Stadträte starten Resolution gegen Verkauf der Neuen Residenz

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27 Antworten

  1. Wählerin sagt:

    Was soll denn die öffentliche Hand mit so einem Gebäude?
    Wenn ich mir den Zustand des öffentlichen Raumes in Halle so anschaue, dann frage ich mich, was dieses Luxusdenken soll?
    Wenn die öffentliche Infrastruktur in Halle in Top-Zustand wäre – aber so – man schämt sich ja als Hallenser.
    Ich kenne keine deutsche Stadt mit derart verrotteten Strassen und so vielen verunkrauteten Flächen.
    Warum nicht erstmal diese Probleme lösen?
    Also: weg mit der Hütte von Kardinal. Das ist nicht Aufgabe des ärmsten Bundeslandes, sich um deren Unterhalt zu kümmern.
    Aber unsere Stadträte sind ja eher fürs Steuermittel verschwenden…

    • Wilfried sagt:

      Schon mal den Unterschied zwischen Landeseigentum und städtischem Eigentum ergoogelt? Dann schau auch gleich noch mal nach dem UNterschied von Landeshaushalt und städtischem Haushalt.
      Vielleicht findest du ja die Unterschiede. verstehendes lesen ist jedenfalls nicht deine Stärke. Geh noch mal auf die Volkshochschule; hol den Abschluss nach.

      • Sachverstand sagt:

        Jau, @Wählerin, verscherbelt dieses Deutschland mal schön weiter! Das Werk, ein Chinese, der Acker, ein Holländer, das Wohnviertel, ein „Weiß der Fuchs-Fond“ und und und. Wäre eigentlich mal eine dankbare Aufgabe für unsere blauen Vaterlandsretter mit dem nach oben gewandten roten Pfeil im Parteiabzeichen, was hier vom Besitzstand eigentlich noch Deutsch ist. Eventuell legt sich dann manche Aufregung sogar, weil soviel zum „Verteidigen der Heimat“ gar nicht mehr da ist.

  2. Peter sagt:

    Dass man mühsam beantragen muss, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müsste – einmalige Kulturbauten nicht aus dem öffentlichen Eigentum in private Hände zu verscherbeln, spricht schon Bände. Was sagt eigentlich das Jobcenter dazu – immerhin wird das 1€-Jobber-Vorzeigeprojekt der „Gärten“ dann nicht mehr möglich sein, sobald die Residenz privatisiert ist.

  3. Giftbolzen sagt:

    Fordern, Fordern, … und Schulden machen! Und jetzt wieder dem Land aufs Schwein gehen. Ne Resolution. Zu mehr reichts nicht. Kostet aber auch nichts. Nur Show. Man schämt sich für seine Kommunalpolitik(er).

  4. Maria45 sagt:

    Der Glauchsche Adel lebt und erhebt seine Stimme.. Nächstens schlägt er vor, die Bilder aus der Moritzburg auf dem Müll und die Hütte auch verkaufen.

  5. Wilfried sagt:

    Der alte Kardinal wäre stolz, daß man ihm andichtet, die Residenz gebaut zu haben.
    Aber es werden wohl eher arme Handwerker und Tagelöhner gewesen sein, die dort Hand an Steine und Balken gelegt haben

  6. Bürger sagt:

    Weg mit dem Ding.
    Die haben kein Geld für Schulen, Sicherheit in der Stadt oder für für Strassen, aber spinnen sich einn ab wegen einer teuren Luxusimmobilie.
    Das zeigt die Weltfremdheit dieses Stadtrates.

  7. HansimGlueck sagt:

    Wie schnell etwas, was schon immer dem Land gehört, argumentativ zur Luxusimmobilie wird …
    Traurige Welt, in der so mancher mit seinen Äußerungen lebt.

  8. Kardinal A sagt:

    Anscheinend ist in Halle nicht mal Geld für Schulen und Straßen vorhanden.
    Aber klaaar, die Volldeppen vom Stadtrat wollen auch noch die olle Hütte vom Kardinal in öffentlichem Besitz halten. Prima. Ein paar Schulklos weniger und wir leisten uns das locker.

  9. Bedenkenanmelder sagt:

    Verramscht doch gleich die ganze Straße der Romanik an die Chinesen. Dann können wir endlich Schulklos und Straßen sanieren. Findet den Fehler.

  10. Obey Meier sagt:

    Verkaufen (privatisieren) ist immer eine gute Lösung! Es gibt unzählige Beispiele in der deutschen Geschichte dafür. Dadurch (Geldeinnahme) wird die Stadt handlungsfähig und die Gehälter der Beschäftigten sind die nächsten Tage gesichert.
    Später könnte man weitere Objekte zum Verkauf anbieten.
    Eine gute und durchdachte Strategie, welche die halleschen Politiker hier fahren.

