Großkontrollen des Radverkehrs in Halle

82 Antworten

  1. Verkehrsplaner sagt:

    Ergebnis wird sein: Die Polizei hält einen von den zahlreichen Autofahrern an, die Radfahrer mit 10cm Abstand überholen, und hundert Radfahrer, die keinen Bock auf die Lebensgefahr durch die Autorowdys haben und deswegen auf dem Fußweg fahren. Radwegparker werden natürlich grundsätzlich ignoriert, früher sah man wenigstens noch ab und zu ein Knöllchen an der Windschutzscheibe, inzwischen nicht einmal mehr das, und abgeschleppt wird sowieso fast nie.

    • Elke sagt:

      Genau so ist das auch richtig!

    • Hans G. sagt:

      Die armen Radfahrer, Fußgänger umfahren und über rote Ampel rasen und alles nur aus purer Selbstverteidigung. Ich spiele dir gerne ein Lied auf der kleinsten Violine der Welt, wenn es dir hilft.

      • Verkehrsplaner sagt:

        Wann ist das letzte Mal ein Unbeteiligter aufgrund des Fehlverhaltens eines Radfahrers gestorben oder wurde schwer verletzt?

        Bei Autofahrern passiert das regelmäßig. Eine Tonne Blech um einen rum erhöht die Wahrscheinlichkeit, andere zu töten oder schwer zu verletzen, enorm. Trotzdem gibt es sehr selten Konsequenzen für das rücksichtslose Fehlverhalten, das man in Halle vonseiten der Autofahrer gegenüber Fußgängern und Radfahrern ständig beobachten kann.

        • Radfuchs sagt:

          Es kommt eben darauf an, wie man „umfahren“ betont…

        • Indkorsel sagt:

          2019 gab es laut Statistischem Bundesamt 87253 Fahrradunfälle mit Personenschaden. 6,5% davon waren mit Fussgängern. In 45,4% aller Unfälle und in 60% der Unfälke mit Fussgängern war der Radfahrer der Verursacher!

          • Verkehrsplaner sagt:

            Und bei wie vielen dieser etwa 3400 verbliebenen Unfällen wurde der Fußgänger schwer verletzt oder getötet?

            Zum Vergleich, bei einem Autounfall ist im März, und wir haben erst den 8., in Halle schon eine Frau gestorben, im Saalekreis noch ein weiterer Mensch.

          • ???? sagt:

            @Indkorsel:
            Wenn ich die Zahlen richtig verstehe, waren bei ca 2270 der ca 5500 Unfällen Radfahrer/Fußgänger die Fußgänger schuld? Vielleicht weil der Radler nicht geklingelt hat? Wie auch immer, mehr Rücksicht von allen Seiten würde allen helfen.

        • Indkorsel sagt:

          Wen interessieren denn Einzelfälle? Wie viele Leben wurden gerettet weil die Verunfallten in einem Auto sassen? In 2020 gab es gerade Mal 123 Verkehrstote. Bundesweit die niedrigste Zahl seit Beginn der statistischen Erfassung vor über 60 Jahren. Abgesehen davon kehren die Radler gern das Wichtigste unter den Teppich: den Unfallverursacher. Fast jeder 2. Unfall mit Personenschaden geht auf das Konto eines Radfahrers!

          • Verkehrsplaner sagt:

            Die Zahlen sind übrigens frei erfunden, wie ein Blick auf die Webseite des Statistischen Bundesamtes beweist.

          • Indkorsel sagt:

            Die 123 Verkehrstoten beziehen sich auf Sachsen-Anhalt und sind richtig, den Passus hab ich vorhin vergessen. Genau so wie der Fakt, dass es 2020 bundesweit die niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Statistik gab.

          • Achso sagt:

            Weil a) Leute weniger draußen waren und b) weniger Leute zur Arbeit gefahren sind als in den Vorjahren.

