12,5% aller Wohnungen in Sachsen-Anhalt sind im Besitz von Genossenschaften

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  1. Gandalf sagt:

    Wow ≈5€ mittlere Kaltmiete ist schon krass. Zentrumsnahe Wohnungen in Halle werden jetzt teilweise für bis zu 11€/m² angeboten.
    Ich würde mir einen Genossenschafts- und Kommunalanteil von >50% wünschen, dann wäre die Wohnungssituation vielleicht auch mal etwas entspannter…

    • richtig vergleichen sagt:

      Auch bei den Genossenschaften ist das der Durchschnitt der Bestandsmieten, nicht der Angebotsmieten. Und natürlich nicht zentrumsnah.

      • Gandalf sagt:

        Das ist schon klar, dass es sich um Bestandsmieten handelt. Nur zeigt es, dass auch in Halle die Mieten dranstisch angestiegen sind in den letzten Jahren bei Neuvermietung.
        Bei Privatvermietung noch stärker, als bei Genossenschaften, bei meiner Erfahrung nach schlechterem Service.

  2. Siegfried von der Heide sagt:

    Die Genossen schafften also doch was Gutes. Immer dran denken wenn man AfD wählen will.

  3. PaulusHallenser sagt:

    Diese Wohnungsgenossenschaften sind Relikte aus der ehemaligen DDR. Man hätte im Zuge der Wiedervereinigung diese auflösen und privatisieren sollen.

    Die meisten Wohnungsgenossenschaften bieten nur billigen Wohnraum an, für die obere Mittelschicht haben sie nichts im Angebot. Private Wohnungsvermieter sind viel anpassungsfähiger in Sachen Angebot, sie reagieren schnell auf eine entsprechende Nachfrage.

    Vielleicht findet sich ja in Zukunft eine mutige Regierung, die das Überführen der Wohnungsgenossenschaften in Privateigentum fördert und umsetzt.

    • Nachhilfelehrer sagt:

      Juhu. FDP fordert Enteignung.

      Vielleicht solltest du dich zu Genossenschaften, dem erfolgreichen über 100 Jahre alten Relikt, doch mal bisschen einlesen.

    • Widerspruch sagt:

      Bitte erläutern:

      „Mittelweg zwischen Eigentum und Miete“: Berliner FDP will 30 Prozent Genossenschaftswohnungen

      Herr Lindner kommentierte die tragende Rolle von Genossenschaften positiv: “Genossenschaften sind aus unserem Alltag und Wirtschaftsleben nicht wegzudenken. Eine liberale Idee, die auch nach über 150 Jahren noch überzeugt. Sie sind ein bedeutender Pfeiler der sozialen Marktwirtschaft”.

      Zum ersten Mal überhaupt wird die Bundesregierung damit Genossenschaften, Sozialunternehmen, Organisationen und alle anderen Akteurinnen und Akteuren sozialer Innovationen und gemeinwohlorientierter Unternehmen in den Mittelpunkt politischen Handelns stellen. Bundeswirtschaftsministerium und Bundesforschungsministerium haben die Strategie gemeinsam federführend erarbeitet.

      (Marco Buschmann:) Die deutschen Genossenschaften haben sich in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise bewährt. Sie haben ihre Insolvenzfestigkeit bewahrt. Deshalb tun wir gut daran, das Genossenschaftsrecht zu pflegen und wenn nötig zu modernisieren.

      Dass sich die Stadt [Düsseldorf] stärker engagieren muss, hat die FDP bei den letzten drei Etat-Ratssitzungen gefordert. Fraktionschef Manfred Neuenhaus spricht von einer überfälligen Entscheidung. Er verweist auf den Vorschlag der Liberalen, von 2023 bis 2026 jährlich 20 Millionen Euro für die Gründung von Wohnungsbaugenossenschaften bereitzustellen.

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