Maulkorb-Erlass: Stadt-Eltern-Rat kritisiert Brief des Schulamts

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6 Antworten

  1. hallenser sagt:

    „Der Stadt-Eltern-Rat in Halle übt daran heftige Kritik“. Viel bla bla bla. Mit dem „Volksbegehren“ weden auch keine neuen lehrer gebacken. Schöner wäre doch, wenn der Stadtelternrat schreiben würde “ nach intensiven Gesprächen konnten wir in die Verwaltungen abgewanderte ehemalige Lehrer für den Schuldienst wieder zurückgewinnen“

    • StER Halle sagt:

      Sie haben den Inhalt offensichtlich nicht verstanden. Hier geht es um rechtswidrige Anweisungen des stellv. Landesschuldirektors an die Schulleitungen, als auch um die Autonomie der Elternvertretungen, die hier angegriffen wird. Was daran bla bla bla ist, wird sicher Ihr Geheimnis bleiben.
      Die restlichen Äußerungen zeigen sehr deutlich, Sie haben keine Ahnung. Das ist dann wirklich bla bla bla.

    • Kritiker sagt:

      Ist es eine politische Meinung eines Lehrers, wenn dieser sich für mehr Kollegen einsetzt, um seine Arbeitsfähigkeit und Gesundheit zu entlasten? Ich gleube nicht. Da ist mal eben gar nichts politisch!

      Die GEW ist was bitte schön? Eine Partei? Genau genommen ist eine Gewerkschaft noch nicht einmal politisch, sondern vertritt erstmal nur Arbeitnehmerrechte! Dies müssen Lehrer in einer Schule als Unterrichtsstoff unterrichten. Das eine GEW letztlich auf politische Akteure als verbündete und zu Kritisierende zugeht, sollte als normal gelten.
      Handelt ein Lehrer, welcher sich gegen Rassismus stellt politisch oder ethisch?
      Handelt ein Lehrer, welcher sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzt politisch oder ethisch?
      Ich nehme mal an, dass von weit konservativ bis weit alternativ jeder Lehrer in diesem Punkt grundsätzlich einig ist. Der Weg des Erreichens könnte politisch betrachtet werden, müssen Bürger zwangsweise zu Lehrern rekrutiert werden oder erhöhe ich die Attraktivität, bezahle ich Lehrer besser, Beamte oder doch nicht Beamte usw.. Dies wären politische Forderungen, nicht aber die Forderung nach Verbesserung der Arbeitssituation.
      Immer schön bei der Wahrheit bleiben! Der Lehrer muss das recht haben, auf die Situation in seinem Arbeitsumfeld auch öffentlich reagieren zu können. Dabei muss er nicht seinen Dienstherren diffamieren, sondern nur auf seine persönliche Situation hinweisen, auch den Eltern gegenüber ist dies gerechtfertigt, da der Lehrer sich um Menschen kümmert. In Unternehmen nennt man dieses Überlastungsanzeige oder betriebliches Gesundheitsmanagement.

      • Achso sagt:

        Natürlich ist die GEW politisch: sie stellt im Interesse ihrer Mitglieder zum Beispiel bildungs- und arbeitsmarktpolitische Forderungen. Parteipolitisch gebunden ist sie nicht. Aber am Bündnis „Den Mangel beenden – Unseren Kindern Zukunft geben!“ ist auch die Linke beteiligt: https://www.denmangelbeenden.de/b%C3%BCndnispartner/ Also ganz so einfach ist es nicht.
        Andererseits ist es völlig üblich, dass sich auch Parteien hinter die Forderungen von Volksbegehren stellen. Und das Landesschulamt hat sich auch nicht darauf beschränkt, nur beamtete Lehrer an die Kandare zu nehmen. Elternvertretungen gehören jedenfalls nicht zum öffentlichen Dienst.

        • Kritiker sagt:

          Wenn an einem Elternabend der Elternvertreter eine Mitteilung an die Eltern zum Volksbegehren macht, muss der Lehrer nicht den Raum verlassen! Zudem kann ein Lehrer völlig meinungsneutral erstmal den Schülern erläutern, was ist ein Volksbegehren, welche Auswirkung hat dies und worum geht es inhaltlich. Dabei muss er seine private Meinung nicht kundtun und das wird auch kein Lehrer öffentlich machen. Die bloße Ankündigung über das Vorhandensein und selbst die verteilung einer Unterschriftenliste, ist doch keine private politische Meinung, sondern schlicht eine Feststellung von tatsachen! Er selbst sollte zumindest auf der Liste die er in den Räumen austeilt nicht enthalten sein, dafür kann er andere Listen aus seinem privatem Umfeld nehmen.

    • K. Hädicke sagt:

      @hallenser
      Werter Hallenser, finden Sie nicht kritikwürdig, wenn den Lehrern verboten wird, als Privatperson ihr Recht wahrzunehmen, an einem Volksentscheid teilzunehmen?! Sie dürfen doch auch wählen gehen. Warum also jetzt nicht???
      und: Glauben Sie: Der Stadtelternrat hat sich schon den Mund fusslig geredet bei „intensiven Gesprächen“ zu diesem und anderen Themen- hat´s die Stadt interessiert?
      und: Wissen Sie, wie groß der Lehrermangel in Zahlen ist? Die Verwaltungen reichten da wahrlich nicht. Und es geht v.a. auch darum, daß so schlampige Amtsstubenarbeit rechenschaftslos und also für den Verschlampenden konsequenzlos ist, was zu diesem Mißstand führen konnte. Mit dem beabsichtigten Gesetz würde sichergestellt werden, daß nicht echte Schulplanung gemacht werden müßte. Die jährlichen Statistiken zu den Schülerzahlen würden endlich berücksichtigt werden. Finden Sie das echt falsch?

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