        • Sozialfuchs gegen Mafia sagt:

          Der Autofahrer ist nicht der Babysitter der Fußgänger und Radfahrer. Da muss man als Fußgänger auch selbst ein wenig Verantwortung und Vorsicht einbringen. In erster Linie ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich. Klar, es gibt ebenso Verkehrsrowdys bei den Kraftfahrern wie es sie auch bei den Radfahrern gibt aber in beiden Fällen ist man zuerst für sich selbst verantwortlich. Man kann nicht mit verbundenen Augen über die Straße gehen und hoffen das der Autofahrer so gütig ist und seine Hupe ertönen lässt. Ich wurde in meinem Leben im Straßenverkehr bislang noch nicht angefahren. „Augen auf im Straßenverkehr!“

          • ???? sagt:

            @Sozialfuchs gegen Mafia:
            Sei froh, ich musste erleben das das so einfach passieren kann. Auf einem Fußgängerweg. Meine Augen auf haben meine Frau und mich gerettet, so gab es nur einen Streifschuss, und keine Brüche.
            Eigentlich geht es hier aber um Radler. Da wurde früher seitens der Polizei auch mal auf die Verkehrstüchtigkeit der Räder geachtet. Scheint inzwischen aber alles legal, und egal zu sein.

      • 10010110 sagt:

        Es kommt übrigens häufiger zu Unfällen mit Todesfolge für Radfahrer (und Fußgänger), die vorſchriftsmäßig bei Grün fahren/gehen als ſolche, die bei Rot fahren/gehen. Das liegt daran, daſs Rotfahrer/-geher grundſätzlich mehr aufpaſſen, was rundherum im Verkehr paſſiert, und ſich nicht auf ihr eigentlich zuſtehendes Vorrecht verlaſſen. Die, die bei Grün gefahren/gegangen ſind und dabei umkamen, wurden meiſt von Autofahrern „überſehen“.

    • T. sagt:

      Kontrolle kann abgesagt werden … der planer hat sein Ergebnis schon

    • Malte sagt:

      Der Herrgot erhalte dir deine Vorurteile. Pflege und hehe sie, damit sie weiter gedeihen können…

    • Sozialfuchs gegen Mafia sagt:

      Dem ist absolut nix hinzuzufügen!
      Ich habe nix generell gegen Radfahrer aber wie sich
      manche von den Radfahrern verhalten ist definitiv nicht normal.
      01. Radfahrer fahren trotz rot einfach über den
      Fußgängerstreifen und man muss als Fußgänger
      mehr auf die Radfahrer als auf die Autofahrer achten.
      02. Die Radfahrer fahren auf den Radwegen wie sie lustig sind.
      Von Einhaltung der Fahrtrichtung nach STVO nix zu sehen.
      Geisterfahrer auf dem Radweg!
      Paul-Suhr-Str. (Netto) wurde ich beinahe umgefahren
      weil so ein Bursche einfach bei Rot über den Fußgängerstreifen
      gefahren ist und in Paul-Suhr-Str. DP bzw. DHL Paketshop
      stehen regelmäßig Autofahrer auf dem Radweg.
      Die Radfahrer weichen auf den Gehweg aus und
      als Fußgänger wird man obendrein noch angepflaumt.
      Ich frage mich wozu die Kavallerie täglich Patrouille fährt
      wenn die uniformierten Herrschaften einfach daran vorbeifahren?
      Da kann man durchaus auch einmal anhalten und
      den Autofahrern mal ein paar Takte dazu mitteilen.
      Auch wenn Radfahrer bei Rot über die Ampel oder
      als Geisterfahrer auf den Radwegen unterwegs sind
      dann kann ma´n durchaus einmal „tatüüü tataaa“ machen.

