Haltegriffe für Radler an halleschen Ampeln

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39 Antworten

  1. geraldo sagt:

    Dieser Saftladen SPD geht mir sowas von auf den Zeiger. Was sollen solche lächerlichen Maßnahmen? Kosten wenig, nützen wenig, und vor allem: Stören die autofahrenden Wähler nicht. Es gäbe genug zu tun, um den Radverkehr zu fördern und sicherer zu machen. Aber da traut sich ja keiner ran.

    • Grün*Inn sagt:

      Also ich finde die Kosten noch immer zu viel. Radfahren bringt kein Geld, im Gegenteil, dafür wurde in Halle schon zu viel echte Infrastruktur abgebaut. Aber dafür haben wir Luxusradwege über die die verwöhnten Radfahrer immer noch heulen. Ich hoffe, dass die SPD für die Unterstützung des Autofeinds Lange eine ordentliche Quittung bekommt. Ich hoffe dies und seine reichlich anderen Defizite werden offen genug im Wahlkampf thematisiert.

      • geraldo sagt:

        Hendrik Lange ein Autofeind? Wie kommt der denn von A nach B? Mitm Flugtaxi? Mit dem Fahrrad ja sicherlich nicht…

      • lichtgestalt sagt:

        Wo siehst Du die Luxusradwege? Und wo werden die Radfahrer verwöhnt?
        Nein, vielmehr gibt es noch immer zu viele Zugeständnisse an den Autoverkehr.
        Dieses elendige Gezeter von wegen „Radfahren bringt kein Geld“ geht mir inzwischen gewaltig auf die Nerven. Das Argument ist schlichtweg falsch.

        Nein, Du kurbelst die Wirtschaft nicht dadurch an, indem Du mit Deinem SUV im Stau stehst oder die 200 m zum Bäcker fährst. Damit richtest Du ökologischen Schaden an, verplemperst vielleicht auch wertvolle Arbeitszeit weil Du hinterm Steuer schlichtweg unproduktiv bist. (Immer wieder „schön“ zu sehen, wie verbissen die zwanghaften Autofahrer hinter ihrem Lenkrad sitzen oder reinbeißen, wenn ich auf meinem „Luxusradweg“ an ihnen vorbei fahre.) Vom Schaden der angerichtet wird, wenn Du womöglich jemanden damit umfährst, mal ganz abgesehen.

        • MÖP sagt:

          Ihre Ausführung entkräftet trotzdem nicht die Aussage “ Radfahrer bringen nichts ein“.
          Stimmt ja auch….fahre täglich mitm Rad zur Arbeit und was bringe ich dem Staat damit an Einnahmen? 0 €
          Klar ich schone meinen Geldbeutel und die Umwelt, aber das war es dann auch schon.
          Als Autofahrer spülst du einfach um ein vielfaches mehr Geld in die Kassen.
          Find die Griffe auch eher unnötig.. ganz nett..aber gebe sinnvollere Sachen

      • Jan Bühler sagt:

        „Bringen kein Geld“ ist so n diffuser Begriff.
        Aus kommunaler Sicht sind Radfahrende Menschen, die das Geld, das Autofahrende für Autos (nicht in Halle hergestellt) und Benzin (verdient die Kommune auch nix dran) noch in der Tasche haben und tendenziell eher in der Stadt ausgeben als irgendwo auf die große Wiese zu fahren.
        Aus Bundessicht ist Radverkehr unglaublich billig (ein km Autobahn kostet so 10-20 Mio €) und führt zu massiven Einsparungen im Gesundheitsbereich. In den Niederlanden wird sogar darüber nachgedacht, Geld an Radfahrende zu bezahlen um Staus zu reduzieren:
        https://www.independent.co.uk/news/world/europe/netherlands-cycling-pay-use-bicycle-road-congestion-dutch-companies-a8408146.html
        Aus Sicht eines Händlers in der Innenstadt ist der entscheidende Faktor, dass auf einem Parkplatz ein Auto oder 8-10 Fahrräder passen, also bei gleichem Platz 8-10 mal mehr KundInnen vorm Geschäft parken können.

        Und die Luxusradwegen kannst du mir gerne mal zeigen – an der Saale fährt sich abschnittsweise recht angenehm, oftmals wirkt die Radverkehrsinfrastruktur so als wäre Sie mit dem Ziel errichtet worden, möglichst viele Menschen vom Radfahren abzuhalten oder vom Fahrrad ins Krankenhaus zu befördern.

