Fridays For Future Halle veröffentlicht Forderungskatalog

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87 Antworten

  1. Kritiker sagt:

    So und jetzt der Forderungskatalog der Berufstätigen, welche zu Zeiten, wo die Demonstranten noch friedlich schlafend im Bett liegen, zu ihrer Schicht fahren müssen! Und dies zu Zeiten, an denen es mit öffentlichen Verkehrsmitteln mau aussieht oder der berufstätigen Mutter, welche unter Zeitdruck ihre Kinder in die Kita kutscht, um dann weiter zur Arbeit zu fahren, währen die Demonstranten entspannt am Frühstückstisch sitzen.

    Bitte immer schön realistisch bleiben und nicht nur aus der eigenen Egobrille die Dinge sehen.

    Es gibt Menschen, welche auf Mobilität angewiesen sind, zu wenig Geld haben um Zehntausende für E-Autos auf den Tisch blättern können.

    Vielleicht sollten alle Demonstranten schriftlich versichern und mit Nachweis, dass sie nicht mit dem Auto oder Flugzeug in den Urlaub bei den Eltern mitfahren. Würde mich mal interessieren, wie viel Prozent der unter 16-jährigen dies dann sind!

    Stärkung des ÖPNV bedeutet kostenneutral oder extrem geringe Entgeldtarife. Da wäre ich neugierig, wie die Kommunalaufsicht reagiert. Vermutlich machbar, wenn sich Halle über den Verkauf kommunaler Unternehmen oder Anteile finanziell saniert. an oberster Stelle Saalesparkasse, EVH, HWG und GWG u.a.

    Zu erneuerbare Energien muss man auch ehrlich sein. Großflächige Solarfelder „versiegeln“ landwirtschaftliche Flächen, Windräder quantitativ ausbauen ist nur noch offshore akzeptiert ABER NABU sieht dies anders:
    https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/offshore-windparks/index.html
    Windräder auf dem Festland sind okolögisch höchst problematisch!
    https://www.bundestag.de/resource/blob/405924/dddd861711d1e06c4ca814fb55883935/wd-8-057-13-pdf-data.pdf

    Über Wasserkraft oder Biogasanlagen (landw. minderw. Monokulturen) brauchen wir wohl überhaupt nicht reden. Einzig Gaskraftwerke sind gemessen an anderen Kraftwerken umweltfreundlich, obwohl natürlich auch ein Rohstoff verbrannt wird.

    LED Lampen, ihr wißt schon, was die Blaulichtproblematik ist und was eine Makular von zu viel Blaulicht hält? Der normale Alltag hat schon überproportional viel Blaulichtanteil, eure Smartphones z.B., Monitore usw. Und jeder hat auf Rotanteil augenfreundlich umgestellt?
    https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/gesundheit/led-makula-augen-gefaehrlich100.html
    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/LED-Lampen-foerdern-Makuladegeneration,led266.html

    Liebe Kinder und Jugendliche, bitte verlasst die Eindimensionalität! Akzeptiert die Vielschichtigkeit des Alltags.
    Diese geforderten Akzente fördern unbedingt, alles andere muss über demokratische Entscheidungsprozesse umgesetzt werden. Wenn 20% der Bevölkerung für diese Politik sind, dann sind immer noch 80% eben nicht dafür, bedeutet zwar auch nicht total dagegen aber sie wollen es eben nicht so wie die 20%.
    Und immer daran denken, der Kommerz macht sich eurer Bewegung FfF auch immer mehr zu eigen. Man kann mittlerweile viel Geld mit der Bewegung FfF verdienen.

    • rupert sagt:

      Sie haben mit vielen Ihrer Punkte wichtige Probleme benannt.
      Dies ändert aber nichts an dem wissenschaftlich inzwischen gut belegten Fakt, dass ohne eine Änderung der Wirtschaftsweise des Menschen, das gesamte Ökosystem des Planeten zugrunde gehen wird. Nicht nur klimatisch.

      Ihre Aussage: „Liebe Kinder und Jugendliche, bitte verlasst die Eindimensionalität! Akzeptiert die Vielschichtigkeit des Alltags.“

      Ihr Alltag, jeder Alltag, braucht Lebensgrundlagen. Die Forderungen sind damit gerade nicht die Egobrille, die Sie oben kritisieren. Das ganze Ausmaß der Herausforderung wird jetzt langsam vielen Menschen deutlich.

      Falsch wäre es wohl, jenen jungen Menschen, die das Problem aktiv angehen wollen (und die hier noch länger leben werden) den Mut abzusprechen und mit der Begründung des eigenen Alltags die Unterstützung zu versagen.

    • K641 sagt:

      Wenn einem früh zu wenig Straßenbahnen fahren, warum kritisiert man Leute, die sich für die Förderung des ÖPNV einsetzen? Wenn man nicht genug Geld hat, warum kauft man sich denn ein Auto, was unglaublich teuer in Unterhalt und Anschaffung ist, wenn man auch mit ÖPNV und Fahrrad fahren kann? Es ist unbestritten, dass etwas passieren muss. Und wenn Leute sich engagieren und sinnvolle Vorschläge unterbreiten, ist jemand, der nur herummeckert, fehl am Platz. Konstruktiv Vorschläge machen, was man verbessern kann, das wäre hilfreich. Nur nichts ändern wollen, weil das so anstrengend ist, ist unklug. Man hat sich nett eingerichtet, aber wenn sich etwas ändern soll, muss man aus seinen Denkmustern mal ausbrechen und das eigene Tun hinterfragen. Die junge Generation begehrt auf, weil sie es sind, die verstanden haben, vor welch einer Katastrophe wir stehen, die alle Generationen bisher angerichtet haben. Und sie haben die Wissenschaft auf ihrer Seite. Mit „realistisch bleiben“ und „mal langsam“ haben wir die letzten Jahrzehnte alles nur schlimmer gemacht. Es ist eine schnellstmögliche Wende nötig. Jetzt. Das wird schmerzlich sein. Aber es muss sein. Wer hier nicht aktiv unterstütz, hat die Lage nicht begriffen. Das ist eindimensionales Denken. Das ist Realitätsverlust.

      • Wilfried sagt:

        Man kann eben leider als Arbeitnehmer nicht überallhin mit ÖPNV oder Fahrrad fahren. Da sind grenzen gesetzt, die nur der MIV überwinden kann. Und da setzt dann, auch das Arbeitsamt!, einen PKW voraus…

      • Demokratie sagt:

        Zumindest hast du dich zum Schluss geoutet. Man soll also nicht mehr realistisch bleiben. Nur so kann man sich den ganzen Schwachsinn erklären. Die junge Generation begehrt auf weil sie Naiv sind und von widerlichen Ideologen Missbraucht werden, übrigens kein neues Phänomen. Man schaue sich an wie die Jugend in den letzten zwei Diktaturen indoktriniert wurde, es bleiben eben die einfachsten Opfer.

