkehr eingreifen darf!
          https://www.mz-web.de/halle-saale/ordnungsamt-halle-mit-dem-fahrrad-auf-streife–24495442

          Aber die Polizeistaffel auf Rädern in Halle?, dazu finde ich keine überzeugbaren Gegenargumente! Vielleicht gibt es sie schon? und ich habe sie nur noch nicht wahrgenommen?

          • Danke für den Hinweis auf den Artikel!
            Die angegebene gigantische Größe von Halle erschließt sich mir nicht so recht. Wenn ich auf dem Stadtplan nachmesse, passt das meiste in einen kleinen Kreis von 5km um den Markt. Außerdem ist ja nicht jede Streife gleichzeitig überall. Vielleicht müssen wir das mal mit zwei Kameras vorführen und die BpM (Bußgelder pro Minute) demonstrieren.

            Istanbuls Stadtteil Zeytinburnu (280000 Einwohner) ist bestimmt deutlich kleiner und harmloser als Halle.
            https://www.deutschlandfunkkultur.de/radelnder-buergermeister-in-istanbul-pionier-gegen-staus.2165.de.html?dram:article_id=434189

            Natürlich muss man die bisherigen Autofahrer-Politessen nicht aufs Rad zwingen, aber bei Neueinstellungen schon mal ein bisschen auf das Interesse zu achten kann ja nicht schaden. Bei demnächst fast 100 Mitarbeitern müssten ja schon rein statistisch ein paar interessierte Radfahrer (m/w) dabei sein.

            Polizei hatte mal eine kleine Radstaffel, aber die ist wohl außer Betrieb.

          • geraldo sagt:

            Mit großen Zahlen lässt sich immer prima tricksen. 160.000km klingt viel, weiter unten kommt, dass sich das auf 12 Fahrzeuge aufteilt. Und niemand erwartet, dass eine Fahrradstaffel bis Osendorf kurbelt.

          • Ausstieg jetzt sagt:

            Der Lobbyist holt sich Inspiration aus der totalitären Türkei, passt ja perfekt. Ich hoffe dein Hass ist heilbar, leider gibt es nur für andere Extremisten Ausstiegsprogramme.

        • Radstaffeln jetzt sagt:

          Richtig, eine Radstaffel sollte konsequent alle Verstöße der Radfahrer ahnten. Für den ruhenden Verkehr ist das Ordnungsamt tätig und dies patrouilliert schon täglich und engmaschig. Diese Lappalien werden auch mit einem Ordnungsgeld belegt.

          • farbspektrum sagt:

            „Vielleicht müssen wir das mal mit zwei Kameras vorführen und die BpM (Bußgelder pro Minute) demonstrieren.“
            Es gibt doch längst Hilfspolizei-Staffeln.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            Dann hoffen wir gemeinsam das die Stadtverwaltung und die Polizeidirektion die Vorschläge neu bewertet, ist man doch zukünftig bemüht auf das erhöhte Sicherheit und Ordnungsbedürfnis der Bürger einzugehen, insbesondere vor Wahlen!!!!!!
            Vielleicht trägt auch in Halle folgende Anregung zu mehr Sicherheit für Radfahrer, Fußgänger und auf die hier zur Diskussion stehende Straßenbahnfahrer zu diesem Thema bei!
            Ich würde mich für ein ,Ja‘ positionieren, obwohl dann selbst betroffen ,weil männlich und Radfahrer!
            https://www.mz-web.de/panorama/verkehrsregeln-und-tauglichkeit-gut-jeder-zweite-will-fuehrerschein-fuer-radfahrer-30053774

          • @Zukunft: wenn man rational die Vor- und Nachteile und die Nebenwirkungen eines Fahrradführerscheins betrachtet, bleibt ein enormes Minus. Die meisten Radfahrer haben einen Führerschein, die meisten Verstöße passieren nicht aus Unkenntnis, die allermeisten Unfälle erst recht (bei Unfällen mit dem Auto sind zu 75% die Autofahrer Schuld, da nützt der Führerschein ohnehin nichts).
            Nebenwirkung wäre, dass sämtliche Gelegenheitsradler nicht mehr Rad fahren. Weniger Radverkehr geht aber oft mit mehr Unfällen einher, weil es dann weniger normal und allgegenwärtig ist. Seit der Helmpflicht in Australien ist die Anzahl der Verletzten Radfahrer gestiegen.