    • Sehe ich anders. Auch Kleinigkeiten sind wichtig, um angenehm zu fahren. Die Griffe ersetzen natürlich keine ordentliche Kreuzung, aber nett sind sie.

      • geraldo sagt:

        Wenn solche „netten Kleinigkeiten“ aber politisch benutzt werden, um Aktivität vorzutäuschen, und ansonsten passiert in Sachen Radverkehrsförderung wenig mehr als nichts, dann ist das einfach nur ärgerlich.
        Außerdem scheint die SPD die selbe Webcam zu benutzen wie Farbspektrum, wenn sie glaubt, ein gelber Griff würde genügen.
        Außerdem kommt man bei einem gut eingestellten Fahrrad mit der Fußspitze immer auf den Boden, ohne abzusteigen. Und wenn neben dem Radweg noch ein Bordstein zum Gehweg verläuft, dann wird’s völlig bequem, dann ist der Griff ganz überflüssig.

  2. rupert sagt:

    Diese Griffe tragen nichts zur Fahrradfreundlichkeit der Stadt bei. Das behaupte ich mal als Rad-Alltagspendler.

    Liebe Leute im Stadtrat, ich fang dann mal hier an aufzulisten:

    -Anpassung der Radinfra an gängige Rechtsvorschriften: breitere Radwege, Sicherheitsabstände zum ruhenden und fließenden (Schwerlast-)Verkehr
    Die Infrastruktur ist rechtswidrig! (etwa Trothaer Str!!)
    Biegen Sie mal vom Radweg Klausbrücke nach rechts korrekt auf die Fahrbahn des Robert-Franz-Rings: da werden Sie umgefahren, wenn Sie den Arm raushalten! Gefährliche Inrastruktur! Wann wird das angepasst?

    -Anerkennung der Radkonzeption und Umsetzung der Stadt Halle

    -Abschaffung/Anpassung von „Schutzstreifen“, die zu schmal, und zu weit links führen, daher Autos zum regelwidrigen Überholen anleiten: bspw. vor dem Finanzamt. Überholen geht da gar nicht korrekt. etc.

    -Bau von geschützten Radwegen (Ja… richtig. Unzuparkbar.)

    -Kein Ausspielen/Zusammenlegen von Fussgängern und Radfahrern (etwa Zoo-Haupteingang/Bahnhaltestelle WTF?)

    -Radwege niveaugleich und asphaltiert! Ich bin die Schläge in die Gelenke so leid. Die Strassen sind hingegen spiegelglatt asphaltiert. Wirklich dumme Aussagen der Stadt, der Radweg müsse durch die Bewässerungsrinnen führen (Reilstrasse). Oder über 3 cm Kanten Casino/Fahrradstrasse Richtung Hauptbahnhof.

    -Radwege zum Überholen, wo notwendig: Ebikes fahren auch bergauf 25 km/h.

    -Hauptrouten durch die Stadt! Was ist mit der Peißnitz? Kein verlässlicher Winterdienst, teilw. Kopfsteinpflaster, enge Wege, streckenweise keine Beleuchtung… Es gibt Menschen, die Pendeln da ganzjährig.

    -Parkplätze an gängigen Radstrecken aus dem Weg: Seebener Str./Geistsstraße/Hackebornstr./Oleariusstr./ uswusw….

    -Fahrradstaffel der Polizei. Für die dringend nötige Perspektive in alle Richtungen: KFZ und Radfahrer.

    -Ordnugsamt: Abschleppen!!

    -Havag: endlich in Gleisbereichen Verantwortung übernehmen, wo Radfahrer fahren müssen/sollen. Markierungen wo Räder am besten Fahren (zwischen Schienen, nicht rechts am Bordstein), Querungsstellen kennzeichenen, Schienen ordentlich einfassen/Teer (positiv am Eingang zur Geiststr. stadteinwärts). Vor allem: Schienenquerungen nivaugleich in Schuss halten. Trothaer Wendeschleife (Köthener Str.) ist bis heute nicht ausgebessert. Straße ist hingegen glatt drüber geführt.

    -Ausweisung der Investitionen in den Radverkehr gegenüber KFZ (ich weis.. kann man so nicht sagen, weil Räder können auch Strasse blabla.) Solange Sie die Finanzen nicht offen darlegen, können Sie sich die Behauptung der prozentualen Berücksichtigung des Radverkehrs bei Investitionen auch klemmen.

    Generell ist die Dreistigkeit der Antworten gegen sinnvolle Verbesserungsvorschläge erfahrener RadfahrerInnen im Onlineportal, also auch beim Runden Tisch (Protokolle) wirklich daneben. Ein Beilspiel ist der Kampf für Poller in der Bernburger Str./Ecke Wolfensteinstr. Wegen Falschparkers vor der Wäscherei. Ständige Behinderungen und Gefährdungen von RadfahrerInnen!

