Jetzt reden wir! Eine Kundgebung von Migranten ein Jahr nach dem Anschlag von Halle

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14 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Damit erfahrbar wird, dass die Gruppe, zu der wir immer wieder gezählt werden („die Ausländer“, „die Migranten“, „die Flüchtlinge“ o.a.) eine Fiktion ist.

    Das mag so lange der Fall sein, wie es vereinzelte Individuen gibt, auf die diese Attribute zutreffen. Sobald es aber unübersehbare Mengen an Individuen sind, die alle – unabhängig von ihren individuellen Merkmalen – gleiche Attribute teilen, ist das keine Fiktion. Und da kann auch noch so viel Symbolpolitik und noch so viele Demonstrationen, die eher polarisieren als vereinen, nichts dagegen tun.

    • BurgerBürger sagt:

      Es ist falsch, Alle in einen Topf zu werfen. Damit tut man den redlichen Leuten Unrecht. Du willst doch auch nicht, wenn Bio-Deutsche sich daneben benehmen, in die gleiche Schublade gesteckt werden ?!

  2. Rico sagt:

    Das mag sein. Aber die meisten wollen sich doch nicht integrieren. Das gilt vor allem den jungen Migranten. Da hilft auch keine Demonstration

  3. Ronny sagt:

    Welche Attribute teilen „die“ denn „alle“, Herr Professor Dummschlau?

    • 10010110 sagt:

      Sprichst du jetzt mit mir?
      Na zum Beispiel teilen alle Flüchtlinge das Attribut „Flüchtling“. Und alle Ausländer sind Ausländer. Wenn man also allgemein von Ausländern spricht, dann ist das eine ganz konkrete und keine fiktionale Gruppe.

  4. lederjacke sagt:

    Die meisten Ricos realisieren gar nicht, dass sie rassistische Vorurteile haben und wollen es partout nicht unterlassen sie in die Öffentlichkeit zu blasen. Deshalb demonstrieren diese Leute.
    Sorry, ich möchte Leute mit diesem Namen nicht diskriminieren, sondern nur obigen Post spiegeln.

  5. Rico sagt:

    Die meisten „Lederjacken“ laufen auch blind durch die Gegend. Ihr könnt oder wollt es nicht begreifen

  6. Ted Striker sagt:

    Und warum haben -die- denn nicht mal einen eigenen Aufruf starten können und sich stattdessen die Einladung, auch noch mit dem obligatorischen Gender-Sternchen versehen, schreiben lassen?

    Die lassen sich doch auch bloß vorführen bzw. blenden von irgendwelchen links-grünen Weltverbesserungs-Aposteln, die -sie- für ihre eigenen Zwecke mißbrauchen.

  7. ???? sagt:

    Wenn ich irgendwo neu hinkomme, kann ich mich nicht selber integrieren, sondern die dort vorhandene Gesellschaft sollte mich aufnehmen, und integrieren.
    Wenn ich als Flüchtling meine Heimat hinter mir lasse, und ich denke darum geht es hier, dann stört mich in meiner Heimat irgendwas so gewaltig, das ich diesen riesengroßen Schritt wage.
    Viele Fluchtursachen sind im gültigen „Miteinander“ der Herkunftstaaten begründet, und absolut nachvollziehbar. Leider bringen viele eben diese Abhängigkeiten (Glaubensgesetze, Hirarchische Ordnungen, Geschlechterrollen) mit, und verlangen diese (Fluchtursachen) wiederum hier frei ausüben zu dürfen. Das man als freiheitliebender Mensch damit leicht überfordert sein kann, kann ich gut nachvollziehen.
    Beim Anschlag am 9.10.19 war das Ziel deutlich die Synagoge.
    Bei der betroffenen Glaubensgemeinschaft sind ohne weiteres auch ur-deutsche Mitmenschen.
    Die Probleme, die Migranten in dieser Gesellschaft haben kann man wahrscheinlich nicht so einfach gleichsetzen.
    Das der Attentäter zuletzt, wahrscheinlich aus reinem Frust, auf jeden schoss, der ihm in den Weg kam, war nicht gezielt.
    Wenn ich es einrichten kann werde ich versuchen mir ein Bild am 8.10. vor Ort zu machen. Ich kann mich ja in jedem Punkt meiner Spekulationen irren.

    • Ryker sagt:

      Menschen sind für ihr Handeln und Schicksal selbst verantwortlich. Wenn ich umziehe, hat doch nicht der Ort die Pflicht, sich um mich zu kümmern, als wäre ich ein Säugling. Wenn ich eine neue Arbeit beginne, wird auch von mir erwartet, dass ich Leistung bringe. Da nimmt dich keiner an die Hand.

      • BurgerBürger sagt:

        Da hast du Recht, aber es hilft ungemein, wenn man von einander lernt und vor allem lernt miteinander zu leben. Dazu bedarf es des Willens beider Seiten und es ist nichts Schlimmes daran, von einem Fremden zu lernen und sich auszutauschen. Das unsere Gesetze und Regeln (bei aller Unvollkommenheit) nicht verhandelbar sind, ist natürlich selbstverständlich. Unsere Regeln und Gesetze schützen auch Migranten – mehr als in den Herkunftsländern mögich wäre.

  8. Ryker sagt:

    Selbstredend ist die Gruppe „Migranten“ keine Fiktion. Daran hängt auch nicht per se Diskriminierung. Man muss nicht die Realität verneinen, nur weil sie der eigenen Agenda im Wege steht. Wenn ich nach Japan ziehe, bin ich auch Migrant und kein Japaner. Allein vom Phänotyp und das wird auch bei meinen Enkeln noch so sein.

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