Für 2,2 Millionen Euro: ehemaliges XENOS-Kaufhaus wird versteigert

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43 Antworten

  1. xxx sagt:

    Und vor der Wende war es das Sporthaus. Aber DDR-Geschichte ist ja pfui und lässt man lieber weg.

    • Frau Halle sagt:

      Vor 1896 stand dort auch ein Haus. Geschichtsklitterung.

    • Uppercrust sagt:

      Ja ist zu recht pfui. DDR hat uns arm gemacht, und schlimmer noch die Freiheiten beschnitten.
      Und das Haus ist älter als die DDR, deshalb hat es auch Flair, den man in DDR-Bauten vergeblich sucht. O.k. es gibt ja Leute die lieber in der Platte statt kapitalistischer Gründerzeitvilla wohnen. Jeder wie er mag ( und das genau ist eine Freiheit, die es in der DDR nicht gab).

      • Fadamo sagt:

        Und warum hast Du dann Merkel an die Macht gelassen ? Sie war eine glühende Befürworterin des Honecker-Staates.
        Jetzt macht Merkel das gesamte Deutschland kaputt.

      • xxx sagt:

        Du findest es also richtig, dass man sämtliche Billigketten nach der Wende aufzählt, die dort mal ihren Schnulli verkauft haben, aber das Sporthaus, was dort jahrzehntelang beherbergt war, gehört verschwiegen? Wenn schon Geschichtsaufzählung, dann vollständig.
        Der DDR hat man schon viel vorgeworfen, aber dass sie „uns arm gemacht hat“ ist mir neu. Aber vielleicht hast du ja in einer anderen DDR gelebt.

        • Uppercrust sagt:

          Bist DU in der DDR reich geworden? Ohne Parteibuch noch am Besten. Wie das denn? Stasi-Koko Mitarbeiter gewesen?
          Nee, man hat uns die Möglichkeit genommen, selbstbestimmt und selbstverantwortlich unseres eigenes Glückes Schmied zu sein. Und sei es als Billigladenbetreiber ( gab ja offensichtlich Kundschaft bei uns dafür).
          Und Angela M. hab ich nie gewählt. Rote opprtunistische Jungpionierin im Schafspelz, die die unsägliche AFD erst ermöglicht hat. Wird Zeit das Friederich Merz da aufräumt.

          Bleibt aber wohl ein Traum das hochwertige Läden und Restaurants nach Halle kommen. Leider.

          • Wilfried sagt:

            Die hochwertigen kannst du doch als armer exDDR-Bürger gar nicht bezahlen, also hör auf, zu heulen…

          • xxx sagt:

            „Bist DU in der DDR reich geworden?“

            Nö, aber auch nicht arm (mal ganz davon abgesehen, dass das nie zu meinen Lebenszielen gehört hat).

            „Nee, man hat uns die Möglichkeit genommen, selbstbestimmt und selbstverantwortlich unseres eigenes Glückes Schmied zu sein.“

            Man kann es auch übertreiben. Du willst doch wohl nicht behaupten, den DDR-Bürgern wäre alles vorgeschrieben gewesen ohne jegliches Mitbestimmungsrecht? Berufswahl, Privatleben, Kinderanzahl… alles vorgeschrieben? Ich sach ja, du hast offenbar in einer anderen DDR gelebt als alle anderen.

            „Wird Zeit das Friederich Merz da aufräumt.“

            Jaja, so ein Blackrock-Vertreter ist genau der Richtige, um irgendwas aufzuräumen – such dir lieber mal ein anderes Idol.
            Das sagt übrigens mehr aus über dich als dir lieb sein kann.

            „Bleibt aber wohl ein Traum das hochwertige Läden und Restaurants nach Halle kommen.“

            Bei entsprechender Kaufkraft der Kundschaft kommen die von ganz alleine. Aber daran mangelt es in Callcentertown Halle leider. Die große Masse der Arbeitnehmer hangelt sich rund um den Mindestlohn oder teilzeitbeschäftigt durchs Leben, wo soll da das Geld für Luxusläden herkommen?
            Man kann auch nicht die „Schere-weiter-auf-Politik“ eines Herrn Merz tollfinden und sich gleichzeitig darüber wundern, dass die Kaufkraft der Masse sinkt.

      • hallenser sagt:

        Na Gott sei dank gibt es jetzt ein Umdenken, die DDR-Hochhaüser am riebeckpltz sind schon lange abgerissen, keine häliche DDR-Vielfalt mehr, es kommen die endlich die 0815-West-Archtitektur- Highlights zur Ausführung. Halle hat dann auch endlich die Architelturtristesse westlicher Großstädte, nur dort werden solche bauten bereits wieder abgerissen.
        Und wo warst du Armer denn zu DDR-Zeite, hast wohl arbeiten müssen für dein Geld ?

