Autos Tabu in der Martha-Brautzsch-Straße

61 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    In der nach einer KPD-Funktionärin benannten ehemaligen Heinrichstraße muss man Autobesitzern erstmal erklären, dass die Fußwege freizubleiben haben. Freie Parkstreifen sind da ja schon fast zu viel verlangt.

  2. Nobody sagt:

    So was sinnfreies in einem Viertel wo Denkmalamt und Co heute schon den Parkdruck stur erhöhen. Wer genehmigt so was? In der landsberger Strasse in Halle Ost sind eh Massen an Ruinen und leeren Häusern. Aber Paulusviertel & nördliche Innenstadt? Spannend.
    Wem das Leben in einer Stadt nicht gefällt, der soll einfach aufs Land ziehen. In Mecklenburg-Vorpommern kann man ein komplettes Dorf für den Preis einer Eigentumswohnung in der Martha brautsch Strasse kaufen. Autofreie Ruhe inklusive.

    • HalleVerkehrt sagt:

      Der Parkdruck kommt also vom Denkmalamt? Spannende Ansicht. Dabei ist doch offensichtlich, dass der Parkdruck davon kommt, dass dort mehr Autos abgestellt werden sollen als hinpassen.
      Wer sagt denn, dass uns das Leben in einer Stadt nicht gefällt? Wieso sollten Falschparker oder zugestellte Straßen zum Leben in einer Stadt gehören? Umgekehrt: wer mit seinem Auto zum Cyborg verschmolzen ist, muss nicht in dicht besiedelten Gebieten wohnen. Der kann sich auch so eine Wohngarage nehmen, wie die ersten Häuser in Heide-Süd. Nie weiter als 5m vom Auto entfernt, immer sofort am Benzinhahn.

  3. Halle ist schön sagt:

    Da können auch nur Grüne und Lobbyisten mitmachen. Halle, die grünste Stadt Deutschlands mit einem massiven Defizit am PKWs und es wird weiter geheult,es gäbe angeblich zu viele Autos.

  4. Philipp Schramm sagt:

    Wer so etwas genehmigt muss ebenso ein Autohasser sein, wie einige hier in diesem Forum, die so etwas für gut heißen.
    Gerade in Vierteln wie dem Paulusviertel, wo es massiv an Parkplätzen fehlt, parken viele bestimmt nicht freiwillig in den Kurven bzw. auf den Fußwegen. Es sollte besser überlegt werden, wo man vernünftige Parkplätze zu attraktiven Preisen bauen kann.

    • 10010110 sagt:

      „Gerade in Vierteln wie dem Paulusviertel, wo es massiv an Parkplätzen fehlt, parken viele bestimmt nicht freiwillig in den Kurven bzw. auf den Fußwegen.“

      Oh ja, die wollen ja eigentlich gar nicht, aber „die“ zwingen sie ja dazu. Die armen Fußwegparker, warum hat denn niemand Mitleid mit denen?

      Philipp, du bist doch nicht ganz dicht in der Birne.

      „Es sollte besser überlegt werden, wo man vernünftige Parkplätze zu attraktiven Preisen bauen kann.“

      Ah ja, es sollen also „vernünftig“ (vermutlich nicht zu weit weg) und zu „attraktiven Preisen“ Parkplätze gebaut werden. Dann überleg’ mal, wie du das hinkriegen willst. Und weißt du, wo es solche gibt? In Halle-Neustadt. Wer unbedingt ein Auto braucht und in der Stadt leben will, der kann dort hinziehen. Alternativ stehen ja angeblich ganze Dörfer in Mecklenburg-Vorpommern für den Preis eines Stadthauses zur Verfügung, da können alle, die nicht aufs Auto verzichten können oder wollen, hinziehen.

      Warum sollen eigentlich die Bewohner vor den Autos aus der Stadt flüchten? Andersrum wird ein Schuh draus.