            Was aber deutlich positive Effekte hätte: wenn die Perspektive als Radfahrer in die Fahrschule einbezogen wird. Autofahrer, die auch Radfahren, sind deutlich sicherer und verursachen weniger Unfälle.

  29. Zuschauer sagt:

    Hehe, Radfahrer-Mob gegen HAVAG-Proll.
    Lustig. Da haben sich ja die seriösesten Verkehrsteilnehmer Halles zum Streit zusammengefunden

  30. Zukunft der Demokratie sagt:

    @HalleVerkehrt, auch wenn nicht unbedingt für das gesamte Bundesgebiet repräsentativ, aber stellen Sie sich die Generation dann mal als erwachsene Radfahrer vor? Auto ist dann doch nicht gleich Fahrrad ? aus dem Artikel ,, .“ Gucken, fahren, bremsen – „das muss dann automatisch gehen“
    https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Immer-mehr-Grundschueler-koennen-kein-Radfahren,radfahren322.html

    • geraldo sagt:

      Menschen lernen das Radfahren normalerweise im Kindesalter. Auch das Beherrschen der wichtigsten Verkehrsregeln gehört dazu, sowohl in Begleitung als auch wenn man sie irgendwann auch alleine losradeln lassen will. Wer das Radfahren in diesem Alter nicht lernt, lernt es als Erwachsener oft gar nicht mehr. Und kann sich auch gar nicht vorstellen, dass Radfahren eine Alternative in Sachen Mobilität für ihn sein könnte.

      Ergo: Stell dir DIESE GENERATION dann mal als erwachsene Autofahrer vor!!!

      • geraldo sagt:

        Noch dazu ausgebildet von Fahrschulen, deren Fahrlehrer selber – direkt vor dem Betrieb – täglich falschparken und dabei Fußgänger und Radfahrer behindern und gefährden (siehe bspw. Fahrschule in der Reilstraße).

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        Bis dahin sollte (muss!) diese Zukunft – Technologie die fehlende eigenständige Mobilität- Kompetenz dieser Generation kompensieren, denn sie können definitiv besser programmieren als Rad und Autofahren! Auch der ÖPNV ist aus den bereits genannten Gründen sehr interessiert und lässt fleißig mit forschen!
        https://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/forschung-automatisiertes-fahren100.html

        Und die Radfahrer ? Natürlich gibt es auch da schon Lösungen, spannend wird sein, wie die Roboter in Zukunft die Verbandregel vor der autonomen Straßenbahn beim Linksabbiegen umsetzen werden, Kameras sind dann auf jeden Fall genug an Bord!
        https://www.autonomes-fahren.de/autonomes-fahrrad-in-magdeburg/

        Zum Glück?? gibt es dann aber keine Straßenbahnfahrer mehr, den man menschliches Versagen vorwerfen kann @HalleVerkehrt !

        • Autonomes Fahren hat ein paar Vorteile. Einer davon ist, dass es als neues System eine Zulassung braucht. Unser heutiger Güterverkehr und Individualverkehr wäre in seiner jetzigen Form extrem weit weg von jeglicher Zulassung. Stell dir vor, fast jeden Tag würde im Eisenbahnverkehr jemand plötzlich durch Fehler der Zugführer sterben – was wäre in der Presse los? Oder dasselbe bei der Bedienung von Kaffeemaschinen.
          Im Straßenverkehr hat es sich so eingeschliffen, dass ein gewisser Blutzoll normal ist.

          Aber im Stadtverkehr ist ein autonomes Auto immer noch groß und klobig und schwer, und verbraucht viel Platz. Individualverkehr ist was tolles, weil man wirklich flexibel starten kann wann und wo man will, und hinfahren kann, wohin man will. Das ist eben der Vorteil am Fahrrad. Das autonome Fahrrad soll sich eher als Leihrad besser verteilen oder besser zum Einsatzort kommen – das Radfahren selbst bleibt manuell.

          Autonome Straßenbahnen werden nie so fordernd fahren wie unsere menschlichen Fahrer. Bei einem erkannten Hindernis im Gleisbereich wird ein autonomes System nicht beschleunigen, oder nur in ganz seltenen, extremen Ausnahmefällen.