    • Geschichte sagt:

      Xxx hab Dank für Deinen Hinweis. Recht hast Du, dass das so ist, macht traurig. Die Eroberer aus Westdeutschland würden das gern alles verschweigen.

  2. Kopfschüttler sagt:

    Bei den Immobilienpreisen braucht man sich nicht wundern, dass Ladenmieten/Mieten nicht mehr bezahlbar sind.

    • Uppercrust sagt:

      Leider ist das so, zumal immer mehr Handel ins Netz und die Peripherie abwandert. Da müssen sich die Städte was einfallen lassen. Mehr Events, Gastronomie und Freizeitaktivitäten im Zentrum, oder bald eine Ödnis wie schon in Kleinstädten.

  3. Elfriede sagt:

    Ein Jammer, leider verfügen ehemalige „Ossis“ nicht über die nötigen finanziellen Mittel, um es zu erwerben und sinnvoll zu nutzen. Und selbst wenn….
    Leider halten sich Verkaufseinrichtungen mit hohem Niveau nicht lange. Gefragt ist billig, billig, billig….Beispiele gefällig?
    Wir bekamen ein so schönes „Ritterhaus“, was wurde daraus, welche Ve3rkaufseinrichtungen blieben? Ist es der Anziehungspunkt geblieben wie in den ersten Wochen?
    Gleiche Ebene: das Charlottencenter…
    Niveauvolles wird sehr rasch in Halle zum Niveaulosen. Sehr traurig ist das.

    • Alt-Hallenser sagt:

      Klar sind hier im Osten der Ossis die finanziellen Mitteö begrenzt. Aber jammern darüber sollte man nicht. Fakt ist, daß eben hier die Großindustrie fehlt, die man zum Beispiel in Baden-Würtemberg, Bayern, Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen findet. Und wenn, dann sind es verlängerte Werkbänke von Grosskonzernen und anderen Betrieben.
      Ja das Gebiet der alten DDR ist eben immer noch nicht einen Top-Wohnadresse für Topmanager und andere Menschen des Geldadels.

    • Uppercrust sagt:

      Na ja, kenne etliche Millionäre post- DDR. 30 Jahre haben manchen Kleveren (und leider auch manchen Skrupellosem) gereicht. Bei den aktuellen Zinsen ist auch die Finanzierung für Nichtmillonäre wenig problematisch wenn das Geschäftsmodell stimmt – letzteres ist aktuell das Problem in Innenstädten. Also so ein Investment rentiert sich für Privatleute schlicht nicht. Und wie Sie sagen, zuwenig Qualität in Halle. Fast alle meine Bekannten fahren nach Leipzig oder noch weiter wenn es Ordentliches sein soll ( gilt auch für Restaurants).

  4. farbspektrum sagt:

    Radfahrer und Fußgänger scheinen den Einzelhandel doch nicht so zu beleben, wie manch verblendeter Ideologe meint. Das Sterben wird weitergehen.
    Als Sinnbild völlig irriger Stadtplaner habe ich das Bild mit den Spaziergängern auf der Hochstraße am Riebeckplatz vor Augen.
    Gestern in Sachsen-Anhalt heute: Der Landesvorsitzende des ADFC will autofreie Stadtteile schaffen. Da kann man nur die steuerschaffenden Pendler ud Gewerbetreibenden darauf hinweisen, rechtzeitig aufs Land zu ziehen.

    • micha06de sagt:

      Du meinst ernsthaft, die Innenstadt würde stärker besucht werden, wenn sie für Autofahrer attraktiver gemacht wird? Wie soll das gehen, bei den begrenzten Platzverhältnissen? Großflächiger Abriss für Parkplätze und dazwischen Flaniermeilen? Da kannst Du gleich nach Günthersdorf fahren.

      • farbspektrum sagt:

        Ideologen verdrehen gern alles. Man muss nicht mit dem Auto in die Innenstadt fahren, man muss nur kostengünstig am Rand der Altsstadt parken können.
        Wenn ich in Merseburg richtig gesehen habe, hat man auf einem riesigen Abbruchgrundstück in Nähe der Gotthardtstraße einen kostenlosen HalbeStunde-Parkplatz eingerichtet. Offenbar fehlen auch dort die Radfahrer mit Kaufwut.
        Ich fahre doch auch nach Günthersdorf. Als Rentner kann ich tagsüber in der Woche fahren, so dass ich nicht in die Wochenend-Parkplatznot gerate.