      • Philipp Schramm sagt:

        Der, der nicht ganz dicht bist, bist du.
        Nur weil sich in der heutigen Zeit mehr Leute ein Auto leisten, sollen die also wegziehen? Ich glaube es hackt.
        Das du kein Auto hast und/oder haben willst, kann keiner was. Aber wenn es dir nicht passt, das viele Leute eben ein Auto haben (wollen), dann zieh du doch weg. Bist doch eh ein Autohasser. Und das merkt man auch an deinen Kommentaren.

        • Willi-wills-Wissen sagt:

          Wegziehen soll er? Wohin denn? Wo gibt es Autofreie Zonen (außer in Kopenhagen und Amsterdam?

          Ach ja, wieso funktioniert das Leben in diesen beiden Stätten denn überhaupt? Mit vielen Fahrrädern und wenig Autos? Verrückt!

        • 10010110 sagt:

          Störe ich etwa mit meinem Auto-Nichtbesitz andere Leute? Steht mein Nicht-Auto irgendwem im Weg? Nein; also, warum sollte ich mich rechtfertigen, warum soll ich wegziehen?

          Das ist genauso wie wenn sich ein Raucher neben mir eine Zigarette anzündet und dann empört ist, dass ich mich über den Qualm beschwere. Oder wie wenn einer über seinen tragbaren Lautsprecher die Umgebung mit irgendwelcher Assimusik beschallt und dann mit Unverständnis reagiert, wenn ich um Ruhe bitte. Nicht die Opfer sind in der Bringschuld, sondern die Verursacher der Probleme.

        • HalleVerkehrt sagt:

          Nur, weil in der Stadt kein Platz für mein großes Zirkuszelt ist, soll ich ausziehen? Ich glaub es hackt! Natürlich muss ich Wiesen damit zustellen können.

          Wenn etwas zu groß und fett für die Stadt ist (grade die neuen SUV), dann hat es eben keinen Platz in der Stadt.

          Auch Wohnmobile wollen viele Menschen haben, aber wir können doch jetzt nicht Wohnhäuser wegsprengen, um diesem Bedarf entgegenzukommen.

          Die zentrale Stärke der Stadt ist Wohnen und die kompakte Mobilität. Keine Stadt, die versucht hat, autogerecht zu werden, hat dabei irgendwas gewonnen. Jede Stadt, die versucht hat, andere Mobilität zu fördern, hat dabei gewonnen.

          • Philipp Schramm sagt:

            Dann kann man es auch so formulieren:
            Wenn es keine Radwege gibt, dann kann man halt auch nicht mit dem Fahrrad fahren. Dann müsste man es halt auf dem Fußweg schieben.
            Ziemllich blöd eure Denkweise.
            Als Autohasser bzw. Nichtautobesitzer könnt oder wollt ihr aber wohl auch nicht anders denken.

          • 10010110 sagt:

            Philipp, deine Schlussfolgerung ist unlogisch; ich kann den Zusammenhang zur vorangegangenen Argumentation nicht erkennen.

    • HalleVerkehrt sagt:

      „Es sollte besser überlegt werden…“ – dann überleg mal oder such dir jemanden zum Überlegen.

      Nicht jedes Viertel eignet sich für beliebig viele Autos. Manche Wohnstrukturen passen einfach nicht zum Zweitwagen in jedem Haushalt, nicht mal zum Auto in jedem Haushalt.

      Wohnorte mit viel Platz für Autos gibt es ja (Silberhöhe, Neustadt, Brachwitz). Sind halt nicht attraktiv.

      • mirror sagt:

        Richtig, wem der Platz zu eng ist sollte wegziehen, ganz egal ob Autofahrer oder Radler.

        • 10010110 sagt:

          Der Platz ist ja nicht wegen der Radler zu eng, sondern wegen nutzlosem Gerümpel, was im öffentlichen Raum rumsteht und Wege blockiert und Menschen auf ihren Wegen behindert. Die Verursacher des Gerümpels sollen dieses entweder entfernen oder selber wegziehen, nicht die, die nichts dafür können, denn das würde ja deren Wege noch verlängern, obwohl sie sich bisher ohne Auto fortbewegen.

        • HalleVerkehrt sagt:

          Zum Glück gibt es außer Egoisten auch Regeln und Gesetze.

