679.000 weniger Sachsen-Anhalter als 1990

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14 Antworten

  1. Nobody sagt:

    Wir fassen mal zusammen: eine schlechte wirtschaftliche Situation treibt die jungen Leute aus dem Land. Die dann (weil nicht mehr hier) auch logischerweise hier keine Kinder mehr bekommen.
    Was tut man dagegen? Man verbessert die wirtschaftlichen Zukunftsaussichten. Was tut Halle? Jegliche Wirtschaft möglichst schon im Keim ersticken und die Planung auf ewig abhängig von Bettelgeld zu machen. Klingt logisch, oder?

    • Neunziger sagt:

      Bezahlbarer Wohnraum statt Eigentumswohnungen wäre auch ein Ansatz Familien hier zu halten…

      • Grummelgurke sagt:

        Das Erschießen der zugezogenen Ausländer*innen, wie es rechtsextreme Kader der AFD planen (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-pro7-film-rechts-deutsche-radikal-und-die-afd-16977642.html) ist nicht nur pervers und menschenverachtend, sondern auf fahrlässig für unser aller Wirtschaft und Zusammenleben .
        Wir haben schon jetzt einen Pflegenotstand und Fachkräftemangel.
        Was es braucht sind soziale Strukturen die alle auffangen, ängstliche und sich nicht gesehen Fühlende mit Hang zu Verschwörungsmythen und ängstliche und sich nicht gesehen Fühlende mit aktuellem Migrationshintergrund, die sich im Grunde alle ein angenehmes Leben wünschen, oder?
        Das geht nur Miteinander, reflektiert und wenn wir Deutschen uns unsere Privilegien bewusst sind…

  2. Realist sagt:

    Bevölkerungsrückgang ist gut. Bei bald 10 Milliarden ist es eh viel zu voll auf der kleinen Kugel.

  3. Pupsi sagt:

    Na was denn nun, haben wir mehr Zuwanderung oder nehmen wir ab. Erst vor 2 Tagen las ich, dass immer mehr Menschen zurück kommen. Was stimmt denn nun?

  4. Alfons sagt:

    Man könnte auch die jungen Familien unterstützen in dem es zB bezahlbaren innerstädtischen Wohnraum gibt. Statt dessen baut man Eigentumswohnungen.

  5. Elbsandstein sagt:

    Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln könnten in Deutschland in der stationären Versorgung bis zum Jahr 2035 rund 307.000 Pflegekräfte fehlen. Die Versorgungslücke im Pflegebereich insgesamt könnte sich bis zu diesem Jahr auf insgesamt knapp 500.000 Fachkräfte vergrößern.
    Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/172651/umfrage/bedarf-an-pflegekraeften-2025/

    Ähnlich sieht es bei Fachkräften aus. Wir benötigen also um den Status zu halten dringend diesen Zuzug.
    Wenn die Qualifikation derer nicht ausreicht, was ja ein zulässiges Argument ist, ist es um so wichtiger sich um die zugezogenen jungen Menschen zu kümmern, besonders auch der Mädchen und Frauen.

    Viele der hier nach mir Kommentierenden sind vermutlich deutsche weiße heterosexuelle Männer, die sich ihrer Privilegien nicht bewusst sind https://kritische-maennlichkeit.de/reflektieren-maennlicher-privilegien/, aus der Warte heraus ist es nämlich leicht über andere Bevölkerungsgruppen zu schimpfen, zb über Migranten und Migrantinnen, wozu der Artikel vermutlich manche einlädt.

    • Hallore sagt:

      Auch wenn ich Ihnen in Teilen zustimme und es keine Rechtfertigung gibt, irgendwelche Bevölkerungsgruppen schlecht zu behandeln, oder zu diskriminieren, so habe ich ein wenig ein Problem mit diesem „weisse, heterosexuelle Männer sind privilegiert“. Das ist auch ne Art Diskriminierung, weil es auch die Lebenswirklichkeit einer bestimmten Gruppe relativiert. Was ist mit weissen, privilegierten, deutschen Frauen ?

    • 10010110 sagt:

      Deine Schlussfolgerungen sind aber leider falsch, denn die Zuwanderung und Anwerbung von Fachkräften, um das Fehlen selbiger hier zu kompensieren, ist eine höchst egoistische Einstellung, denn damit werden nur soziale Verwerfungen verschoben statt sie nachhaltig zu beheben. Wir freuen uns hier über billige Fachkräfte aus meist ärmeren Ländern, aber in genau diesen Ländern führt es zu einer Talentabwanderung, die zur Verschlimmerung der Lage dort beiträgt.

      Wir „brauchen“ nicht unbedingt Zuwanderung, um den Fachkräftemangel zu beheben, wir müssen nur mehr tun, damit Leute nicht nur aus armutsgründen motiviert sind, bestimmte Berufe auszuführen. Das ist teilweise eine Imagefrage – z. B. dass unterschwellig immer suggeriert wird, dass nur ein Abi was zählt, und dass man unbedingt studieren muss – und teilweise eine Frage der grundsätzlichen Familienfreundlichkeit, damit die Geburtenrate zumindest auf ein Niveau steigt, dass die Bevölkerung nicht schrumpft (d. h. durchschnittlich 2 Kinder pro Frau statt nur 1,3).

      Wir müssen weg von der radikalen Individualismus-Ideologie, bei der jeder nur an sich selbst denkt und diese Mentalität durch Werbung und Politik auch immer wieder verstärkt wird. Mehr Kinderfreundlichkeit und mehr Wertschätzung „weicher“ Berufe, deren gesellschaftlicher Wert nicht direkt in nackten Zahlen ausdrückbar sind.

    • Zukunft der Demokratie sagt:

      Der Pflegenotstand in Deutschland ist der verantwortlichen Politik seit vielen Jahren bekannt und auch die damit ständig steigenden Kosten. Es ist für unser Land so beschämend, das man trotz vorhandener Pflegeversicherung durch die ,,wucherhaften“ Steigerungen der letzten 2 Jahre des zu tragenden Eigenanteils vieler Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sie bewusst in die Sozialhilfe treibt.
      https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/plenarsitzungen/transkript/?tx_apertobase_livetranscript%5Bspeaker%5D=10427&cHash=033df09191c42578a34e5987168efd84

      Eine dringend notwendig entlastende Vollpflegeversicherung noch lange nicht in Sicht und daran werden vermutlich auch die kommenden Bundestagswahlen nichts ändern, auch wenn man sie verbieten würde!
      https://www.bundestag.de/resource/blob/650462/e8c573e5e5741752d1ea972a80ac025a/WD-9-035-19-pdf-data.pdf

  6. Der sagt:

    Werdens nun mehr oder weniger? Na bei der Wohnraumknappheit in der Stadt. An Eigentumswohnungen verdient man zwar schön aber Wohnraum schafft man so nur für wenige. Und nach Neustadt will ja keiner, warum auch immer.

  7. Feed sagt:

    Na wie kommt das nur, dass so viele weggegangen sind? Dagegen hat man einst die Mauer gebaut, versteht ihr nun warum? Ne immer noch nicht.

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