          Schon heute gibt es ja viele autonome Werkzeuge, z.B. Abstandsassistenten in LKW, die aber wegen dem häufigen Fehlverhalten von Autofahrern meist ausgeschaltet sein müssen – sonst würden viele LKW dauernd Notbremsungen einleiten, wenn ohne Sicherheitsabstand ein PKW vor ihnen einschert.

          In Halle können die meisten Leute Rad fahren, aber eben nicht im Kampfmodus, den man hier braucht – oder sie haben einfach keine Lust auf diesen Modus.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            1.,,Unser heutiger Güterverkehr und Individualverkehr wäre in seiner jetzigen Form extrem weit weg von jeglicher Zulassung.“
            Auf Deutschland bezogen leider nur noch zum Teil richtig, aber Weltweit schon ganz weit vorn!
            https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/aktuell/fahrerloses-fahren-schiene-hat-30-jahre-vorsprung/
            2.,,Aber im Stadtverkehr ist ein autonomes Auto immer noch groß und klobig und schwer, und verbraucht viel Platz.“
            Zum Teil richtig, auf dieses Beispiel aus Hamburg bezogen bietet es dann aber auch Platz für 16 Personen!
            https://kiekmo.hamburg/bald-gehts-los-die-ersten-autonomen-autos-fahren-durch-hamburg-19114
            Das Jahr 2019 ist jetzt nicht mehr so weit weg und sicherlich stimme ich Ihnen zu, wird der anfallende ,,Blutzoll“ die Akzeptanz und das Vertrauen in diese neue Mobilitätstechnologie bestimmen! Der rechtliche Rahmen muss bis dahin definiert sein, vermutlich aber nicht zu Ungunsten der Lobbygestärkten Automobilhersteller !
            Aus dem MDR Kommentar!
            ,,Wenn so ein PKW jemand tötet, wer sollte dann in Gefängnis, wenn ohne Fahrer? Besitzer, Hersteller oder Gesetzgeber?“

            Ihr Engagement für den halleschen Fahrrad- Individualverkehr verdient aber meinen Respekt, auch wenn Ihnen nicht nur auf der Straße sondern besonders hier im Forum viel ,, Gegenwind“ um die Nase weht, sind Ihre Argumente nicht alle von der Hand zu weisen und sollten zukünftig weiter konstruktiv diskutiert werden!

            Wenn wir alle gegenseitig etwas mehr Rücksicht nehmen, Verständnis für die anderen Verkehrsteilnehmer aufbringen, über hier im Forum angeregte Mobilität Alternativen ernsthaft nachdenken und vielleicht sogar nutzen?, gibt es sicherlich weiniger Verletze, Tote und Anzeigen, sondern auch noch viel Platz für den Individualverkehr!

            Ich danke Ihnen für die konstruktive Diskussion!

        • Nachtrag: https://www.youtube.com/watch?v=sfPOccTTRRQ, Mobilität geht in Zukunft nur als Kombination. Züge halten nicht aller 2km, Fahrräder (Pedelec) haben mit ordentlichen Wegen Radius 10km-15km. Autonome Sammeltaxis für Kranke/Behinderte/Alte/Sperriges. Carsharing für Transport oder schwer erreichbare Ziele.
          Also: der Mix aus Fuß/Rad/Öffi/Carsharing. Siehe Karlsruhe.

          • mirror sagt:

            Sorry, da muss ich Ihre Träume zerschlagen. Rad/Pedelec wird eine Schönwetterveranstaltung bleiben, ÖPNV wird zunehmen und TaxiBots (autonom und on Demand) werden ein Teil des MIV aufnehmen. Eine Ende des mororisierten Individualverkehrs (zukünftig elektrisch und Wasserstoff) ist derzeit noch nicht abzusehen. Bei einer weiter steigenden Lebenserwartung von 100 Jahren infolge Klimawandel und schlechter Luft werden Sie es vielleicht noch erleben: Die Zukunft sind kleine, autonome on-Demand-Einheiten.

          • Zukunft der Demokratie sagt:

            Vollkommen korrekt und genau darüber sollte man zukunftsorientiert diskutieren, aber auch sachlich streiten können!

