Weißenfels statt Tornau? Stadtratsfraktionen kritisieren Land zur Entscheidung zum Standort für den JVA-Neubau

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24 Antworten

  1. Spiegel der Realität sagt:

    Es ist doch ganz einfach: Die Stadträte versuchten mit aller Kraft und massiv erfolglos eine rechte Buchmesse zu bekämpfen. Es bleiben dann halt nur die Krümel über, wenn man den Fokus nicht auf das Wesentliche legt.

  2. Wien 3000 sagt:

    Wo gab es denn diese Medienberichte? Auf DubistHalle wohl nicht, denn sonst wäre der Artikel hier verlinkt. Das aktuellste, was ich dazu gefunden habe, war ein Artikel des MDR vom 30.10, in dem über die erneute Verschiebung berichtet wurde.
    Im übrigen gibt es auch in Weißenfels Widerstand, der dortige Ortschaftsrat ist dagegen. Eine Bürgerinitiative wird an jedem Standort entstehen.

  3. siehste sagt:

    Also ich verstehe den Wels nicht.
    Einerseits setzt er sich für die Stadt ein und bringt auch was zustande (sh. Saalespringen).
    Andererseits erzählt er was von vertaner Chance wegen eines Knasts?

    Das ist doch hahnebüchen. Als ob ein Gefängnis Aufschwung und Stabilität bringt?
    Wenn ein Gefängnis eine Stadt „bereichert“, dann kann man wohl sagen, die Stadt hatte schon vorher Probleme.

    Es ist gut das dieses Gefängnis nicht in Halle – der Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts – gebaut wird. Aber nicht gut ist die Größe und die Unsummen, die dafür ausgegeben werden und die wieder woanders – wo es nötiger wäre – fehlen.

    Davon abgesehen kann Halles Zukunft nur im Wirtschaftraum Halle-Leipzig liegen, also in Sachsen. Denn von diesem Wirtschaftsraum ist Halle in S-A entkoppelt. Die wirtschaftlichen Probleme sind damit unmittelbar verknüpft. Man muß doch mal bei der Wahrheit bleiben.

  4. Zappelphillip sagt:

    na das uns Magdeburg und somit die Entscheider negativ gegenüber eingestellt sind ist ja nichts neues.
    Also lieber SR nun flink das Gewerbegebiet ausweisen .. dann kommt der Aufschwung auch im kleinen Tornau an.

  5. PaulusHallenser sagt:

    „Die Entscheidung überrascht, weil die Begründung nicht überzeugt.“

    Die Landesregierung muss Eric Eigendorf von rein gar nichts überzeugen, sie trifft eine Entscheidung und gut ist.

    „Alle Fakten, die auf dem Tisch liegen, sprechen klar für Halle.“

    Wunschdenken und Realität liegen eben weit auseinander.

    „Die gravierenden Probleme in Weißenfels, wie etwa die Hochspannungsleitung, scheinen keine Rolle zu spielen.“

    Das Baugelände, das in der MZ zu sehen ist, weist weit und breit keine Hochspannungsleitung auf.

    „Das schadet unserer Stadt, weil Arbeitsplätze und Wertschöpfung wegbrechen.“

    Hier zeigt sich Eric Eigendorfs eingeschränkte Sichtweise, die stellvertretend für die hallesche SPD steht. Welche Wertschöpfung genau schafft denn ein Gefängnis? Straffällige Menschen auf Kosten des Steuerzahlers wegzusperren schafft keine Wertschöpfung, denn so ein Gefängnis ist bei genauer Betrachtung „totes Kapital“. Steuergeld-finanzierte Arbeitsplätze und Gefängnisse erzeugen einen Werteverzehr, keine Wertschöpfung.

    „Ich erwarte die vollständige Offenlegung der Kostenrechnung und Kriterien.“

    Die Landesregierung muss Eric Eigendorf überhaupt nichts offenlegen.

  6. Emmi sagt:

    Gratulation an den Stadtrat. Er hat erneut so lange gegen die Ansiedlung diskutiert, das es Mal wieder Investoren verscheucht. Beschämende Politik und schlecht für die Stadtkasse.

    • 10010110 sagt:

      Der Standort des Knasts wird genauso von Politikern beschlossen, nicht von „Investoren“. Das ist kein Renditeobjekt. 🙄

      • Halle-Leser sagt:

        Auch Du wirst noch lernen, dass den Knast irgendwer bauen muß und damit Geld verdient.

        Spätestens dann, wenn irgendwann irgendwer auf die Idee kommt so ein Ding im Auftrag zu bauen und dann für [hier Laufzeit eintragen] zu vermieten, wirst auch Du aufwachen.

        Lerne, was PPP bedeutet.