      • McDevill sagt:

        Eine kleine Analogie:
        Autofahrer: „die Schlaglöcher in der Straße sind schlimm und gefährlich – bitte schnell reparieren.“
        Verantwortlicher:“Ja kann sein, aber es gibt Autofahrer die zu schnell sind und nicht blinken“
        Autofahrer:“….aber die Schlaglöcher“
        „Immer dieser Kampfautofahrer“

  2. Philipp Schramm sagt:

    Die sollten lieber in der Leipziger Straße und am Leipziger Turm kontrollieren. Da halten sich 99% nicht an das Radfahrverbot zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr oder missachten die Ampeln.

    • Schramme am Schädel sagt:

      Die sollen lieber bei Philipp Schramm kontrollieren. Der konsumiert schon wieder.

      • As sagt:

        Was ist denn nun daran verkehrt, wenn man das Radfahrverbot zur Sicherheit der Fußgänger am Leipziger Turm kontrolliert. Ich finde auch, dass man auch die Fahrräder auf ihre Verkehrstauglichkeit überprüfen sollte.

        • Radfuchs sagt:

          In der oberen Leipziger ist eine solche Kontrolle Prinzipienreiterei. Da ist so wenig Fußgängerverkehr, dass man problemlos und ohne zu stören Rad fahren kann.

          • Philipp Schramm sagt:

            @Radfuchs

            Könnte man, ja. Aber es ist nun halt mal zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr verboten.

            Ich könnte auch einfach die Schulstraße entgegengesetzt der Fahrtrichtung bis zur Mittelstraße fahren, weil ich mir einen großen Umweg über Kaulenberg/Spiegelstraße/Uni-Platz/Schulstraße sparen könnte. Aber ich darf es nicht.

            Regeln sind dafür da, das sie eingehalten werden. Wer das nicht macht, muss halt mit Konsequenzen rechnen.

      • Philipp Schramm sagt:

        @Schramme am Schädel

        Im Gegensatz zu vielen anderen, auch anderen Autofahrern, halte ich mich an die StVO. Ich benutze kein Handy am Steuer (dieses ist mit dem Radio gekoppelt, kann also freihändig telefonieren), ich fahre nicht unter Alkohol Auto, halte mich an die Geschwindigkeiten und halte auch den nötigen Abstand beim Überholen von Radfahrern ein (notfalls bleibe ich halt dahinter).

    • rellah2 sagt:

      Leipziger Turm? Radfahrerbot???

      Aber Röserstraße ist VB, also Parken nur in markierten Bereichen, nicht auf dem Fußweg. Ganztägig.

      • 10010110 sagt:

        Die Röſerſstraße iſt Fußgängerzone. Da iſt nicht nur das Parken, ſondern ſchon allein das Reinfahren ganztägig verboten (außer für gewerblichen Lieferverkehr).

      • Philipp Schramm sagt:

        @Radfuchs

        Du solltest auch zwischen den Zeilen lesen. Am Leipziger Turm geht es um das Missachten der Ampeln, wenn die Rot zeigen. Da fahren 99% aller Radfahrer einfach weiter, ohne auf die Rot-Signale der Ampeln zu achten.

  3. Radfuchs sagt:

    Feuer frei für alle halleschen Proleten!

  4. Raketenmann sagt:

    Es ist schon interessant, dass die Gruppe der Verkehrsteilnehmer, die am wenigsten bereit ist sich an Regeln zu halten, eine immer größere Lobby bekommt.

    • Maik sagt:

      Sie meinen die Autofahrer? Nur sind keine Fälle bekannt, bei denen ein anderer Verkehrsteilnehmer aufgrund des Fehlverhaltens eines Radfahrers zu Tode kam. Bei den Autos sieht es anders aus…

    • Radfuchs sagt:

      Raketenmann, du sprichst von den Autofahrern, richtig? Dieser Spezies, die es für Bagatellen hält, auf Fuß- und Radwegen zu parken und in Sicht besiedelten Städten 50 statt 30 und 70 statt 50 zu fahren. Für die der beste Verkehrsminister der Welt die StVO-Novelle postwendend beim kleinsten Protest einkassiert hat.

