Höhere Gebühren für’s Handyparken?


Die Stadtverwaltung will noch in diesem Monat den Stadträten einen Vorschlag zum Handyparken unterbreiten, also den Parkschein per SMS oder Handyapp zu bezahlen. Das kündigte Baudezernent Uwe Stäglin an.

Man habe verschiede Anbieter untersucht. Dabei sei es um eventuelle Zusatzkosten für die Stadt, Auswirkungen und den städtischen Haushalt und mögliche Parkintervalle gegeben. Laut Stäglin erfolge die Abrechnung in den gleichen Zeiträumen wie bei den mit Kleingeld bestückten Geldautomaten.

Allerdings könnte das Handyparken teurer werden als ein Parkschein mit Kleingeld. „Wer Bequemlichkeit will, muss mehr bezahlen“, meinte Stäglin. Er könne den Wunsch aus Nutzersicht zwar verstehen. Doch für die Kontrollen entstehe zusätzlicher Aufwand, weil in den Frontscheiben keine Parktickets mehr liegen. Stattdessen müsse das Kennzeichen in Erfassungsgeräte getippt werden.

Sollte der Stadtrat der Einführung des Handyparkens zustimmen, soll anschließend ein Interessenbekundungsverfahren starten, bei dem sich Anbieter bewerben können.

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