Koalition gegen Antisemitismus in Halle (Saale) gestartet

In Halle (Saale) gibt es jetzt eine „Koalition gegen Antisemitismus“. Diese soll auf lokaler Ebene dazu beitragen, Antisemitismus zu erkennen und gemeinsam gegen diesen handlungsfähig zu werden. Geplant sind zum Beispiel Plakatkampagnen, Infostände und kreative Formate.

Zur Unterstützung nach dem Terroranschlag vom 9. Oktober 2019 haben sich Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage die Regionalgruppe von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Miteinander e.V. und der Studierendenrat der Universität Halle dafür erfolgreich einen Antrag bei der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” (EVZ) eingereicht. 

Das Projekt mit dem Namen “Koalition gegen Antisemitismus in Halle” soll auf lokaler Ebene dazu beitragen, Antisemitismus zu erkennen und gemeinsam gegen diesen handlungsfähig zu werden. Die Mitglieder der Koalition verpflichten sich dazu, in ihrer eigenen Organisation eine interne Bildungsveranstaltung durchzuführen und sich an mindestens einer gemeinsamen Aktion in der Stadt zu beteiligen. Für diese Aktionen hat die Koalition drei Schwerpunkte: Das Festjahr 2021 jüdisches Leben in Deutschland, den Jahrestag des Anschlags vom 9. Oktober 2019 und Aktionen im öffentlichen Raum gegen Antisemitismus (wie Plakatkampagnen, Infostände, kreative Formate). 

“Wir haben gesehen, dass sich nach dem Anschlag 2019 viele in Halle gegen Antisemitismus engagieren wollten, uns aber auch oft gesagt haben, dass sie gar nicht genug über Antisemitismus wissen”, so Valentin Hacken, Sprecher von Halle gegen Rechts. Daher verfolgt das Projekt den Ansatz, dass alle Mitglieder der Koalition zunächst interne Bildungsveranstaltungen organisieren, um sich danach gemeinsam zu engagieren. Dabei werden sie durch eine hauptamtliche Projektkoordination beraten und unterstützt.

“Die Koalition ist ein Arbeitszusammenhang, um gemeinsam mehr über Antisemitismus zu wissen und dadurch wirksamer gegen Antisemitismus handeln zu können”, so die Projektkoordinatorin Katharina Hindelang. Zu den ersten Mitgliedern, die sich die Auseinandersetzung mit Antisemitismus für das Jahr 2021 vorgenommen haben, gehören unter anderen das Fanprojekt für (H)alle, die Franckeschen Stiftungen, Rock Your Life Halle e.V. und das Redore Gym. Organisationen die sich der Koalition anschließen wollen, können sich bei der Projektkoordination melden. 

Fachlich begleitet wird das Projekt u.a. durch die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Sachsen-Anhalt. Gefördert und ermöglicht wird das Projekt durch die Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” (EVZ) mit mehr als 20.000 Euro. Begonnen hat es mit den ersten Vorbereitungen und Treffen im Januar, die Förderung läuft bis Ende des Jahres. Halle gegen Rechts hofft auf eine Verlängerung der Förderung. Derzeit beginnen die ersten internen Bildungsveranstaltungen der Mitglieder der Koalition.

Am Donnerstag, 3. Juli um 18 Uhr findet die erste öffentliche Veranstaltung der Koalition statt mit einem Onlinevortrag mit Lisa Geffken und Ferdinand Backöfer (Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung, Amadeu Antonio Stiftung) über Verschwörungsideologie und Antisemitismus. Es wird dabei auch um Antisemitismus bei den seit Monaten wöchentlich auf dem Markt in Halle stattfindenden Versammlungen gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen gehen.

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43 Antworten

  1. Daniel M. sagt:

    Schlimm.

  2. T. sagt:

    wie geil … Hacken schwimmt mit.
    „Halle gegen Rechts hofft auf eine Verlängerung der Förderung.“

    nur darum gehts …

    • PalimPalim sagt:

      Nö, nicht nur! Vor allem auch, dass mehr Menschen dich als das erkennen was du bist!!! Und natürlich, dass du dich an deinem Geifer ordentlich verschlucktst!

      • Heilige Jungfrau Greta sagt:

        Du bist wirklich kein Nazi. Du nicht!
        Geld ist dir dafür wichtig, dafür tust du alles. Wirklich alles!

    • ossi123 sagt:

      Ich würde da bei Hacken ja gerne mal anrufen, bekomme aber mit meinem C-Netz Telefon kein Netz.
      Verdammt!

  3. Wozu??? sagt:

    Wozu brauchen diese Typen 20tsd. Öcken?

  4. Rmat sagt:

    Genau so was brauchen wir überhaupt nicht, die Kinder müssen schon in der Schule erzogen werden dann tritt so was im Alter auch nicht auf

  5. Rmat sagt:

    Genau so was brauchen wir überhaupt nicht, die Kinder müssen schon in der Schule erzogen werden, dann tritt so was im Alter auch nicht auf

    • Franz2 sagt:

      Wenn Antisemitismus und Fremdenhass aber schon zu Hause in die Kinderwiege gelegt wird, ist es schwer in der Schule gegenzusteuern.
      Oder überzeugt mich vom Gegenteil !