  5. rellah2 sagt:

    Warum nicht im Paulusviertel, zB Wielandstraße?

    Wer in den zu kontrollierenden Bereichen mit dem Rad fährt,nur mit Schwimmnudel!!! Rotes Fähnchen dran!

  6. Internetz-Nutzer :D sagt:

    Ich bin gespannt, ob überhaupt ein einziger Rotlichtverstoß morgen geahndet wird !? Wie oft ich an einer roten Ampel von anderen Radfahrern (ich selbst auch auf dem Rad) überholt werde ist nicht mehr zählbar.

    • rellah2 sagt:

      Och, wenn ich bei Rot warte, sehe ich genügend Kfz-Fahrer im tonnenschwerer Gefährt, die bei Dunkeldelunkelgelb fahren, oder auf dem Henndi daddeln

      • Malte sagt:

        Bei Rot darf man das sogar, wenn die Start-Stopautomatik eingeschaltet ist. Dann ruht nämlich der Motor…

        • 10010110 sagt:

          Nein, der Motor muſs komplett auſgeſaltet ſein, d. h. er darf nicht in „Bereitſchaft“ ſein. Glaubſte mir nicht? Lies mal die StVO §23 Abſatz 1b Satz 2:

          Das fahrzeugſeitige automatiſche Abſchalten des Motors im Verbrennungsbetrieb oder das Ruhen des elektriſchen Antriebes ist kein Ausſchalten des Motors in dieſem Sinne.

        • Philipp Schramm sagt:

          @Malte

          In diesem Fall muss ich @10010110 wirklich mal Recht geben. Es genügt nicht, das der Motor bei der Start/Stop-Automatik aus ist, es muss explizit die Zündung aus sein.

          Das gleiche „Problem“ habe ich bei meinem Hybrid, der an Ampeln zu 99% immer „aus“ ist, das bedeutet aber nur, das der Verbrenner aus ist. Der Elektromotor läuft weiter und mein Auto fährt grundsätzlich mit dem E-Motor an.

          Wenn man es ganz genau nimmt, darf man auch nicht auf die Smartwatch schauen, habe mich da erkundigt. Das wird genauso geahndet, als wenn man auf das Handy schaut.

  7. Ja zu Kontrollen sagt:

    Markt und Riebeckplatz wäre auch interessant.

  8. SUV Fahrer sagt:

    Hoffentlich haben die rücksichtslosen und verblödeten Radfahrer auch genügend Geld dabei, um ihre Ordnungswidrigkeit gleich vor Ort zu bezahlen. Wenn nicht Fahrrad gleich beschlagnahmen und verkaufen.

    • eseppelt eseppelt sagt:

      Das schlage ich auch für Stadtpanzer vor. Falschparken – gleich abschleppen und verkaufen. Zu schnell gefahren? Beschlagnahmen und verkaufen.

      • Malte sagt:

        Solange du da keine Gesetzesmehrheit im BT hast, wird das wohl frommes Wunschdenken bleiben. Da hast du also noch sehr viel Lobbyarbeit zu leisten…

    • rellah2 sagt:

      Über die Doofheit mancher Kommentatoren kann man lächeln. Aber wenn man bedenkt, dass Biodeutsche (und das dürften die meisten hier sein) mindestens 8 ( in Worten acht!) Jahre Deutsch gelernt haben und trotzdem nicht fehlerfrei sind, die Fahrschule aber in paar Monaten erledigt ist, kanns einem bei manchem Krakeeler hier Angst und Bange werden. Wie kann der denn Ahnung von der StVO haben, die nun mal Grundlage für den Straßenverkehr ist? Da kann man von Glück reden, dass es nicht zu mehr Unfällen kommt. Mit einem Kfz kann man problemlos einen Menschen schwer verletzen oder gar töten.

      • As sagt:

        Mit einem Fahrrad kann man auch Menschen töten. Vor allem mit den schweren und schnellen E-Bikes.