  11. farbspektrum sagt:

    Sicherlich wäre es wünschenwert, wenn die neue Residenz nicht privatisiert wird. Es sind doch aber nicht nur die Restaurationskosten, sondern auch die Betriebskosten. Woher soll die Stadt das Geld nehmen? Die Verhinderung des Verkaufs durch RRG ist doch wieder so eine Propagandanummer.
    Johannes Krause im Interview: „Falls letzteres in Halle passieren sollte, wir unsere Ausgaben also nicht so weit reduzieren können, dass wir die Kredite zurückzahlen können, käme die Stadt in die Konsolidierungspflicht. Das heißt, alle Leistungen, die die Stadt freiwillig erbringt z. B. die Unterhaltung von Spielplätzen, Förderung von Theatern, der Unterhalt der TOOH und die Schulsozialarbeit müssen überprüft und so weit heruntergefahren werden, bis die Stadt die Tilgungen zahlen und somit das Volumen der Kassenkredite auf das erlaubte Maß abschmelzen kann. Sollte das nicht ausreichen, müssten kommunales Eigentum (z. B. Grundstücke oder Gebäude) oder auch Gesellschaftsanteilen an HWG, GWG und Stadtwerken verkauft werden.“

    • Mehr basisch bitte sagt:

      Warum muss die Stadt unbedingt wachsen?
      Selbst der Listenplatz 150.000 Einwohner verhielte sich nicht konträr zur Lebensqualität.

    • Mehr basisch bitte sagt:

      Der Wirtschaftskult um den kultig anmutenden Herrn ist aufgrund historischer Verwerfungen nicht gesamtbundesrepublikanisch anzusehen. Die historische Struktur der Familienunternehmen ist hier gebrochen worden.

      Ein kaputtes Sakko vor Kamera macht gerade ihn sympathisch.

    • Mehr basisch bitte sagt:

      Mielke wäre numerisch weniger transparent gewesen.

    • Mehr basisch bitte sagt:

      Die Typen sind auch ganz dicht: „Hartz aber herzlich“. „art aber fair mit Beschleunigern. Ob diese Bertelsmanneintreibevereinverbandelungen nebst des wirtschaftlichen Futtertrog- und Entsorgeclusters richtig sind, mag ich zu bezweifeln. Es fällt schwer in Wirtschaftsgroßkonglomeraten zu differenzieren. Man ist geneigt gesamte Regionen stellvertretend zu diskreditieren. Die Scouting-Läuferabteilung von RB Leipzig ist auch schon Avatarbildmanipoliert. Am schlimmsten ist der Eingabensauger hinter jeder Interneteingabe.

    • Mehr basisch bitte sagt:

      Laschet ist auch ein Schmetterlingseffektbegünstigter.
      Ich weiß nicht welcher Drogenhändler ihn rankt.

  12. Maria45 sagt:

    Die Stadträte haben geschrieben:
    “ Der Oberbürgermeister wird als Vertreter der Stadt Halle (Saale) beauftragt, diesen Standpunkten in Gesprächen mit dem Land zu vertreten und sich dafür einzusetzen, dass die Neue Residenz als bedeutendes kulturhistorisches Bauwerk nachhaltig durch das Land Sachsen-Anhalt saniert und einer angemessenen Nutzung zugeführt wird“,

    Von städtischem Geld ist nicht die Rede.

    • Obi Wannn sagt:

      „Von städtischem Geld ist nicht die Rede.“
      Na daaann.
      Das Landesgeld sind ja nicht unsere Steuern. Nein, es fällt wie Manna vom Himmel.

  13. farbspektrum sagt:

    Aber auch nicht, dass das Land die Betriebskosten übernimmt. Da steht nur, das das Land die Sanierungskosten übernehmen soll, was ja sowieos unstrittig war, Sollte es eine städtische Nutzung werden, wird kaum das Land die Betriebskosten übernehmen. Welche Nutzung sonst, wenn es der Stadt gehört? Eine Landesnutzung, die Miete an die Stadt bezahlt? Wohl kaum.

  14. Digedag sagt:

    Hier können diejenigen, die hier für einen Verkauf plädieren, mal nachlesen, wie sowas abgeht.
    Oder wie wäre es mit dem Beispiel Lehmannsche Villa? Freiberg-Brauerei … und so weiter
    Ihr scheint nicht zu wissen, in was für einer Stadt ihr lebt. Besser, das Ensemble steht noch mal 50 Jahre rum, als einer falschen Nutzung unter dubiosen Privatleuten zugeführt zu werden.

    https://www.mz-web.de/eisleben/fuer-1-5-millionen-euro-schloss-seeburg-steht-wieder-zum-verkauf-31678052

  15. proResidenz sagt:

    Heutzutage werden die Geldmengen auf dem Finanzmarkt in jedes Stück Immobilie gesteckt. Die Residenz gehört dann möglicherweise einem Fond auf irgendeiner Insel und das war es dann auch schon mit der Beeinflussbarkeit. Maximal der Denkmalschutz hätte minimale Möglichkeiten Auflagen zu erteilen. Aber ansonsten wird das Ding erstmal für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte verschlossen dastehen, einfach um das „Geld“ in Stein abzusichern.

    Das kann man akzeptieren und auch im Sinne der Unterhaltskosten des Stadtrates für gut heißen nur weshalb verpachtet das Land die Immobilie nicht an Nutzer, welche vielleicht auch eine Nutzung im Interesse der Menschen von Halle gelegen ist? Zumindest teilweise! Über diesen Weg, hätte zumindest das Land weiterhin Zugriff auf eine sinnvolle Nutzung und Halle keine Betriebskosten!

    @Bedenkenanmelder hat es auf den Punkt gebracht, so funktioniert das auch nicht alles zu verscherbeln! Eine gewerbliche Nutzung der Anlage würde ggf. noch Geld einbringen.

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