Stadt will Tempo 40 auf Paracelsusstraße

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Dieses Thema enthält 131 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  geraldo vor 11 Monate.

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  • #54786 Antwort

    geraldo

    Ich habe nicht von 30er Zonen gesprochen. Im übrigen haben die ne ganz andere Aufgabe.

    #54790 Antwort

    geraldo

    @mirror: Ökos im Stadtrat und in der Stadtverwaltung? Der Zustand, die Anlage und das Fehlen von Radwegen in der Stadt sowie die miesen Taktraten des ÖPNV sprechen eine andere Sprache.

    Noch einmal: Mit einem Placebo will die Stadt Fahrverbote vermeiden. Das hat NICHTS mit Öko zu tun.

    #54792 Antwort

    mirror

    @geraldo, klar wollen wir mehr und alles besser haben. Im Verhältnis zur Auslastung ist das nicht gar so schlecht.

    Die Klimaschutzpolitik ist für mich in dieser Stadt einfach nicht konsistent. Es werden Geschwindigkeitsreduzierungen, Fahrverbote und Verengung von Fahrstreifen angedacht und gleichzeitig wird das Bestreben kommuniziert, mit einem Kongreßhotel gerade in diesem Bereich neuen Verkehr zu induzieren. Für mich alles blinder Aktionismus.

     

    #54794 Antwort

    Stadtplaner

    Und dieses Kongresshotel soll möglichst in Bahnhofsnähe entstehen. Warum wohl? Sicher nicht wegen den dortigen Parkmöglichkeiten.

    #54796 Antwort

    geraldo

    @mirror: „…klar wollen wir mehr und alles besser haben. Im Verhältnis zur Auslastung ist das nicht gar so schlecht…“

    Sieh dir nur die Zahl der Fahrradläden in der Stadt an, die alle schon seit Jahren existieren. Da besteht ein gewaltiges Potential, dem nicht durch entsprechende Verkehrsplanung entsprochen wird. Man sehe sich dazu nur das neue Steintor an.

    Und beim ÖPNV bin ich mir ziemlich sicher, dass das verbesserte Angebot eine entsprechende Nachfrage induzieren würde.

    Und noch einmal: Die 40 in der Paracelsusstr. soll nur Handlung vortäuschen und Fahrverbote vermeiden. Es deckt sich also mit dem Ansinnen „Kongresshotel“. Dabei könnte ein Studentenwohnheim die Gegend weitaus besser beleben.

    #54797 Antwort

    HalleVerkehrt

    Sehr amüsant zu lesen, wie hier alle über Verbrauchskurven bei konstanten 40 km/h versus konstanten 50 km/h spekulieren, und wie plötzlich irgendwelche Ökos in entscheidende Stellen der Stadtverwaltung hinein erfunden werden.

    Mal zwei dumme Fragen.

    Erstens: Wie viele Autos und LKW fahren eigentlich aktuell von der B100 mit konstant 50 km/h bis in und durch die Volkmannstraße, und wie viele Autos und LKW müssen zwischendurch mal abbremsen und wieder beschleunigen? Und wie groß ist der Energieaufwand und gar der Abgasausstoß beim Beschleunigen? Von „Quadrat“ hat vielleicht schon mal einer was gehört, oder?

    Und zweitens: Wieso versteht ihr nicht, dass die Stadt die Dieselfahrer einfach nur vor Fahrverboten schützen will? Was an den Begriffen „Gericht“ und „Prozess“ ist so schwer verständlich? Mit so einer Maßnahme kann die Stadt erst mal Zeit schinden, auf eingeleitete Maßnahmen verweisen und künftige Messergebnisse abwarten müssen.

    Tempo 30 können sie auch nicht anordnen, dann würde nämlich der heilige Radweg freiwillig werden.

    #54803 Antwort

    mirror

    Sehr amüsant zu lesen, wie hier alle über Verbrauchskurven bei konstanten 40 km/h versus konstanten 50 km/h spekulieren,

    Der Feldversuch in Ba-Wü hat gezeigt: Verkehr verstetigen bringt was und Geschwindigkeitsreduzierungen bringen nichts; Verbrauchskurven liefern nur die Begründung. Grüne Welle wäre also effektiver, allerdings nicht so öko-populär.

    #54807 Antwort

    Pendler

    Welcher Feldversuch denn nun schon wieder? Die drei Autos, die einmal durch Stuttgart gefahren sind? Warum stützt du deine Argumentation immer nur auf deine Fantasie? Und warum wirst du aggressiv, wenn man es wagt, das zu benennen und zu hinterfragen?