    • 10010110 sagt:

      Kritiker, du denkst viel zu sehr aus der „das haben wir schon immer so gemacht“-Perspektive. Die berufstätigen, die aufs Auto „angewiesen“ sind, um zu ihrer Schicht zu fahren, sind ja nur deshalb darauf „angewiesen“, weil die bisherige Wirtschaftsweise allein auf Automobilität ausgelegt ist. Mit jeder neuen Autobahn werden weitere Arbeitsplätze in die Peripherie verlagert und es wird zersiedelt, dass sich ein ÖPNV überhaupt nicht lohnt. Und dabei werden die Gewinne der Betriebe privatisiert und die externen Kosten auf die Gesellschaft abgewälzt.

      Genau diese Wirtschaftsweise muss ja geändert werden, damit Schichtarbeiter oder Muttis mit Kindern eben nicht mehr aufs Auto „angewiesen“ sind. Du denkst, das Leben kann so weitergehen

      Abgesehen davon werden immer wieder die gleichen Einzelfälle als Beispiel angeführt, dabei beträgt der tägliche Arbeitsweg der meisten Leute zwischen 3 und 10 Kilometer, was locker ohne Auto zu schaffen wäre. Und viele Leute ziehen freiwillig in irgendwelche Eigenheimsiedlungen weit weg von ihren Arbeitsplätzen – und dann beschweren sie sich über Staus und Benzinkosten und scheiß Radfahrer und was nicht noch alles.

      Es muss sich ganz grundlegend was ändern; es kann kein „weiter so“ geben. Und jeder ist gefordert, selbst dazu beizutragen und nicht nur auf alle anderen oder „den Staat“ zu warten, dass sich was ändert, ohne dass man sich selbst ändern muss.

      • Kritiker sagt:

        Also ich bin ja voll dabei, dass sich grundlegend im System etwas ändern muss!
        Aber Individualverkehr kann auch anders aussehen! Kleine Karren, Einsitzer, Zweisitzer, leicht, betrieben mit ressourceemschonenenden Stoffen, das muss NICHT Strom sein.
        Industrielle Arbeitsplätze in der Stadt hatten wir schon mal, dies will wohl keiner mehr.

        Aber Großunternehmen direkt am Gleis gab’s da auch. Nun nicht mehr!

        SUV, Wohnmobile und Sportkarren stärker zu Kasse bitten, Den Handwerkertransporter entlasten!
        Fahrradverkehr attraktiv machen, z. B durch bequeme und kostenfreie Mitnahme im Zug oder Straßenbahn! Man könnte auch Teile von Radwegen z. B. überdachen, um im Winter frei fahren zu können.

    • Komisch, dass die meisten Autos immer zu Zeiten in den Straßen rumkriechen, wenn viel ÖPNV fährt. Wo doch alle arbeitenden Volksschichten deutlich früher oder später zur Arbeit müssen, als die Straßenbahn fährt.

      • Kritiker sagt:

        Die Rechnung läuft aber anders.
        Es gibt reichlich Gründe, weshalb der ÖPNV nicht passt, ob Großeinkauf oder die Organisation von Familie und Arbeit und Hobby, deshalb hat der Bürger ein Karre. Wen man die hat, sind die Kosten auch unbenutzt hoch, Abschreibung (Werteverlust) , Steuern usw.
        Ergo je weniger man fährt, um so teurer der km. Verschleiß und Betriebsmittel machen nur einen relativen geringen Teil aus. Parallel sich also mit BahnCard 50 und Monatskarte auszustatten würde im Haushalt die Fixkosten zusätzlich erhöhen. Ohne BahnCard undonatskarte sind die Nutzung der Öffentlichen im variablen Kostenbereich teurer auf den km als pur Autokilometer. Das ist die Krux! Steuern abschaffen und auf CO2 drauflegen, dann lässt man die Karre eher stehen.
        Ein Auto für Urlaub, Einkauf und Hobby ist dann effektiv, wenn nicht eine Person in den 2t sitzt sondern voll ausgelastet ist.

  2. Remus Lupin sagt:

    Hallo liebe Schulschwänzer(innen und -außen), hier krümelkäckert der weise alte Mann.
    Die Welt ist voll von Leuten, die ganz genau wissen, was gut für den ist, den sie bekehren wollen. Sie verstehen sich als die Guten und wollen ungerufen alle anderen retten.
    Ich weiß, ihr werdet mir jetzt schlau sagen: Schau in Sachen Klimaveränderung ist wirklich die Kacke am Dampfen … denn – was das betrifft – ist sich die Wissenschaft einig. Ich werde euch drauf antworten: Wenn jeder dem Ergebnis zustimmt, ist was oberfaul. Mir fällt dazu ein Beispiel aus der Politik ein. Einigkeit im kompletten politischen Lager gibt es bisweilen tatsächlich – immer dann, wenn’s um die Erhöhung der Diäten geht.
    Apropos Wissenschaft. Beruft ihr euch nicht exakt auf jene Wissenschaft, wenn ihr mich zu missionieren versucht, der wir all diese smarten, äh bösen Zeh-Oh-Zwei-Quellen verdanken? Dampfmaschine, Otto- und Dieselmotor, Kohlekraftwerke, Atomkraft … nein! … das ist mir alles viel zu sauber … wenden wir uns jenen fröhlichen Spielsachen zu wie Atomwaffen, Biowaffen, chemische Waffen, Bomben- und andere Flugzeuge, Windkraft, Gentechnologie. Alles lustige Kinder eurer sauberen Wissenschaft. Auch die smarten Vogel- und Insekten-Schredder, für die sich die grüne Politik so begeistern kann, sind auf ihrem Mist(haufen) gewachsen.
    Diese Windkraftanlagen sollen übrigens eine ziemlich starke Infraschallquelle sein … und Infraschall soll Angstgefühle erzeugen (Die Quelle, aus der ich das habe, und deren Argumentation klingt mir plausibel). Infraschall (Töne, die wir nicht hören können) sei das Geheimnis unheimlicher Orte (dort wo es spukt) als auch das Beeindruckende am Klang von Kirchenorgeln. (Die folgende Ketzerei kann Spuren von Zynismus enthalten:) Vielleicht haben wir von diesen Anlagen schon zu viel und vor allem die grünen Politiker haben sich zu oft in ihren heißgeliebten Windparks gesonnt… Das könnte jedenfalls ihre Angst vor’m weisen Mann und dem sich ändernden Klima erklären. Wer weiß?
    Nun ein paar Worte zu dem Text, auf den sich dieser Kommentar bezieht. In ihm kommt 12 mal das Wort »Forderung« (Überschrift und der Begriff Herausforderung mitgezählt) vor. Ich versage mir darüber nachzudenken, ob die aufgestellten Forderungen billig, gerecht oder unverschämt sind (lt. den Gebrüdern Grimm, diesmal aber nicht in einem ihrer Märchenbücher sondern in deren Wörterbuch der Deutschen Sprache gefunden, sind das Attribute, die im Zusammenhang mit dem Worte Forderung denkbar sind). Über wieviel Divisionen verfügt ihr, um eure Forderungen durchzusetzen, falls auch andere Widerspenstige wie ich gezähmt werden müssen? Bedenkt aber: Gegenüber dem CO2-Fußabdruck des Militärs ist der des Bigfoots eine Mücke, selbst wenn man die Mücke – CO2-neutral versteht sich – zum Elefanten aufbläst.
    Was ich noch sagen will: Ich steh hinter euch. Ich versuche es jedenfalls, denn da ist es ja schon ganz schön eng: Mutti, die Wissenschaft, die Industrie … und nun auch noch ich.

