„Billigfleisch ist ein krankes System“: Protest von Greenpeace auf dem Boulevard

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51 Antworten

  1. Fragensteller sagt:

    Ist doch ok wenn die gesetzlichen Mindestanforderungen eingehalten werden. Proteste, wenn diese nicht eingehalten werden wären OK! Das Fleisch schmecht auch nicht besser, wenn das Schwein 10% mehr Fläche zum Furzen hat.Ihr könnt doch das 5x so teure Fleisch kaufen, dann regelt das doch dann Eure Nachfrage, und das Billigfleisch verschwindet! Merkste was!

    • Ach nee sagt:

      Der Verdacht liegt nahe, dass eher Du einiges nicht merkst.

    • xxx sagt:

      „Ist doch ok wenn die gesetzlichen Mindestanforderungen eingehalten werden.“

      Daran ist eigentlich kaum etwas „ok“. Was meinst du denn, warum sogar ausländische Tierzüchter nach Deutschland kommen und hier Megaställe bauen? Weil die gesetzlichen Bedingungen hierzulande so lasch sind, dass es die Dollarzeichen in den Züchteraugen nur so funkeln lässt.
      Möchtest du übrigens dein halbes Leben so wie hier https://media.4-paws.org/a/e/5/3/ae53036492b2a6c2fa71d2f8170190372b550ae7/AdobeStock_221863526-2890×2000-1920×1329.jpeg verbringen müssen? Dann sag jetzt nochmal „ok“.

      „Ihr könnt doch das 5x so teure Fleisch kaufen, dann regelt das doch dann Eure Nachfrage, und das Billigfleisch verschwindet!“

      Ein bedeutender Teil des in Deutschland „produzierten“ Fleisches geht in den Export, z.B. nach Südkorea und China, da würde sich wohl nicht allzuviel ändern, wenn jeder deutsche Verbraucher plötzlich nur noch Fleisch der Kategorie 3 oder 4 kaufen würde.

      • Daniel sagt:

        „Weil die gesetzlichen Bedingungen hierzulande so lasch sind“

        Na und? Wer hat die Politiker denn gewählt, welche diese Bedingungen festgesetzt haben?

        • xxx sagt:

          Und deshalb muss immer alles so bleiben? Davon abgesehen – wer hat denn Frau Klöckner „gewählt“? Also die Wähler waren es jedenfalls nicht.

          • Daniel sagt:

            Frau Klöckner wurde zwischen der CDU und SPD ausgehandelt. Also wurde sie indirekt durch die CDU- und SPD-Wähler gewählt.

  2. Leben Lernen Mit Einmal Fleisch In Der Woche sagt:

    Und weil die Welt voll von Idioten wie dir ist, hat die verdammte Politik – der das Leben angeblich so wichtig ist – endlich diese Schweinerei abzustellen.

    • Lars sagt:

      Selten so ein Schwachsinn gehört erkläre das mal ein schwer arbeitenden Menschen das er nur einmal die Woche Fleisch essen soll ……….Sie haben keine Ahnung nur Dumm Gelaber.

      • Sega fredo sagt:

        Jeden Tag 6 Eier aus Freilandhaltung und der Bedarf an tierischem Eiweiß sollte theoretisch auch bei Schwerarbeitern gedeckt sein.

      • Daniel M. sagt:

        Liebe arbeitenden, schwer arbeitende Menschen, esst nur einmal in der Woche Fleisch.
        Das reicht völlig aus! Alles andere geht zu Lasten der Zukunft eurer Kinder und den Tieren.
        Gut so?

  3. Sega fredo sagt:

    Gute Aktion. Tiere haben kaum eine Lobby. In den vergangenen 50 Jahren ist der Fleischkonsum exorbitant angestiegen, doch ich habe nicht den Eindruck, daß die dies auch zu einer exorbitanten Zunahme von Wohlgefühl bei den Konsumenten geführt hat. Weniger Konsum ist mehr. Erstens schmeckt es dann besser und zweitens ist es auch gesünder.

  4. The sagt:

    Warum machen da Schweine Werbung gehen billigfleisch auf dem Boulevard

  5. Hr sagt:

    Na dann geht mal vor Ort und demonstriert mal da, wo diese unhaltbaren Zustände herrschen

    • xxx sagt:

      Sehr kluger Tipp – wer soll das da sehen? Die Tiere selber? Die sind in den Ställen eingepfercht und sehen die Sonne meist nur einmal kurz im Leben – auf dem Weg zum Schlachthof. Und Angestellte vor Ort? Kannste mit der Lupe suchen, die haben anderes zu tun, als 24 Stunden vor Ort zu sein, außerdem sind die nicht die Besitzer und Profiteure solcher Anlagen, da ist man an der falschen Adresse.

    • G sagt:

      Waren die Typen schon.. In masdorf am schweinehochhaus… Haben aber feststellen müssen das da nicht so viel Publikum ist….. Ist denen da zu langweilig.

