Tipps zum Wochenende


Am 18. und 19. November 2017 von 13 bis 18 Uhr wird im Künstlerhaus 188 im Böllberger Weg die Hausausstellung „Ein Haus und seine Künstler II“ durch zwei Ausstellungsräume erweitert, in denen Arbeiten der im 188 tätigen Künstlerinnen und Künstler zum Verkauf angeboten werden. So verschieden ihre Herangehensweisen und Techniken unserer Künstler, ihr Alter oder ihre Bekanntheit – der hohe Anspruch eint sie alle. Malerei, Grafik, Kleinplastik, Skulptur, Holzmöbel, Schmuck… das Angebot ist sehr vielfältig und auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich.

Samstag:
Von 10 bis 13 Uhr lädt die Sekundarschule Heinrich Heine in der Hemingwaystraße in Halle-Neustadt zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 10 bis 13 Uhr stehen die Lehrer für Gespräche bereit. Es wird auch eine offene Probe der Schulband geben.

Ebenfalls von 10 bis 13 Uhr hat das Elisabeth-Gymnasium in der Murmansker Straße geöffnet. Es gibt ein vielfältiges Programm vom Schnupperunterricht über Mit-Mach-Angebote für die jungen Gäste, Führungen durchs Schulhaus, bis zu offenen Proben unsere Schulchöre. Für das leibliche Wohl sorgt die Cafeteria der Abiturienten und des Schulelternrates.

Die Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz steht auch beim traditionellen „Halleschen Herzseminar“ des Mitteldeutschen Herzzentrums der halleschen Universitätsmedizin, das am Samstag, 18. November 2017, zum 23. Mail stattfindet, im Mittelpunkt. Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernste Erkrankung. Allein in Deutschland leiden nach Expertenschätzungen zwei bis drei Millionen Menschen an einer Herzschwäche. Jährlich werden mehr als 444.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert, etwa 45.000 sterben daran, erklärt die Deutsche Herzstiftung. Diese stellt daher die diesjährigen Herzwochen in Deutschland unter das Thema „Das schwache Herz“. Das Herzseminar richtet sich an Betroffene und die Öffentlichkeit, beginnt um 9 Uhr und dauert bis 13.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Universitätsklinikum Halle (Saale), Standort Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude/Hörsaal. Auf dem Programm stehen Vorträgen von Experten/innen der halleschen Universitätsmedizin (Kardiologie, Herzchirurgie, Physiotherapie), aber auch von Ärzten anderer Krankenhäuser und niedergelassene Kardiologen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Am Samstag, 18. November, beginnt in der Moritzburg um 15 Uhr eine öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Kunstsammlungen Sachsen-Anhalt. Begegnungen. Von Cranach bis Holbein“. Die Ausstellung ist ein gemeinsames und besonderes Projekt zur Kunst des 15. bis 17. Jahrhunderts mit selten zu sehenden Meisterwerken aus den hochkarätigen Sammlungen der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau und des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) zu den Themen Religion, Mythologie, Allegorie und Porträt. Zum Eintritt wird eine Führungsgebühr in Höhe von drei Euro erhoben. Der 18. Tag der hallischen Stadtgeschichte am Samstag, 18. November 2017, 10 bis 17 Uhr, im Stadtarchiv Halle, Rathausstraße 1, hat das Thema „Universität und Stadt – Sichtbarkeit, Lebensform, Transformation“. Unter der Leitung des Historikers Professor Andreas Ranft und dem Leiter des Universitätsarchivs, Dr. Michael Ruprecht, wird in mehreren Vorträgen die Frage nach dem Verhältnis von Universität und Stadt gestellt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen, die Veranstaltung des Vereins für hallische Stadtgeschichte zu besuchen. Eintritt wird nicht erhoben. Anlässlich der 200. Wiederkehr der Vereinigung der Universitäten Wittenberg und Halle wird beim diesjährigen Stadtgeschichtstag des Vereins für hallesche Stadtgeschichte das komplexe Verhältnis von hallischer Alma Mater und ihrer Heimatstadt thematisiert. Universitäten gehören zu den ältesten noch existierenden Institutionen Europas. Sie sind seit jeher Zentren der Bildung und des wissenschaftlichen Austauschs und dazu auf das Engste sozial, kulturell und wirtschaftlich mit dem Ort ihrer Gründung verwoben, was neben produktivem Zusammenspiel auch Konkurrenz und Konflikt bedeutete.

