Rannische Straße und Große Steinstraße: Radler in der Innenstadt verletzen sich bei Stürzen

25 Antworten

  1. Beobachter sagt:

    FS zwingend notwendig!

    • PaulusHallenser sagt:

      Vielleicht wäre die Einführung eines Fahrradfahrerscheins in der Tat eine Option. Wer mit einem Auto fahren will, lernt notwendige Grundlagen in der Fahrschule, wie zum Beispiel das Fahren mit angepasster Geschwindigkeit in widrigen Situationen. Genau das fehlt vielen Radfahrern offenbar.

      • Beobachter sagt:

        Zum Üben einen Verkehrsgarten nutzen. Unter Aufsicht.

      • 10010110 sagt:

        Sieht man ja täglich, wie Autofahrer dank eines Führerscheins mit angepasster Geschwindigkeit in widrigen Situationen fahren. 🙄

        • PaulusHallenser sagt:

          10010110,

          hier geht es konkret um Radfahrer, die offenbar eine Fahrweise an den Tag legen, die zu vermeidbaren Unfällen ohne Fremdbeteiligung mit zum Beispiel Autos führt.

      • Motor sagt:

        Und genau deshalb passieren im führerscheinpflichtigen, motorisierten Straßenverkehr keine Unfälle.

        • JtD sagt:

          Zumindest fallen Autos nicht ständig um. Und das kann eigentlich nur mit dem Führerschein der Fahrer begründet werden.

      • Rentner sagt:

        Fährst DU Rad?
        In beiden Straßen sind {notwendige} Schienen. Wenn man da aus irgendeinem Grund (zB widerrechtlich parkende PKW) reinkommt, stürzt man fast immer.
        Fast täglich kann man von irgendwelchen Unfällen lesen, wie PKW (Vierrad-Fahrzeuge!) sich überschlagen und oft auch noch andere Verkehrsteilnehmer beeinträchtigen. Die können doch nicht alle für Stunts trainieren, oder? Und wenn, vielleicht gibt’s da Übungsplätze.

      • Allwetterradler sagt:

        PaulusHallenser, wie oft willst du diesen Blödsinn vom „Fahrradfahrerschein“ denn noch wiederholen? Nach Eigendarstellung bist du Vater mehrerer Kinder, solltest also auch wissen, in welchem Alter und unter Anleitung welcher Personen junge Menschen das Radfahren im Straßenverkehr erlernen.

    • werauchimmer sagt:

      Nur als ganz harmlose und absolut nicht polemisch gemeinte Frage: Vor weit mehr als 4 Jahrzehnten habe ich in der vierten Klasse der Grundschule eine „Radfahrprüfung“ (in einem süddeutschen Bundesland) abgelegt (mit Wimpel für bestandene Prüfung etc.). Theoretische Prüfung + praktische Prüfung durch die Polizei auf dem Verkehrsübungsplatz. Gibt es so etwas in Sachsen-Anhalt nicht? Wird hier vielleicht am falschen Ende gespart?

      • PaulusHallenser sagt:

        Ja, so etwas gibt es in Sachsen-Anhalt schon seit vielen Jahren und wird durch die Polizei an Schulen durchgeführt.

      • Gegenfrage sagt:

        Nur einmal eine ganz harmlose, aber einen kleinen und auf den Sachverhalt bezogene Gegenfrage: Haben Sie bei ihrer „Randprüfung“, deren Ergebnis Sie heute natürlich jederzeit bei einer Kontrolle vorzeigen könnten, zwischen und über Straßenbahngleise im fließenden Verkehr gemacht?

        Solche Radprüfungen gibt es auch heute noch in der 4. Klasse. Der Zeitpunkt hängt aber eher damit zusammen, dass Kinder ab 10 eben nicht mehr auf dem Fußweg fahren dürfen.

        • werauchimmer sagt:

          Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass es den von einigen Vorrednern geforderten „Fahrradführerschein“ bereits seit Jahrzehnten gibt. Aber wenn Sie mir das natürlich gleich wieder in der hierzulande üblichen „Sch… Besseriwessi“-Manier ins Gegenteil verkehren möchten – bitte sehr und herzlichen Glückwunsch zu Ihrer differenzierten Argumentation.

          Ob dieser Fahradführerschein immer auf alle Extremsituationen vorbereitet hat, denen man so im täglichen Verkehrsgeschehen begegnet, darf bezweifelt werden.

          Das gleiche gilt nur leider auch für den Kfz-Führerschein. Ist nun mal so.
          Im bösen Wessiland Anfang der 80er Jahre hat uns zugegebenermaßen niemand bei diesem „Fahrradführerschein“ auf das Verhalten als Radfahrer auf Straßen mit Straßenbahngleisen vorbereitet. Vermutlich weil das im bösen Wessiland (zumindest da, wo ich her komme) seinerzeit kein wirkliches Problem darstellte – die örtlichen Verkehrsplanungsbehörden hatten wohl noch ein bisschen Resthirn….

          Trotzdem bin ich der Meinung, dass diese Art von Verkehrserziehung durchaus ihre Berechtigung hat.