        • Olaf sagt:

          Du hast ausreichend Alternativen zu einem Besuch in Halle. Was stört dich? Du willst einfach nur provozieren, stimmts? Bist selber Radfahrer (angeblich) aber haust auf die ein, die für freie Parkplätze sorgen, indem sie auf die Autofahrt verzichten. Dass dir vom drehen nocht schwindelig wird, oder vom schwindeln.

          • farbspektrum sagt:

            Eine Autofahrt nach Günthersdorf sind Kosten, die umgelegt doch über einem Kauf in Halle liegen. Es ist aber auch ein Event, im Gegensatz zur verödeten halleschen Altsstadt. Um in die Altstadt zu gelangen, habe ich die Möglichkeit Auto oder ÖPNV. Bei den Ticketpreisen nehme ich lieber das Auto. Das hat noch andere Vorteile:Zeit und Komfort. Eine wirkliche Alternative ist das Internet, doch sind die Preise, wenn man nur ein Teil kauft auch nicht so günstig. Immer mehr Händler versenden Pakete, vermutlich aus Schutz vor Betrug. Da schlägt bei kleinen Artikeln Porto ganz schön zu.
            Ich habe eben Schrauben bestellt. 1/3 die Schrauben, 2/3 Versand. Falls ich diese Schrauben in einem Baumarkt bekomme (ich versuche es erst gar nicht), würde ich aber den gleichen Gesamtpreis bezahlen.

          • O. L. (Nachf.) sagt:

            Ach ja, die Baumärkte in Halles Altstadt. Wer kennt sie nicht. Fast so gut, wie die Baumärkte in Günthersdorf. Aber wenn es schon an der Mathematik scheitert…

            Hattest du nicht erst letztens Schrauben bestellt? Vielleicht solltest du da ein wenig optimieren, dann ist der Versand nicht ganz so hoch. Aber auch das ist ja wieder Mathematik…

          • farbspektrum sagt:

            Es ist nicht mehr so wie bei Opa, der ein Schraubenlager im Keller hatte. Just in Time, im Unternehmen wie auch im Privatbereich. Aber was erzähle ich dir das, du verstehst es ja doch nicht.

        • 10010110 sagt:

          Die Innenstadt besteht aber aus mehr als nur dem Altstadtkern, und der ist auch nicht allein ein Einkaufszentrum. Im Gegensatz zum Saalepark in Günthersdorf wohnen in der Innenstadt Menschen, gehen zum Arzt, in die Schule/Universität, schauen sich als Touristen Sehenswürdigkeiten an usw. Jede Autofahrt ins Zentrum stellt eine vermeidbare Belästigung oder gar Gefährdung für die dort lebende, arbeitende, sich aufhaltende Bevölkerung dar. Die Menschen, die in ihr leben, machen eine Stadt erst zu dem, was sie ist, nicht irgendwelche Autos von außerhalb, deren Besitzer nur mal schnell rücksichtslos Konsumieren wollen und dann wieder in ihre Reihenhäuser mit Steingarten am Stadtrand verschwinden.

          • farbspektrum sagt:

            „Die Menschen, die in ihr leben, machen eine Stadt erst zu dem, was sie ist, “
            Kannst du das mal detaillierter beschreiben?
            Nehmen wir mal das Paulusviertel.
            Ich sehe da Menschen aus der Wohnung kommen und nach irgendwohin gehen. Ich seh da Menschen von irgendwoher kommen und in ihre Wohnung gehen. Ist das für dich „Stadtleben“?
            Oder meinst du jetzt Parkbuchtlümmler?

          • Texas sagt:

            Genau! Und wenn das Geschäftesterben in der Innenstadt so weiter geht dann werden die Anwohner der Innenstadt bald gar nicht mehr gestört wenn man von den paar Arztbesuchern absieht. Hoch lebe die autofreie Innenstadt!

    • 10010110 sagt:

      Das Xenos-Kaufhaus lief aber jahrelang. Dass das dort geschlossen wurde, lag nur daran, dass irgendwelche Manager irgendwoanders auf der Welt entschieden haben, dass die eine Firma von der anderen gekauft wird, und ein Kaufhaus von dieser Größe nicht ins Firmenkonzept passt. Das hat manchmal wenig mit marktwirtschaftlichen Erwägungen zu tun, sondern einfach mit unflexibler Konzernstruktur.

      • farbspektrum sagt:

        Die obere Etage mit den Kleinmöbeln war schön längere Zeit geschlossen. Und auch, dass die Meinung der Ideologen stimmt, dass weniger Autos mehr Einkäufer generieren, war nicht verifizierbar.