  7. ON + ON sagt:

    Dann jetzt volle Kraft voraus für einen Star Park II in Tornau! Damit wenigstens wirtschaftlich was vorangeht und wir nicht völlig in unseren Sozialkosten untergehen.

  8. Wolli sagt:

    Halle bekommt aber ein Zukunftszentrum mit vielen Besuchern, das Gefängnis in Weißenfels hat wenig Besucher.

  9. Ingo Wetter sagt:

    Mal wieder eine Aktion aus dem Magdeburger Landesbeamtennetzwerk um Halle klein und unbedeutend zu halten. Ja, auch wenn Halle sich im Prozess nicht so richtig professionell verhalten hat, das Agieren des Finanzministers spottet jeder Beschreibung..

  10. Revision sagt:

    Striegel ein rechtspolitischer Sprecher, einwandfreie Bezeichnung und ja für seine Missetaten
    wäre eine Probesitzung in Tornau genau richtig. Eigendorf fordert eine Offenlegung der Kostenrechnung, der kriegt nicht mal mit wie verschuldet Halle ist. Einige Stadträte haben es
    eben übertrieben und nun hat Weißenfels die Nase vorn, gut so.

    • Hallebeobachter sagt:

      Was haben die Stadträte denn übertrieben?
      Das waren Selbstverständlichkeiten, die gefordert wurden.
      Witzig aber ist, dass hier einige wirklich glauben, das Land würde nach Fakten entscheiden.
      Immer sobald Fakten wie „Huch, ein Gefängnis kostet Geld“ oder „Huch, Menschen haben Meinungen. Was machen wir denn nun?“ auftauchten, ist das Land in Panik verfallen.

  11. Detlef Wend sagt:

    Klüngelt statt Klugheit … also nix Neues in Sachsen Anhalts Landespolitik.

    • Darfdochwohlnichtwahrsein sagt:

      Der gleiche Klüngel ist doch auch im Stadtrat vorhanden – Hauptsache Klientelpolitik machen und die Futternäpfe der „Freunde“ füllen. Aber damit sollte bald Schluss sein, dann wird es lustig in Halle und daran ist nicht der OB Schuld sondern alleine die Fraktionen im Stadtrat!

  12. Hall3st1nkt sagt:

    Mit welchem Recht, stellt sich eine Stadt von der Bedeutung höher, als eine andere? Die Entscheidung ist nunmal getroffen! Die Egoprobleme der Politiker interessiert hier (zum Glück) niemandem!

    • Hans von Trotha sagt:

      Du, das ist noch gar nichts. Hier schreiben täglich irgendwelche Dorfbewohner hohle Phrasen in die Kommentare. Natürlich anonym, weil feige.

    • Tomate sagt:

      Es sind Steuergelder, also muss auch dargestellt werden, wie die restliche Infrastruktur vorgehalten werden soll und wieso die Begründung jetzt zu Gunsten von Weißenfels ausfällt.
      Wobei bei dem 500 Mio Gewerbegebiet Geschenk an Magdeburg wurde auch ohne Sinn und Verstand gehandelt und Geld verbraten. Hauptsache nichts in Halle investieren.

  13. Herr RIegel sagt:

    Herr Striegel eben. Was braucht es der Worte mehr…

  14. Karl Marx sagt:

    Finanzielle Aspekte, wie dasselbe Gebäude auf ein Grundstück zu setzten, was man schon gekauft hat oder auf ein Grundstück, was man noch kaufen muss?

  15. Steuerzahler sagt:

    Na da haben doch die meisten Stadträte ihren Willen erhalten und können sich hinstellen und sagen: „Wir haben für die Kaltluftschneise, den einäugigen Hamstern und was weiss ich noch alles gekämpft! Wir haben uns für die Belange der Anwohner in dem doch so wichtigen Tornau eingesetzt!“ Nun gilt der Dank den Grünen, VOLT, Teilen der SPD und den Linken! Lasst die Sektkorken knallen! Hoch lebe die weiteren Fehlmillionen im Stadtsäckel! Wer jetzt noch denkt, dass der Stadtrat zum Wohle der Stadt agiert, dem ist nicht mehr zu helfen! Jetzt kommen die Stadträte aus den Löchern und verstehen langsam, dass dann manches linksgrüne Projekt nicht mehr finanziert werden kann! Nichts mehr mit „freier Kultur“, „Multikulti-Firlefanz“, jetzt muss endlich der Gürtel enger geschnallt werden. Es gibt ja Namenslisten von den Räten, die dagegen waren – diese Liste muss man verbreiten, damit jeder in Halle weiß, was für Leute das sind und wie unfähig diese die Stadtgeschicke leiten.