            Dieser aktuelle Artikel klingt noch wie eine Utopie für unsere Stadt , dürfte aber vermutlich Ihr zielgerichtetes Engagement entsprechen!
            https://www.tagesschau.de/ausland/singapur-autofrei-101.html

            aus dem Artikel!
            ,,Wir wollen einen derart erstklassigen öffentlichen Nahverkehr in Singapur haben, dass die Menschen überhaupt kein Bedürfnis mehr haben, Auto zu fahren“, so der Regierungschef.“

            Und nun die andere Seite der Medaille, insbesondere der noch goldenen deutschen Automobil Medaille!
            https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vw-chef-diess-warnt-deutsche-autoindustrie-vor-dem-abstieg-15840615.html

            Halle = Singapur ,im Bezug auf eine zukünftig autofreie Individual Mobilität ein absurder Vergleich?

            In 10-15 Jahren sind wir beide klüger und wissen dann wirklich , in wie vielen Städten Deutschlands die Menschen auf Grund erstklassigen ÖPNV und alternativer Mobilität,, dann wirklich kein Bedürfnis mehr haben, Auto zu fahren“ ?

          • mirror sagt:

            Eine wichtige Rolle spilet die Stadtentwicklungsplanung. Herr Rebenstorf hat kürzlich das Thema Urbane Räume eingebracht – die Verknüpfung von Wohnen und Gewerbe; ein spannender Ansatz, der in anderen Regionen der Welt mit viel mehr Aufmerksamkeit verfolgt wird. (Transport Mobility Management Strategy). Die größte Wirkung hat immer noch Fahrten vermeiden.

          • @mirror Ihre Phobie gegen Wetter und frische Luft und gegen jegliche Bewegung st beachtlich. Sie sehen das quasi als Befehlsgrundlage an und wollen deshalb alle anderen einsperren, und stilisieren das zur absoluten Wahrheit hoch. Dabei belegen sehr viele Städte, dass Radverkehr bis auf wenige Tage im Jahr immer einen starken Beitrag zur Mobilität leistet, wenn man ihn denn lässt. Natürlich im Sommer mehr, aber im Winter auch deutlich vorhanden.

          • mirror sagt:

            Nicht einsperren, nur die Welt nehmen wie sie ist und nicht wie man sie erträumt. Auch ohne Schranken und Verbote geht der Radanteil bei schlechtem Wetter oder in bestimmten Klimazonen bei Hitze dramatisch zurück. Auch in Kopenhagen und Amsterdam rauscht da der Modal Split in den Keller.

          • @mirror: Die Welt nehmen wie sie ist – nach 60 Jahren, in denen die urbanen Räume bewusst und massiv primär für das Auto umgestaltet wurden. Welch feinsinniger Humor!

            https://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/verkehr/fuss_radverkehr/downloads/fahrenimwinter_leitfaden_v2.pdf

            Oulo ist übrigens nur in Ihrer Welt „sehr klein“. Mit 140000 Einwohnern nicht so viel kleiner als Halle.

      • farbspektrum sagt:

        „Wer das Radfahren in diesem Alter nicht lernt, lernt es als Erwachsener oft gar nicht mehr.“
        Offenbar haben alle auf dem Foto nicht die wichtigsten Verkehrsregeln gelernt.

    • Letztlich ist das wie beim Schwimmen. Erst hat man (bundesweit gesehen) viele Schwimmbäder dicht gemacht, dann hat man sich gewundert, warum keiner mehr schwimmen lernt.

      Die Schulkinder werden von Jahr zu Jahr immer mehr mit dem Auto rumgefahren, weil viele Eltern das Radfahren in der Stadt zu gefährlich finden. Dass dabei immer wieder andere Kinder totgefahren werden (Elterntaxi), ist tragische Ironie.

      Heinrich Strößenreuther, den man vielleicht wirklich als Fahrradlobbyisten einstufen kann (wobei er sich die letzten Jahre selbst bezahlt hat, was Lobbyisten nicht tun), fasst das deutsche Modell gern zusammen mit „Die Kinder rein, damit die Autos draußen spielen können!“.

      Es kann helfen, Kurse anzubieten. Aber am einfachsten ist der Weg, den z.B. die Niederländer gehen. Man bietet eine sichere Infrastruktur für das Fahrrad an und erhält große Eigenständigkeit für die Kinder – und auch sehr gesunde Jugendliche im europäischen Maßstab.

      • farbspektrum sagt:

        „Zum ersten Mal sind in den Niederlanden im Verlauf eines Jahres mehr Fahrrad- als Autounfälle tödlich ausgegangen. Im Jahr 2017 verunglückten 206 Fahrradfahrer – 17 mehr als 2016 – während die Anzahl an tödlichen Autounfällen von 231 auf 201 Fälle zurückging.