    • Seb Gorka sagt:

      Du willst vielleicht mal ein weißer alter Mann sein. Für weise hält dich sicher niemand.

    • Sapere aude sagt:

      Tut mir leid, aber viel hilfreiches zum Thema beizutragen, haben Sie scheinbar nicht. Hier möchte niemand irgendwen bekehren. Das grenzt an narzisstische Persönlichkeitsstörung, alles auf sich selbst zu beziehen. Es geht hier schlicht und allein darum, die Welt für zukünftige Generationen mit einer Lebensgrundlage zu bewahren. Und wenn man erkennt, dass etwa so grob falsch läuft, dann muss man es ändern. Und wenn, wie Sie behaupten, diesbezüglich alle einer Meinung wären, dann wäre das ja nett. Aber an sich selbst sollten Sie wiederum feststellen, dass es Menschen gibt, die die Tragweite noch nicht begriffen haben. Und der Wissenschaft ihre Existenzberechtigung abzusprechen … das zeugt auch von wenig Intelligenz. Wissenschaft liefert Erkenntnisse und Wissen. Das, was man daraus macht, Entscheidungen, Erfindungen und Handlungen sind immer durch einen Menschen gemacht. Alles Schlechte und alles Gute. Und wenn die Menschheit feststellt, dass die Verbrennung von Kohle, Schweröl und co. unter Entstehung von giftigen Gasen und treibhauswirksamen Gasen nicht gut ist und wir uns die Lebensgrundlage zerstören … kann man sich natürlich hinstellen und bockig sein … oder man handelt rational und sinnvoll und hört auf damit. So schwer zu verstehen ist das doch nicht. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Rauchen schädlich ist. Kann man glauben, oder halt nicht. Und wer es nicht glaubt, der kann es ja gern ausprobieren. Und wenn man nach 40 Jahren einen Schlaganfall hat und einem des ekelige blasig, bröselige Krebsgeschwür aus dem Mund wächst, versteht man auch, was die Wissenschaft meint. Aber dann ist es halt zu spät und es ist nichts mehr zu retten. Man hat die Chance verpasst. Und das soll nicht mit unserer Erde geschehen, wir haben nur die eine. Meine Meinung jedenfalls.

      • Wissenschaft sagt:

        Und was läuft den grob falsch? Warum fangen die Aktivisten nicht bei sich selber an? Wäre das nicht Konsequent? Ein Smartphone ist für Kinder purer Luxus, der auch eine Menge Energie und Ressourcen kostet. Den arbeitenden Menschen die Autos verbieten und für die Demonstration den ältesten Diesel LKW rankarren den man finden konnte. Es beschwert sich kaum einer über eine gewisse Portion Umweltschutz, es beschweren sich aber die Leute zu Recht, wenn unwissende unerfahrene Menschen sich völlig ohne Grund zur moralischen Instanz aufrufen und wirre Forderungen stellen. Gut ein Stück weit lassen sich sich von ein paar ideologisch verblendeten Studenten und Lobbyisten beeinflussen aber dies macht es nicht besser.

        • Weil keiner der Aktivisten ein Kohlekraftwerk betreibt, Massentierhaltung im Hinterhof hat, Autobahnkreuze schließen kann, Zugfahren billiger als Fliegen machen kann (Steuern, schon mal gehört?).

          Komisch, oder?

      • Remus Lupin sagt:

        Ein argumentum ad hominem gleich im ersten Satz. Das bewässert den kleinen Narzissmus in mir; er freut sich (Ich behandle ihn nämlich ein wenig stiefväterlich 🙂 ). Gestatten Sie mir nun erneut ein wenig schwefligen Geruch zu verbreiten.

        Zitat: „Hier möchte niemand irgendwen bekehren.“ –> Dann verstehe ich nicht, warum gehen all diese Menschen auf die Straße und stellen Forderungen auf? Sie (sapere aude) bestätigen mein (möglicherweise unglücklich formuliertes) Denken allerdings: Bei F4F geht es nicht um Bekehrung, denn Bekehrung hieße Umkehr. Mir scheint, in Wirklichkeit soll wie stets der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden. Frei nach dem Motto: Vorwärts immer, rückwärts nimmer.

        Zitat: »…wenn […] diesbezüglich alle einer Meinung wären, dann wäre das ja nett.“ –> Das Argument, daß sich die Wissenschaft einig ist, kam nicht von mir. Es schlägt den abschätzig Klimaleugner Genannten entgegen. Mit dieser Totschlagparole versucht die F4F-Bewegung Kritiker zu stigmatisieren – so beobachte ich das jedenfalls. Sollte in der Wissenschaft darüber Einigkeit bestehen, dann würde (in der Wissenschaft) tatsächlich etwas nicht stimmen. Suggerierte Einigkeit ist ein durchaus bewährtes Element der Propaganda im großen Popularitätswettbewerb! Wenn ich Sie richtig verstehe, dann würden sie es gar nett finden, wenn alle einer Meinung wären (korrigieren Sie mich, falls ich das falsch verstanden habe). Ich hingegen würde das einerseits fürchterlich langweilig finden und andererseits würde mir das auch verdächtig nach Diktatur riechen. Ich fürchte, dann würde ich glattweg die dissidente Denke erfinden.

        Zitat: „Und der Wissenschaft ihre Existenzberechtigung abzusprechen … das zeugt auch von wenig Intelligenz.“ –> Ich treibe in meinem Kommentar den Gedanken auf die Spitze – aber ich spreche keinesfalls der Wissenschaft ihre Existenzberechtigung ab. Meine zynische Provokation zielt auf die Naivität all derer, die Wissenschaft betreiben, und die seit langem sehen können, was andere Menschen mit den Früchten ihres Tuns anstellen … und doch schließen sie diesbezüglich fest die Augen und machen (mehr oder minder) so weiter wie eh und je. Wissenschaft ist durch solche Scheuklappen gesehen was echt Geiles (Glauben Sie mir, ich weiß, wie sich das anfühlt); allein Geilheit und Weisheit sind nicht das Gleiche, im Gegenteil! In diesem Kontext gebe ich ein sapere aude zurück!

