Regensburger Straße in Halle-Radewell wird saniert

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51 Antworten

  1. farbspektrum sagt:

    Wird dann die allgemeine 30er-Regelung aufgehoben, die nur einem Politiker auf Stimmenfang zuzuschreiben ist?

    • 10010110 sagt:

      Bei „Sag’s uns einfach“ las ich in der Vergangenheit mehrere Beschwerden über Raser in der Regensburger Straße. Es ist also mitnichten so, dass nur ein Politiker das will. Und wenn der Politiker damit Stimmen fangen kann, dann wird es ja anscheinend auf Zustimmung bei den Wählern in seinem Wahlkreis stoßen. So funktioniert Demokratie, farbi.

      • farbspektrum sagt:

        Du hältst 50 für Raserei?

        • 10010110 sagt:

          Lass’ dich mal von einem Auto mit einer Geschwindigkeit von 50km/h umfahren.

        • Oberlehrer sagt:

          50 ist die Höchstgeschwindigkeit innerorts, die man unter günstigsten Bedingungen fahren darf.
          Die kurvige Dorfstraße ist um einiges entfernt von günstigsten Bedingungen. Würden sich Autofahrende an solche Regeln halten wäre der Bedarf an 30er Schildern vielleicht geringer.
          Diskutieren könnte man, ob es im weiteren schnurgeraden Verlauf eines 30er Tempolimits bedarf. Das war mal begründbar, als die Straße aus schmierigem altem Pflaster bestand (wo vernünftige Autofahrer freiwillig nicht 50 fahren würden).

          • farbspektrum sagt:

            Es ist eine außergewöhnlich breite Straße und mit nur einer kurvigen Stelle.
            https://goo.gl/maps/wRbhMC8nkSwBWK8w8
            Wieviele Unfälle gab es dort?
            https://unfallatlas.statistikportal.de/?BL=ST
            Kein Unfall mit Personenschaden 2018
            Die Beschilderung einer Straße erfolgt nach Richtlinien und nicht nach Vermutungen.

          • Oberlehrer sagt:

            Es ist – vom kurzen Stück DDR-Autotraum bis zur Eisenbahnunterführung abgesehen – ab der Merseburger Straße bis zur Kurve am Recyclinghof eine alte kurvige Dorfstraße.
            Und du kannst den Unfallatlas nicht lesen: Tipp: Jeder rote Punkt ist ein Unfallort mit Personenschaden. Die finden sich sogar auf dem „außergewöhnlich breiten“ Abschnitt, dessen besondere Unfallgefahr, wie ich bereits schrieb, auf dem alten Pflaster beruhte.

          • Oberlehrer sagt:

            Auf richtigen Dörfern sind die Anwohner übrigens ein Stück weiter. Die warten nicht mehr auf die Anordnung von Durchfahrtsbeschränkungen, sondern parken gesetzeskonform auf der Straße und machen die Durchflugschneise zu einem Hindernisparcourt.

      • Ex-Pirat sagt:

        Dieses Konzept hat er auch nach 30 Jahren praktischer Anschauungsmöglichkeit noch nicht verstanden. Übrigens auch nicht auf parteipolitischer Ebene.

        • farbspektrum sagt:

          Warum bist du ein Ex-Pirat?
          Weil ihr kein Konzept hattet? Weil es statt einer parteipolitischer Ebene nur eine wellige Landschaft gab.

          • Ex-Pirat sagt:

            Weil in der Partei Opportunisten auftauchten, die den Hype nutzen wollten, um einen Posten abzubekommen, möglichst gleich auf Bundesebene natürlich, und damit Steuergelder zu kassieren, aber absolut keine Ahnung hatten, wie das umzusetzen wäre und sogar beim Sprechen vor eigenen Parteifreunden in kleiner Runde fast in Ohnmacht gefallen sind, bei einem Parteitag dann natürlich völlig versunken sind. Manche von denen sind unverrichteter Dinge zur nächsten Opportunität geschlichen, natürlich nicht ohne verbrannte Erde zu hinterlassen und den Ruf der Partei nachhaltig zu schädigen, nicht zuletzt dadurch, dass sie auf den nächsten Hype-Train aufgesprungen sind, der da AfD hieß. Daran erkennt man, wie ernst es denen um das Parteiprogramm und vor allem Parteiarbeit war.