          Diese legen fest, wo man alles Autos abstellen darf. Die legen sogar fest, wo die Stadt Parkplätze festlegen darf.

          Krasse Sache, so ein Rechtsstaat. Und Parkplätze sind kein Menschenrecht. Im Gegenteil: Es gibt keine rechtliche Verankerung, dass die Stadt auch nur einen einzigen Parkplatz anbieten muss, noch dazu kostenlos. Städte funktionieren sogar gut, wenn man die Parkplätze aus der Bauordnung rausnimmt, also nicht mal eine Ablösesumme fordert.

          Und dass die Menschen wegziehen sollen, damit die Autos Platz haben, ist doch sicher satirische Übertreibung von Ihnen, oder? Wir sind keine Maschinendiktatur, wo die Menschen nur noch als Diener der autonomen Autos in die Stadt kommen, um sie mal zu reparieren und zu betanken, und anschließend wieder raus in irgendwelche Schlaflager fahren.

          Umgekehrt hat aber noch kein Viertel plötzlich an großflächigem Leerstand gelitten, nur weil Parkraumbewirtschaftung eingeführt wurde. Komisch, oder?

  5. farbspektrum sagt:

    Es soll Menschen geben, die so fleißig die Steuern erarbeiten, dass sie für den ganzen Quatsch der Müßiggänger keinen Nerv haben.

    • 10010110 sagt:

      Es soll auch Menschen geben, die kein Auto besitzen und Steuern erarbeiten, und die haben für egoistische fußwegparkende Schmarotzer auch keinen Nerv.

      • Nobody sagt:

        kann halt leider nicht jeder ein verbeamteter Staatsangestellter sein, der in 5 minuten zu seinem Arbeitsplatz gelaufen ist – und sich die Innenstadtwohnung direkt daneben leisten kann. Es soll Leute geben, die weite Wege für die tägliche Arbeit in kauf nehmen müssen. Aber das paat ja nicht ins grüne Weltbild, da fallen die Arbeitsstellen ja direkt neben der autofreien Grühnzone vom Himmel.

        • 10010110 sagt:

          Herrlich, wie die hasserfüllte Autofahrerfraktion immer wieder die gleichen lahmen Klischees rausholt, um ihre schwache Argumentation zu stützen. Es sind ja auch alle Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft weit außerhalb der Stadt und nur mit dem Auto zu erreichen. Und in der Stadt wohnen nur Reiche und Beamte, gearbeitet wird da nicht (und schon gar keine Steuern erwirtschaftet). Also diese Art von Logik ist schon echt zum Lachen.

          Nochmal: wer in der Stadt wohnt und unbedingt ein Auto braucht, der muss sich damit abfinden, dass er als Autofahrer nicht gern gesehen ist und nicht ohne weiteres einen Platz findet. Wem das nicht gefällt, der kann gerne in die Nähe seiner Arbeitsstelle oder zumindest dorthin ziehen, wo genügend Raum vorhanden ist, um sein Privatfahrzeug abzustellen – dann ist übrigens auch mehr Raum für die, die wirklich in der Stadt ein Auto brauchen.

          • Wilfried sagt:

            Dann schau dich doch mal um, wo die freie Wirtschaft Arbeitsplätze in(!) der Stadt und wo sie diese außerhalb(!) der Stadt geschaffen hat. Und natürlich im Kontext dazu, wie man diese zu Beginn und Ende der Arbeitszeit erreicht bzw. verlassen kann. Es würde gewiss deinen Horizont erweitern.

          • 10010110 sagt:

            Wilfried: Ich habe leider keine Zahlen zur Anzahl von freiwirtschaftlichen Arbeitsplätzen in an die Stadt Halle angrenzenden Landkreisen, aber das ist auch egal, denn ich wiederhole nochmal: es gibt keinen Zwang, in der Stadt zu wohnen, wenn diese Person außerhalb der Stadt arbeitet und nicht ohne Auto da hinkommt. Aber offensichtlich gibt es ja in der Stadt noch so viele Arbeitsplätze, dass mehr Leute ein- als auspendeln.