    Da sitzt so viel Know-How und das wird seitens der offiziellen Stellen gnadenlos geblockt. Zumeist von Leuten, die selbst gar nicht Radfahren.

    Aber hauptsache gelbe Griffe anschrauben. *Kopfschüttel*.

    • g sagt:

      Bernburger str/ ecke wolfensteinstr.???

      In welcher Stadt sind sie?

      • 10010110 sagt:

        War vermutlich ein Freudscher Versprecher im Eifer des Gefechts; gemeint ist wohl Reil-/Wolfensteinstraße. Da ist so eine Einbuchtung, die früher mal als Ladezone gedacht war, wo aber immer wieder Autos parken und den Radweg blockieren.

        • g sagt:

          ok danke für die Aufklärung … in der tat eine miserable stelle und parken geht da nicht… ein paar Poller oder noch besser den Fußweg dort wieder verbreitern würde schon helfen. Aber nochmal zu den griffen … in manchen Städten gibt’s auch so fussstützen .. na so niedrige längere Konstruktionen wo Radler vor den Ampeln den Fuß bequem aufstellen können. .. finde grad kein Bild … ist mmn deutlich effektiver.

    • Radelnder sagt:

      Dem kann man nur zustimmen. Als wenn das unzumutbar wäre, wenn die Radelnden an der Ampel absteigen müssen. Das Gegenteil ist richtig. Es erhöht die Sicherheit, wenn sie absteigen. Steuergeldverschwendung. Braucht niemand.

    • Jan Müller sagt:

      @rupert ziehen Sie doch einfach aus Halle weg wenn es Ihnen nicht gefällt. Autofahrer haben es auch nicht leicht hier und müssen mit den täglichen Schikanen kämpfen. Nur die haben nicht die Zeit sich ständig hier und überhaupt aufzuregen.

      • 10010110 sagt:

        Ja, es ist schon ein hartes Leben, im klimatisierten, schallgedämmten Auto dumm im Stau rumzusitzen und dabei Radio zu hören und auf dem Smartphone rumzudaddeln. Das ist viel schlimmer, als sich bei Wind und Wetter mit eigener Muskelkraft zwischen rasenden, drängelnden und falsch geparkten Autos durchschlängeln zu müssen. Unzumutbare Zustände sind das für Autofahrer! Und dann haben sie noch nichtmal die Zeit, sich ständig hier und überhaupt aufzuregen! Eine furchtbare Welt ist das.

        :-D:-D

        • Jan Müller sagt:

          @10010110 da sieht man mal wieder deinen geistigen Horizont „dumm im Stau rumsitzen“, Danke für deinen Kommentar, wieder gibst du selbst die Bestätigung 🙂

    • ella sagt:

      „Die Strassen sind hingegen spiegelglatt asphaltiert“

      Hahahahaha …ihr Blick auf die Straßenverhältnisse scheint doch sehr eingeschränkt zu sein

      • rupert sagt:

        Es geht hier nicht darum, dass in Halle alle Strassen glatt sind.

        Gemeint ist, dass Strassen nicht nur oft in viel besserem Zustand als die sie begleitenden Radwege sind, sondern vor allem auch, dass auch Radinfra nicht komplett glatt geplant und angelegt wird, sondern vorsätzlich Kanten und Rampen (auch Steinpflaster) gebaut werden. Im Vergleich sind Radwege damit einfach nicht genauso komfortabel befahrbar wie Strassen (Reilstrasse, Steintor, Trothaer Str. …). Dies merkt man sofort, wenn man auf Hauptstrecken quer durch die Stadt muss. Auch ist das ein Grund warum Rennräder gern die Strassen benutzen.

        Gelegentlich liegt das auch an der Planung durch Fussgängerbereiche und Gleisbetten, etwa auf der Strecke vom Boulevard zum Hauptbahnhof. Es gibt dort keine glatten Wege für Fahrräder.

        Mit dem Auto kommt man hingegen auf sehr glatten, asphaltierten und niveaugleich geführten Strassen über die Hauptrouten. Schauen sie sich zum Vergleich mal Bilder niederländischer Radinfrastruktur an!

      • rupert sagt:

        Es geht hier nicht darum, dass in Halle alle Strassen glatt sind. Natürlich haben wir hier auch total kaputte Schlaglochpisten.