    #54809 Antwort

    Klaus

    Einfach die Paracelsusstr. sperren und den Verkehr durchs Paulusviertel leiten. Löst alle Probleme gleichzeitig. Feinstaub, CO2, NOx.

     

    Ist doch ganz einfach. Solange die Messung an einer unrepräsentativenStelle erfolgt, sei es mit zuviel oder zuwenig Verkehr, ist das als Lösung in Ordnung.

     

    Alternativ die Messtation auf der Peißnitz installieren.

    #54810 Antwort

    mevis

    Was mault ihr nur rum? Seid doch froh dass die Stadt mit Placebomaßnahmen Fahrverbote zu verhindern sucht.

    Und bis zum Führerscheinentzug sind doch immer noch 60 Sachen drin.

    Recht hat Geraldo: Es hält sich doch schon jetzt niemand an die vorgeschriebenen 50. Da ist es doch auch egal ob da nun 40 oder 30 am Schild steht, denn Geschwindigkeitskontrollen gibt es in Halle sowieso kaum noch (außer an den allseits bekannten Stellen).

    #54814 Antwort

    mirror

    Die drei Autos, die einmal durch Stuttgart gefahren sind?

    Warum lesen Sie nicht erst, bevor sie rumquatschen?

    #54815 Antwort

    Pendler

    Habe ich. Du nicht.

    #54848 Antwort

    Gordon

    Autofahren sollte man schon können, und nicht nur theoretisch. Ich habe keinen Zweifel, dass es Verkehrsteilnehmer gibt, die 30 km/h dauerhaft im zweiten Gang fahren. Diese Geschwindigkeit kann man aber auch problemlos im fünften (und allen dazwischen) fahren. Schon fällt das Verbrauchskurven-Argument in sich zusammen.

    Der Inklusionsbedarf ist schon stark bei dir. Die wenigsten(wenn überhaupt) Autos können im 5. Gang konstante 30 km/h fahren. Es braucht nämlich eine Mindestdrehzahl, bei welcher der Verbrauch auch nicht sonderlich gut ist (Verbrauchskurve). Alternativ kannst du die Kupplung schleifen lassen und Gas geben, dann hast du alle Nachteile auf einmal.

    Mal zwei dumme Fragen.

    Schlaue Fragen oder Äußerungen hätte ich auch nie von dir erwartet. Dennoch gab es hier schon genug Ansätze. Umfahrungen endlich fertig stellen (scheiterten vor allem an Ökos), grüne Welle (aka Verkehrsstrom optimieren) und Umweltzone abschaffen. Und wenn das Land die Klagen umgehen will, einfach mal die Meßstation umsetzen. Dann kann der Umweltverein sonst wem die Ohren voll heulen.

     

    #54850 Antwort

    Fahrlehrer

    Gordi kann schon mal nicht Auto fahren. Er hat quasi nixidee vong Schalten und Kuppeln her. 😀

     

    Und Umweltzone abschaffen reduziert die Schadstoffemissionen? Messstation abschalten ist da sinnvoller effektiver. 😉

    #54853 Antwort

    YMMD

    Diene Schüler müssen stolz auf dich sein. Das sind bestimmt all die, die mit 35 km/h auf der linken Spur rumhoppeln. 😀

     

    #54856 Antwort

    Fahrlehrer

    Miene Schüler sind zufrieden. Das Rechtsfahrgebot bekommen sie auch gelehrt und eben den Umgang mit einem Kfz. Scheinen nicht alle gelernt zu haben. Aber Trabifahrer gibts ja auch noch. Die müssen sicher ein bisschen mehr rühren, um auf ihre „Mindestdrehzahl“ zu kommen. 🙂

    #54867 Antwort

    Mevis

    Bitte beachten: Das Rechtsfahrgebot gilt nicht innerorts!

    #54868 Antwort

    Gordon

    Fahrlehrer oder sollte ich besser sagen Hausfrauchen? Da ist doch glatt eine wissenschaftliche Studie vom Frauenhofer verlinkt die dies beweist. Deine höchste wissenschaftliche Leistung war es wohl aus einem Bilderbuch vorzulesen.

