Aus nach 112 Jahren: Knolls Hütte macht dicht

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22 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Wenn das Essen in Knoll’s Hütte wie im Zoo-Imbiss war, dann ist es kaum ein Verlust. Es muss ja nicht heißen, dass ein neuer Betreiber es nicht wieder öffnen und erfolgreicher betreiben könnte.

  2. hansimglück sagt:

    Ist es denn wirklich immer schlimm, wenn was altes schließt?
    Die Auflistung in der MZ, der seit der Wende geschlossener Lokale ist doch völliger Käse. In den letzten 25 Jahren haben dreimal so viele Gaststätten neueröffnet (und haben teilweise schon wieder mehrfach geschlossen).

  3. Nachtschwärmer sagt:

    Schade um die Tradition, ansonsten kein Verlust.
    Als ich das letzte mal dort war, hatte ich den Eindruck, die Uhr ist dort vor ca. 30 Jahren stehengeblieben. Dieselbe alte Einrichtung, dasselbe fade Essen, dasselbe unfreunliche Personal. Über ausbleibende Gäste muss man sich da nicht wundern.

    • Sebastian Orlach sagt:

      Diese Beschreibung erinnert mich an jede andere deutsche Gaststätte.
      Erinnert mich genauso an deutsche Bäckereien, deutsche Imbissbuden und Läden.

      Aber halt, ich glaube dass ist nur hier in Ostdeutschland so, speziell unsere Region…

  4. Daniel sagt:

    Wer sich in der Stadt mal umschaut, sieht, dass es kein generelles Kneipensterben gibt – trotz überdurchschnittlicher Sozialleistungen in Halle. Warum funktionieren viele Gaststätten und Kneipen und „sterben“ einzelne, zum Teil alteingessesene Lokale (Schad, Knolls Hütte)? Vielleicht mal eher über Angebot und Konzept nachdenken, statt andere oder das fehlende Geld dafür verantwortlich zu machen. Heidebahnhof und Waldhotel werden doch auch besucht. Knolls Hütte hat in den letzten Jahren ganz einfach an Attraktivität verloren. Der tolle Außenbereich war schlichtweg nicht mehr einladend. Stattdessen wurden Gebäude weggerissen und das Gelände durch den Betreiber als Immobilienfläche genutzt. Für mich ist das ach so fehlende Publikum doch nur ein Vorwand, um mit Bebauung mehr Geld zu verdienen.

    • Wilfried sagt:

      Du meinst „noch mehr Geld zu verdienen“… und es nicht in die Gastro investieren zu müssen…
      Ein Schelm könnte ja sagen, daß das das Ziel war… Grundstück mit Gastronomie am Heiderand wird zu Grundstück mit 4 (!) Mehrfamilienhäusern umgestaltet…

  5. Ron sagt:

    Heute in der MZ: „…hat bereits den Bauantrag für zwei Mehrfamilienhäuser gestellt.“

    So ergibt das alles natürlich Sinn.

  6. Wilfried sagt:

    Der hat sein Geld lieber in die Häuser auf seinem Gelände gesteckt als in die Gastro… und mit Immobilien ist man Leichtverdiener, die arbeiten gut.

  7. farbspektrum sagt:

    Vor Jahren war ich dort mal zum Kaffeetrinken. Das Kuchenangebot war so. als wünsche man sich keine Stammkundschaft.

    • Sebastian Orlach sagt:

      Wie auf dem Petersberg. Lange Wartezeiten, unfreundliches Personal und fürchterliche Kaffees und Eis/Kuchen. Schade um die ansonsten schöne Location.

  8. Christian Seeburg sagt:

    Wenn dort hochwertiger Wohnraum entsteht ist nichts gegen die Schließung zu sagen.

    • 10010110 sagt:

      Natürlich ist dagegen etwas zu sagen. „Hochwertiger Wohnraum“ ist doch kein schlüssiges Argument.

      Ich habe schöne Kindheitserinnerungen an Knoll’s Hütte. Schade, dass die nächste Generation das nicht mehr haben wird.

  9. Bollwerk sagt:

    @C. Seeburg
    Wie definierst du denn „hochwertigen Wohnraum“?
    Du benutzt diese Floskel in der letzten Zeit regelrecht inflationär. In der Immobilienbranche tätig?

    • Christian Seeburg sagt:

      Hochwertig ist alles was teuer genug ist um linksgrüne Bahnhofsklatscher, und asylschmarotzer fern zu halten.

      • Hansimglück sagt:

        Naja, die „linksgrünen Bahnhofsklatscher“ sind mittlerweile wohlhabender als die gute CDU-Stammwählerschaft. Kannst du dir mal in den Kommunalwahlergebnissen für jeden Stadtteil anschauen. Dein Plan für deine bessere Welt scheitert also, tut mir Leid.

  10. Bollwerk sagt:

    Sicherlich nicht weniger als du Schauspieler…

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