        • Verkehrsplaner sagt:

          Sogar mit einem Blatt Papier kann man Menschen töten. Ist auch ähnlich wahrscheinlich wie beim Fahrrad.

        • Radfuchs sagt:

          E-Bikes sind ca. 7kg schwerer als normale Fahrräder und fahren 25kmh statt 15 oder 20. Autos sind mehr als 1000kg schwerer und fahren 50 in der Stadt (oder mehr). Finde den Fehler!

        • rellah2 sagt:

          Sicher ist ein E-Bike schwerer als ein leichtes Rennrad. Aber wenn man es nicht frisiert, hört die Unterstützung bei 25 km/h auf.
          Wenn ein PKW mit diesem Tempo ein Kind rammt, passiert vielleicht nicht soviel wie bei Tempo 50, aber trotzdem mehr als mit einem E-Bike.

          • ???? sagt:

            @rellah2:
            Dieser Beitrag war ja echt mal erträglich und fundiert. Danke

          • As sagt:

            Wenn du mit 25km//h ein Kind rammst kann es auch getötet werden. Schlimm ist, dass bei einem Unfall Radfahrer meist schnell das Weite suchen und sich nicht um den Verletzen kümmern. Liegt halt daran, dass man sie nicht erwischt, da es keine Kennzeichenpflicht für Fahrradfahrer gibt.
            wenn man für eine Autofreie Innenstadt ist, dann auch für eine Fahrradfreie Innenstadt, zumindest in den Bereichen in denen man auf Fußgänger treffen kann. Es sollte für Fahrradfahrer eine abgesperrte Zone geben, damit man Unfälle mit Fußgängern vermeiden kann.

            Es gab ja auf dem Boulevard und dem Markt schon etliche Unfälle mit Fahrradfahren, die dann immer schnell verschwinden.

      • Malte sagt:

        Och, das geht mit noch viel kleineren Dingen sehr viel weniger problematisch, und ist auch billiger in der Anschaffung… Ohne Lehrgänge zu besuchen!

  9. Bürger von Halle sagt:

    Ganz schön nervig, wie hier alle über einen Kamm geschoren werden.
    Es gibt doch in jedem Bereich Bekloppte, aber auch rücksichtsvolle Menschen.
    Jeder sollte einfach mal bei sich selbst anfangen.

    • Radfuchs sagt:

      Es gibt Bekloppte, und die fahren Auto, Fahrrad und gehen zu Fuß. Statistisch gesehen richten die in den tonnenschweren Fahrzeugen allerdings den größeren Schäden an.

    • rellah2 sagt:

      Zweifelsohne halten sich auch Radfahrer nicht immer an die StVO. Aber die meisten werden sich so verhalten, dass sie sich nicht selbst gefährden.

  10. Klara sagt:

    Wichtiger fände ich, dass endlich mal die Autofahrer belangt werden, die trotz Richtungsgebots falsch fahren ( Häufige Beispiele: Aus unterem Teil der Großen Steinstraße links zum Joliot-Curie-Platz; aus der Ludwig-Stur-Straße nach links; Vom Moritzburgring kommend rechts in die Kleine Uli). das ist so gefährlich.
    Ebenso, wenn Autos den Steinweg vom Rannischen runterfahren, vom markt oder gar aus der Gr0ßen Steinstraße kommend die Große Uli entlangfahren, am besten auch gleich noch die Geiststraße. Gibt es alles jeden Tag x-mal. Und immer wieder fahren PKW einfach mal schnell über den Markt.

    • M sagt:

      @Klara Sollen die Fahrer ihre Fahrzeuge schieben?

      • Kkara sagt:

        Nein.Aber die Verkehrsschilder beachten.