    #54871 Antwort

    Fahrlehrer

    Die Tatsache, dass es seit 2011 eine doch einscheidende „Entwicklung“ bei den Dieselmotoren vorrangig deutscher Hersteller gegeben hat, ist auch am Fraunhoferinstitut nicht vorbei gegangen. Und ob die erwähnten rot- und gelbplakettierten Fahrzeuge ihre Russpartikelfilter wieder entfernt bekommen, ist höchst unwahrscheinlich. Der Durchtausch der Fahrzeuge in den letzten 6 Jahren sollte auch nicht ignoriert werden.

     

    Wer sowas natürlich nicht hören, lesen, glauben will, fährt sicher auch weiterhin im zweiten Gang 30 km/h und wundert sich über den Verbrauch. 🙂

     

    @Mevis

    Das Rechtsfahrgebot gilt auch innerhalb geschlossener Ortschaften, z.B. auf Autobahnen, für Fahrzeuge über 3.5t zulässiger Gesamtmasse grundsätzlich.

    #54872 Antwort

    10010110

    @pendler, haben Sie dieses Mal keine Arbeitshilfe aus der Sekundarstufe gefunden, die die wissenschaftlichen Fakten widerlegen? Nur zu, google oder refseek anwerfen.

    Ich glaube, ich habe ein Déja-vu; hatten wir das nicht schonmal durchgekaut? Und hatte nicht schonmal irgendwer Studien verlinkt, die zu anderen Ergebnissen gekommen sind? Mir war da so, als könnte man sich die Ergebnisse mit den „richtigen“ Messmethoden schönrechnen.

    Jedenfalls trägt eine Erhöhung des Tempos und einer Verstetigung des Verkehrsflusses innerhalb einer Stadt nicht gerade zur Verbesserung der allgemeinen Aufenthalts- und Lebensqualität bei. Mir will nicht in den Kopf, wie das manchen Leuten nicht in den Kopf will.

    #54875 Antwort

    10010110

    Also wenn es besserer Luft werden soll dann:
    – Umweltzone abschaffen
    – Umgehungen zu Ende bauen
    – Verkehrsströme optimieren (nicht nur auf ÖPNV)

    – Weniger Autofahren

    … hast du noch vergessen.

    #54876 Antwort

    10010110

    Der Feldversuch in Ba-Wü hat gezeigt: Verkehr verstetigen bringt was und Geschwindigkeitsreduzierungen bringen nichts […]

    Was bringt dich eigentlich zu der Annahme, dass eine Geschwindigkeitsreduzierung nicht gleichzeitig auch den Verkehrsfluss verstetigen würde?

    #54928 Antwort

    HalleVerkehrt

    Ach Gordon, da hast du aber eine schöne Stute äh Studie zum Draufrumreiten gefunden.

    Die Wirkungslosigkeit von Umweltzonen im Jahr 2011 hat mit heutigen Erkenntnissen schon mal folgende, in der Studie nicht erwähnte wesentliche Einflussfaktoren:

    1. Die Plaketten kleben aufgrund manipulierter Messwerte an Fahrzeugen, deren Ausstoß in der Realität 5 – 10x so hoch ist wie die Plakette aussagt
    2. Die Einhaltung von Umweltzonen wird extrem selten kontrolliert (viel zu aufwändig)
    3. Die Strafe bei rechtswidriger Befahrung einer Umweltzone ist mit max. 80 Euro beim gegebenen minimalen Risiko einer Kontrolle lächerlich gering
    4. gefälschte Plaketten sind einfach und billig zu besorgen

    Dazu kommt das in der Studie erwähnte Problem, dass vermutlich aufgrund der laut Datenblatt sehr geringen NOx- Emissionen aktueller Fahrzeuge die Plaketten nur um das Thema Feinstaub gingen. Diesel wiederum haben seit 2010/2011 auch aufgrund der angeblich geringeren CO2- Emission ihren Anteil am Verkehr deutlich erhöht.

    Mit einer blauen Plakette, die den realistischen NOx- Ausstoß zur Grundlage hat und deren Vorhandensein auch mal kontrolliert und nennenswert bestraft wird, sieht die ganze Chose schon ganz anders aus.

    Das Fraunhofer musste ja im Jahr 2011 offiziell noch davon ausgehen, dass Euro 5 oder Euro 6 bestimmte Maximalwerte auch für NOx im Ausstoß hat.