        • 10010110 sagt:

          Das Gegenteil ist aber genauso wenig verifizierbar. Und komm’ jetzt nicht mit Günthersdorf. Es ist logisch, dass da keine Radfahrer hinfahren und niemand aus Halle, Leipzig oder Merseburg zu Fuß hingeht, weil alles aufs Auto ausgerichtet ist (schon allein die Lage). Das ist aber kein Beweis dafür, dass Autofahrer eine höhere Kaufkraft haben oder mehr Autofahrer der Innenstadt von Halle nützen würden.

          • farbspektrum sagt:

            Sei unbesorgt, wenn das so weiter geht, wird es in der Altstadt bald eine Friedhofsruhe geben. Ich habe eben im Halle-TV das Interview mit der Galerie-Inhaberin gesehen, die jetzt ihr Geschäft aufgibt.

        • micha06de sagt:

          Ich habe zwei Arbeitsorte, zu einem pendle ich mit dem Auto, zu dem anderen mit Fahrrad und Zug. An den Autotagen komme ich weder in Halle noch am Arbeitsort in die Stadt (wäre mir auch viel zu stressig). An den Fahrrad/Zug Tagen mache ich das regelmäßig.

  5. Hugo sagt:

    Wenn die Stadt ernsthaftes Interesse an der Jugend hätte, könnte dort ein Jugendzentrum eröffnet werden. Aber lieber lässt man die wenigen freien Treffpunkte von der Staatsmacht räumen.

    • 10010110 sagt:

      Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Diskotheken sind ja auch „Jugendzentren“, aber da es ein Abstandsgebot gibt, was in solchen Etablissements nicht einzuhalten ist, sind diese geschlossen; dasselbe würde für ein solches „Jugendzentrum“ gelten.

      Die wenigen freien Treffpunkte werden geräumt, weil bis spät in die Nacht lärmende und rummüllende Jugendliche die Anwohner stören.

      • Wilfried sagt:

        Außerdem hat doch jeder Jugendliche auch einen Wohnort, an dem man sich genausogut und auch wetterunabhängig treffen könnte?
        Wahrscheinlich kann man dort aber auch nicht lärmen und rummüllen…

    • Fadamo sagt:

      Mitten in der Stadt ? Bist du verrückt ?

  6. Hugo sagt:

    Wenn die Stadt ernsthaftes Interesse an der Jugend hätte, könnte dort ein Jugendzentrum eröffnet werden. Aber lieber lässt man die wenigen freien Treffpunkte von der Staatsmacht räumen…

    • Olaf sagt:

      Einfach den zukünftigen Eigentümer fragen, ob du dort einen Jugendtreff einrichten darfst. Die Stadt hilft dir dabei, nicht nur finanziell.

  7. Kunze sagt:

    Ich war dort sehr gern einkaufen.

    • micha06de sagt:

      Ahh, die multible Persönlichkeit des @farbspektrum der in Wirklichkeit Kunze heißt :)). Das Internet vergisst nichts!

      Geh mal an die frische Luft, das Hirn mit Sauerstoff versorgen oder besser setz Dich aus Fahrrad.

      • farbspektrum sagt:

        Das was du siehst ist die Tarnung einer multiplen Persönlichkeit. Man muss schon helle sein, um mit dem Internet umgehen zu kennen. Vieles ist nur Schein. Und ein einfaches Copy-Paste eines alten Profilbildes macht noch keinen echten Farbspektrum.

  8. Hallenser sagt:

    2,2 Millionen ist nur das Mindest-Startgebot für die Auktion, richtig?

    • auch Hallenser sagt:

      Völlig richtig. Interesse? Vielleicht können wir uns zusammentun.

      • Zukunft der Demokratie sagt:

        Aber es gibt potentielle Investoren die aus einer Konstruktion von Containern eine ,,Markthalle“ auf dem Markt errichten wollen. Ein ebenfalls siebenstelliger Betrag soll nach Presseberichten dafür in die Hand genommen werden, vielleicht tun Sie sich mit diesen Investoren zusammen.
        Mit etwas Phantasie könnte man sich sogar eine solche Markthalle in dem Kaufhaus auf 4 Etagen vorstellen?
        Die Immobilie bleibt wertbeständiger wie eine Container- Markthalle , hat das Kaufhaus doch einen ähnlichen inneren Scharm aus der Gründerzeit, wie die Markthalle in Dresden!
        https://www.hauptsache-hauptstrasse.de/sehen-erleben/markthalle/

  9. Mitten in der Stadt ? Bist du verrückt ? sagt:

    Das Ding hieß damals „Expovita“ und war gut frequentiert. Verkauft wurde nicht ganz so viel wie nachgefragt. Die Verkäuferinnen ließen die wenigen Westjeans unterm Ladentisch.

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