        • Philipp Schramm sagt:

          @Kkara

          In den meistzen Sachen stimme ich dir vollkommen zu, aber, warum darf man aus der unteren Steinstraße kommend, nicht links zum Opernhaus abbiegen, warum darf man aus der oberen Gr. Steinstraße nicht in die Dr.-Wilhelm-Külz-Straße abbiegen.

          Das sind seitens der Stadt reine Schikanen.

          Wenn es nur darum geht, die Straßenbahn nicht zu blockieren, warum darf man dann sowohl von der unteren, als auch von der oberen Gr. Steinstraße in den Hansdering ein biegen. Wenn man dort wegen der querenden Fußgänger halten muss, blockiert man trotzdem die Schienen.

    • Marauder sagt:

      Schöne Aufzählung, kann ich als Innenstadtbewohner alles bestätigen. Wer soll es denn sanktionieren? Die Polizei? Hält sich schwer im Hintergrund. Das Ordnungsamt? Scheint nicht mehr zu existieren. Und es spricht sich natürlich schnell herum, dass man, solange man nicht sturzbesoffen ist, in Halle fahren kann, wie man will, vom Parken auf Geh- und Radwegen und in Kreuzungsbereichen ganz zu schweigen. Das ist schon längst Normalität. Diese Stadt hat hinsichtlch der StVO ein enormes Vollzugsdefizit. Stattdessen die im Großen und Ganzen recht harmlosen Radfahrer ins Visier zu nehmen, ist purer Populismus.

      • Horch und Guck sagt:

        Diese Woche ist die Müllabfuhr im dritten Versuch mit Kleinfahrzeugen durchgeführt worden, weil die normalen Fahrzeuge an keiner der zugeparkten Kreuzungen mehr hineinkamen.
        Feuerwehren sind übrigens ungefähr genauso groß…

      • Philipp Schramm sagt:

        @Marauder

        Du solltest erstmal lernen, wer für was zuständig ist:

        – Die Polizei ist für den fließenden Verkehr zuständig,
        – Das O-Amt ist für den ruhenden Verkehr zuständig.

        Das O-Amt kann und darf den fließenden Verkehr gar nicht kontrollieren, im Gegensatz zur Polizei, die in Ausnahmefällen auch den ruhenden Verkehr ahnden darf.

        Aus diesem Grund gibt es gerade in der Innestadt sogenannte „Misch-Streifen“. Das bedeutet, es sind sowohl Polizisten, als auch Beamte de O-Amtes zusammen auf Streife unterwegs sind. Das hat den Vorteil, das sowohl der fließende, als auch der ruhende Verkehr kontrolliert werden kann und darf, aber nur vom entsprechedem Mitarbeiter.

        • Marauder sagt:

          Das mit den „Misch-Streifen“ hast Du Dir ausgedacht. Fakt ist, dass in Halle weder die Polizei den fließenden, noch das Ordnungsamt den ruhenden Verkehr angemessen kontrolliert und Verstöße sanktioniert. Da reicht ein Spaziergang in der Innenstadt, um das zu erkennen.

  11. Walter Ulb sagt:

    Solche Kontrollen gefallen mir. Endlich mal durchgreifen und vor allem die Technik an den Schrottkarren überprüfen. Und Alki Test.

    • rellah2 sagt:

      Dir ist hoffentlich bewusst, dass Radfahrer etwas mehr mille haben dürfen. Finde zwar den Wert schon etwas hoch, aber ich mache nicht das Gesetz.

      Aber wieviele der besoffen fahrenden Autofahrer werden denn erwischt? Das passiert doch meistens erst, wenn die einen Menschen verletzt oder getötet haben, gegen einen Baum gefahren sind, die Böschung runter, die Karre stehen gelassen und zu Fuß geflüchtet sind,…

      • Schlenkerchen sagt:

        Radfahrer dürfen im Zweifel 0,00 Promille haben. Du meinst sicher die 1,6 Promille? Ab diesem Wert ist die absolute Fahruntüchtigkeit gegeben, selbst wenn du unfallfrei fährst und auch sonst unauffällig bist. Für Autofahrer liegt dieser Wert bei 1,1 Promille, also nicht soo weit darunter.