        Zitat: „… wenn die Menschheit feststellt, dass die Verbrennung von Kohle, Schweröl und Co. unter Entstehung von giftigen Gasen und treibhauswirksamen Gasen nicht gut ist und wir uns die Lebensgrundlage zerstören … kann man sich natürlich hinstellen und bockig sein … oder man handelt rational und sinnvoll und hört auf damit.“ –> Bin ich ganz bei Ihnen. Wir werden jedoch auch künftig die Welt weiter zerstören, solange wir der Formel „Macht euch die Erde untertan“ (Gen 1,28) rsp. sinngemäß dem gleichen Gedanken im Denkmodell der Aufklärung nicht abschwören … und beginnen, den Kurs vom Gegeneinander auf ein Miteinander umzustellen. (Vgl. Horkheimer, Max; Adorno, Theodor. Dialektik der Aufklärung, Kapitel Begriff der Aufklärung). Mir scheint, was das dazu nötige geistige Feuer betrifft, haben wir enormen »CO2-Mangel«. Leider.

        • rupert sagt:

          @Remus Lupin

          Ich würde vorschlagen, Sie legen mal die „Dialektik der Aufklärung“ zur Seite und nehmen für die Diskussionen hier die „Erziehung zur Mündigkeit“ zur Hand.

          Die CDU hat gerade ein Papier veröffentlicht, die das „Nationale“ mit dem „Sozialen“ zusammenbringen will, auch um Menschen hinter einem „immer weiter“ zu versammeln. Sie setzt auf den halbgebildeten Geist. Sie trennt die Menschen (wieder) in jene der Heimat und Fremde.

          Es ist der Ruf auch nach dem Bekannten, nach Alltag und Beruf und …Schule. Die Forderung nach dem unbedingten Schulbesuch, dem Drill auf die Vorbereitung der Karriere und gegen die umögliche Möglichkeit einer ungestörten affektiven Beziehung der Schüler zu der Welt in der sie leben, gegen die Möglichkeit echter erfahrener Solidarität unter ihresgleichen und für eine lebenswerte Zukunft in der sie leben (werden), entspringt unter dem Vorzeichen der Elterngeneration noch dem gleichen Geisteszustand, dem unterbewusst Schuld aufgeladen und wahre Bedürfnisse von den falschen Verhältnissen, in denen er lebt, erfolgreich abtrainiert und vermeintlich verdrängt wurden.

          Die Zerstörung der Lebensgrundlagen selbst der eigenen Kinder, kann wohl schwerlich anders gerechtfertigt werden.

    • Niemand will hier bekehren. Du hast nichts verstanden. Es geht darum, dass die Politik auf eine akute Krise reagieren muss, aber durch Trägheit, Lobbyismus, Angst vor der Veränderung sich komplett der Wirklichkeit verweigert.

      Die Wirklichkeit sagt klar und deutlich, dass schon heute viel zu viel CO2 in der Atmosphäre ist. Wir brauchen so schnell wie möglich den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen und drüber hinaus auch ordentliche negative Emissionen.

      Die Märchen vom harmlosen CO2 waren für sehr viel Geld sehr lange wirksam erzählt worden. Jetzt werden sie immer mehr zum tödlichen Sirenen-Gesang. Hübsch anzuhören, jeder will sie glauben, und wir zerschellen dadurch an den Klippen.

  3. C.P. sagt:

    Wie wäre es mit einem Vermehrungsverbot für die Weltbevölkerung bis wir nur noch 3 Milliarden sind?! Wird zwar lange dauern, aber das klingt besser als ein Genozid.
    Der Mensch als Masse ist das Problem…

    • Du ignorierst die extremen Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten und Ländern. Damit du Energie verschwenden kannst, sollen andere keine Kinder mehr bekommen. Wer soll denn wie viel Menschen sein dürfen? Logischerweise müsste man zuerst diejenigen beschränken, die am meisten fossile Brennstoffe verfeuern.

      Gegenvorschlag: wir hören mit der totalen Verschwendung auf und halbieren unseren Pro-Kopf-Verbrauch, dann sind wir erst mal auf den Durchschnittswerten der Menschen angekommen.

  4. Schule des Lebens sagt:

    Man sieht der Radlobbyist ist auch dabei. Verbote, Verbote und noch mehr Verbote. Übrigens ein Grund für das verfehlen der CO2 Ziele war die Abkehr vom sauberen und relativ sicheren Atomstrom. Übrigens ist er auf die Leistung gerechnet die am wenigsten tödliche Energiequelle noch hinter Solar und Windkraft.

    Aber gut, Geld aus dem Fenster werfen und Arbeitsplätze vernichten ist eine Super Kombination. Der Fehler fällt den Schul und Unischwänzern nicht auf, denn Mathe ist doof und eigenes Geld musste nie erwirtschaftet werden, es ist wie aus magischer Hand immer da.

    • max sagt:

      „die Abkehr vom sauberen und relativ sicheren Atomstrom“

      Klar, und der anfallende Atommüll wird weiterhin fleißig verbuddelt. Aus den Augen aus dem Sinn! Was interessiert uns denn wie die nachfolgenden Generationen mit hoch toxischen Stoffen umgehen die u.a Halbwertszeiten von mehreren tausend Jahren aufweisen.

  5. rupert sagt:

    @Remus Lupin

    Ihre Frage: „Über wieviel Divisionen verfügt ihr, um eure Forderungen durchzusetzen, falls auch andere Widerspenstige wie ich gezähmt werden müssen?“

    Ihre Antwort: „Was ich noch sagen will: Ich steh hinter euch.“

    läuft doch.

  6. g sagt:

    na bei den forderungen ist ja auch einiges dabei was wirklich umsetzbar ist … anderes wieder nicht .. aber egal.
    ich warte mal ab wie die „Aktivisten“ selbst agieren.so wegen vorbild und so…… da besteht wohl noch viel luft nach oben …
    leute die wein saufen und wasser predigen haben wir in Deutschland ja zuhauf

  7. Sabine sagt:

    Ich wünsche mir eine Straßenbahnfreie Altstadt! Anstatt wie heute das Zentrum als Straßenbahn – Hauptbahnhof zu mißbrauchen.
    Muß man zu shoppen unbedingt bis zu TK max oder Kaufhof vor die Tür fahren? Mach ich mit dem Auto ja auch nicht, und darf ich noch nicht mal mit dem Fahrrad.
    Aussteigen am Stadtring und dann zu Fuß (!) durch die verkehrsfreie große Ulrichstr. auf den Marktplatz laufen.