            Und wenn eine Person sich trotz Arbeitsplatzes außerhalb der Stadt dafür entscheidet, in einem eng bebauten Viertel niederzulassen, dann muss sie auch mit der Konsequenz leben, dass es nicht gern gesehen ist, wenn das Privatfahrzeug nutzlos im öffentlichen Raum rumsteht, bzw. dass es eben keinen Anspruch auf einen Parkplatz vor der Haustür – ober überhaupt im öffentlichen Raum – gibt.

            Nochmal: niemand wird gezwungen, in der Stadt mit dem Auto rumzufahren. Dann sollen sie halt ihr Auto am Stadtrand abstellen und mit dem ÖPNV von der Wohnung dort hin fahren, um dann den Rest des Weges zur Arbeit mit dem eigenen Fahrzeug zurückzulegen, oder was auch immer ihnen einfällt. Es ist nicht mein Problem, wie die Leute das lösen; die, die über die „Parknot“ jammern, sollen mal selber kreativ werden und nachdenken, wie sie das Problem lösen können (ohne ihre Mitmenschen zu behindern, belästigen oder gefährden). Ich hab’s satt, immer wieder die gleichen lahmen Ausreden zu hören, die eigentlich nur ein Beleg für die eigene Bequemlichkeit (im Handeln wie auch im Denken) sind.

  6. HansimGlueck sagt:

    Ein Tag, 300m und die Welt geht unter!
    Dazu wieder dieses „ruhiges Leben auf dem Land“ Argument, was ich nicht verstehe. Es geht hier explizit um die Art und Weise, wie in der Stadt gelebt werden könnte.

  7. Wilfried sagt:

    Seltsam nur, daß das ach so grüne alternative und autofrei gebenden Paulusviertel abends hoffnungslos überparkt ist… Sind wohl doch nicht alles nur grüne alternative Bewohner dort…
    Und nein, wer tagsüber Steuern erarbeitet, ist mal froh, wenn er abends keinen Fußweg benutzen muß… Meckern tun wohl nur die elternzeitlichen Muttis oder Vatis. Andere gehen arbeiten

    • 10010110 sagt:

      „Sind wohl doch nicht alles nur grüne alternative Bewohner dort“

      Nein, sind es nicht. Das ist ein lange gehegtes Vorurteil der Autofanatiker, die ihr heiliges Blech bedroht sehen, weil es Leute gibt, die sich gegen die Autoflut wehren. Im Paulusviertel wohnen genauso viele Spießer wie im Dautsch oder Gesundbrunnenviertel, nur ist in ersterem noch weniger Platz für Autos und deshalb das Gejammere noch größer.

      „Und nein, wer tagsüber Steuern erarbeitet, ist mal froh, wenn er abends keinen Fußweg benutzen muß“

      Dann sollen diese einzig und alleinigen Steuerzahler (alle ohne Auto sind ja schließlich nur Sozialschmarotzer und Muttis und Vatis in Elternzeit) doch aufs Land ziehen, wo sie sich nach Herzenslust ihren Vorgarten zubetonieren und/oder mit dem Auto direkt ins Wohnzimmer fahren können. Wer in der Stadt wohnt, muss eben Fußwege in Kauf nehmen – das gehört zum Stadtleben eben dazu (um mal die Argumentation der Autobefürworter aufzugreifen). Und nein, es meckern nicht nur elternzeitliche Muttis und Vatis; ich sehe und höre mehr Autobesitzer meckern als andere. Offensichtlich macht Autobesitz auch nicht glücklicher.

    • Achso sagt:

      „Sind wohl doch nicht alles nur grüne alternative Bewohner dort…“
      Schön, dass du in der Lage bist, deine eigenen Vorurteile zu überdenken. Bei den letzten Bundestagswahlen kamen die Grünen im Paulusviertel auf 16,1 Prozent. Das sind also in der Tat nicht alle.

