Schächten in Sachsen-Anhalt ist verboten

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19 Antworten

  1. Hinweis sagt:

    „Werden Tieren aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zugefügt, drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren. “

    Dann müsste jeder Stallbetreiber konventioneller Massentierhaltung bestraft werden.

  2. Blacky sagt:

    Was soll der Quatsch schon wieder, beim schächten MUSS das Tier unbetäubt sein, sonst gilt es nicht als geschächtet. Und warum ist es verboten wenn man dann eine „Ausnahmegenehmigung“ bekommen kann. Gibts die dann auch für Vielehe oder Frauen verprügeln ?

    • Seb Gorka sagt:

      Beim Schächten geht es in erster Linie um das vollständige Ausbluten des Schlachttieres, weil Blut in der Nahrung vermieden werden soll. Einen Betäubung steht dem nur entgegen, wenn dadurch Chemikalien in den Körper gelangen, die ebenfalls eine Verunreiniung bedeuten.

      Mehrere Ehepartner zu haben, ist möglich, auch wenn es dir sicher verwehrt bleiben wird, erst recht, wenn du über die „Genehmigung“ zum Verprügeln von Frauen nachdenkst. Ob der Staat diese Partner auch (rechtlich) anerkennt bzw. gleichstellt, ist eine andere Sache.

      • Joker sagt:

        Da hat aber der blaue Schlaubischlumpf wieder mal nur Usinn im Kopf- § 172 StGB.

        • Seb Gorka sagt:

          Du weißt leider nicht, was § 172 StGB regelt: Nicht das Zusammenleben, nur die (kriminelle) Absicht, mehrere privilegierte Partnerschaften im Sinne des BGB zu führen. Daher auch die Anmerkung zur Anerkennung durch den Staat. Aber das führt wohl zuweit. Insofern sei dein Unwissen entschuldigt.

    • Arthur sagt:

      Weil diese Vorschriften aus falscher Rücksichtnahme ständig aufgeweicht und unterhöhlt werden. Zum letztjährigen „Opferfest“ (nomen est omen) wurden bundesweit und auch im angrenzenden Ausland unzählige Verstösse mit teils hunderten von geschächteten Tieren gegen diese und ähnliche Vorschriften festgestellt – von Konsequenzen habe ich allerdings nichts gehört.
      Daß keine Anträge auf Ausnahmegenehmigungen gestellt werden, verwundert nicht, da sich einfach so über diese – in dieser Form sowieso quasi witzlose – Vorschrift hinweg gesetzt und teils sogar in Privatwohnungen geschächtet wird. Da man offenbar auch weiß, daß man eh nichts zu befürchten hat, ist das kein Problem und die hier beschriebenen Strafen sowieso nicht verhängt werden, ist das alles eine riesengroße Luftblase. Schöpn, daß die Landesregierung drauf hinweist, sie sollte lieber mal Verstösse verfolgen und ahnen, als einem nur Sand in die Augen zu streuen.

  3. Arthur sagt:

    Ich engagiere mich tagtäglich, beginnend bei meiner Lebensweise bis hin zu der mir möglichen finanziellen Unterstützung und tatkiräftigem Zupacken für den Tierschutz, wenig liegt mir so am Herzen wie Tierwohl.
    Uninformiert bin ich schon gar nicht und beleidigen oder in Frage stellen lassen muß ich mich von jemandem, der außer Kommentatoren zu beschimpfen hier nichts eigenes zu bieten hat, schon gar nicht. Zündet bei mir nicht, sorry – such Dir andere für Dein Geschmiere.
    Diskussion beendet.

    • Seb Gorka sagt:

      Schade. Ich hatte tatsächlich Hoffnung, dass du zur Abwechslung nicht nur durch Kommentare „glänzt“, sondern tatsächlich mal was Konkretes präsentierst. Aber durch Kommentare, und seien sie noch sie inhaltsleer, wird sicher auch dem einen oder anderen Tier geholfen. Das wäre jedenfalls wünschenswert.

  4. farbspektrum farbspektrum sagt:

    „Schächten ohne Genehmigung kann mit Geldbuße bis 25.000 Euro bestraft werden.“
    Wie oft wurde sie schon verhängt?
    Kleine außerparlamentarische Anfrage: Wie oft wurden schon Geldbußen gegen nichtdeutsche Bürger verhängt und wie oft gegen deutsche Staatsbürger?

  5. Klara sagt:

    In den vergangenen Jahren habe ich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen immer mal wieder Dokumentationen über das Schicksal ganz normaler Schlachttiere in Deutschland gesehen. Da erscheint mir Schächten als vergleichsweise humane Alternative.

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