Zug-Vollbremsung: Autofahrer ignoriert Schranke

15 Antworten

  1. Gast sagt:

    73. Warum kommt nicht endlich mal jemand auf die Idee, ab dem Renteneintritt nur noch in Ausnahmefällen über einen Führerschein verfügen zu dürfen? Dann wären mehrere Probleme gleichzeitig gelöst.

  2. g sagt:

    einfach eine engmaschige Gesundheitskontrolle und die wichtigsten Neuerungen abfragen … aller 2 jahre .. ab 55 jahre oder meinetwegen 60 .. das würde schon viel wegfiltern.
    wenn der lappen weg ist gibt’s eine Bahncard 100 und eine verbundnetzkarte für den ÖPNV … das können wir uns als staat locker leisten.

  3. Dala sagt:

    Klar meiner, bis 67 malochen und anschließend zu Haus im Keller hausen. Die faule Verwandtschaft kann dann die Rente verprassen. Ich muss aller 5 Jahre zur MPU um meinen Lkw Führerschein zu verlängern. Wenn schon dann sollten allen bei groben Verkehrsverstößen zur MPU ob 19 oder 89.

    • W. Molotow sagt:

      Also das ist schon hochgradig bedenklich, wenn Du für den lausigen LKW-Schein(aka C/CE) zur MPU mußt.

      Normale Menschen brauchen dafür nur eine augenärztliche und eine arbeitsmedizinische Bescheinigung.

  4. HansimGlueck sagt:

    Die Kommentarschreiber werden sicher als erstes freiwillig ihren Führerschein mal abgeben.

  5. geraldo sagt:

    Da Altersdiskriminierung nicht zulässig ist wäre der einzige gangbare Weg, alle Führerscheinbesitzer in regelmäßigen Abständen gesundheitlich und fachlich zu prüfen. Bei den – btw. immer größer und schwerer werdenden fahrbaren Untersätzen – ist vergleichbares der Fall, warum dann nicht auch bei ihren Fahrern?

    • g sagt:

      ach so … also werden alle lkw Fahrer altersdiskriminiert … so so …

      • geraldo sagt:

        Das eine ist Berufsausübung unter Führung 40 Tonnen schweren Geräts, ggf. Berufsunfähigkeit.

        Das andere ist persönliche Freiheit und Teilhabe an individueller Mobilität.

        • g sagt:

          nöö das andere ist Verkehrsgefährdung … ggf sogar fahrlässig.
          falls ich von meinen gesundheitlichen Problemen weiss und nix dagegen tue.
          individuelle Mobilität muss immer auch verantwortungsvoll sein,
          aber ich habe nicht wirklich erwartet das sie dies kapieren.

          • geraldo sagt:

            Ich verstehe nicht, was dieser persönliche Angriff soll. Natürlich muss individuelle Mobilität verantwortungsvoll sein. Das gilt umso mehr, je größer der potentielle Schäden ist, den man mit einem Fahrzeug anrichten kann.
            In Deutschland ist die Lage allerdings so, dass man den Wert der individuellen Mobilität sehr vorrangig behandelt. Man hält es seitens des Gesetzgebers für ausreichend, nur jene Führerscheininhaber genauer zu prüfen, die durch Fehlverhalten oder Unfälle auffallen. Ersteres wird zudem kaum geahndet. Verkehrserziehung durch allgemeine Verkehrskontrollen oder allgemeine Bildung wie den „7. Sinn“ findet kaum noch statt.
            Was das persönliche Verantwortungsbewusstsein angeht: Häufig sind es schleichende Prozesse. Ungute Gewohnheiten, zunehmende Einschränkungen durch Krankheit und/oder Alter – dessen sind sich viele Menschen leider nicht bewusst. Das kennen viele Menschen von ihren Eltern, denen vermehrt Fehler beim Autofahren passieren und die dann meist völlig uneinsichtig sind. Das freiwillige Abgeben des Führerscheins ist da doch eher die Ausnahme.
            Und insoweit bin ich doch durchaus deiner Meinung, dass es an Verantwortungsbewusstsein oft mangelt. Nur verfassungsrechtlich dürfte es schwierig sein, da nun nur für eine bestimmte Personengruppe über das Abgrenzungsmerkmal „Alter“ einzugreifen. Deswegen bin ich durchaus dafür, den Führerschein auf Lebenszeit abzuschaffen. Einen regelmäßiger Gesundheitstest beim Allgemeinarzt und eine Auffrischungseinheit bei der Fahrtheorie würden niemandem schaden.

    • freie Fahrt sagt:

      Zuerst wäre mal ein Radführerschein mit einer ähnlichen Regelung wichtig. Inkl. MPU wenn solche Leute Rotzeichen ignorieren. Solche Deppen geben es ja zum Glück sogar in der Öffentlichkeit zu.

  6. Ach sagt:

    Jeder Unfall ist einer zuviel. Man sollte aber bei der Berichterstattung bei der Wahrheit bleiben. Der Unfallverursacher durchbrach beide geschlossene Schranken und blieb ca.50m hinter dem Unfallort stehen!!!!
    Nach Durchfahrt des Zuges wurde der Verkehr geregelt.

  7. Temba sagt:

    Die meisten Unfälle werden immer noch von 18 bis 25 jährigen verursacht und nicht von den ü70 jährigen.
    Für die Unfallstatistik wäre es besser, die jungen alle ÖPNV fahren zu lassen.
    Was denn nun, ihr Altersdiskriminierer?

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