  2. Elisabeth H. sagt:

    Gute Besserung 🌹

  3. F. sagt:

    Der Tram Verkehr war für 15 min blockiert? . Kann man als Radler nicht die Straße frei machen? …

  4. Anlieger sagt:

    Bin heute durch Osendorf gefahren. Da fuhr ein Radler ganz gemächlich auf der Hauptstraße entlang. 150m Stau wegen dem Klapsmann.

  5. Jesus sagt:

    So etwas ist also heutzutage eine „Schlagzeile „? Erst wenn die Stadt wegen schlechter Straßen verklagt wird,macht das Sinn. Aber Unfähigkeit der Verkehrsteilnehmer noch publik machen?🤔😉

  6. Emmi sagt:

    Gute Besserung.
    Angepasste Fahrweise heißt das Zauberwort. Bei Straßenbahngleisen einfach absteigen, wenn man nicht sicher ist.

  7. Die Ölv 11 sagt:

    Weil sie fahren wie die bekloppten.
    Gerade zwischen Rannischen Markt und Reileck. Eine Stunde mal an den Franckeplatz oder Markt stellen und sich das anschauen.
    Dort mal abkassieren für Verkehrsverstösse würde richtig Kohle bringen.
    Immerhin sind Radfahrer genau solche Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer.

    Vielleicht ändert sich nach den Wahlen mal was. Bis dahin kann man sich nur zurück lehnen und mit dem Kopf schütteln, wenn sie sich mal wieder im Dreck sielen,
    den ÖPNV lahm legen und flennen.
    Schönen Tag noch an alle Männer.

    • klausklaus sagt:

      dank an alle radleute, die nicht tagtäglich ihre karre für nen 15minuten-weg benützen.ansonsten das https://dubisthalle.de/weil-radler-immer-wieder-stuerzen-stadtratsfraktion-hauptsache-halle-will-einbau-fahrradsicherer-systeme-in-strassenbahngleisen

    • Du bist einfach nur seltsam. sagt:

      „Gerade zwischen Rannischen Markt und Reileck. Eine Stunde mal an den Franckeplatz oder Markt stellen und sich das anschauen.“

      1. Es gibt in Halle keinen Rannischen Markt.
      2. Der Franckeplatz liegt nicht dazwischen.
      3. Verkehrsverstöße werden nicht „abkassiert“.
      4. Verkehrverstöße bringen auch nicht „richtig Kohle“.
      5. Die Aussage „genau solche“ impliziert eine Gleichstellung oder Ähnlichkeit zwischen Radfahrern und Autofahrern. Während sie in einigen Aspekten ähnlich sind (beide sind Verkehrsteilnehmer), gibt es auch Unterschiede in Bezug auf ihre Fahrzeuge, ihre Rechte und ihre Nutzung der Verkehrsinfrastruktur.

      • Die Ölv 11 sagt:

        Das fehlende Komma zwischen Rannischen und Markt schenke ich dir. Und weil heute Männertag ist, bekommst du noch einen „Platz“ gratis dazu. Kannst du an den Rannischen dranhängen.
        So. Genug für heute. Habe wichtigeres zu tun.

  8. Allwetterradler sagt:

    Eure hämischen Kommentare verraten doch einfach nur euren fiesen Charakter. Niemand von euch ist bei den Unfällen dabeigewesen, aber die Schuldfrage steht für euch selbstverständlich fest.

    Habt ihr schon mal was vom Konzept der fehlertoleranten Infrastruktur gehört?
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/die-stadt-fuer-morgen-die-vision#sicher
    Dabei geht es darum, dass man nicht vom idealen Menschen ausgeht, sondern vom realen, und der macht nun einmal Fehler. Zur Vermeidung vor allem schwerer Unfälle sollte die Verkehrsinfrastruktur und der Verkehr so gestaltet werden, dass leichte Fehler möglichst keine verheerenden Folgen haben.

    In einer über Jahrhunderte gewachsenen Innenstadt ist es natürlich nicht leicht, eine fehlertolerante Radverkehrsinfrastruktur zu entwickeln. Und Straßenbahnschienen sind ein Risiko, wo ein kleiner Fehler schwere Stürze zur Folge haben kann. Die Große Steinstraße ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Stadt den Radverkehr nicht angemessen berücksichtigt. Und so wichtig barrierefreie Haltestellen sein mögen, für den Radverkehr sind sie eine erhebliche Gefährdung: Entweder man fährt rechts des Gleises, dann ist man auf einer sehr schmalen Verkehrsfläche unterwegs, die vom erhöhten Haltestellenbordstein begleitet wird, an dem man prima mit der Pedale hängenbleiben kann. Oder man fährt im Gleis, wofür man die Rillenschiene längs queren muss. Hinzu kommen Radkranzschmieranlagen (wie z.B. in der Rannischen Straße), die die Geräuschentwicklung der Straßenbahnen reduzieren sollen, aber auch zu einem Schmierfilm auf dem – ohnehin kritischen – Pflaster führen können.
    Oft sorgen auch unaufmerksame Smombies auf zwei Beinen für kritische Ausweichmanöver.

    • Genussradler sagt:

      Ihr Kommentar, war viel zu komplex und anspruchsvoll. Man darf hier die einfachen Kommentatoren mit schlichtem Gemüt nicht überfordern.