Planetarium soll nach Sigmund Jähn benannt werden – Stasi-Kontakte als Hinderungsgrund?

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28 Antworten

  1. 10010110​ sagt:

    Bereits das beim Hochwasser 2013 zerstörte Planetarium auf der Peißnitz trug diesen Namen.

    Das Planetarium ist nicht durch das Hochwasser zerstört worden, sondern von der rücksichts- und einfalls- und rückgratlosen Stadtverwaltung unter OB Bernd Wiegand, deren einzige Legitimation, in dieser Stadt irgendwas zu tun, die Aussicht auf staatliche Fördermittel zu sein scheint, deren Auszahlungsbedingungen man sich unhinterfragt unterwirft (selbst dann, wenn im nachhinein herauskommt, dass es auch andere Lösungen gegeben hätte). Nur durch massive Proteste aus der Bevölkerung, für die die Stadverwaltung eigentlich da sein sollte, wurde das gleiche Schicksal beim Böllberger Weg 188 verhindert.

    • noch'n alter heimstätter sagt:

      —Das Planetarium ist nicht durch das Hochwasser zerstört worden, sondern von der rücksichts- und einfalls- und rückgratlosen Stadtverwaltung unter OB Bernd Wiegand —

      Bist dir da ganz sicher?
      https://tinyurl.com/yyl86m6l

      • Urhallenser sagt:

        Der OB hat höchstpersönlich mit Eimern das Planetarium geflutet!!! Aber nur das Planetarium :-)))))))))

      • 10010110  sagt:

        Das – unter Denkmalschutz stehende – Gebäude ist nicht durch das Hochwasser zusammengefallen, sondern wurde auf Verwaltungsbeschluss abgerissen. Die modulare Bauweise hätte es zudem erlaubt, das Gebäude einfach zu demontieren und entweder erhöht oder an anderer Stelle wieder aufzubauen. Aber nein, angeblich flossen ja nur Fördermittel, wenn der Altbau zerstört würde.

        • Urhallenser sagt:

          Nun war da aber auch noch Technik und Mobiliar und und und in dem Planetarium …. Und das hat der OB eben nicht mit der Gießkanne geflutet! Und er hat auch nicht am Fundament gerüttelt, was marode war!!!!!

        • noch' alter heimstätter sagt:

          stabile Betongebäude – und nicht nur diese,wenn wir uns mal die Mühe machen geflutete Stauseen bei Niedrigwasser zu betrachten – werden selten durch Hochwässerstände zusammenfallen
          Ist bei der Elbeflut mit dem Dresdner HBf auch nicht geschehen.
          Das Inventar und die techn. Anlagen können trotzdem komplett unbrauchbar werden.
          Deshalb ist eine Verlagerung sinnvoll. Und eine Modernisierung der Geräte auch!
          Es kommt halt nicht nur auf Auditorium und Kuppel an.
          Frag mal in Jena an ob das alte Projektionsgerät noch zu reparieren gewesen wäre, die Kosten sind ja nicht uninteressant.

          • Urhallenser sagt:

            Man sollte meinen, auchz Brücken sollten ein Hochwasser aushalten … Aber schau doch mal, WAS alles saniert werden musste – sogar Brücken. Und die sind auch aus Beton … Nur unfähige Statiker in Halle???

          • noch'n alter heimstätter sagt:

            @ urhallenser
            Ich denke da müssen wir den Bogen schon bissel weiter spannen.
            Errichtungsjahr, erwartbare Verkehrbelastung dazumals, Qualität der Reparaturen über die Jahrzehnte, Beeinflussung durch das verdammte Streusalz, Anlage der Gründungselemente etc pp.
            Z.B. die Fußgängerbrücke an Merseburger/Breitscheidstr. könnte heute noch ihren Dienst verrichten, hätte man sie gepflegt und im Winter nicht nur zentnerweise Salz draufgeschmissen. Das ist der eigentliche Tod vieler Brückenbauten.
            Es wurde dann 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen -Ampel behindert den fließenden Verkehr und man kann an der Ampel nen Containermeßanlage aufstellen, das ständige Halten und Anfahren ist ja erwünscht für negative meßergebnisse 😉
            Als die (gesprengte) Saalebrücke bei Buna neu errichtet wurde habe ich als Jugendlicher die Arbeiter beim Nieten der Teile bestaunt und bewundert. Dieser Brücke haben die Hochwässer nicht den Garaus gemacht. Der daneben viel später errichteten auch nicht, nur das damals eben die Materialien nicht sorgfältig genug ausgewählt wurden.
            Flüsse wie Saale, Elster, Flutgraben, Gerwische und die Wasserbauten derer wurden früher regelmäßig ausgebaggert um Hochwässer besser ableiten zu können. Auch die Pflege der Wiesen durch die Bauern war dabei wichtig. Heute?, verkrautet, versumpft und verschlammt, ’n bisken Wasser und es geht über die Ufer!