  8. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    danke an die beiden Kommentatoren, die eine nachvollziehbare Gegenposition zu den Forderungen der fff-Demonstrationen formuliert haben.

    Hier wird eines deutlich: In der öffentlichen und veröffentlichten Diskussion fehlen die Gegenargumente zur Bewegung; hier findet also kein echter Diskurs statt. Die formulierte andere Meinung oder das kritische Hinterfragen werden oft nicht respektiert. Es ist ja schließlich richtig, die Umwelt schützen zu wollen.

    Hier können die Öffentlich-Rechtlichen ihrem Auftrag etwas konkreter formulieren und umsetzen. Das ist durchaus deren Verantwortungs- und Kompetenzbereich.

    • Eibacke sagt:

      @Dirk: Und jetzt wissen Sie, warum die CDU da steht, wo sie jetzt ist. Eibacke

    • Zum Beispiel? sagt:

      Man kann nur über die Umsetzung diskutieren. Die prekäre Lage an sich zu hinterfragen ist Unsinn, die „nachvollziehbaren Gegenpositionen“ zu etwas, was sicher ist, sind unnütz. Und wer eine Diskussion will, muss auch etwas gehaltvolles beitragen. Nur „geht nicht“, „will ich nicht“, „viel zu schwer“ ist kein Diskurs. Andere Vorschläge sinnvoller Maßnahmen sind gern gesehen. Aber von den „Kritikern“ einfach nie gebracht. Wie auch, wenn Maßnahmen einen Effekt haben sollen, müssen sie eine Änderung beinhalten.

    • rupert sagt:

      Mit dieser Schuldzuweisung an den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben Sie sich folgenden Link verdient:

      https://twitter.com/CduNie?lang=en

      • Hannes sagt:

        wenn ich den Text richtig lese, hat Dirk keine Schuldzuweisung an die Öffent. Rechtl. formuliert. Aber Ihr Link und Ihre Argumente erklärt einiges.

        • rupert sagt:

          Wenn die Kids auf der Strasse stehen, anstatt Unterricht zu machen und Ihr „Dirk“ hier denkt er muss behaupten Zitat:
          „In der öffentlichen und veröffentlichten Diskussion fehlen die Gegenargumente zur Bewegung“
          und dafür gleichzeitig die Öffentlich-Rechtlichen Medien kritisiert dann fragt man sich, wo er in den letzten Jahren war.

          Es ist schlicht eine Lüge.

          Die Diskussion ist so öffentlich und konrovers, dass es inzwischen schon einen Wikipedia-Artikel gibt:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung

          Zitat: „Die Kontroverse um die globale Erwärmung ist eine vorwiegend in der Öffentlichkeit ausgetragene politische Debatte über die Existenz und Ursachen der globalen Erwärmung, deren Ausmaß, Möglichkeiten zu ihrer Bekämpfung durch Klimaschutz und die Folgen der globalen Erwärmung. Teilweise wird die Existenz der globalen Erwärmung vollständig bestritten. Diskussionen zu Existenz, Ursachen und Ausmaß der globalen Erwärmung finden vor allem in der Öffentlichkeit und Politik statt, während in der Wissenschaft spätestens seit den frühen 1990er Jahren ein sehr breiter Konsens herrscht, dass eine globale Erwärmung stattfindet und der Mensch der maßgebliche Faktor hierfür ist.“

          Kommentare wie die vom „Dirk“ oben halten die Menschen nicht nur für dumm, sie machen sie aktiv dumm.

    • Der Name ist Programm sagt:

      Sie bedanken sich u. a. für Lupins Beitrag??? Haben sie sich diesen gewissenhaft durchgelesen? Dieser Beitrag sprüht vor Unsachlichkeit.
      Unglaublich, da verschlägt es mir die Sprache und das von einem offiziellen Mitglied der CDU, aber was erwartet man von dieser aus unserem Bundesland, wenn das Soziale mit dem Nationalen versöhnt werden soll. Unwählbar…

      • Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

        Sehen Sie, das ist ein wichtiger Unterschied zwischen Ihnen und mir: ich höre mir Argumente Anderer an und gehe in den Diskurs. Ich muss die Meinung des anderen nicht teilen, aber ich gehe in die Auseinandersetzung, das ist es, was Demokratie aus- und auch stark macht.

        Meine Positionen zum Umweltschutz lassen Ihre Interpretationen über das von mir geschriebene nicht zu.

        Auch ist der Wunsch nach stärkerer Einbindung der Öffentlich-Rechtlichen keine Schuldzuweisung.

        • rupert sagt:

          @Dirk Müller

          Jetzt schwafeln Sie hier mal nicht rum, sondern machen solide Klimaschutzpolitik.

          Den Diskurs können Sie in der wissenschaftlichen Literatur nachlesen, dort wird er nämlich ausführlich und differenziert geführt:

          https://www.forschung-und-lehre.de/politik/wissenschaftler-unterstuetzen-schuelerproteste-zum-klimaschutz-1592/

          • knecht sagt:

            Der kleine Mann bestimmt mit einer typischen faschistoide Art, was der Diskurs war und wann er beendet ist. Da bist du auf Linie mit deinen geistigen Vätern.

          • rupert sagt:

            @knecht

            Deutschland verfehlt eigene und internationale Klimaziele. Die CDU ist in Regierungsverantwortung.

            Wissenschaft darf scheinbar keine Rolle spielen.
            Zitat der CDU: „Klimaverständnis durch eine deutliche Politik mit klaren Aussagen zu begegnen“.

            Währenddessen in Sachsen-Anhalt: Die CDU schreibt ein Papier um das „das Soziale und das Nationale wieder miteinander versöhnen“ kritisiert die Medien (Zitat: „Die linksorientierte Medienberichterstattung stärkt die AfD“) und will „mulikulturellen Strömungen“ entgegentreten, faselt von „historischen Fehlern“ und einer „ungelösten Flüchtlingskrise“, meint aber sicher nicht die im Mittelmeer auf der Flucht ertrinkenden Menschen.

            Wer ist hier wessen geistiges Kind?

  9. Herr Hüftschüttel sagt:

    Fridays For Future Halle veröffentlicht Forderungskatalog…

    und dann sind es die gleichen Klima, Nachhaltigkeit und Umweltschutz fordernden Aktivisten und Protagonisten , die bei Sommer Open Air Konzerten ihrer Lieblingsbands, bei Abi Abschlußfeiern in irgendwelchen Parkanlagen ( etwa auf der Ziegelwiese in Halle ) oder beim “ wild “ Baden in der Saale ihren mitgebrachten Unrat und Müll einfach liegen lassen

  10. keinHallenser sagt:

    In den nächsten Wochen werden unsere Hobby-Umweltschützer erst mal schön im Ferienflieger um die halbe Welt jetten, mit Mami und Papi im SUV nach Italien, Frankreich oder Dänemark in Urlaub fahren und Pause machen vom ach so wichtigen, kräfteraubenden Demonstrieren für unsere Umwelt…..es sind ja schließlich Ferien! Zum neuen Schuljahr kommt dann pünktlich das schlechte Gewissen zurück, weil dann kann man mit der FfF Bewegung ja Freitag die Schule schwänzen….