      • Walter Ulb sagt:

        @rellah2 …….gegen einen Baum fahren . Hier in Halle ist alles abgeholzt.Keine Bäume mehr.

      • Philipp Schramm sagt:

        @rellah2

        Das nutzt dir aber als Radfahrer trotzdem nichts, wenn du einen FS hat. Der ist auch dann weg, wenn du wegen Trunkenheit auf dem Fahrrad angehalten wirst.
        Übrigens, fährst du mit dem Fahrrad über eine rote Ampel, ist auch da dein FS weg, wenn du einen hast.

        Und Punkte gibt es auch, selbst dann, wenn du gar keinen FS hast.

  12. Zum Mitnehmen sagt:

    Ein Jeder und Jede fängt bei sich selber an. Ob Walker, Biker oder SUV Krieger. Luft ist raus, aus dem ESSO – Tiger. Die Ampelfraktion zeigt ja die drei Farben, doch bei Alc sind das nur Grundschulkunstnarben. – Niemand ist besser, alle sind besessen. Von IHREM Recht, der Pflicht der ANDEREN.

  13. Otto 1 sagt:

    Um bei der Wahrheit zu bleiben auch Radfahrer benehmen sich wie Rambos und nicht nur die Autofahrer. Nur wenn man alles nur noch für Radfahrer plant glauben scheinbar viele Ihnen gehört die Straße allein.Andere Städte kontrollieren mehr und greifen auch viel härter durch

  14. Wird mal Zeit sagt:

    Einfach bei rot über die Ampel ist in der Stadt für die Radfahrer schon normal. Hand raus zum abbiegen Fehlanzeige, ich muss ja riechen wo die Damen und Herren lang möchten. Das grenzt schon an gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

    • rellah2 sagt:

      Wieviele Kfz-Lenker blinken denn VOR dem Abbiegen? 30% sind doch schon viel!

      • Wird mal Zeit sagt:

        Die sollten auch bestraft werden korrekt. Ich finde eben nur das auch bei den Radfahrer/in diese vergehen geahndet werden sollten, dies passiert zu wenig. Genau das selbe bei den Autofahrer/in klar, aber man merkt das die zweirädrigen sehr oft durchgewunken werden.

      • Philipp Schramm sagt:

        @rellah2

        In diesem Punkt muss ich dir wirklich Recht geben, das fällt auch mir tagtäglich auf, das viele Autofahrer abbiegen, ohne zu blinken.

        Ein Punkt, wo mir das immer wieder auffällt, was vielen aber anscheinend nicht bewußt ist, ist der Rannische Platz.
        Da fahren viele ein, ohne zu blinken. Der Rannische Platz ist aber KEIN Kreisverkehr im Sinne der StVO.
        Das ergibt sich einerseits an den dort montierten Schildern, zum anderen alleine schon daran, das es laut StVO keinen Kreisverkehr gibt, in dem Schienenverkehr erlaubt ist.

        Gleiches ergibt sich dann auch an der Eselsmühle. Auch das ist KEIN Kreisverkehr im Sinne der StVO.

        Es MUSS als sowohl bei der Ein-, als auch bei der Ausfahrt geblinkt werden.

        Einen RICHTIGEN Kreisverkehr nach StVO findet man im Bereich Karlsruher Allee/Kaiserslauter Straße/Georgie-Dmitroff-Straße.
        Hier darf NUR bei der Ausfahrt, nicht aber bei der Einfahrt geblinkt werden.

  15. Zum Bezeugen sagt:

    Der Wahrheit verbleiben nur fünf Sekunden, solange muss die Ampel uns zwingen, zur Pflicht, zum Blick, zum Schulterklick. – Es sind nicht alle gleich im PS Vergleichs – versuch, wohl aber unterm Verkehrsunfallleichentuch.