  6. S.E. sagt:

    Es sollte für jede Tierhaltung nur ein Massstab gelten, und zwar das Optimale. Kein Tier hat es verdient, in Haltungskategorien eingestuft zu werden. Diese „Bioscheisse“ ist sowas von verlogen, nur Geldschneiderei.
    Und Billigfleisch ist das Produkt von kranker Marktwirtschaft.
    Unsere Tiere haben ein Recht auf artgerechte Haltung, ohne wenn und aber!

  7. Frenky sagt:

    Ich sehe da gar nicht so sehr den Verbraucher in der Pflicht. Die gesetzlichen Vorgaben sind das Problem. Viel zu niedrig angesetzt. Platz ist genug im Land. Es gibt genug Brachflächen. Mehr Platz pro Tier, Auslauf und ordentliches Futter, keine sinnlosen Transporte und eine stressfreie und schmerzlose Tötung, müssen einfach nur gesetzlich geregelt sein und natürlich auch konsequent überprüft und geahndet werden. Wenn ich dann billiges Fleisch kaufe ist es egal, WENN die Haltung stimmt. Wenn ich heute teureres Fleisch konsumieren, ist nicht garantiert, dass hinter den Kulissen alles rechtens läuft.
    DAS Problem ist: Änderungen und Kontrollen müssen von Ämtern und Behörden auch gewollt sein.
    Sind Sie aber nicht.

  8. Dunkelfeld sagt:

    Woher bekommt man denn dieses Fleisch der Kategorie 3 oder 4? Ich meine hier in Halle, mit der Straßenbahn erreichbar.

  9. Boomer Udo sagt:

    Aber ich muss doch mindestens 6x die Woche „schäään“ mein Schnitzel fressen was meine Perle so günstig im Kaufland kauft. Anders überstehe ich meine „harte Arbeit“ nicht. Dazu gibt es täglich schön meine Bemme mit dick Wurst drauf. Je günstiger es ist, desto mehr fresse ich. Ich sehe inzwischen auch aus wie ein Schwein aber das ist mir egal. Mein Arzt sag, meine Blutwerte sind schlecht, aber das interessiert mich nicht weil „es schmeckt ja so gut“. Wenn bei mir im Block in Halle-Neustadt alles nach Fett und Schnitzel stinkt, dann geht mir richtig einer ab.

    Liebe Grüße

    Euer Udo (120kg)

  10. Je sagt:

    Es wird doch gar nicht jeder billig Fleisch kaufen was ist denn das für ein blödsinniges Gerede?

  11. ???? sagt:

    Die Tierschutzgesetze müssten einfach als Minimalforderung Gültigkeit haben, wissenschaftlich überprüft und modernisiert natürlich. „Übergangsregelungen“, die bei Wiedervereinigung vor 30 J in Kraft traten, um dem Osten den Wettbewerb zu ermöglichen führten dazu, das diese immer noch gelten, und Fr. Klöckner diese um weitere 15 J verlängert hat! Übergang von 45 J, und die Unternehmer auf diesem Gebiet sind oft Holländer, die hier machen was in NL nie erlaubt wäre. – Aber „der Verbraucher“ ist Schuld. Frechheit!

  12. Rai sagt:

    Wie Marktwirtschaft funktioniert, müssen die wohl erst noch lernen, bedauerlich.

    Es gibt dieses Produkt, weil offenbar eine Nachfrage herrscht, warum greifen die Leute denn nicht zum teureren Produkt? Kann man vielleicht eher mal dieser Frage nachgehen?

  13. Mein Name ist Fleischfresser sagt:

    Mich würde mal folgendes interessieren: Wenn man einen Menschen schlachten würde (natürlich nicht echt), in welche Kategorie würde er nach Ernährung und Haltung fallen?

  14. Bürger für Halle sagt:

    Warum ist Fleisch und Wurst so billig? Warum werden Tiere unter qualvollen Bedingungen gehalten, gibt es lange Tiertransporte? Warum wird die Umwelt, das Grundwasser verseucht? Warum müssen Menschen in den Tierfabriken und Sclachthöfen unter menschenunwürdigen Bedingungen für einen Hungerlohn arbeiten? Ich weiß, so einfach ist die Antwort nicht, denn es gibt viele Gründe. Fest steht, das ganze System ist krank, und es wird trotzdem so weiter gemacht, weil viel Geld damit verdient wird, koste es für die Allgemeinheit was es wolle. Es ist eine unheilvolle Liaison zwischen Tierfabrikbetreibern, Futterfabriken (dafür wird der Regenwald abgeholzt) , Handel, Politik und Verbrauchern. Der Wahnsinn müsste natürlich sofort verboten werden, denn der Schaden, der für die Allgemeinheit entsteht ist viel zu hoch. Hinzu kommt, das das Endprodukt von schlechter Qualität und ungesund ist. Fazit: Das eigene Kaufverhalten wann immer möglich überprüfen, auch im Restaurant. Das muss man am Anfang etwas üben, gewinnt dabei aber viel an Lebensqualität und finanziell leistbar ist es auf jeden Fall.
    Wenn schon Fleisch, dann wenigstens Biofleisch. Die erste Adresse in Halle, die eines Handwerksbetriebes, wurde schon genannt.