    Die merken gar nicht, dass sie instrumentalisiert werden!

    • Ur-Hallenser sagt:

      Zuerst werden sie es in ca. 2 Wochen merken, wenn die Zahl der unentschuldigten Fehltage auf ihrem Zeugnis teilweise zweistellig ist! 😥

      • eseppelt sagt:

        Und wieviel Fehltage hattest du so? Zumindest klappt es ja mit rechnen nicht… Bisher gab es in Halle vier Klimademos. Wie man auf auf ne zweistellige Zahl an Fehltagen kommen soll, bleibt fraglich…

  11. TDoe sagt:

    Die Jugend sollte sich eventuell mal damit beschäftigen, woher die 1,5°C Marke kommt. Das war eine ausschließlich politische Entscheidung. Die Wissenschaft war da deutlich zurückhaltender.

    Sicher kann man die Beleuchtung überall auf LED umstellen, um Energie zu sparen. Die Probleme mit den toxischen Bestandteilen sowie die hohen Blaulichtanteile vergrößern sich dann allerdings. Da kann man dann auch die Blühstreifen für die Insekten weglassen.

    Vollends unsinnig ist diw ständige und plakative Forderung nach dem Verzicht von Wegwerfplastikartikeln bei Volsfesten usw.. Da bei uns fast der gesammte Müll thermisch Restverwertet wird, sollte man sich den Resourcenverbrauch bei der Herstellung anschauen. Da schneiden dann Kunststoffprodukte deutlich besser ab als Papier- oder Holzprodukte.
    Also entweder wir verwenden das Holzmesser/den Papiertelle/den Papierbecher mehrmals oder wir beruhigen uns und verwenden weiter Kunststoffe :-).

    • Wir sind jetzt schon mitten in den Kipppunkten. Die Permafrost sind so schlimm dran, wie man für 2090 erwartet hat, Grönland schmilzt schneller als das pessimistischste Worst Case Szenario, und es ist klar, dass wir auf 350 ppm CO2 runter müssen. Was aber immer schwerer und teurer wird.

      Das ist ein Kampf, den man um so schlimmer verliert, je später man damit anfängt.

      • mirror sagt:

        Die CO2 Messungen sind mit Ungenauigkeiten verbunden, für die Regionen werden unterschiedliche Konzentrationen gemessen, die Klimamodelle weichen z.T. erheblich von den Messungen ab, thermale Energiezufuhr, Feinstaub und Wolkenbildung werden noch nicht berücksichtigt. Unser Populärwissenschaftler ist dennoch der Überzeugung, das er mit 350 ppm den richtigen Wert für die Zukunft gefunden hat.

        • rupert sagt:

          Ihre Kritik ist berechtigt, trotzdem kommen 350ppm ja nicht irgendwo her.

          Zur Einordnung: Bezüglich 450ppm heißt es zur Möglichkeit der Einhaltung des 1.5 Grad Ziels: Zitat: „More unlikely than likely“
          Quelle. https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/AR5_SYR_FINAL_SPM.pdf

          Seite 22.

          Eine gut belegte Argumentation in der Größenordnung von 350ppm finden Sie hier:
          https://www.giss.nasa.gov/research/briefs/hansen_13/

          Zitat: „The authors suggest that global policies should have an initial target for atmospheric CO2 of 350 ppm. They note that the optimum CO2 level for maintaining a planet similar to that on which civilization developed is likely to be less than 350 ppm, but a 350 ppm target already reveals that dramatic policy changes are needed urgently. By the time such fundamental changes are achieved, knowledge will exist to help fine-tune the target CO2.“

          • mirror sagt:

            Also, eine Zahl die einfach mal in den Raum geworfen wurde und vielleicht, unter Umständen, könnte mal sehen, in der Zukunft bei neuen Ergbnissen der Wissenschaft bestätigt werden könnte.

            Alles „More likely than unlikely“ stochern im Nebel.

  12. Veit Zessin sagt:

    Die FFF*Innen meinen also, die Temperatur steuern zu können, auf ein „1,5°-Ziel“ hin – oder wie auch immer. Einstmals war Deutschland ein Land der Naturwissenschaftler und ist damit stark und reich geworden. Nun übernehmen (wieder einmal) Ideologen die Macht. Das hatten wir schon im Dritten und Vierten Reich. Beide sind schmachvoll zusammengebrochen. Das wiedervereinigte Fünfte Reich ist auf dem besten Wege in die gleiche Richtung. Sicher zur Freude der Konkurrenten auf dem Weltmarkt. China, USA oder Korea machen den deutschen Unfug weder mit noch nach.

  13. farbspektrum sagt:

    „Man habe erste Maßnahmen erarbeitet, um Halle klimaneutral zu gestalten.“
    „Man sei sich bewusst, dass diese Forderungen ambitioniert seien. Doch wenn jetzt nicht entschlossen gehandelt werde, werde das 1,5°C-Ziel verfehlt werden.“
    Aha! Aber nur für Halle, im Saalekreis sieht das dann wieder ganz anders aus.

  14. Wilfried sagt:

    Es fehlen die unbedingte Benutzung von Recycling-Toilettenpapier und das Wiedereinführen von Baumwolltaschentüchern, die dann gern von Mutti gewaschen und gebügelt werden.
    Achja, und ein wirklich durchsetzbares Handyverbot, nicht nur auf den Demos, sondern im gesamten Alltag der Protestierer. Das hätte was, könnte möglicherweise auch Andere überzeugen.

    • Herr Hüftschüttel sagt:

      Nicht zu vergessen MEHRWEG WINDELN für Säuglinge aus Leintüchern wie es sie vor noch nicht allzu langer Zeit noch gab und in Benutzung waren, können die nachhaltig lebenden umweltfreundlichen Klimaschützenden jungen Mütter gern auch heute wieder für ihre Kinder verwenden, und danach, jedesmal, mit der Kochwäsche auswaschen, nachhaltiger und Umweltfreundlicher, wegen des Wegfalls der Produktion von Einwegwindeln kann man Ressourcen in diesem fall nicht sein

  15. SalzPhysiker sagt:

    Nix Atomstrom Kiddies, na jerne!

    Einfach den praktischen Atomstromfilter vor eure Playstation oder Zocker-PC stecken und schon zockt ihr 100% nachhaltig!

    http://www.nucleostop.de/Die-Losung/die-losung.html

  16. mirror sagt:

    Mehr als nur sofortiger Kohleausstieg und Auto verbieten. Gut gemacht! Ein Blick in das Klimakonzept des Landes hätte genügt, um die Forderungen noch mehr zuzuschärfen. Übrigens finden sich dort die geforderte Transparenz und Wissenschaftlichkeit.