      • Freddy sagt:

        Na dann hast du aber noch nicht die Unterarme von jungen Israeliten gesehen.
        Da wirst du Tätowierungen finden die Dir nicht gefallen werden.
        Wissen ist Macht und nichts Wissen macht nichts .

        • Pferdeschwanz sagt:

          Freddy kennt sich aus, der sieht sich ständig „Unterarme“ von südländischen Phänotypen an. Gibt es viele Magazine hört man, und sicher auch Filmmaterial.

      • 10010110 sagt:

        Und irgendein komischer Verein soll das mit oberflächlichen Parolen und punktuellen Kampagnen besser können als die Schule?

      • ossi123 sagt:

        Kritik an Israels Landraub ist ja nun bereits Antisemitismus gewesen.

        • eseppelt sagt:

          Rechtsterroristen wie Du üben keine Kritik an „vermeintlichem“ Landraub. Deinen Judenhass und deine Verehrung für Faschisten hast du ja hier oft genug zur Schau gestellt.

          Eben doch ein typischer Dunkeldeutscher, der offenbar aus der direkten Profiteurslinie der Hitler-Faschisten abstammt. Na, welche Stellung hatte dein Großvater? Gauleiter?

          • Einmann sagt:

            Und was bitte ist an der Annexion des Westjordanlands nur ein „vermeintlicher“ Landraub?

  6. Hallenser sagt:

    Plakatkampagne heißt doch nur in der Szene, Häuserwände zu beschmieren.

  7. 10010110 sagt:

    Na prima. Noch ein Schwurbelverein, der aus den gleichen Leuten besteht, die sich ohnehin schon für die gleiche Agenda einsetzen, nur um noch mehr Fördermittel abzugreifen. 🙄

  8. Heilige Jungfrau Greta sagt:

    In Germoney wächst das Geld auf Bäumen und Jungfrauen tanzen in Halle nackt vor dem Landesmuseum. Der Rest läuft Barfuß und summt vom Frieden auf der Welt.
    So schön,… wenn regelmäßig das Geld kommt. Das süße Leben.

    • TochtervomBeelzebub sagt:

      Ich weiß das richtige Männer nicht auf Jungfrauen stehen sondern auf das komplette Gegenteil von Unschuld. Also bist du raus und Geld ist Phantasie in den Köpfen der Menschen^^

    • Freddy sagt:

      Es wird sich bald etwas ändern Greta .Darauf kannst Du einen l……

  9. PalimPalim sagt:

    Lieber in einem „Land der Heilsbringer“ (Hacken, Hahnel etc.) leben, als in einem voller Antisemiten, Homophoben und Fremdenfeinden (ITZIG, T. Liebich…)!

    • Ab durch die Mitte - pronto bitte! sagt:

      Gute Idee von Dir. Auswandern ist der neue Trend – mach einfach mit!

    • ossi123 sagt:

      „Land der Heilsbringer“ ist das nicht Birobidschan im Jüdischen Autonomen Oblast ?

  10. Realist sagt:

    Also ein paar belanglose Schülervereine werden jetzt schon „Koalition“ genannt.

    Wir wäre es mal mit DİTİB, Deutsche Muslimische Gemeinschaft e. V., der deutschen Muslim-Liga und den Zwölfer-Schiiten oder soll es nur die kleine Witznummer bleiben?

  11. Hans G. sagt:

    Ich empfehle da gleich mal Informationsveranstaltungen Freitags, wenn fff demonstrieren. Unsere Klimahysteriker teilen ja gerne antisemitische Tweets von z.B. BDS.

  12. Malte sagt:

    Stimmt nicht, schon 1914 war Deutschland ein Land der Heilsbringer. Wie sagte doch weiland der Kaiser? „Ich führe euch glorreichen Zeiten entgegen…“ Und weiter ging es nach 1933 mit dem anderen Heilsbringer A.v. Braunau…
    Was beide Male draus geworden ist, solltest du auch inzwischen wissen.
    never more

  13. JEB sagt:

    IM wieder mal mit an Bord und Geldtöpfen

  14. Beerhunter sagt:

    Das System verachten,davon gut und gerne leben, aber am liebsten zu Fall bringen 😉😇 ganz mein Humor 😂

  15. BR sagt:

    Oh, wie fein, endlich mal was Neues🥱🥱🥱

  16. Plc sagt:

    Genau so was brauchen wir jetzt auch noch, immer wieder das selbe

  17. Hansi sagt:

    Da geht’s wirklich nur noch ums Geld und Macht. Dafür hetzt das selbsternannte „Bündnis gegen rechts“ jetzt auch immer mehr gegen Ausländer und Sozialisten. Die haben die selbe Taktik wie diese „Amadeu-Antonio-Stiftung“: Jede Kritik am Kapitalismus, an der herrschenden Klasse, an der Politik Israels und was noch alles wird zu „Antisemitismus“ erklärt. Dieser Psycho-Terrorismus von Hacken und Co wird sich bitter rächen.