Station am Hallmarkt wird zur „Kaltestelle“

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40 Antworten

  1. Auto-statt-Bahn sagt:

    „Warten auf die Straßenbahn zur Qual“: das Warten geht noch, aber das Fahren in überhitzten Bahnen ist das größere Problem – immer noch wird einfach gar nichts versucht, die Bahnen zu klimatisieren. Deshalb bin ich seit diesem Sommer nach Jahren auch wieder aufs Auto umgestiegen für den Weg zur Arbeit. Ergebnis: schneller, bequemer, klimatisiert. Dann halt so…

    • wien 3000 sagt:

      Die Tram müsste man nicht mal wirklich richtig klimatisieren. Eine Anlage, die Außenluft in den Wagen bläst und diese leicht runterkühlt und trocknet würde zumindest dafür sorgen, dass es In der Bahn etwa genauso warm ist wie draußen. Das würde schon eine Verbesserung bringen. Hannover hat in seinen Stadtbahnen eine solche Anlage installiert und dort ist es angenehmer als in Halle

      • Auto-statt-Bahn sagt:

        Auch der Vorschlag, zumindest testweise Sonnenschutzfolie zu verwenden, um die Überhitzung wenigstens etwas zu bremsen, wurde nicht mal beachtet – es wird halt einfach mal gar nichts gemacht, es ist keinerlei Wille zur Verbesserung zu erkennen. Wer nicht will, muss ja nicht mitfahren – genau das tue ich nun.

    • Logik-statt-Märchen sagt:

      Warum bist bisher nicht mit dem Auto gefahren? Schneller, bequemer, klimatisiert war das in den letzten Jahren ja auch schon. Überhitzt und ohne Klimaanlage waren die Bahnen in den Jahren zuvor auch schon. Letztes Jahr war der Sommer deutlich wärmer als dieses.

      • Auto-statt-Bahn sagt:

        Warum: vielleicht war es der Wille, zumindest zu versuchen, etwas für Umwelt und Stadtverkehr zu tun – nach dem letzten Sommer kam dann aber endgültig die Entscheidung. Jedesmal nach 40min (Büschdorf-Kröllwitz) durchgeschwitzt und kurz vor dem Kollaps – nie wieder. Nun ist der aktuelle Sommer zwar nicht ganz so krass, aber ich bereue den Umstieg dennoch nicht. Zusätzlich gut für sichere Corona-Abstände.
        Logisch.

        • Logik-statt-Märchen sagt:

          Dir ist also die Umwelt scheißegal, weil du mal ein wenig schwitzen musst im Hochsommer. Das Durchgeschwitzsein war aber all die Jahre vorher kein Problem. Das klingt sehr plausibel.

          • xxx sagt:

            „Ein wenig schwitzen“ ist was anderes als „kurz vor dem Kollaps“.
            Die Jahre vorher war der Betreffende vielleicht in einem anderen gesundheitlichen Zustand. Kann man aber sicher nicht wissen, wenn man nicht mal zwischen schwitzen und kollabieren unterscheiden kann…

          • Logik-statt-Märchen sagt:

            Schwitzen, auch „durchschwitzen“ ist was anderes als kollabieren. Kurz vor dem Kollaps ist eben auch nicht kollabieren. Den ganzen Sommer täglich! für 40 Minuten! kurz vor dem Kollaps sein, aber trotzdem am nächsten Tag wieder in die Bahn steigen und das Jahr für Jahr?

            Also nicht mehr viel und die Erzählung wird einfach zu plausibel.