    „Unter anderem wird die die Stärkung des Umweltverbunds, also des ÖPNV, des Fahrrad- & Fußverkehrs und Bike- & Carsharings, gefordert.“
    Nur durch Umstieg auf den ÖPNV wird richtig CO2 eingespart. Der Rest ist Kinderkram. Mit dem Geld für Kultur, Sport und Schulsanierung könnte man fast einen kostenlosen ÖPNV organisieren.

    „Die Innenstadt soll autofrei werden.“
    Alle Arbeitsplätze raus aus der Stadt und die Geschäfte schließen und schon dampft sich der Autoverkehr auf wenige Anlieger ein.

    „Der Zukauf von Kohle- und Atomstrom soll gestoppt werden.“
    Sobald man akzeptiert, dass die Ärzte während einer Operation hin und wieder durch Stromausfall ein Päuschen einlegen, ist das bestimmt eine sinnvolle Forderung.

    „Die Stadt Halle soll zudem ihre Grünflächen insektenfreundlicher gestalten und beispielsweise Blühstreifen anlegen.“
    Warum so bescheiden. Ich hatte die Forderung nach einem sofortigen Stop jeder Versiegelung erwartet. Auf jeder Baulücke in der Stadt einen Kuhstall mit Mist und schon wäre das Ungeziefer überall.

    „Auf städtischen Veranstaltungen und Märkten soll es zukünftig kein Einwegplastik mehr geben,..“
    Die Müllverbrennungsanlage kann mit Einweggeschirr besser umgehen als mit zerbrochenem Porzellan.

    „Doch wenn jetzt nicht entschlossen gehandelt werde, werde das 1,5°C-Ziel verfehlt werden.“
    Ich finde die These der Wissenschaft plausibel, dass in der Erdgeschichte die Erderwärmung immer zeitverzögert zur CO2-Konzentration erfolgte. Deshalb glaube ich nicht, dass die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann. Ist nicht schlimm, auch bei 4 oder 6 Grad geht die Welt nicht unter oder die Menschheit ist vom Aussterben bedroht. Die Jugend sollte sehr zeitnah damit beginnen, über Klimafolgenanpassung nachzudenken.

    Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, da haben ein paar Grüne den Kids ihre Lieblingsspielzeuge ins Ohr geflüstert. Sonst würden wichtige Themen wie die Vernässung von Flächen, Anschluß von Wohngebieten an Fernwärme, … nicht fehlen. Hätten sie mal besser die Zeit genutzt, den Kids die schon vorliegenden Konzepte zum Klimaschutz zu erklären und zu diskutieren.

  17. Dirk Müller, Halle-Neustadt sagt:

    @Eibacke: etwa weil ich einen Diskurs und sachkundigen Streit um die besten Argumente will, anstatt nur die eine Wahrheit zu akzeptieren? Ihre Argumentation finde ich nicht überzeugend.

    • Max P sagt:

      Die eine Wahrheit, welche alleine in der BRD von 26.000 Wissenschaftlern unterstützt wird akzeptieren? Ja, das wäre ein guter Anfang.

    • Achso sagt:

      Wir können auch gerne einen sachkundigen Streit um die Schwerkraft führen. Wenn man daran nicht glaubt, lassen sich bestimmt eine Menge Bauvorschriften einsparen. Gut für die Wirtschaft!

  18. Faktenfinder sagt:

    Und was soll ein insektenfreundlicher Blühstreifen bringen? Also Lebewesen haben meist eine schlechte CO2 Bilanz. Und wie viel Grad bringen uns LED Lampen in Halle beim 1,5 Grad Ziel? Und warum will man sparsamere Straßenbeleuchtung gegen LED-Lampen tauschen? Ach stimmt die Kinder schwänzen und unter den Studenten sind ja nur Taxifahrer auf Bachelor dabei.

  19. Max P sagt:

    Und, Herr Müller, wenn Sie sich erinnern wofür das grosse C in CDU steht (nämlich nicht für „Carlobby“) , dann interessiert Sie vielleicht die Wahrheit dieses Herren: https://www.n-tv.de/ticker/Papst-fordert-von-Ol-Bossen-radikale-Energiewende-article21086793.html

  20. murphy sagt:

    Woher stammen die Millionen €, die die FFF-Bewegung kostet ?

    • Benny sagt:

      Greenpeace, BUND und einige Parteien geben logistische Unterstützung (Räume für Versammlungen und Catering, Kopierpaper) Und Beratung für unsere Pressearbeit. Zudem juristische Beratung und Pauschalen für die Veranstaltungen.Teilweise auch Shuttleservice zu den Veranstaltungsorten. Bei der Pressearbeit unterstützen uns, je nach Area, auch Unternehmensberatungen.

  21. Hani sagt:

    Weltbevölkerung 1800/1950/2018/2050 : 1,0/ 2,5/ 7,3 / 9,3 Mrd. So liebe Schüler und Abiturienten jetzt berechnet bitte, warum das nichts mit dem CO2 Anstieg zu tun hat. Benutzt dazu die Klimadaten der letzten 200 Jahre. u. Berechnung der Korrelationskoeffizienten , musst in Handy guggen. Und wenn das überraschenderweise doch zutrifft, was kannst du tun, die Bewohneranzahl in Halle drastisch zu veringern, um das 1,5 grd Ziel hier in Halle zu erreichen?.Umsiedlung in den Saalekreis oder viel weiter weg – vielleicht bis Afrika, wegen dem kleineren ökologischem Fussabdruck, wenn du weißt, was ich meine. Müsst aber dann wieder mit dem Hakenpflug deine Hirse selber anbauen. Nix mit Kühlschrank. Erdverbunden. Auch wenn Halle oder Deutschland von jetzt auf gleich verschwindet. Keiner merkt es, nicht mal das Klima. Ökologisch leben. Richtig. Aber mit Augenmaß und Verstand.

  22. Felix sagt:

    Haha Kapitalisten keine Kohle, aber mit nem Nike Pullover rum laufen 🤣🤣🤣

  23. Scheeks sagt:

    Ich lese hier nur von Forderungen. Wo sind denn die Selbstverpflichtungen der Kids?? Worauf sind sie denn bereit selbst zu verzichten??
    Wo ist die Bereitschaft, sich nicht mehr von Mami oder Papi im SUV zur Schule fahren zu lassen? Oder die Internet Nutzung auf ein Minimum zu beschränken?
    Forderungen werden, so scheint es, immer nur lautstark an andere gerichtet!!!

    • max sagt:

      WO SIND DENN DIE GANZEN SATZZEICHEN !!!!!????