        Gemeint ist, dass Strassen nicht nur oft in viel besserem Zustand als die sie begleitenden Radwege sind, sondern vor allem auch, dass auch Radinfra nicht komplett glatt geplant und angelegt wird, sondern vorsätzlich Kanten und Rampen (auch Steinpflaster) gebaut werden. Im Vergleich sind Radwege damit einfach nicht genauso komfortabel befahrbar wie Strassen. Dies merkt man sofort, wenn man auf Hauptstrecken quer durch die Stadt muss. Auch ist das ein Grund, warum Rennräder gern die Strassen benutzen.

        Gelegentlich liegt das auch an der Planung durch Fussgängerbereiche und Gleisbetten, etwa auf der Strecke vom Boulevard zum Hauptbahnhof. Es gibt dort keine glatten Wege für Fahrräder.
        Auch wird Radverkehr eben meist zwischen Strasse und Radweg hin und her, hoch und runter geschickt, da er nicht gleichrangig behandelt wird. Sonst würde man die Infrastruktur anders anlegen.

        Mit dem Auto kommt man hingegen auf sehr glatten, asphaltierten und niveaugleich geführten Strassen über die Hauptrouten. Auch die Verkehrsführung ist eindeutiger. Schauen sie sich zum Vergleich mal Bilder niederländischer Radinfrastruktur an!

    • LL sagt:

      Kann ich nur unterschreiben. Ich bin bis vor kurzem fast täglich mit dem Rad in die Frohe Zukunft gefahren. Katastrophe, vor allem auf dem Rückweg!!! In der Dessauer Straße geht es los mit einer Schlaglochpiste, dann bis zur Dessauer Brücke im Slalom um die parkenden Autos und dann in die Paracelsusstraße. Der „Radweg“ dort ist ein 50 cm breiter Streifen, der den Namen nicht verdient, fast alle Bordsteinabsenkungen sind schadhaft, das macht richtig Spaß mit dem Rad! Nicht. Am Ende geht’s noch durch die Magdeburger Straße, da ist es das gleiche. Aber Hauptsache, ich kann mich an der Ampel festhalten -.-

  3. teu sagt:

    Nur mal so gefragt: Auf einem Fußgängerschutzweg – sprich Zebrastreifen, müssen Fahrradfahrer absteigen und schieben. Zumindest war das früher mal so.
    Bei einem ampelgeregelten Übergang ist das nicht so?
    Seltsam.

    • 10010110 sagt:

      Schonmal was von „Fahrradfurt“ gehört? Wenn ein Radfahrstreifen/Radweg ampelgeregelt über eine querende Fahrbahn geführt wird (auch erkennbar am Fahrradpiktogramm in der Ampel), muss kein Radfahrer absteigen. Das war auch früher nicht so.

    • Tipps für Fußgänger sagt:

      Kommt darauf an, wenn es eine Fußgängerampel ist müssen sie natürlich absteigen. Kombiniert nicht, da müssen sie aber Rücksicht nehmen und Schrittgeschwindigkeit fahren. Generell gilt, Radfahrern musst du auf Fußwegen nicht ausweichen oder Platz machen. Ist immer wieder ein Spaß, wenn die entweder schieben oder sich dann übers Kopfsteinpflaster quälen müssen.

    • Jan Bühler sagt:

      Auf Zebrastreifen müssen Fahrradfahrende nicht absteigen und schieben, genießen aber nicht den Vorrang wie Fußgänger. An Ampeln müssen Fahrradfahrende nicht anhalten, außer die zuständige Ampel (je nach Situation Autoampel, Fahrradampel oder Kombinierte Fuß/Fahrradampel) zeigt nicht grün.

  4. Ted Striker sagt:

    Ganz ehrlich, ich erkenne keinen Mehrwert bei diesen Haltegriffen. Generationen von Radfahren weltweit mussten an Ampeln oder Fußgängerüberwegen nicht vom Rad steigen, nur weil sie warten mussten. Früher ist man einfach vom Sattel nach vorn auf die Stange gerutscht, hat einfach ein Bein auf die Erde gestellt und das Rad fest am Lenker gehalten. Beim Wiederaufsteigen konnte man dann den Schwung nutzen, um voll ins Pedal zu treten, damit man schnell wieder auf Geschwindigkeit kommt. Und warum muss man diese gelben Henkel benutzen, wenn der Ampelmast die Aufgabe des Abstützens übernehmen könnte?

  5. Kritiker sagt:

    Der Aufzählung oben kann man ja wirklich zustimmen nur was hindert es diese Haltegriffe einzuführen, welche eher einen praktischen Sinn als einen strukturellen Sinn haben.