Sonntag:
„Protest!“- das Motto der diesjährigen Spielzeit der Staatskapelle Halle kann nicht besser als mit dem Kernstück des Programms des 2. Konzerts in der Reihe Klassisches Erbe am Sonntag, den 19. November 2017 um 16 Uhr im Kongress- und Kulturzentrum (K&K) widergespiegelt werden. Die Geschichte der Eroica ist bekannt: begeistert von den republikanischen Werten der französischen Revolution widmete Ludwig van Beethoven seine 3. Sinfonie dem General Bonaparte. Nur war bald abzusehen, dass die Revolution ihre Kinder fressen würde und der junge, charismatische korsische Soldat zum ersten Diktator Frankreichs avancierte. Die Sinfonie Nr. 3 „Bonaparte“ wurde also aus Protest zur Sinfonie Nr.3 „Eroica“, und Beethoven widmete sie dann seinem Mäzen, dem Fürsten Lobkowitz. Gleichzeitig zur Eroica entstand in Frankreich das Konzert für Harfe in C-Dur von François-Adrien Boïeldieu, das einen festen Platz im Harfenrepertoire errungen hat. Boïeldieu, so Berlioz, habe „die Pariser Eleganz des guten Geschmacks“. Dafür steht sein Harfenkonzert, das von Andreas Wehrenfennig, Solo-Harfenisten der Staatskapelle Halle, interpretiert wird. Das Konzert wird eröffnet mit der Ouvertüre aus Mozarts Oper „La clemenza di Tito“, die der Komponist in seinem Todesjahr 1791 schuf. Die Staatskapelle Halle wird in diesem Konzert von dem 1. Kapellmeister der Oper Halle, Michael Wendeberg, geleitet.

Am Sonntag, 19. November 2017, 15 Uhr, beginnt in der Moritzburg eine Führung zur Sammlungsgeschichte des Museums und insbesondere zur Präsentation „1905: Die Reinhold-Steckner-Stiftung“. Dank der Reinhold-Steckner-Stiftung war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals möglich, die Sammlungen des Museums gezielt zu erweitern und die Grundlagen für die Entwicklung zu einem der führenden Museen für die Kunst der Moderne in Deutschland zu legen. Die Präsentation würdigt erstmals ausführlich das Engagement der halleschen Bankiersfamilie für die Kultur in der Saalestadt und stellt alle Kunstwerke vor, die aus dem Stiftungskapital erworben werden konnten. Zum Eintritt wird eine Führungsgebühr in Höhe von zwei Euro erhoben.

Wie in den vergangenen Jahren laden das Hospiz Halle, Elisabeth Mobil und die Seelsorge im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara zu einer Gedenkzeit für die Verstorbenen der Stadt Halle ein. Die Gedenkzeit findet am Sonntag, 19. November 2017, am Volkstrauertag, um 16 Uhr in der Moritzkirche in Halle statt. Mit der Gedenkfeier wollen die Veranstalter Menschen, die um einen verstorbenen Angehörigen trauern, insbesondere auch Nichtchristen, eine Möglichkeit bieten, ihrer Trauer nachzugehen und sich dabei gegenseitig in Verbundenheit zu stärken. In der Moritzkirche, der Katholischen Bürgerkirche für Halle, befindet sich auch das Totenbuch, in das die Namen und Daten der Verstorbenen eingetragen werden können, um sie so zu ehren und sich ihrer zu erinnern.