            Kommt dir irgendwas davon bekannt vor? 😉

            Die meisten haben dort zwar wieder auch versagt, weil sie generell Versager sind, aber das Ding war jedenfalls vorbei, bevor es losging. Unrettbar. Aber man muss die Vergangenheit auch loslassen können. Auch das können manche nicht und erzählen unentwegt von der DDR, wie schlimm es dort war und wie es gut es Ihnen da ging. Ja, exakt so widersprüchlich im gleichen Atemzug.

            Das kommt dir jetzt aber bekannt vor! 😉

            Aber tröste dich. Es wurde nicht immer über dich gelacht.

  2. Verkehrsplaner sagt:

    Wieder einmal 240.000 Euro dem Auto geopfert. Die Stadt Halle ist offensichtlich noch nicht pleite genug.

    • farbspektrum sagt:

      Die Autofahrer bezahlen wenigstens dafür. Andere Verkehrsteilnehmer bezahlen für exklusive Verkehrswege nichts.

      • 10010110 sagt:

        Diese exklusiven Verkehrswege kosten ja auch so gut wie nichts – abgesehen davon, dass „andere Verkehrsteilnehmer“ dem Staat durch ihre Fortbewegungsart massive Kosten im Gesundheitssystem und in Umweltbelangen ersparen, weshalb man ihnen dafür durchaus mal ein paar kostenlose Verkehrswege spendieren kann.

        • Hans G. sagt:

          Welche massiven Kosten im Gesundheitssystem? Also bitte reale und nicht irgendwelche Phantasiekosten. Also genau genommen nutzt der Rettungsdienst z.B. die Wege die der Autofahrer bezahlt und spart damit Milliarden.

        • farbspektrum sagt:

          „Diese exklusiven Verkehrswege kosten ja auch so gut wie nichts “
          Also ich lese hier immer die Rufe nach Winterdienst für Radwege.

          Wieviel soll der Radschnellweg nach Leipzig kosten?

          • max sagt:

            Die geplanten Kosten für die 35km Radschnellweg entsprechen den geplanten Kosten für 1,3km der A143 Ausbaustrecke ( jeweils 35Mio €).

            1,3 km entspricht der Länge der Magdeburger Straße.

      • Verkehrsplaner sagt:

        Wie viel bezahlt ein Autofahrer für das Befahren der Regensburger Straße an die Stadt Halle? Wurden dort an beiden Enden Mautstellen aufgestellt, ohne dass ich es bemerkt hätte?

        • farbspektrum sagt:

          Du musst dich nal mit dem Steuersystem in Deutschkand vertraut machen, wie Steuern zwischen Bund, Land und Kommunen aufgeteilt werden.
          Dann solltest du dich mal mit dem Länderfinanzausgleich beschäftigen.
          Dann solltest du dich mal fragen, wie hoch der Anteil von SA an den Einzahlungen in die EU ist und wieviel Bettelgeld Halle von überall her bekommt.

      • echter Ammendorfer sagt:

        Wer ist denn für die Schäden, die da beseitigt werden verantwortlich?

      • Genau so sagt:

        Aber Farbi, Maut wird es Stand jetzt in der Regensburger Straße nicht geben.
        Dass Steuern nicht zweckgebunden sind (falls du darauf anspielst), musst du nicht wissen. Ist auch nicht schlimm. Es gibt Leute, die das verstehen.

        • farbspektrum sagt:

          „Dass Steuern nicht zweckgebunden“
          Sag ich doch. davon werden u.a. Radwege gebaut.
          Wäre doch schön, wenn auch die Radler nicht zweckgebundene Steuern entrichten, damit marode Straßen geflickt werden können.

          • Radfuchs sagt:

            Radwege werden gebaut, damit die flotten steuerzahlenden Flitzer auf der Autospur auch ja nicht in ihrem Fahrvergnügen beeinträchtigt werden.

          • farbspektrum sagt:

            Radwege werden gebaut, damit Radfahrer nicht dauernd umgefahren werden, weil sie die StVO missachten.

