CDU-Fraktion kämpft für Augenmaß bei Sanierung der Elsa-Brandström-Straße: Der Wegfall von 120 Parkplätzen ist zu viel

Das könnte dich auch interessieren …

28 Antworten

  1. Tina sagt:

    Ich kann mir mir vorstellen, dass einige Mitglieder des Stadtrates noch nie in der E.-Brandström-Str. waren.

    • Radler sagt:

      Die waren schon mal dort, aber da viele von denen dort nicht verortet sind, ist es denen egal. Wer im Häuschen mit Garage am Stadtrand wohnt oder in der Innenstadt mit Stellplatz, den interessiert es nicht wie Oma zum Friedhof kommt oder wo die Pflegekraft parken soll, um ihre Arbeit zu erreichen.

      Die Anwohner haben ja fast alle Parkplätze! Auf den Höfen gibt es reichlich, darum scheint es auch nicht zu gehen.

      Die Parkplätze scheinen wohl eher ein grundsätzliches Thema zu sein, um ideologisch zu punkten.

      Grüne und Linke offen gegen die Parkplätze, CDU dafür, wie stehen alle anderen Räte dazu?

      Übrigens wollte die Stadt um Fördermittel zu generieren auch mal ein historisches Gebäude abreißen, Weinbergschule. Auch eine Schnapsidee!

  2. Strecki und Scholty prüfen ernsthaft sagt:

    „Wenn auch der Schulbetrieb einer nahegelegenen Schule von den betroffenen Parkplätzen abhängen sollte, ergeben sich zusätzliche Fragen.“

    Zum Beispiel: Wie viele Schüler der Grundschule(!) parken ihr Auto nicht mir Warnblinke an auf dem Friedhof? Wie viele davon sind überbreite SUVs, die durch ihre bloße Existenz die Wirtschaft ankurbeln?

    🤣

  3. 10010110 sagt:

    Wenn auch der Schulbetrieb einer nahegelegenen Schule von den betroffenen Parkplätzen abhängen sollte, ergeben sich zusätzliche Fragen.

    Also jetzt wird’s aber absurd! Jetzt werden schon Kinder instrumentalisiert, um Parkplätze zu erhalten. 🤦‍♀️

    Es gibt überhaupt nichts am Parkplatzwegfall zu diskutieren. Die Anwohner, „die Wirtschaft“ und die Gesundheitseinrichtungen werden es verkraften; früher ging es auch ohne viele Parkplätze und Autos, daher gibt es keinen Grund, warum das heute nicht mehr gehen sollte.

    • Lehrer sagt:

      Du weißt aber, dass an Schulen auch Lehrer arbeiten, oder hast du etwa keine besucht? Und diese Lehrer pendeln mehrmals täglich zwischen unterschiedlichen Standorten, über die sich genau die angesprochene Schule erstreckt. Da kann eine halbstündige Parkplatzsuche schon mal zum Stundenausfall führen, das ist beim Stundenplan nicht eingepreist. Bei Nutzung des ÖPNV würde noch mehr Unterricht ausfallen, als es so schon der Fall ist.

      • Bürger für Halle sagt:

        „Lehrer pendeln mehrmals täglich zwischen verschiedenen Standorten…“ Erstens entspricht das nicht der Realität an den Schulen, zweitens , wenn es dann mal so wäre, dann würde ich mir schnell ein alternativ besseres Fortbewegungsmittel (Fahrrad) besorgen. 3. In der „halben Stunde Parkplatzsuche“ wäre ich dann längst am Ziel.

      • Ach mal Schüler gewesen sagt:

        Sind denn schon wieder Ferien?
        Oder den Schülern 76 Aufgaben gegeben und dann losdaddeln?
        Oder keine Pausenaufsicht?

    • Fußgänger sagt:

      Ach ja, Kidical Mass ist natürlich keine Instrumentarisierung von Kindern. Es sich immer schön drehen, wie man es braucht.

    • wien 3000 sagt:

      Zumal wir aktuell eine einseitige Bevorzugung des Autos zu lasten anderer Verkehrsträger und der Lebensqualität in der Stadt haben. Für Paketdienste, Pflegedienste, Handwerker u.ä. können einige Anlieferzonen eingerichtet werden. Im übrigen ist es alleinige Aufgabe der Anwohner sich um einen geeigneten Stellplatz für ihr privates Auto zu kümmern. Außerdem ist eine Reduzierung des Autoverkehrs in der Stadt unausweichlich, denn dafür fehlt uns schlicht der Platz.

    • Tom sagt:

      @0010110:du lebst anscheinend permanent in einer anderen Zeit,in der“guten alten“zeit! Logo gings früher mit weniger Parkplätzen aber da gab es bei weitem nich sio viele auto’s und meistens wohnten die Leute auch näher am Job! Das is mit heute nicht vergleichbar aber Hauptsache schön am quaken👍🤦🤦 !!! Fakt is das da wieder ohne Sinn und Verstand geplant wurde und hinterher die Anwohner zusehen müssen wie sie klarkommen! Typisch Halle

  4. Auto-Diktator sagt:

    Unsicherere Schulwege und Unfallgefahr für Radfahrer in Kreuzungsbereichen? Ganz egal, Hauptsache den Leuten, die sich ein Auto gekauft haben ohne sich Gedanken zu machen, wo sie es unterkriegen, einen kostenfreien Parkplatz vor die Tür setzen…
    Straßensanierung für die 70er Jahre Autostadt. Top Tipp: wenn man die Bäume fällt, passen da noch mehr Autos hin.