      Ja, aber jetzt mal wirklich sachlich hier. Sie scheinen sich ja mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben. Da haben Sie ja sicherlich die Möglichkeit der o.g. Demo genutzt um mit den Schülern ein Gespräch zu führen. Hätten Sie doch im Zuge dieser Diskussion einfach mal nachgefragt wie viele der Kiddies von ihren Eltern im SUV, oder vergleichebare KFZ, zur Schule gefahren werden. Schade, diese Chance scheint, vorerst, verpasst. Aber Sie könnten auch, alternativ, Montags bis Donnerstags vor dem Schulhof warten und die jungen Menschen sowohl direkt konfrontieren, als auch aktuelle und genaue statistische Erhebungen zur Verbringung mit „SUV durch Nahestehende“ durchführen.
      Ich bin mir sicher mit ihrer überzeugenden Art wäre es ein leichtes die Kinder zu einem bewußteren Lebenstil zu führen. Dann lernen die mal vor der eigenen Türe zu kehren, ne!? Das wird „denen“ die Augen öffnen.

      „Die Nutzung des Internet beschränken“
      Ach, wenn Sie nur wüssten wir sehr ich mir das in genau diesem Moment wünsche.

  24. farbspektrum sagt:

    Wenn ich lese, was für Dreckschleudern der GröFaZ gegen den Iran aufmarschieren lässt, amüsiert mich die Klimarettung Halles.

  25. farbspektrum sagt:

    40.000 Demonstranten in Aachen! Wenn man jetzt noch Familienmitglieder und die, die verhindert waren, dazurechnet, müssen aber Fluglinien einen Rückgang verzeichnen und die Autobahnen leerer sein.

    • Achso sagt:

      Wieso sollten diese Menschen erst nach der Demonstration auf umweltschädliche Verkehrsmittel verzichtet haben? Das ergibt wenig Sinn.

    • Wilfried sagt:

      Da wäre die Altersstruktur hilfreich, denn unter 18jährige sind in den meisten Fällen noch keine Autobesitzer und eher klamm für Flugreisen. Also hängen die eh an irgendeinem Tropf und haben auch sonst keine Familie zu ernähren

      • rupert sagt:

        Es ist gerade nicht Ihr Auto, was Ihre Familie ernährt.
        Es sind die Lebensgrundlagen.
        Die sind der Tropf, an dem wir allem hängen.

        Sie können auch Mobilität (Auto) dort gern mit hinzuzählen, jedoch sicher nicht gegen Boden, Wasser, Luft, Artenvielfalt usw. ausspielen, wofür die Kids ja auf die Straße gehen.

        Oder mal etwas ideologisch pointiert formuliert:

        Den Kinder noch im Namen eines Warenfetisch zu widersprechen, der die Welt der Erwachsenen beherrscht und dessen Schein Sie ersteren unermüdlich vorleben, erscheint als Vorbereitung der heraufziehenden Katastrophe.

      • farbspektrum sagt:

        Also erstens waren in Aachen nicht nur Kinder auf der Straße, sondern auch Ältere. Aber von den streikenden Kindern erwarte ich doch, dass sie iher Eltern überzeugen. Scheint es ja zu hauf zu geben, wenn man den Interviews im ÖR glaubt.
        Es wurden Demoteilnehmer befragt und diese versicherten, nicht mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen. Eine entschuldigte sich mit den Worten, dass sie zwar das Auto benutzen, aber immerhin 5 Personen seien. Liebe Mutti, auch mit 5 Personen kann man Bahn fahren. Und wenn am gewünschten Urlaubsort kein Bahnhof ist, sucht man sich eben einen anderen.
        Und liebe Austauschschüler, es muss nicht Australien sein, eine deutsche Schule in einem sozialen Brennpunktviertel geht auch.

        • HansimGlueck sagt:

          Wie lang hältst du eigentlich noch an deinem, alle anderen außer mir selber fest? Nur um zu wissen, wann in deinem Beiträgen anderer Unsinn kommt. So wird es langweilig.

  26. scheeks sagt:

    Statt freitags die Schule zu schwänzen, sollten die Kids sich lieber mit ihren Lehrern zusammensetzen und überlegen, was sie selbst zum Klimaschutz beitragen können.
    Zum Beispiel: Verzicht auf Skifreizeit in Österreich. Klassenfahrten nur noch in die nähere Umgebung (gibt sicher auch noch andere Ideen). Und die Blühwiesen könnten die Schüler ja gern auch schon mal selbst an ihren Schulen anlegen. Gewissermaßen als Vorreiter…

    • HansimGlueck sagt:

      Und was tust du?

    • max sagt:

      Gut, dass Sie das erwähnen! Den die Schüler sind ja alle nur ahnungslose Rotznasen. Die Lehrer sind alle faul, unmotiviert und arbeiten nur von Ferien zu Ferien. Und die Eltern sind allesamt ignorant und verantwortungslos, denn Sie lassen ihre Kinder ja Freitags an solchen überflüssigen Veranstaltungen zur Gehirnwäsche teilnehmen.

      Aber jetzt ist ja endlich scheeks hier! Jemand mit Verstand, Wissen und gutem Aussehen! Grossartig!
      Die von ihnen genannten Maßnahmen hat ja anscheinend noch niemand von denen in Betracht gezogen. Sich „hinsetzen“ und „überlegen“ , wow! So einfach und doch so wirkungsvoll. Wenn die Schüler jetzt damit anfangen könnte diese Fähigkeit des „hinsetzen“ und „überlegen“ in den nächsten 25 Jahren in die Politik diffundieren und dort endlich Wirkung zeigen.

      Der Schuldirektor wird ihnen auch dankbar sein. Wenn er nämlich das nächste mal die ganzen unentschuldigten Fehlzeiten vor dem Schulamt rechtfertigen muss kann er einfach darauf hinweisen, dass die Klassenfahrt im Gegenzug nur nach Schkeuditz ging. Top!

      Und für den benötigten Raum der Blühwiesen wird einfach jede 2. Gehwegeplatte an „ihren Schulen“ entfernt. Schont hat man nährhaften Mutterboden zur Verfügung. Man muss nur im Anschluss aufpassen wo man hintritt.

      Gehen Sie doch mal bitte zur nächsten Demonstration der FFF und tragen Sie weitere schlaue Vorschläge bei. Die Menschen brauchen ein Leitbild wie Sie!

  27. Schwede sagt:

    Diese Rotznasen sollten sich in die Schule scheren. Die letzten Abiprüfungen haben ja gezeigt was unser zukünftige Elite drauf hat. Nichts… und das Bundesweit. Aber hier mit ihren 200€ Sneakern… und Topp- Markenklamotten, die die armen Schweine in Bangladesch für unsere Jugend zusammen geschustert haben, die Welt retten? Was soll der Scheiß.

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