          • Radfuchs sagt:

            Ja, extra für dich hätte ich die schon mitgedachte Ergänzung gleich schreiben sollen:
            Radwege werden gebaut, damit die flotten steuerzahlenden Flitzer auf der Autospur auch ja nicht in ihrem Fahrvergnügen beeinträchtigt werden.
            Und damit sie an der nächsten Kreuzung beim Rechtsabbiegen vergessen haben, dass da Radfahrer geradeaus fahren könnten.

    • Fräänk sagt:

      Solange der Flugbus noch nicht in Serie produziert wird, solange wird geopfert.

    • Hans G. sagt:

      Geopfert? Lustig. Wir Opfern Millionen Hährlich für ÖPNV und Radfahrer ohne einen Cent Gegenleistung. Autofahrer zahlen ein vielfaches, von dem was sie an reellen Kosten verursachen.

      • Bob sagt:

        Nun stell dir vor, die ÖPNV-Nutzer und Radfahrer würden auf das Auto wechseln. 24/7 Stau und kaputte Straßen. Hansi, nutz die paar Murmeln in deinem Hutständer auch mal sinnvoll!

        • farbspektrum sagt:

          Das ist Unsinn, muss ich mir nicht vorstellen.
          Ich muss mir auch nicht vorstellen, dass sich plötzlich alle ein Reitpferd zulegen.
          Meinst du jetzt, dass Busse den Radweg benutzen?

          • Oberlehrer sagt:

            Du musst dir das nicht vorstellen, du kannst das gerne auch googeln.
            Der Punkt ist wohl eher: Du willst nicht. Dich stört jede Information, die nicht in dein Bild von der Welt passt.

      • Radfuchs sagt:

        Zu Radwegen siehe oben.
        Die Förderung des ÖPNV dient auch dem Autoverkehr, der sonst an sich selbst ersticken würde.

  3. Wuffi sagt:

    Verkehrsplaner wo sollen Busse und Radfahrer dann fliegen wäre auch nicht schlecht. Immer nur auf die einen schimpfen ohne zu überlegen.

  4. Wuffi sagt:

    Verkehrsplaner wo sollen Busse und Radfahrer fahren die fliegen dann wäre auch nicht schlecht. Immer nur auf die einen schimpfen ohne zu überlegen. Wie beim Kohleausstieg ohne vorauszuschauen.

  5. Mitteldeutscher sagt:

    Die Tempo-30-Regelung ist das beste, was in Radewell und Osendorf in den letzten Jahren passiert ist.

    • farbspektrum sagt:

      Lastenfahrräder überschreiten das sowieso nicht.

      • Mitteldeutscher sagt:

        Du kennst die Gegend nicht. Dort sind unzählige Lkw unterwegs, tag und nacht.

        • farbspektrum sagt:

          Anderorts gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung nur für LKW. Geht ganz einfach.
          https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Duderstadt/Tempo-30-fuer-Lkw-in-Fuhrbach
          Ich bezweifle, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung rechtens ist.
          Aber was weißt du schon.

          • Mitteldeutscher sagt:

            Wieso sollte die Begrenzung nicht rechtens sein? Wieso klagst du nicht? Weil du die Gegend nicht kennst und auch nicht aus der Gegend bist. Du bist ein alter Troll, mehr nicht.

          • farbspektrum sagt:

            Warum sollte ich klagen? Ich benutze diese Straße selten.
            Wenn ich sie benutze, sehe ich nur vereinzelt LKW.
            Um ein Geschwindigkeitslimit einzuführen gibt es Richtlinien, nach denen ich aber nicht krame. Es ist bekannt, dass ein Abgeordneter sehr umtriebig sich für seinen Wahlkreis engagiert, was man auch schätzen sollte. Das darf aber nicht zu Lasten aller Bürger gehen.
            Du zeigst weider einmal, dass du nur ohne Substanz labern kannst.

          • Mitteldeutscher sagt:

            Du bist nicht aus der Gegend, du kommst nie in die Gegend, du kennst den Verkehr dort nicht, aber du willst den Anwohnern!! dort vorschreiben, wie sie zu leben haben.

            Du kennst die Gesetze nicht, du kennst die Richtlinien nicht, aber du weißt, dass sie falsch angewendet werden.