  2. Sachverstand sagt:

    Da gab es nach der Kehre aber so einige „exponierte Repräsentanten des DDR-Regimes“ und die wurden nach Erfolgen bei Olympia, EM, WM aber mal so richtig von den guten gesamtdeutschen Demokraten abgefeiert. Langsam ist nun aber auch mal gut. Den wirklichen Stasi-Größen Mielke, Wolf, Schalk-Golodkowski etc.pp.konnte man nicht einmal wegen ihrer Tätigkeit für die „Firma“ am „Zeug“ flicken. Oder wollte es nicht, aus eventuell existenten Sachgründen. Das Offiziere einst berufsbedingt Kontakte zur Stasi hatten, ist nun weiß Gott kein Geheimnis. Für den, der je gedient hat zumindest. In jeder gut sortierten DDR-Kaserne saß auch ein sog. „V-Nuller“. Also nicht lange diskutieren, machen!

  3. Volker sagt:

    Der Name „Sigmund Jähn“ wurde nach der Wende, durch den Stadtrat gestrichen. Es hieß nur noch „Raumflugplanetarium“ ! Sigmund Jähn war damals sehr verärgert und lehnte danach auch Einladungen, zu einem Besuch, aus! Jetzt soll der Stadtrat die Benennung wieder beschließen …?

  4. noch'n alter heimstätter sagt:

    Warum benennt man das Dinges denn nicht einfach nach Wernher von Braun?
    War doch bloß ein „forschender“ SS-Offizier, die Amis hatten jedenfalls keine Probleme damit., sonst hätten die den doch ums Verrecken nich in ihre Forschungen eingebunden, oder?.
    Deshalb hat die Kolonie DE dann damit auch keine zu haben. punkt

  5. Argus sagt:

    „Jähn sei ein exponierter Repräsentant des DDR-Regimes und habe auch in Kontakt mit der Staatssicherheit gestanden, sagte Ulrike Wünscher (CDU).“

    Im Weltall gab es nichts zu bespitzeln, da war die Stasi überflüssig. Aber Frau W. besitzt offenbar Insiderwissen – woher eigentlich? Vielleicht selber mal „Kontakte“ gehabt oder so?
    Ein „exponierter Repräsentant“ war automatisch Jeder, der in der DDR etwas Außergewöhnliches geleistet hat, das konnte quasi gar nicht ausbleiben. Daraus jemandem einen Strick drehen zu wollen, hat schon was Merkwürdiges.

  6. farbspektrum sagt:

    „Und es soll nach dem kürzlich verstorbenen Sigmund Jähn benannt werden. Das wollen Linke, Grüne, SPD, MitBürger, FDP und CDU in einem gemeinsamen Antrag.“ hieß es.
    Und jetzt rudert wohl die CDU zurück? War es nur eine Wahlkampflüge?

    • Seb Gorka sagt:

      Ulrike Wünscher ist Mitglied („von der CDU“), nicht Sprecher oder Alleinvertreter („die CDU“).

      • farbspektrum sagt:

        Du weißt wohl nicht wie Politik gemacht wird? Wovon hast du eigentlich überhaupt Ahnung?

        • Seb Gorka sagt:

          Ich weiß, dass du das nicht weißt. Ich weiß auch, dass du keine Ahnung von Parteipolitik hast. Ich wollte dir mit der Bemerkung auch nur eine Anregung geben, über deine Bemerkung ein wenig nachzudenken. Vorher machst du das ja leider nie.

          Aber hattest du dir nicht vorgenommen, meine Kommentare zu ignorieren? Es kommt doch immer wieder nur sowas dabei raus…

          • farbspektrum sagt:

            Ulrike Wünscher ist nicht einfach nur CDU-Mitglied, sondern auch Stadträtin und Mitglied der CDU/FDP-Fraktion . Und damit hat sie zugestimmt, dass das neue Planetarium „Sigmund Jähn“ heißen soll.
            Aber was weißt du schon.

          • eseppelt sagt:

            CDU und FDP bilden keine gemeinsame Fraktion mehr.

          • Seb Gorka sagt:

            Ich weiß, das Frau Wünscher nicht „die CDU“ ist, dementsprechend auch nicht „die CDU“ zurück- oder irgendwo anders hinrudert, wenn sie sich als Stadträtin äußert. Ich weiß, dass Abstimmungen im halleschen Stadtrat nicht fraktionsweise durchgeführt werden. Ich weiß, dass Fraktionsmitglieder keinem Fraktionszwang unterliegen und dementsprechend von ihren Fraktions- aber auch Parteikollegen abweichen können.

            Ich vermute, dass dir diese Grundlagen demokratischer Arbeit unbekannt oder zumindest nicht geheuer sind. Allerdings finden sie auch ohne deine Kenntnis oder Zustimmung Anwendung.

          • farbspektrum sagt:

            Wenn du wüsstes, wie sie abgestimmt hat,als dei CDU zugestimmt hat, wäre Ich weiß auch, dass du keine Ahnung von Parteipolitik hast. schon ein Fortschritt und endlich etwas Konretes.

            „Ich weiß auch, dass du keine Ahnung von Parteipolitik hast.“
            Du meinst, die alltägliche Aufführung von Possenspielen, die die Wähler vin den etablierten Parteien wegtreibt, ist es nicht?

  7. Hornisse sagt:

    Hat schon mal jemand daran gedacht das das neue Plan…auch sehr dicht am Wasser steht.

  8. Wilfried sagt:

    Frau Wünscher war vielleicht nur ein bissel neidisch, weil sie nicht in den Weltraum geflogen ist und auch sonst keine nennenswerte Großtat vollbracht hat…

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