      • farbspektrum sagt:

        Der Eindruck vom Paulusviertel als Viertel der Grünen beruht darauf, dass eine Minderheit intensiv und aggressiv öffentlich agiert.Die schweigende Mehrheit hat dafür keine Zeit, die ist mit Arbeit und Familie beschäftigt.

        • HalleVerkehrt sagt:

          Gründerzeitviertel haben viele ökologische Vorteile, z.B. geringe Heizkosten, kurze Wege, verschiedene Geschäfte. Deshalb leben auch Grüne gern dort.

          Auch deshalb haben solche Viertel im Vergleich zum Rest von Halle relativ viele Grüne.

        • 10010110 sagt:

          „Die schweigende Mehrheit hat dafür keine Zeit, die ist mit Arbeit und Familie beschäftigt.“

          Schon traurig, wenn das Leben nur aus Arbeit (und Familie) besteht. Aber warum sollen alle anderen darunter leiden?

  8. rellah sagt:

    Das ist doch wohl keine Privatstraße, da könnte man doch auch einen Caravan hinstellen und bei airbnb anbieten, aller 2 Wochen bisschen versetzen.

  9. farbspektrum sagt:

    „Wer in der Stadt wohnt, muss eben Fußwege in Kauf nehmen – das gehört zum Stadtleben eben dazu“
    Nö, nur um 1900.

  10. rellah sagt:

    „Es soll Menschen geben, die so fleißig die Steuern erarbeiten, dass sie für den ganzen Quatsch der Müßiggänger keinen Nerv haben.“

    Es soll auch Rollstuhlfahrer geben, die fleißig ihrer Arbeit nachgehen. Sind aber für farbchen eben Müßiggänger. Erst recht für Schramm.

  11. HansimGlueck sagt:

    Da muss man schon ein Defizit an Autos kreieren, um nachts noch schlafen zu können. Traurig.

  12. rellah sagt:

    Die Straßen sind Gemeingut. Wem s)die Wohnung da zu klein ist, sollte sich nen Campinganhänger (nach 2 Wochen umparken) kaufen und da parken. Könnte auch bei airbnb angeboten werden.

  13. HansimPech sagt:

    Ach Hans, da muss nichts kreiert werden. Das nennt sich Fakten, die Zahlen waren doch erst kürzlich hier zu lesen.

  14. Daniel M. sagt:

    “In Halle werden die dummen nicht alle“….Anhand einiger Kommentare kann man zu keinen anderem Schluss kommen.
    Grüne, alternative Bewohner, elternzeiliche Mütter und Väter, Pendler, Staatsangestellte….jeder gegen jeden mit all seinen wahnwitzigen Vorurteilen. Schöne Gesellschaft, garniert mit purem Egoismus, anstatt Empathie walten zu lassen.

  15. HalleVerkehrt sagt:

    Falls mal jemand über den halleschen Provinz-Tellerrand hinausschauen will: hier sind auch die Gepflogenheiten in anderen Ländern kurz angerissen.
    http://itstartedwithafight.de/2018/09/17/parken-muss-deutlich-teurer-werden/

    • mirror sagt:

      „Während in München ein Anwohner-Parkplatz 0,08 Euro pro Tag kostet, würde eine Caféterrasse in der gleichen Größe 1,50 Euro kosten – ein Wochenmarkt-Stand sogar ganze 18 Euro.“

      Selten dämlicher Vergleich!

  16. HansimGlueck sagt:

    Eine geringer Mobilitätsrate ist ein Fakt.
    Ein Defizit ist eine Wertung.
    Und in dem Zusammenhang eine ziemlich dämliche. Es soll Statistiken geben, wo es nicht darum geht, den Höchstwert zu erreichen.
    Unterdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle wären sonst auch ein Defizit.

    • HalleVerkehrt sagt:

      Wenn man den richtigen Mix hinbekommt, steigt ja auch die Mobilitätsrate. Bei einer Autofahrt könnte ich z.B. nicht spontan beim Bäcker oder Gemüseladen anhalten, oder auf dem Heimweg Milch + Joghurt holen.

