Beschluss im Bundesrat: Finanzierung des Deutschlandtickets bis 2030 gesichert
Die Finanzierung des Deutschlandtickets für die nächsten Jahre ist gesichert: Der Bundesrat stimmte am 21. November 2025 der elften Änderung des Regionalisierungsgesetzes zu.
Finanzierung bis zum Jahr 2030
Das Gesetz regelt die weitere finanzielle Absicherung des Deutschlandtickets bis zum Jahr 2030 – bislang war diese nur für die Jahre 2023 bis 2025 gesetzlich festgeschrieben. Der Bund beteiligt sich auch in den kommenden Jahren mit einem Betrag in Höhe von 1,5 Milliarden Euro am Ausgleich der durch das Deutschlandticket entstehenden Mindereinnahmen. Die Länder, die ebenfalls 1,5 Milliarden beisteuern, reichen diese Gelder an die Aufgabenträger für den öffentlichen Personennahverkehr und diese wiederum an die Verkehrsunternehmen weiter. Das Gesetz enthält einen Schlüssel, wie die Bundesmittel konkret auf die 16 Länder zu verteilen sind. Diese weisen dem Bund jährlich nach, dass die Gelder zweckentsprechend verwendet wurden.
Mit dem Gesetz wird eine Vereinbarung der Regierungsparteien aus dem Koalitionsvertrag sowie ein Beschluss der Verkehrsministerkonferenz vom September dieses Jahres umgesetzt.
Forderungen des Bundesrates berücksichtigt
Der Bundesrat hatte am 26. September 2025 zu dem ursprünglichen Gesetzentwurf der Bundesregierung Stellung genommen und unter anderem kritisiert, dass dieser eine Finanzierung lediglich für das Jahr 2026 vorsah. Neben der dauerhaften Absicherung des Deutschlandtickets forderte der Bundesrat, auch die anderen Regionalisierungsmittel zu erhöhen, um für die Bürgerinnen und Bürger ein attraktives Nahverkehrsangebot aufrechterhalten zu können. Der Deutsche Bundestag hat den Gesetzentwurf am 7. November 2025 auf Grundlage des Beschlusses seines Verkehrsausschusses in geänderter Fassung angenommen und damit einige Forderungen des Bundesrates umgesetzt.
Inkrafttreten
Mit der Zustimmung des Bundesrates kann das Gesetz nun ausgefertigt und verkündet werden. Es tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft.








Eine gute Nachricht.
Das Deutschlandticket ist meiner Meinung nach eines der wenigen Dinge, deren Unterstützung mit Steuergeldern absolut gerechtfertigt ist.
Was ist los lieber PH? Kein freier Markt mehr wo sich Angebot und Nachfrage treffen und einen Preis aushandeln? Subventionen sind doch ausschließlich den Leistungsträgern dieser Gesellschaft (also Dir) vorenthalten. Ohne Profil seh ich leider schwarz für die Landtagswahl mit deiner Partei!
Er ist davon ausgegangen, dass der damalige Verkehrsminister in der f.d.p war. Betonung auf „war“. Hätte er sich erinnert, dass sogar Wissing diesen Sch***-Verein verlassen hat, würde der Kommentar da oben ganz anders aussehen.
Naja, neoliberale Frühvergreisung. Passiert.
(Aber Dein Witz mit der Landtagswahl war gut, Respekt! *Zwinkersmiley*)
Moderate Preiserhöhung plus 2% jährlich ist zu erwarten.
Das Deutschlandticket ist immernoch vergleichsweise günstig, wenn man sich den Preis für eine Monatskarte anschaut, welche nur in einem eng gefassten Areal gilt. Einfach mal gegenrechnen, was eine Fahrt zwischen Halle u. Leipzig regulär kostet.
Das 9€ Ticket kommt wieder? Toll!