    Der wirkliche Nachteil der Radfahrer ist, dass die Stadt nichts durchsetzt, um den Radverkehr zu fördern. Aber im Gegensatz auch den ruhenden Verkehr als Hindernis nicht endlich mal konsequent bekämpft!

    Wirklich das Beispiel Bernburger Str.! die Stadt argumentiert, dass man irgendwann in XXL jahren diesen Bereich umgestalten will, unglaublich.Auch die Ampelregelung stadteinwärts Bernburger Str in Geiststr. Wenn eine Bahn auswärts fährt schaltet die Ampel rot, Füßgänger grün. Weshalb gibt es keine Fahrradampel, welche auch den Fahrradverker freischaltet?
    Parkenden/haltende Fahrzeuge immer und immer wieder auf unmöglichen Stellen!
    Ich fahre viel Fahrrad und auch Auto und es kann doch nicht zu viel verlangt sein, einen regulären Parkplatz zu suchen, zu bezahlen und ja ein paar Schritte zu laufen!

    Die Griffe als Clickpedalfahrer finde ich schon praktisch.

  6. lichtgestalt sagt:

    Diese Griffe sind vielleicht ein netter Bonus. Einen echten Mehrwert bieten sie aber nicht. Man kann auch gut ohne sie leben. — Meine Meinung als Intensiv-Radfahrer.

    Das Thema ist nur wieder Blendwerk, weil da jemand auf Stimmenfang ist. Einerseits kann man sich brüsten ja etwas für die Radfahrer getan zu haben (wie gnädig), andererseits verprellt man da mit die Autofahrer nicht zu sehr. Das Geld sollte besser in einen nachhaltigen Infrastukturausbau fliessen. rupert hat das schon recht schön zusammengefasst.

  7. Knuddelt Katzen sagt:

    wenn ich an einer Ampel stehe mit meinem Rad steige ich nicht ab sondern benutze ein Bein als Standhilfe, ich persönlich als Radfahrer sehe diese Griffe als Geldverschwendung da sich maximal der vorne stehende Radfahrer dran Festhalten kann jedoch nicht der hinten stehende.

  8. Seugmund Fried sagt:

    diese Griffe sind auch sehr praktisch auf dem spätnächtlichem (oder wann auch immer) nachdemumtrunk Nachhause Schwank. Auch zum wiederaufrichten.

    https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/alkohol-missbrauch-in-sachsen-anhalt-viele-jugendliche-fluechten-in-den-vollrausch-3042812

  9. Marcel M. sagt:

    Als leidgeplagter Fußgänger würde ich mir an der Haltestelle Rosengarten an der Ampel eine Bank wünschen. Das Ding braucht 3 Jahre ehe es mal umschaltet. Kommt die S-Bahn auch nur 2 Minuten zu spät, steht man so lange an der Ampel, dass einem die Straßenbahn in Richtung Innenstadt vor der Nase ihre Rücklichter zeigt. Ach ja, barrierefrei ist entlang der Merseburger Straße auch kaum eine Ampel. Wäre im Zuge der alternden Bevölkerung sowie für Blinde und Sehbehinderte vielleicht sinnvoller als diese unnützen Wegwerfgriffe.

  10. farbspektrum sagt:

    Ein Haltegriff? Kann man daraus schließen, dass es doch nicht solche Massen sind, die mit dem Rad unterwegs sind?

  11. relkah sagt:

    Wie oft hat sich Krause so festgehalten????

  12. rellah sagt:

    Vielleicht sollte man am Franckeplatz/Waisenhausring gegenüber noch eine Radampel anbringen, denn wenn man die Bettelampel gedrückt hat,sieht man nicht das Grün, oder man fährt erstmal zurück. Haltegriff würde da nix nützen.

    • rupert sagt:

      Dieser sehr gute Hinweis zum Problem ist vor Monaten an die Stadt gestellt worden. Er wurde mit der Bemerkung abgetan, dass der Ampeldrücker ja tagsüber eh nicht gedrückt werden muss, da die Ampel automatisch schaltet (Was natürlich nicht allen Menschen klar ist, die unter der Ampel warten). Nachzulesen im Archiv von SagsUnsEinfach. Die Damen und Herren sehen keinen Handlungsbedarf.

      Ein Klassiker.

      Dass man die Ampel als RadfahrerIn nicht einsehen kann, ist der Stadt egal. Dass Eltern da teilw. mit Kinderanhängern zurückrangieren müssen, ist der Stadt egal. Interessiert einfach nicht…

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