        Laut Van der Knaap seien außerdem noch zwei andere Faktoren für die Zahl an tödlichen Fahrradunfällen verantwortlich: Das Verhalten der Radfahrer und die Stabilität und Sicherheit der Fahrräder selber. So fahren Radfahrer oft zu schnell oder schauen während der Fahrt auf das Smartphone. Auch fahren sie häufig ohne Licht oder beachten Ampeln nicht.“
        https://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/aktuelles/archiv/2018/0425Fahrradtote.html

        • 10010110 sagt:

          Du verwechselst mal wieder Korrelation mit Kausalität. Dass es mehr tote Fahrradfahrer als Autofahrer gibt, sagt allein nichts über die Sicherheit des Fahrradfahrens selbst aus. Wo kaum jemand Fahrrad fährt, wird auch kaum ein Radfahrer getötet. Aber die Wahrscheinlichkeit, auf dem Fahrrad getötet zu werden, ist bei wenig Fahrradinfrastruktur und autozentrierter Verkehrspolitik deutlich höher als andersrum.

        • „Was wir wissen, ist, dass schon einfache Unfälle, auch die mit einem tödlichen Ausgang, oft einer schlechten Fahrbahndecke zuzuschreiben sind.“

          Dazu muss man wissen, was dort als „schlechte Fahrbahndecke“ gilt.

          Bei Unfällen pro Million Kilometer stehen die Niederlande deutlich besser da.

          https://www.zeit.de/mobilitaet/2015-03/radfahren-sicherheit-unfall

          Schaut man sich die Verteilung der Todesfälle genauer an, sieht man weitere deutliche Unterschiede. Unfälle mit LKW oder Autos sind deutlich seltener als in Deutschland die Todesursache, und seit 2006 gesunken. Der Anstieg betrifft fast nur Männer.

          https://etsc.eu/wp-content/uploads/Gert-Jan-Wijlhuizen.pdf

          Außerdem hat sich die Anzahl der Unfallopfer im Autoverkehr drastisch reduziert, was auch am deutlichen Ersatz von Autofahrten durch Radfahrten liegt.

          Übrigens diesmal ausnahmsweise Danke für deine Nachfrage, die hat mich auf die insgesamt sehr spannende Studie geführt.

        • Nachtrag: in den Niederlanden führen solche Erkenntnisse zu Verbesserungen der Infrastruktur. Poller werden entfernt, Schlaglöcher ausgebessert. Auch mal ne Kreuzung umgestaltet: Bei der schrägen Variante fällt bestimmt jedem Hallenser die Fußgänger/Radfahrer-Ampel am Franckeplatz ein, wo am Nachmittag immer wieder zwei chaotische breite Mauern aufeinander zulaufen und fahren.

          https://www.youtube.com/watch?v=gZOAb11yKNI

          Ein schräger Strich würde helfen. Aber in Halle braucht man sicher drei Jahre Diskussion, Streit, Nerven, Überzeugung, 10 Unfälle und wer weiß was noch, bis man mal über einen einzigen schrägen Strich ernsthaft nachdenkt. Abgesehen von vielen neu gebauten Kreuzungen, für die man in Holland vermutlich mindestens entlassen würde, wenn nicht angeklagt.

          • Wilfried sagt:

            Nun muß man dazu aber auch sagen und akzeptieren, daß es in den Niederlanden ein ganz anderes Rechts- und Vertragssystem gibt. Von wegen Planfeststellung, Planfeststellungsbeschluss etc. ist dort kalter Kaffee; die haben solche Hemmnisse nicht und auch die Kommunalvertreter können anders agieren und müssen sich nicht mit x Rechtsfällen und möglichen Ausnahmen incl. Gerichtsanklagemöglichkeiten rumärgern.

  31. Der Volksgenosse sagt:

    Was für ein Irrenhaus.
    Ein wahrlich schönes Schaustück.

  32. mirror sagt:

    “ Dass dabei immer wieder andere Kinder totgefahren werden (Elterntaxi), ist tragische Ironie.“

    Wie viele Kinder wurden in Halle in den letzten 10 Jahren totgefahren oder hatten einen körperlichen Schaden durch Elterntaxi? Wanderprediger in Sachen Ideologie.

