Spielplätze zugewuchert: Stadt will nächste Woche in Osendorf und der Heimstättensiedlung mähen

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15 Antworten

  1. Heiko sagt:

    Das betrifft nicht nur Osendorf in ganz Halle wird kein Gras gemäht. Am meisten sind die Aussenbezirke betroffen. Halle wird immer mehr unansehnlich.

    • Radfahrer sagt:

      Finde es schön, wenn Wildblumen blühen. Jetzt nicht auf Spielplätzen, aber am Straßenrand, wo sie keinen stören und aktuell keine Brandgefahr darstellen, mag ich das. Im deutschen Fußballrasen finden Insekten jedenfalls weder Nektar noch Pollen. Stark allergene Pflanzen sollten selbstverständlich auch gemäht werden.
      Wegen des aktuellen Wetters wachsen Wiesen auch schneller als in den letzten Jahren, wo sie in ansehnlichen Brauntönen daherkamen.

      • M;S sagt:

        Muss ich zustimmen. Welchen Sinn macht es, Grasflächen ständig auf ein Minimalmaß runterzuhacken. So wie am Anhalter Platz ist es ok, ein Mähstreifen entlang der Wege, ansonsten wachsen lassen und dann im Herbst zurückschneiden. Natürlich sollten Spielsplätze, Sportflächen etc gemäht werden. Aber leider ist ja die Stadt nicht für vernünftige Pläne bekannt ….

    • Frau M. sagt:

      Ich finde die bunten Wildblumen viel ansehnlicher als vertrocknete kurze Grasstoppeln.

  2. Pittiplatsch sagt:

    Meine Kinder finden hohes Gras schön zum verstecken spielen.

  3. verlotterte Stadt Halle sagt:

    Das betrifft ja ganz Halle.
    Ob das nun das „Rasenbett“ der HAVAG ist, was meist ja nur eine verunkrautete, vermüllte und versteppte Fläche ist, oder Spielplätzen oder „Grünanlagen „. Eltern eine so vernachlässigte und verlotterte Stadt gesehen.
    Und neiiiin, auf diese Art entstehen keine wunderschönen Blühwieden für die lieben Bienen, dazu müsste man mehrmals im Jahr mähen und diemFläche pflegen. Das ist – wie so häufig in Halle – einfach nur Faulheit und Gleichgültigkeit des Grünflächenamtes.

    • Alex sagt:

      Fragen Sie mal unsere Umweltschützer, Klimaretter und Ökos, was die sagen zum regelmäßigen Mähen von Grünflächen!
      Wir reden jeden Tag vom Klimawandel und wollen regelmäßig die Grünflächen mähen… das passt nicht zusammen.
      Nächstes Problem, wer soll die ganze Arbeit machen? Dieses Kapazitäten gibt es nicht, ausserdem kosten sie viel Geld.

      • Umgeschaut sagt:

        Da wo er denn mal nötig wäre, könnte bürgerschaftliches Engagement helfen. Nur aber nicht in der Art, daß jeder auf eigene Kosten irgendwas macht, sondern das koordiniert und materiell untersetzt wird…

    • 10010110 sagt:

      Die Natur mäht auch nicht mehrmals im Jahr, die entwickelt sich von ganz alleine, und die Bienen fühlen sich da pudelwohl. Und in der Natur gibt es auch kein „Unkraut“.

    • Von Deutsch auch nicht. sagt:

      „Und neiiiin, auf diese Art entstehen keine wunderschönen Blühwieden für die lieben Bienen, dazu müsste man mehrmals im Jahr mähen und diemFläche pflegen.“

      Von Natur hast du also keine Ahnung.

  4. Frau M. sagt:

    Vielleicht kann man ja auch nur einen breiten Streifen zum Spielplatz und um den Spielplatz herum mähen. Weniger Aufwand und mehr Blüten bleiben für die Insekten übrig.
    Ich freue mich über jeden Tag an dem die Stadt noch nicht alle Wildblumen ohne Sinn und Verstand abmäht. Wir müssen auf die Artenvielfalt aufpassen und dazu gehören Schonräume und Wildblumen. Schade, dass die Natur und Wildwuchs immer als lotterig oder unaufgeräumt angesehen wird. Die Natur ist so wunderschön!

  5. Rentner sagt:

    Die Spielplatze sind öffentlich.
    Hauptsächlich werden die sicher von Kindern aus der unmittelbaren Umgebung genutzt. Da stehen Einfamilienhäuser, oft mit kleinem Garten und Rasen. Haben die Bewohner keinen Rasenmäher? Zur Not Sense. Wenn sie Kleingetier haben, brauchen sie auch Heu.

    • tja sagt:

      Glaube kaum, dass man auf öffentlichen Flächen einfach Rasenmähen darf.
      Kleintiere gibt es in solchen sterilen EFHs eher selten.

  6. Lothar sagt:

    Es gibt doch total viel in dem hohen Gras für die Kinder zu entdecken. Viel spannender als ein Golfplatz-Rasen. Und für die Artenvielfalt enorm wichtig, in Zeiten des Insektensterbens kommt solchen Wiesen enorme Bedeutung zu. Gegen Zecken bzw Mücken hilft Repellent und abends gucken.

  7. Sil sagt:

    Toll, dass es solche Wiesen wiedee in unseren Stadtlandschaften gibt und in den Stadtgärtnereien ein Umdenken einsetzt. Vorbildlic! Wir brauchen mehr solcher Flächen.

  8. Blühwiesen vs. Verkehrssicherheit sagt:

    Und wie sieht es mit der Verkehrssicherungspflicht seitens der Stadt aus? Zugewucherte Kreuzungsbereiche wie z.Bsp. Reideburger Strasse/Ecke Dautzscher Strasse? Gibt mehrere davon…

    • @Blühwiesen sagt:

      Verkehrssicherheit geht natürlich vor!
      Dann Mail an ordnungsamt@halle.de, damit die den entsprechenden Dienstleister benachrichtigen. Schließlich können die nicht ständig überall sein.

      • rätselhaft sagt:

        Wie ging das nur früher, ohne Benachrichtigungen durch die Bürger?

      • Blühwiesen vs. Verkehrssicherheit sagt:

        Schließlich können die nicht ständig überall sein.
        Wer immer auch DIE sind…Das Ordnungsamt welches für Ordnung UND Sicherheit zuständig ist müsste eben auch mal nach solchen Dingen schauen und nicht nur danach wie man (Ordnungs-)Gelder für die Stadt generieren kann.

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