  16. Hallenser 55 sagt:

    Und warum nur bis 18:00 Uhr Kontrolle?
    Fahre fast jeden (späten) Abend den Mühlweg lang. (Haupteinfallstraße für Radfahrer von der Peißnitz).
    Wie oft ich da welche in schwarzen Klamotten und ohne Beleuchtung sehe – sagenhaft. Und gerne auch mal 2 nebeneinander zum Quatschen.
    Ich habe absolut keinen Bock auf so einen Personenschaden, aber man sieht sie einfach nicht !!!

    • Beerhunter sagt:

      Da muss ich dir Recht geben 😇ist schon öfter knapp gewesen😇🙈aber es wird ja wieder heller 😉😇👍

    • Horch und Guck sagt:

      Ja wie denn nun, siehst du sie oder siehst du sie nicht? Ach so, du siehst, dass du sie nicht siehst.

    • Radlux sagt:

      Zwei nebeneinander sind ja neuerdings auch erlaubt. Da macht das Radeln gleich viel mehr Spaß. Man sollte sowieso nicht fluchtartig die Fahrbahn verlassen, bloß weil sich ein Auto von hinten nähert. Ein paar Meter mal hinterher fahren ist auch nicht verboten.

      • Philipp Schramm sagt:

        @Radlux

        Es geht auch nicht um ein paar Meter. Aber ich erlebe das auch öfters, das Radfahrer nebeneinander fahren und absolut keine Anzeichen machen, mal „Platz“ zu machen, damit die nachfolgenden Autofahrer vorbei fahren können.

        Ich in meinem Falle würde ganz einfach mal die Hupe betätigen, um auch mich aufmerksam zu machen.

        Was @Hallenser 55 schrieb, kann ich nur unterschreiben, auch mit passiert es regelmäßig, das Radfahrer mit dunkler Bekleidung un d ohne Beleuchtung unterwegs sind.
        Wenn man dann solche LÖeute mal darauf anspricht, warum sie denn keine Beleuchtung hätten, bekommt man oftmals nur die „dumme“ Bemerkung: „Ihr Autofahrer habt doch Licht, da müsst ihr uns doch sehen“. Das sie sich mit dieser Behauptung aber selbst ins Aus schießen, begreifen viele nicht.
        Viele wissen anscheinend gar nicht, das man auch als Autofahrer mit eingeschaltetem Licht nicht alles sieht und sehen kann. Und da ist es egal, ob ein Fahrzeug mit Halogen-, Xenon- oder LED-Scheinwerfern ausgestattet ist.

        • Horch und Guck sagt:

          Autofahrer finden es doch auch völlig normal, allein in ihrer breiten Kiste zu sitzen.

        • Radlux sagt:

          Warum Platz machen? Ist das Auto etwa bevorrechtigt? Solange das Auto überholen kann, was bei Gegenverkehr aber sowieso nicht erlaubt ist, gibt es keinen Grund, nicht weiter nebeneinander zu fahren. Und wenn der Mindestabstand von 1,5m beim Überholen nicht eingehalten werden kann, ist automatisch Überholverbot, auch ohne Verkehrszeichen. Begreift das endlich!

        • 10010110 sagt:

          Ich in meinem Falle würde ganz einfach mal die Hupe betätigen, um auch mich aufmerksam zu machen.

          Lies mal §16 StVO, meiner. Missbrauch der Hupe, um „auf sich aufmerksam zu machen“ ist eine Ordnungswidrigkeit.

  17. Radlux sagt:

    Die „Intelligenz der Autofahrer“ ist mir vermutlich tatsächlich abhanden gekommen, … wenn es sie je gegeben hat. Da so gut wie jeder den Führerschein bekommen kann, ist die geistige Hürde ja scheinbar nicht besonders hoch. Vor allem wenn man beobachtet, wie das Gelernte später wieder „vergessen“ wird; zu erkennen am Fahrstil einzelner.

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