    • Sowohl der beantwortete Text als auch meine Antwort bezogen sich auf Deutschland. Gerade Sie fordern wiederholt, dass ich über Halle hinausblicke, und dann missinterpretieren Sie absichtlich die Texte, die sich auf Deutschland beziehen. Beliebiges aktuelles Beispiel: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/4139412

      Wenn man sich das nähere Umfeld einer der halleschen Schulen zum Schulbeginn mal anschaut, versteht man auch sehr gut, wie diese Unfälle passieren. Man muss schon speziell gestrickt oder beauftragt sein, um dort kein Problem zu sehen.

  33. farbspektrum sagt:

    Statistisch sind Fahrradfahrer – nach den PKW-Fahrern – am häufigsten an Alkoholunfällen beteiligt. Im Jahr 2013 ereigneten sich in Deutschland insgesamt 14.808 der Unfälle mit Personenschaden, bei denen Alkohol die Unfallursache war. 24,3 % der alkoholisierten Unfallbeteiligten waren Fahrradfahrer.
    http://www.massvoll-geniessen.de/auch-radfahrer-koennen-den-fuehrerschein-verlieren.html

  34. farbspektrum sagt:

    „Man muss schon speziell gestrickt oder beauftragt sein, um dort kein Problem zu sehen.“
    Man muss schon speziell gestrickt sein, um nicht zu sehen, dass sich in einer alten Stadt nicht alle Wünsche für eine Handvoll Radler erfüllen lassen.
    Die Wünsche der Fußgänger nach einer fahrzeugfreien Altstadt werden auch nicht erfüllt.

    • geraldo sagt:

      Man hat es in Halle schon denkbar bequem. Eine Handvoll Radfahrer (Webcams lügen nicht!) werden persönlich von drei Handvoll Fahrradgeschäften persönlich betreut.

    • Frau Halle sagt:

      Es ist *dein* Wunsch mit der fahrzeugfreien Altstadt, nicht der der Bevölkerung. Schon mit der Umleitung der Straßenbahn wird es schwierig. Außerdem gehörst du doch gar nicht zur halleschen Bevölkerung!?

      • farbspektrum sagt:

        Ich habe dir doch schon mal erklärt, dass meine Postings für intelligente Leser gedacht sind. Ein Aufzählen für welche Fahrzeuge eine Ausnahme gelten soll, wiürde das Posting unnötig verlängern.

        • Frau Halle sagt:

          „Ausnahmsweise“ erlaubt sein sollen sicherlich nur diese Fahrzeuge:

          Straßenbahnen samt Dispatcher, Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, Handwerker, Lieferanten und Kuriere, Müllabfuhr, Reinigungsfahrzeuge, Hochzeitskutschen und -limousinen, Geldtransporter, Gefangenentransporter, Abschlepper, Pflegedienste, Rollstühle.

          So viel länger wär dein Posting nicht geworden. Noch kürzer wär aber gewesen, du hättest geschrieben, was du eigentlich willst: (nur) Fahrräder aus der Altstadt verbannen. Das wär wenigstens ehrlich.

          • farbspektrum sagt:

            Na also, geht doch.

          • Frau Halle sagt:

            So ist die derzeitige Situation auch. Was stört dich da noch die „Handvoll Radfahrer“?

          • Herr Halle sagt:

            Radfahrer sind die größte Gefahr für die Fußgänger in der Altstadt, daher sollten diese auch nicht dort fahren.

          • Herr Halle: Die Fußgänger sollen nicht in der Altstadt fahren? Bei Fußgängern spricht man normalerweise von laufen, nicht von fahren. Außerdem wäre die Altstadt ohne Fußgänger nur noch halb so voll, manche Leute wollen ja kein Fahrrad fahren.
            Den Vorschlag, die Fußgänger aus der Altstadt zu vertreiben, lehne ich also kategorisch ab. Allerdings ist der Kraftverkehr in den beiden Ulrichstraßen sehr lästig. Bis auf den Lieferverkehr zu festen Zeiten würde ich den konsequent ausschließen.

        • weißer LKW sagt:

          Viele abbiegende LKWs wären was für die Altstadt, ist auch eine verkehrsberuhigende Maßnahme.

