Pädagogische Hochschule: Uni Halle hält nichts von Plänen der Landes-CDU

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19 Antworten

  1. Hans Malik sagt:

    Warum spricht der Artikel nur von „Lehrerinnen“? Wo sind die Lehrer? Im zitierten Papier sind auch beide Geschlechter genannt!

    • 10010110 sagt:

      Ich bin ja auch empfindlich bei sowas, aber hier ist mehrfach auch von „Lehermangel“ gesprochen und „Absolventinnen und Absolventen“ und „Lehrerinnen und Lehrern“ die Rede.
      Ich denke, man hat sich hier auf die flexible Verwendung der männlichen, weiblichen oder beider Geschlechtsformen geeinigt, um nicht überall gezwungen beide Formen erwähnen zu müssen.

      Zum Glück hat man sich auf jeden Fall gegen die Verwendung irgendwelcher augenkrebsverursachenden Sternchen, Senkrechtstriche, Doppelpunkt-is oder Binnenmajuskeln entschieden, das ist schonmal was positives.

  2. Malte sagt:

    Tja, man mußte nach der Wende unbedingt die Krupskaja abwickeln, koste es was wollte… Auf Mahner und langfristige Planer wurde kurzsichtig, wie so oft im Lande, nicht gehört…

    • hallenser sagt:

      Und Planer heute? Planwirtschatt war DDR. Es wird zwar stistisch erfaßt wann wieviele Lehrer in Rente gehen und wieviel Kinder jährlich geboren weden und dann 6 oder 7 Jahre später eingeschult werden müssen, aber wenn es soweit ist, kommt das Problem immer ganz plötzich wie ein Vulkanausbruch auf dem Petersberg.

  3. kein Lehrer sagt:

    Kommt alles wieder. Die PH und auch das Lehrerbildungsinstitit mußten ja erstmal abgewickelt werden weil man sowas anscheinend im Westen nicht kannte.

    • Achso sagt:

      Doch, das kannte man im Westen auch, überwiegend bis in die 1970er Jahre, vereinzelt noch länger und in Baden-Württemberg bis heute. Aber überwiegend war man zu der Meinung gelangt, dass auch Lehrer eine richtige akademische Bildung mit vollwertigem Fachstudium an einer Universität bekommen sollen.

      • student sagt:

        Und was ist der unterschied zwischen einer Hochschule und Universität. Die univesität ist doch nur ein Sammlsurium an Hochschulen, genannt Fakultäten und haben noch einen Wasserkopf darüber, genannt „Rektorat“.

      • Tim Buktu sagt:

        Korrekt, ein Mathelehrer z.B. muss in die tiefsten Geheimnisse der Mathematik eintauchen bevor er auf die Schüler losgelassen wird. Psychologie, Methodik und Didaktik sind da nur störendes Beiwerk. Oder wie ist es zu erklären, dass die Uni kaum noch Fachdidaktikprofessuren hat?

  4. Wo bleiben Coronapläne? sagt:

    Aber es jetzt alles wieder mit hohen Kosten aufzubauen (und damit ja der Uni zu entziehen), ist auch nicht wirklich eine gute Lösung. Das Problem ist einfach, dass in den letzten 30 Jahren die Absolventen im Osten kein Referendariat/Anstellung erhalten haben und daher überwiegend in den Westen gegangen sind. Da ändern auch die Pläne nichts dran, die Herr Tullner nun entwickelt. Überdies steckt in der Idee von Tullner auch weniger eine Strategie für bessere Bildung, sondern eher eine zu mehr Machtfülle für sein eigenes Ministerium. Dabei wäre er mit vernünftigen Regelungen für die coronagebeutelten Schulen schon echt gefordert. Statt so etwas anzugehen, werden eben lieber superteure Wolkenschlösser ersonnen.

  5. Exstudent sagt:

    Es steht sogar noch ein riesiger Gebäudekomplex am Brandbergweg zur verfugung. Der ist inzwischen leer und zugemauert und gammel vor sich hin.
    Anscheinend hat die Uni zu viel Geld, um sich den Leerstand leisten zu können.

    • xxx sagt:

      Glaubst du doch selber nicht, dass Tullner die PH, wenn sie denn kommen sollte, genau dort einquartiert. Da „muss“ dann unbedingt wieder irgendwo abgeholzt und neugebaut werden, weil, so ein 50er-Jahre-Bau aus dem oder irgendeinem anderen „Grund“ (egal) nicht geht, bla…

    • Itzig sagt:

      Auch da geb ich Ihnen Recht !

  6. Itzig sagt:

    Ja – meine Vorredner haben recht !
    Und so lange ein Parteibuch für die Besetzung von Funktionen des Fachpersonals dient, wird sich eine solche Situation immer wiederholen.

    • Achso sagt:

      Minister sind kein Fachpersonal, das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Sie sind Politiker, für das Fachwissen haben sie einen ganzen Beamtenapparat unter sich. Das ist übrigens nicht nur in der Politik üblich. Beispielsweise ist der Vorstandsvorsitzende des Pharma- und Chemieunternehmens Bayer AG Diplom-Kaufmann mit Spezialgebiet Steuern und Bilanzierung.

  7. sXe4Life sagt:

    Da wohl jemand Angst, weniger im Trog zu haben, lächerlich. Das Herr Tietje es überhaupt wagt, noch Rektor zu sein, geschweige denn, Forderungen zu stellen. Ich sage nur: Hausberufung.

    • xxx sagt:

      „Da wohl jemand Angst, weniger im Trog zu haben, lächerlich.“

      Dieselbe Angst hättest du an seiner Stelle auch. Dazu kommt, dass an einer Schwächung der Uni kein Hallenser Interesse haben kann.

    • Malte sagt:

      Ich denke mal, daß der Herr Tiedje keine Angst um sein Einkommen haben muß. Schließlich ist er ja Ordentlicher Professor mit Lehrstuhl für Öffentliches Recht. Und der wird ihm auch nach dem Rektorenamt nicht entzogen. Rektor ist immer viel mehr Arbeit und weniger Ehre…
      Übrigens wird man Rektor nicht aus eigener Überzeugung, sondern durch Wahl. Soviel zum „wagt, noch…“ Beschwere dich einfach mal bei den Senatoren der MLU…

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