      • Wilfried sagt:

        Aber ja, das kannst du, nur eben vielleicht nicht mit Bus oder Tram, weil die gerade dort vorbeigefahren sind, und sich die nächste Haltestelle weiter entfernt befindet…

        • 10010110 sagt:

          Du wirst es vielleicht noch nicht gemerkt haben, aber es hat sich überall auf der Welt herausgestellt, dass ÖPNV-Haltestellen die perfekten Orte sind, um Läden zu eröffnen, weil dort mit erhöhter Laufkundschaft zu rechnen ist. Achte mal genauer drauf, wenn du dich durch die Stadt bewegst, wo direkt in der Nähe einer Haltestelle ein oder mehrere Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs zu finden sind.

          • 10010110 sagt:

            In den USA nennt sich dieses Konzept übrigens „Transit-oriented development“ und wird explizit politisch gefördert. Dort ist man schon ein bisschen weiter im Denken und hat erkannt, dass der Autoverkehr in den Städten mehr kaputtmacht als er schafft.

  17. farbspektrum sagt:

    Ich kann nciht verstehen.warum einige in der Stadt leben und ständig nölen, dass sie von Autos bedrängt werden. Auf dem Land ist so eine herrliche Ruhe. Vielleicht findet sich auch ein Dorf, welches am Ende einer Sackgasse liegt.

    Da fältt mir ein, Planena müsste sich doch anbieten. Mit dem Fahrrad ist man schnell in Halle. Ein kleiner Fußmarsch von 1,6km Luftlinie und man ist sogar an einer Straßenbahnhaltestelle.

    • Tibor sagt:

      Hat sich schon mal ein Planenaer je über irgendetwas beschwert?

    • HalleVerkehrt sagt:

      Die einzigen, die ständig nölen, sind die Autofahrer. Siehst du doch auch hier im Thread. „Was? Ein Nachmittag, 10 Parkplätze? ohgottwirwerdenallesterbenbittebittenicht“.

      Wenn Recht und Gesetz ordentlich durchgesetzt würden, würden sie noch viel mehr nölen. Zum nächsten Autohof ist es immerhin ein Stück weiter als mitten auf die Kreuzung.

      • Philipp Schramm sagt:

        „Die einzigen, die ständig nölen, sind die Autofahrer.“

        Ihr Radrüpels beschwert euch doch auch ständig, das es keine gescheiten Radwege gibt, das ihr ständig benachteiligt werdet, in Baustellen (da wird ja nur an Autos und Fußgänger gedacht). Ihr beschwert euch, das ihr tagsüber nicht durch die Leipziger Straße und über den Marktplatz (ausgenommen die Schienenbereiche) fahren dürft.
        Ihr Radrüpels nölt genauso rum. Und werdet auch noch pampig, wenn man euch auf etwas hinmweist.

  18. Seehofers Kumpel sagt:

    „Gründerzeitviertel haben viele ökologische Vorteile, z.B. geringe Heizkosten, kurze Wege, verschiedene Geschäfte. Deshalb leben auch Grüne gern dort.“
    .
    Deshalb:
    Autos raus aus dem Paulusviertel. Aber dann bitte komplett. Ohne wenn und aber. Keine Privatautos, kein Möbelwagen, keine Lieferdienste, kein Krankenwagen. Nix. Alles wie 1879.
    Aber unsere grünen Siffis werden schon Ausreden finden warum das nun ausgerechnet für sie selbst nun gar nicht sooo streng gelten muss…aaaber für alle anderen natürlich.
    Schon zu besichtigen beim Thema „Energiewende“. Die Grünen sind ja alle schwer dafür. Nur nicht in ihrer Nachbarschaft.
    Auch schön: wenn die einem erklären, wie toll Migration für uns alle ist, aber wenn ihre Blagen eingeschult werden, dann ziehen die extra in Gegenden ohne Migrantenkinder.
    Deswegen: Autos raus aus dem Paulusviertel und ein schönes großes Flüchtlingsheim hingebaut.
    Das wird ein Spaß mit den bigotten Ökos… 🙂

    • Tibor sagt:

      Baubeginn für das heute als Paulusviertel bekannte „Kaiserviertel“ war 1900, als Geburtsjahr des modernen Automobils wird 1886 angesehen.

