Geplantes neues Wohngebiet in Halle-Neustadt: erste Vorbereitungsarbeiten haben begonnen – Anwohner sauer wegen gesperrter Durchwegung

48 Antworten

  1. xxx sagt:

    „Der Baumbestand wurde abgeholzt,“

    Ja, was sonst. Anders geht es ja nicht in dieser ewiggestrigen Stadt. Aber Hauptsache Blühwiesen…

    • wien 3000 sagt:

      Das der Baumbestand abgeholzt wurde ist Teil der Vorbereitungen und gehört somit in diesen Bericht über diese Maßnahmen. Ich kann in der bloßen Erwähnung dieser Tatsache keine Kritik an der Baumaßnahme erkennen. Dein Kommentar erweckt jedoch den Eindruck, dass die Erwähnung als Kritik verstanden wird.

  2. Bruno sagt:

    In keiner anderen Stadt in Deutschland werden so viele Bäume gefällt, wie in Halle. Unsere Stadt galt mal als eine der grünsten Städte Deutschlands, jetzt wird sie zur grauesten Stadt Deutschlands. Wer ist für die ganzen Fällgenehmigungen verantwortlich. Es geht überall um Klimawandel und die Folgen, dazu gehört auch ein gesunder Baumbestand, der das Klima beeinflusst. Und bitte jetzt nicht, die Bäume waren krank. Dann bestünde Halle ja nur aus überwiegend kranken Bäumen.

  3. Sunny sagt:

    Die Schulkinder tun mir jetzt extrem leid. An die Kids denkt wie immer niemand.

  4. So sagt:

    Absperren können sie in Halle am allerbesten

  5. Fritz sagt:

    @xxx…na na na… doch nicht so negativ denken…du weißt doch, es werden dafür auch wieder neue Bäume gepflanzt…Wo? Dies liegt in der Entscheidung der Stadt und kann eben auch mal am Kanal oder sonstwo sein.

  6. Haxe sagt:

    Wäre es nicht sinnvoll stattdessen den Leerstand zu sanieren? Ich habe gesehen, dass noch ein paar Scheiben und auch einige Riesen-Plattenbauten an der Magistrale leerstehen. Die Fläche an der Muldestraße könnte man dafür in einen Park umwandeln.

  7. Fritz sagt:

    @Haxe…Na aber ein Park bringt doch kein Geld und in die Blöcke welche du meinst will doch niemand einziehen ( wenn die Wohnung nicht gerade vom Amt bezahlt wird). Und in dem neuen Komplex sollen doch schöne große Wohnungen für uns alle entstehen 😉

  8. linksfliegende Friedenstaube sagt:

    Ich kenne diese Fläche gut. Im Umkreis der einstigen POS`s wurden bei deren Bau schnellwachsende und durstige Bäume, vor allem Pappeln, gesät. In den gängigen Baumklassifitierungen sind diese nicht von hoher Wertigkeit, wie es z.B. ein Eichenhain wäre.

  9. 🧐 sagt:

    Ja, ja alles schön zupflastern, am besten noch die Saale. Und dann schreien wenn mal Überschwemmungen kommt.
    Ein TIP macht die Straßen mit Kopfsteinpflaster. Ist gut für die Natur.

  10. Steph sagt:

    Wie man die Gemeindschaftsgaragen unterstützen will sieht man auf dem Bild, dort kommt offensichtlich eine Wiese hin. Jedenfalls wird für Spaß gesorgt sein, das übernimmt die Muldestraße 2.

  11. BR sagt:

    „….Tempus-Projekt in der Karl-Meseberg-Straße soll der Wohnkomplex durch ein „Smart Home“-Modell….“
    Nicht wirklich schön (rein äußerlich), was dort in die Landschaft gezaubert wurde.

    • xxx sagt:

      Noch weniger schön, was hier in die Landschaft gezaubert werden soll, sieht aus wie ein unaufgeräumtes Kinderzimmer und wie üblich wieder viel zu viel für die vorhandene Fläche.
      Und diesen ganzen SmartHome-Mist braucht kein Mensch.

  12. Fritz sagt:

    @Haxe..die Ideen finde ich gut…aber die Kosten dafür sind für die Unternehmer zu hoch und selbst wenn sie es machen würden, die Miete wäre da nicht bezahlbar. Ich möchte nicht wissen was die Leute in den umgebauten Blocks in der Richard Paulick-, Azaleen Straße oder Oleanderweg für ihre Wohnungen bezahlen. Da haben sie ähnliches realisiert…

  13. Steph sagt:

    Autofrei aber Tiefgaragen unter jedem Haus. Witzig. Und das Carsharing ist dann auch Autofrei? Die Leute die dort wohnen sind dann bestimmt alle Kinderlos, ansonsten können sie ihren Kindern sagen: hier stand mal eine Schule, die wurde zukunftssicher abgerissen. Ihr müsst leider jeden Morgen in die Silberhöhe.

  14. En sagt:

    Dort bauen Fantasten. Dad wird lustig werden

  15. Chi sagt:

    Was interessiert die wenn Anwohner sauer sind, wie haben doch eine Demokratie, da kann jeder machen was er will und so oft er will

  16. Sommerkind sagt:

    Auf dem 3D Modell kann man übrigens gut die unterschiedlichen Prioritäten bezüglich der Relevanz von Freiflächen vergleichen. Gegenüber dem geplanten Neubau sind die alten monotonen DDR Platten mit ihren großen Innenhöfen geradezu luftig und eine grüne Oase.

    • xxx sagt:

      Zu DDR-Zeiten hat man eben Wohnungen für Menschen gebaut, jetzt baut man Wohnungen um möglichst große Gewinne zu machen.

      • Phrasier sagt:

        Wie macht man denn mit „menschenfeindlichen“ Wohnungen möglichst große Gewinne? Werden diese Wohnungen nicht letztendlich von Menschen bewohnt und bezahlt? Gerade bei teuren Wohnungen ist das ja eher Zeichen für den besonders großen Wunsch, genau dort wohnen zu wollen.

        Eine große Nachfrage nach den „luftigen“ Plattenbau-Innenhöfen gibt es wenn überhaupt nur bei denen, die sich teurere Wohnungen/Gegenden nicht leisten können (aber in den allermeisten Fällen garantiert gern würden).

        Wobei ich gerade die Plattenbauviertel in Halle-Neustadt zum Beispiel als eher bedrängend empfinde. Schon allein wegen der Hellhörigkeit der Bausubstanz, wo man den Nachbarn drei Etagen tiefer husten hören kann und immer genau mitbekommt, wenn irgendwo im Haus mal wieder versucht wird, ein bis 37 Löcher in den Sthalbeton zu bohren…

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