  5. Anwohner sagt:

    Laut Bauplanung ist die Elsa-Brändström-Str., nach dem Umbau, von der Ostseite zur Westseite 27,05m breit.
    Jetzt sind es aktuell von der Friedhofsmauer (Ostseite) bis zur Gebäudekante (Westseite) ca. 30,50 m. Bleibt also noch genug Platz für Parkplätze.

  6. Lachmicheckig sagt:

    „früher ging es auch ohne viele Parkplätze und Autos “
    Merkwürdig nur, dass aus aller Welt die Menschen in das Land mit den vielen Autos wollen. Auch die Ossis wollten das vor 30 Jahren.

  7. Bürger für Halle sagt:

    Die CDU begreift einfach nicht, oder will nicht begreifen, dass die Parkplätze für Autos das Hindernis sind. Wie gewohnt verdrehen sie dann die Fakten, als wären alle anderen Verkehrsteilnehmer das Problem. Außerdem soll nur ein Teil davon wegfallen. Eine Hetzkampagne gegen eine Aufwertung der Wohnviertel hatten wir doch schon letztes Jahr. Es ist wirklich eine erbärmliche Klientelpolitik der Ewiggestrigen CDU / FDP… Denkt mal jemand an die Menschen, die die Folgen des Autoverkehrs jeden Tag ertragen müssen?

  8. Zu sagt:

    Wer Straße verändern will regiert gegen seine Wähler

  9. Bürger für Halle sagt:

    Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Klimawandel-Rekordwerte verkündet werden, da ist es völlig unverständlich, dass dem Auto bei den Planungen immer noch so viel Platz eingeräumt wird. Eigentlich dürften Autos nur noch im Not- oder Ausnahmefall fahren dürfen. Was unerklärlich ist: Die CDU ist sehr wohl informiert, müsste es zumindest sein, und handelt im Eigeninteresse aus Kalkül gegen Reformen und Verbesserungen der Lebensbedingungen. Sicher – sie werden genauso unter den klimatischen Veränderungen leiden, werden allerdings für ihr jetziges Handeln keine Verantwortung übernehmen wollen.

    • endlich! sagt:

      „Eigentlich dürften Autos nur noch im Not- oder Ausnahmefall fahren dürfen.“

      Für Politiker eine Gelegenheit, zur Abwechslung mal mit gutem Beispiel voranzugehen!

    • Sozial sagt:

      E-Autos müssen auch mal stehen und laden. Dazu braucht es auch Raum.

      Wir schaffen jetzt die Parkplätze ab, dann kauft man sich auch kein E-Auto mehr, dann schließen die Autohersteller und Zulieferer und als Arbeitsloser braucht man kein Auto mehr.
      Nur noch einen Getränkestützpunkt, eine Dönerbude, gutes Internet und einen großen Bildschirm.

      • vene sagt:

        Zum Laden eines E-Autos braucht man eine Ladestation. Es gibt öffentliche zumeist kostenpflichtige Lademöglichkeiten ebenso wie Tankstellen.
        Wenn man auf dem EIGENEN Grundstück genügend Platz hat, kann man die da anbringen lassen auf eigene Kosten. Das kann die Genossenschaft auch, wenn sie denn den Platz auf ihrem Grundstück hat.

        • Terier sagt:

          Im einfachsten Fall genügt eine 230V-Steckdose. Die meisten Hauhsalte in Halle verfügen über mindestens eine.

          • Es heißt Haushalte sagt:

            Richtig.🤦‍♂️ Ladezeit von bis zu 14 Stunden und 20 Verlängerungskabel, die aus dem Mehrfamilienhaus hängen. 👍

      • Gerald Knauft sagt:

        Auf den Punkt gebracht! Aber Deutschlands Wähler in ihrer Mehrheit haben es immer noch nicht begriffen , welche Farbe die nächste Diktatur in D haben wird.

    • Whowne sagt:

      Man bekommt den Eindruck, dass ihr Grünen tatsächlich glaubt, dass eure Schikanemaßnahmen in Deutschland irgendeinen Einfluss auf das Klima hätten und am deutschen Klimawesen die Welt genesen könnte. Das ist natürlich arroganter Quatsch. Ob der CO2-Ausstoß nach unten geht oder nicht, wird in Washington, Beijing und Neu-Delhi entschieden werden.

      • Beta-Volker sagt:

        Dort redet man sich heraus mit: „Solange nicht die Deutschen…“

        Perfekt gelöst. Keiner bewegt sich, niemand macht den Anfang. Denn das können nur Anführer. Das bin ich nicht und das bist du erst recht nicht.

    • Lachmicheckig sagt:

      Zur Zeit fahren in der Ukraine ganz große, schwere Fahrzeuge mit einem irrsinnigen Dieselverbrauch. Nur gut, dass die nicht das Klima in Halle beeinflussen. Aber die Regierung will ja Milliarden ausgeben, damit künftig mehr solcher Klimakiller auch in Deutschland fahren. Ein Leopard 2 verbraucht auf 100 Kilometern bis zu 530 Liter Diesel. Da ist es schon wichtig, dass die Privat-PKW zurückgedrängt werden. Wer so denkt, ist mit Verstand gesegnet.

  10. Lachmicheckig sagt:

    Ja, es ist schon gut, wenn in Halle die Autos zurückgedrängt werden. Dadurch wird es in Halle kühler..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.