    Natürlich wäre es deutlich wirksamer, die auf total falscher Grundlage ergaunerte Betriebserlaubnis der meisten Dieselfahrzeuge zurückzuziehen und durch die Hersteller nachbessern oder austauschen zu lassen. Wenn WEEERNÄÄÄR seinen Auspuff manipuliert und der TÜV ihn erwischt, muss er auch nach Hause laufen. Das würde aber die Verursacher und Verantwortlichen dieser ganzen Misere treffen, die mit (man verzeihe das billige Wortspiel) erstunkenen und erlogenen Abgaswerten ihre Kunden und Deutschland betrogen haben. Am Ende ginge es vielleicht noch so weit, dass der arme Rentner „Herr Winterkorn“ trotz seines langen und schweren Arbeitslebens irgendwie zur Verantwortung gezogen würde.

    Aber es ist naturlich viel einfacher, auf irgendwelche Ökos und Umweltzonen zu schimpfen, statt die Probleme wirklich anzugehen.

    Ich hätte noch eine Idee zur Schadstoffbegrenzung: warum baut man die Auspuffe nicht in Richtung Fahrerraum, dann sind die Messstellen am Straßenrand immer schön sauber. Ihr findet doch alles ganz harmlos, was da rauskommt, oder?

    #54933 Antwort

    HalleVerkehrt

    @Gordon

    Deine höchste wissenschaftliche Leistung war es wohl aus einem Bilderbuch vorzulesen.

    Tu nicht so arrogant und pseudo-wissenschaftlich, nur weil du vielleicht mal einem FH- Professor zuwinken durftest oder ihm sogar die Hände schütteln. Bisher hast du auch noch nicht demonstriert, ob du mehr als Kindergartenchemie und Grundschulphysik drauf hast.

    #54939 Antwort

    Wilfried

    Ich wäre für mehr Kühe und mehr Pferde und Esel. Dann könnte man auch, wie vordem, mehr Reiten und Kutsche fahren… Allerdings müßten dann auch statt Fahrradbügeln solche Anbindebalken für das getier genbaut werden..

    #54940 Antwort

    Praktiker

    Pferde, Kühe und Esel kann man auch an Fahrradbügel anbinden, praktisches Denkvermögen vorausgesetzt. Ist in Heide-Nord nicht so angesagt, ich weiß. 😉

    #54943 Antwort

    HalleVerkehrt

    @wilfried

    Ich wäre für mehr Kühe und mehr Pferde und Esel.

    Also ich weiß nicht, mir begegnen massenweise Ochsen und Esel im halleschen Straßenverkehr, und auch dumme Kühe sind nicht selten. Noch mehr müssen wirklich nicht sein.

    #54953 Antwort

    Rote Bahn

    Apropos Zugtiere,

    wieder eine Entschleunigung durch ruhige und entspannte Pferdebahnen wäre auch besser, als diese elektrischen Massenfluchtwagen.

    #54964 Antwort

    mirror

    Was bringt dich eigentlich zu der Annahme, dass eine Geschwindigkeitsreduzierung nicht gleichzeitig auch den Verkehrsfluss verstetigen würde?

    Weil der optimale Verkehrsfluss und der geringste Schadstoffausstoß nun mal bei einem flüssigen Verkehr um die 60km/h ist. Moderne ITS (Intelligent Traffic Systems) führen zu einer Reduktion der Klimagase zwischen 5 und 15%. Diese Maßnahmepakete werden in Halle nicht einmal diskutiert.

    Binärcode ist doch immer gegen induzierten Schadstoffaustoß. Er müsste sich also jeden Tag gegen die neue Zugbildungsanlage mitten in Halle ausprechen. Andere Städte (München und Köln) bauen solche Teile an den Stadtrand.

    #54976 Antwort

    Philipp Schramm
    Teilnehmer

    Klassische mit Kraftstoff betriebene Autos besitzen eine so genannte Gangschaltung.

    Oder eine Automatik. Da kann man dann keinen Gang selbst wählen, es sei denn, das Automatikgetriebe hat eine zusätzliche „manuelle Schaltgasse“.

    Immer im höchsten Gang fahren um Sprit zu sparen stimmt so auch nicht. Jeder Motor hat einen „optimalen Drehzahlbereich“, in dem er den wenigsten Sprit verbraucht. Fährst du zu untertourig, verbraucht der Motor auch mehr Sprit, als wenn man dann mit einem niedrigeren Gang fährt.

    Was man aber machen kann, um Sprit zu sparen ist,  anstatt im Leerlauf an die Ampel zu rollen, die Motorbremse zu benutzen. Auch kann man bei  Beschleunigen einen Gang überspringen, also beispielsweise vom 2. Gang direkt in den 4. Gang schalten.

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