            Du laberst ohne Substanz und beleidigst deine Mitmenschen, wenn du merkst, wie wenig Ahnung du hast. Du bist und bleibst ein alter Troll, mehr nicht.

          • farbspektrum sagt:

            Falls du auch nur irgendwas weißt, kannst du das sehr gut geheim halten.

          • Mitteldeutscher sagt:

            Tja, statt Unfug von Richtlinien und Rechtswidrigkeit zu behaupten, was ich dann nicht belegen kann, bleibe ich tatsächlich lieber ruhig. Das wäre mir viel zu peinlich. Aber du hast ja kein Schamgefühl und du bist und bleibst ein alter Troll, mehr nicht.

  6. Radler sagt:

    Was ist denn aus der Ortsumfahrung geworden?

  7. Siedler sagt:

    Hallo Radler, die beste Streckenführung für Ortsumfahrung wurde der Firma Papenburg fast Kostenfrei zur Erweiterung des Betriebsgeländes zur Verfügung gestellt.
    Alles gegen den Willen der Anwohner.
    Nun frag mal wer da wohl seine Hand im Spiel hatte.

    • farbspektrum sagt:

      Was glaubst du wohl, wie es in Deutschalnd aussähe, wenn es nur nach dem Willen von Anwohner ginge?

      • Oberlehrer sagt:

        Besser, auf jeden Fall besser.

        • farbspektrum sagt:

          Es ist wie mit den Parteien. Große Volksparteien müssen, um groß zu bleiben, viele Interessen unter einen Hut bringen. Kleine Parteien bedienen nur die eigenen Interessen eines überschaubaren Klientels.

          • Ex-Pirat sagt:

            Du hast ja wirklich gar nichts dazu gelernt in den letzten Jahren. Dabei hattest du zumindest theoretisch die Möglichkeit, sogar aktiv mitzuarbeiten. Schon deshalb solltest du besser wissen, wie das mit den Interessen und der Klientel (fem.) tatsächlich ist.

            Und du hast dich noch gefragt, woran dein Scheitern gelegen hat. Aber klar, daran waren natürlich alle Schuld außer dir, sogar völlig Unbeteiligte. Was gäbe es auch für andere Möglichkeiten.

      • nochn alter heimstätter sagt:

        Eventuell du?- ooch nee das glaub ich nich, du wärest ja noch einfallsloser als die jetzigen.

        @ siedler hat sowas von recht, aber da dir das Gelände unbekannt ist, laberst du einfach nur rum.
        Ab Reidebrücke (vorher geht’s nich wechen den HS-Stelzen) rechtschwenk über Gleisdreieck, alter Leunabahn folgend bis Anschluß an Europachausse.
        Der Einzigste welcher betroffen wäre, ist der „Bio“Hof vom ollen Goedecke. Und das auch nur punktuell.
        Da die Rindviecher größtenteils in den alten Bunkern der NVA (ehemaliges Munitionslager Militärbezirk III (Leipzig/Halle) untergebracht sind, ist der Lärmschutz gewährleistet.
        Zur Heimstättensiedlung auch, denn die Bergbauhalde -der „Haldenwald“ wirkt als natürliche Lärmschutzwand.

        Alle anderen Überlegungen werden Klagen nach sich ziehen, da diese Siedlung mit ca. 500 Häusern (inklusive 2 Kleingartenanlagen) betroffen wäre!
        Hab ich schon mal geschrieben. Der Seppelt sollte mal die „artverwandten Themata zusammenführen) damit du nicht „suchen“ müßtest.

  8. farbspektrum sagt:

    Die Regensburger Straße ist eine alte, breite gut ausgebaute Industriestraße und keine „kurvige Dorfstraße“. Früher waren Radewell und Osendorf Kleckerdörfer bis zum Aufschluss der Tagebaue und Ansiedlung von Industrie. Die Bebauung an der Straße entstand zum größten Teil erst damals.
    Der Zugezogene bläst sein Unwissen zu einer schillernden Blase auf.

    Einwohner Osendorf
    1825 85
    1865 165

    Einwohner Radewell
    1825 217
    1865 472

    Was war passiert?
    1844 wurde die Grube Henriette eröffnet.

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