  15. Mein Name ist Pflanzenfresser sagt:

    Ich gehöre grundsätzlich in die Kategorie P. Aber was ist, wenn ich schlecht behandelt wurde. Sagen wir mal, nicht ständig gestreichelt wurde. Gehöre ich dann in Kategorie 1, 2, 3 oder 4?

  16. Bürger für Halle sagt:

    Zum Kommentar von Fleischmütze –
    Das Aufgeführte ist alles richtig. Die Frage ist doch aber: Warum ist es nicht verboten, warum wird nicht genügend überwacht? Wobei wir ziemlich schnell wieder beim System sind, und zwar beim bestehenden Wirtschaftsystem. Dieses – hin zu einer nachhaltigen, gerechten Wirtschaftsform zu ändern, wird die dringendste Aufgabe für die Menschheit. Die Frage ist: Wie kommen wir möglicht schnell und ohne gesellschaftliche Verwerfungen da hin? Die Volkswirtschaftslehre verharrt in den eigentlichen Wirtschaftsfragen unserer Zeit leider noch im 19. Jahrhundert. Es wird also eine gesellschaftliche Mega-Aufgabe, an der sich hoffentlich viele Menschen im positiven Sinne beteiligen werden.
    Wem das zu sehr das „Große Ganze“ ist: Viele kleine, aber wirksame Schritte machen den Anfang und helfen.

    • Fleischmütze sagt:

      „Warum ist es nicht verboten, warum wird nicht genügend überwacht?“

      Auch das ist einfach beantwortet: Weil es dafür keine Mehrheiten gibt, weder in den Parlamenten noch in der Bevölkerung. Es verlangen nicht genügend Leute danach, weil den meisten Leuten andere Dinge wichtiger sind. Zum Beispiel der Preis bzw. der Gewinn. Warum und wie sollte sich also etwas ändern?

      Welche kleinen, wirksamen Schritte hast du bisher unternommen? Keinen einzigen, nehme ich an. Den Anfang sollen wie immer „die Anderen“ machen.

    • Daniel sagt:

      „Die Frage ist doch aber: Warum ist es nicht verboten“

      Weil irgendjemand SPD und CDU in die Bundesregierung gewählt hat und die nun einmal die Gesetze so machen wie sie jetzt sind.

  17. Bürger für Halle sagt:

    Den Kopf in den Sand zu stecken, hilft uns aber auch nicht weiter. Einfach mal so ausgedachte Unterstellungen übrigens auch nicht.

  18. alocur sagt:

    Das die Umwelt, Tiewohl und ausbeuterische Werkverträge einigen Hirnies egal ist, scheint nicht änderbar zu sein. Mal Reseveantibiotika und Tiermast googeln. Und dann: Wohl bekomms!

  19. Rainer Kirmse , Altenburg sagt:

    DAS LEID DER TIERE

    Uns’re Tiere haben’s schwer,
    Man behandelt sie nicht fair.
    Ein Mensch, wie stolz das klingt,
    Der großes Leid den Tieren bringt.
    Geflügelknast und Schweinemast
    Sind Quälerei und Umweltlast.
    Kükenschreddern ist das Wort
    Für abscheulichen Massenmord.
    Tiertransporte sind Tortur,
    Von Mitgefühl keine Spur.
    Tiere als Versuchsobjekt,
    Vor nichts wird zurückgeschreckt.

    Der Killeraffe,
    Der sich zur Tarnung Mensch nannte,
    Ist zu allerlei Grausamkeiten imstande.
    Die Mitgeschöpfe werden gering geachtet,
    Aus purer Fleischeslust wird geschlachtet.

    Tiere müssen sterben für sein Wohlergeh’n,
    Die Superpotenz und knitterfreies Ausseh’n;
    Für Elfenbein und Felle lassen sie ihr Leben.
    Können sie Homo sapiens jemals vergeben?

    Man fragt nicht nach der Tiere Befinden,
    Profit zählt, das Tierwohl steht ganz hinten.
    Bringen wir in ein dunkles Kapitel Licht,
    Dem Tierschutz Gewicht, beim Fleisch Verzicht;
    Heraus die Tiere aus den Verliesen
    Für ein bisschen Freiheit in den Wiesen.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Tieren und Umwelt zuliebe
    weg vom fleischlichen Triebe.
    Statt Filet und Hühnerbrust
    hin zu fleischloser Lust.

    Herzliche Grüße aus der Skatstadt

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