    • 10010110 sagt:

      Haha, in einer alten Stadt wie Halle lassen sich Radfahrerwünsche auf jeden Fall leichter erfüllen als Autofahrerwünsche. Glotz’ mal nicht immer nur auf die eine Webcam, die du von Halle kennst, sondern beweg’ dich mal raus in diese unsere alte Stadt. Und dann begib’ dich mal zum Kleinschmieden. Kennst du noch diese Verkehrsinsel im Gleisdreieck der Straßenbahn? Da, wo früher zwei, drei Autos parkten, deren Besitzer „nur mal kurz“ was erledigen wollten? An genau der Stelle stehen jetzt 20–30 Fahrräder – gleichzeitig. Und deren Besitzer sind keine Statisten, die von der links-grünen Stadtverwaltung beauftragt wurden, auf Staatskosten Autofahrer zu ärgern, sondern echte Menschen mit echten eigenen Bedürfnissen, die die Stadt mit Leben füllen.

  35. ohne Zensur sagt:

    Der Radfahrer an sich gilt ja als Problembär der Verkehrspolitik.
    Egoistisch, ignorant, fordernd und dabei immer sehr weinerlich und mit der StVO auf Kriegsfuß.
    Können wir so etwas dulden in den heimischen Wäldern ähhh Städten?
    Was tun? Bejagen geht ja wohl nicht. Oder?
    Verbrämen? Ist das erlaubt? Lebendfallen aufstellen und dann in ein anderes Revier schaffen? MeckPomm? Sibirien?
    Das wäre doch auch in seinem Sinne – unser Problembär, er will doch immer Platz, keine anderen Menschen und null Autos…

    • Normalbürger sagt:

      Gilt die StVO in MeckPomm nicht?

      • ohne Zensur sagt:

        Sagen wir mal so, sie nicht zu leben – wie es der hallesche Radfahrer gern tut – ist dort nicht ganz so gefährlich.
        Besser ist in der Beziehung nur Sibirien. Aber da sind Stechmücken. Und wenig überdachte Radparkplätze und anders mimimiii.
        Vor allem interessiert dort absolut niemanden das Gejammere. Also das ist dann doch nix für den geltungssüchtigen halleschen Radfahrer. Oder? Der braucht doch Adressaten für sein Geheul. Behörden, Stadträte, so etwas. Außerdem, ohne Autofahrer zu schikanieren, macht doch das ganze Radlerleben keinen Spaß.

        • Normalbürger sagt:

          Gejammere der Radfahrer, ah so. Wie nennst du das, was du machst?

        • Bollwerk sagt:

          „Außerdem, ohne Autofahrer zu schikanieren, macht doch das ganze Radlerleben keinen Spaß.“

          Vollkommen korrekt. Wichtig ist dabei, dass DU direkt eingeschränkt wirst. Immer und immer wieder. Bist du kapierst, dass du Egeoistennichtsnutz nicht allein auf der Straße bist. Die Bußgeldbescheide erreichen dich so oder so. 😀

          • ohne Zensur sagt:

            Na schonmal zwei der Problembären aus dem Unterholz gescheucht.
            Wo wollt ihr hin? MecPomm oder Sibirien.
            Ideal für euch. Viel Platz, keine Menschen, keine Autos…
            Versucht e loß nicht in einer Großstadt. Da gibt es – gerüchteweise – noch viele andere Menschen mit denen man klarkommen sollte und auch Verkehr.
            Wer hätte das gedacht?

          • Ach Zensurchen – das Sibirienargument schauen wir uns doch gern an.
            Wir

            A) haben eine Stadt, die eng ist und voll, und in der der Platz knapp ist
            und die Wege kurz sind

            B) eine sibirirische Weite mit viel Platz, langen Wegen, wenig Leuten

            Dann haben wir
            1) ein Verkehrsmittel, das abgestellt sehr wenig Platz braucht, beim Fahren auf engem Raum sehr viele Leute gut transportieren kann und besonders gut geeignet ist für kurze Strecken unter 15 Kilometer

            und
            2) ein Verkehrsmittel, das sowohl stehend als auch fahrend enorm viel Platz beansprucht, mit dem andere Verkehrsteilnehmer regelmäßig totgefahren oder sehr schwer verletzt werden, das schon bei mäßiger Verkehrsbelastung enorm klumpt und alles verstopft und das eigentlich erst ab mittellangen Strecken sinnvoll ist.

            Preisfrage:
            Muss mittels einfachster Logik die 1 nach B oder die 2?
            Ist A für die 2 tauglich oder für die 1?

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