Rettungsdienst: vorerst kein Eigenbetrieb

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9 Antworten

  1. Wilfried sagt:

    Bleibt zu hoffen, daß damit mal kein Mitglied des Stadtrates rettungsdienstlich auf der Strecke bleibt. Als abschreckendes Beispiel könnte es noch immer dienen…

  2. Rett__secret sagt:

    Wenn das Auto kaputt ist, ein riesen Drama. Der Meister muss sofort ran. Was zählt schon ein Menschenleben oder das Schicksal anderer!!!

  3. Rethe sagt:

    Die RD-Mitarbeiter sollen nicht vergessen, dass ihre derzeitigen Löhne von den im Moment tätigen Betreibern gezahlt werden, die damit die letzte Ausschreibung als „Billigheimer“ gewonnen haben. Externe Anbieter hatten keine Chance, weil sie höhere Löhne gezahlt hätten.

  4. Wilfried sagt:

    Externe Anbieter hätten da aber wohl auch ihr eigenes Personal mitgebracht…

  5. Rethe sagt:

    Das können die sich wohl selber herstellen? RD Personal ist Mangelware – es ist schlicht ein Irrglaube unter den Mitarbeitern.

  6. Wilfried sagt:

    Wer einen Rettungsdienst sein Eigen nennt, der hat wohl auch Mitarbeiter…

  7. Martin sagt:

    Rettungsdienst gehört in kommunale Hand, wie auch
    Polizei und Feuerwehr,Kathastrophenschutz.
    Eine Diskusssion um diesen Umstand ist so alt wie die
    Bundesrepublik Deutschland.
    Fragestellung heute ist die Unattraktivität der
    Bezahlung (medizinischer Beruf oder Transporteur,wie der Beruf immer noch gehandhabt wird).
    Der geschaffene Lehrberuf des Notfallsanitäters ändert dabei wenig, wenn sich
    die Strukturierung nicht ändert.
    Es ist nicht mehr hinnehmbar, daß ein ausgebildeter Mitarbeiter im Rettungsdienst auch
    gehaltsmäßig nicht einem qualifizierten Krankenpflegeberuf gleichgestellt wird.
    Verlangt werden lebensrettende Maßnahmen, die
    über die „Erste Hilfe“ hinausgehen-bezahlt werden sie nicht.Alles „Eigene Verantwortung“ Notkompetenz genannt!!
    Wie sagt man so schön—„Billig gekauft ist doppelt bezahlt“!!
    Kündigungsraten im Rettungsdienst sind keinem gezollt. Eigenbetrieb mit einer
    -der Feuerwehr angeglichenen Bezahlung- würde sehr
    viel erbringen. Dies auch -und vor allen Dingen-im Sinne der Vorsorgepflicht gegenüber
    Menschen, die in unserem Land leben.
    Übrigens: Es gab mal eine „Schnelle Medizinische
    Hilfe“ in dem genannten -damals noch geteiltem- Land. War dem staatlichen Gesundheitswesen untergeordnet, also öffentlicher
    Dienst. Hat mit den damals existierenden Mittel gut funktioniert und es war:
    Hoheitsaufgabe!!

    • mirror sagt:

      Gesundheitswesen ist Big Business, auch wenn es in kommunaler Hand liegt. Wie in jeder Industrie, gibt es Leute die richtig gut verdienen. Chefärzte haben bis zu einer Mio pro Jahr ohne das geringste wirtschaftliche Risiko. Andere werden mit einem geringen Lohn abgespeist.

      Im Gegensatz zu polizeilichen Aufgaben, kann diese von mehreren Anbietern erbracht werden. Warum soll ein Eigenbetrieb das besser und wirtschaftlicher können?

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