      Zur soziologischen Zusammensetzung (insbesondere zum Anteil „grüner Siffis“) ist bereits schon mehrfach dein durch pure Denkfaulheit oder -unfähigkeit entstandene Vorurteil widerlegt worden. Du bist nicht aus Halle oder völlig verblendet, wahrscheinlich beides.

    • HalleVerkehrt sagt:

      Wenn du nur in zwei Zuständen denken kannst, ist das nicht mein Problem. Wenn du Totalitarismus suchst, wirst du bei mir vergeblich suchen, aber in bestimmten trüben Wassern scheinst du ja schon was gefunden zu haben.

      Das Paulusviertel braucht ca. 10% weniger Autos, das ist eine geringe Reduktion. Paris hat mit ein paar Veränderungen in einem einzigen Jahr 6.5% weniger Autos erreicht und lebt auch noch irgendwie.

      Was ist denn Dein Vorschlag, wohin die Autos der sogenannten „Parknot“ sollen? Außer Meckern nichts im Angebot? Kommt mir irgendwie bekannt vor.

  19. Seehofers Kumpel sagt:

    „Du bist nicht aus Halle oder völlig verblendet, wahrscheinlich beides.“

    Verblendet trifft es. Ich bin verblendet.
    Aber nicht verblödet.

  20. Seehofers Kumpel sagt:

    „Deswegen: Autos raus aus dem Paulusviertel und ein schönes großes Flüchtlingsheim hingebaut.
    Das wird ein Spaß mit den bigotten Ökos… 🙂 “
    .
    Was hast du denn immer dagegen? Ist doch nur gut und konsequent. Ökologisch, politisch korrekt, Migranten. Alles drin.
    Das sollte doch bei allen Grün Siffis auf breite Zustimmung treffen.

    Na gut – bis auf den einen klitzekleinen Fehler: es würde sie selbst treffen und nicht irgendwelche anderen, die sie immer so gern und vehement belehren wollen.

    • HalleVerkehrt sagt:

      Von einer kleinen öffentlichen Party auf Parkplätzen zu Flüchtlingen. Vermutlich würdest du auch die Dürre den Flüchtlingen unterschieben, weil sie Sahara-Sand mitgebracht haben. Und dass es nachts dunkel wird, liegt auch daran.
      Geh einfach feiern, euer bester Mann wurde grade ordentich befördert!

  21. Seehofers Kumpel sagt:

    „Vermutlich würdest du auch die Dürre den Flüchtlingen unterschieben, “
    .
    Verstehe ich nicht.
    Ich habe Flüchtlingen überhaupt nichts „untergeschoben“. Wie kommst du nur auf so etwas? Kannst du lesen?
    Im Gegenteil – ich möchte, dass das Paulusviertel etwas von der bunten Welt mitbekommt.
    So 300-400 junge Männer und Minderjährige verschiedener Nationalitäten würden doch das Viertel unheimlich beleben. Nicht nur immer in der Theorie sondern mal richtig praktisch, Tür an Tür wohnen und und zusammen in einer Schulklasse lernen. Eben wirklich integriert.
    Das würde das Paulusviertel als Ort der Toleranz wirklich voranbringen.
    Und….die Autos kommen da auch weg. Alle.
    Das gehört zusammen.
    „Ökologie und Integration im Paulusviertel“ so der Name des neuen Programms.

  22. farbspektrum sagt:

    Totgesagte leben länger. Auch wenn ein paar Hanseln jetzt vor Wur rot anlaufen und mit den Füßen trampeln:
    https://www.n-tv.de/20630743

    • Tibor sagt:

      „Totgesagt“ werden sie doch von dir. Trampeln und vor Wut schäumen, vor allem wenn es um – angebliche – Benachteiligung des Autoverkehrs geht, ist ebenfalls dein Spezialgebiet.

  23. Öko sagt:

    Ich bin dafür, dass das Paulusviertel komplett autofrei wird. Für alle. Auch für die Grün-Wähler.

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