            Bei angeschlagener Gesundheit (oder kommt als nächstes noch „schwere chronische Krankheit“?) in ein Auto setzen und am Straßenverkehr teilnehmen ist allerdings nicht sehr empfehlenswert, besonders nicht, wenn man bereits seit mindestens letztem Sommer daran leidet. Was passiert, wenn mans trotzdem macht, kann man regelmäßig in den Polizeiberichten lesen. Falls man denn zwischen ausgedachten und echten Erzählungen unterscheiden kann…

          • JPM sagt:

            Vielleicht hat sich das Klima und somit die Sommertemperaturen ja auch zwischenzeitlich ein wenig verschärft? Vielleicht waren die Wege die Jahre zuvor andere bzw. kürzer? Das alles berücksichtigt Märchen-Logik-Onkel leider überhaupt nicht, wieder nur ein Troll.

          • xxx sagt:

            „Kurz vor dem Kollaps ist eben auch nicht kollabieren. Den ganzen Sommer täglich! für 40 Minuten! kurz vor dem Kollaps sein, aber trotzdem am nächsten Tag wieder in die Bahn steigen und das Jahr für Jahr?“

            Wo ist der Mensch, der bei deutlichem Unwohlsein wegen Hitze ausschließen kann, dass er demnächst ärztliche Hilfe braucht? Hellsehen kann wohl niemand, auch du nicht, der du dich als allwissend aufspielt. Selbst wenn jemand nicht ganz bis zum Kollaps kommt, so ist es eine Form von Körperverletzung, seine Fahrgäste unnötig solchen Temperaturen auszusetzen, wenn es durch einfachen Einsatz von Technik auch anders ginge.
            Und wer schreibt denn, dass er 40 min. lang am Stück kurz vor dem Kollabieren stand? Kannst du nicht mehr zwischen tatsächlich Geschriebenem und von dir dazu Erdachtem unterscheiden? Eine klimatisierte Umgebung würde dir vermutlich auch nicht schaden.

            „Bei angeschlagener Gesundheit (oder kommt als nächstes noch „schwere chronische Krankheit“?) in ein Auto setzen und am Straßenverkehr teilnehmen ist allerdings nicht sehr empfehlenswert““

            Manch einer ist durchaus gesund, verträgt aber eben Hitze nicht? Im klimatisierten Auto ist alles ok, in der „Kochbahn“ aber nicht – sowas gibt es. Es gibt übrigens unzählige andere Krankheiten, die das Autofahren nicht einschränken. Kannst du aber nicht wissen, weil du ja vielleicht in Dubai wohnst und da bekanntlich alles anders ist.

            Falls man denn zwischen ausgedachten und echten Erzählungen unterscheiden kann…“

            Hauptsache, du kannst noch Erdachtes und Wirkliches unterscheiden. Den Eindruck vermittelst du jedenfalls hier nicht besonders glaubhaft.

          • JPM sagt:

            Und in einer Straßenbahn im Sommer war Märchen-Onkel anscheinend auch noch nie, sonst wüsste es, wie sich das dort anfühlt – ja, aus anfangs unangenehm warm wird dann immer mehr „Kollaps“, am Ende einer längeren Fahrt bestimmt.
            Und dann immer wieder in die Bahn gestiegen – was denn nun, was gutes für die Umwelt tun oder nicht? Dem Märchen-Onkel macht mans anscheinend nicht so leicht recht.
            Und natürlich das Auto als Lösung: das hat bei eingeschalteter Klimaanlage keine 50 Grad Innentemperatur, somit ist ein sicheres Fahren wohl eher möglich! Da nützt auch das lächerliche gebetsmühlenartige Wiederholen der Verschwörungstheorie nichts…

          • Logik-statt-Märchen sagt:

            Klima-Verschärfung ist auch nicht schlecht. Kommt gleich nach 50 Grad in der Bahn und garantierter Kollaps ab Minute 41. Zum Glück hatte die Bahn all die Jahre nie Verspätung, sonst hätte er nie in sein heilsames Wunderauto steigen können.

            War wirklich ein toller Erzählkreis, den wir hier gebildet haben. Rege Beteiligung, tolle Ideen. Nun ist aber gut. Die Geschichte ist fertig.

    • xxx sagt:

      Genau…
      Komisch, was jeder Discounter schafft, bekommt der mit Steuermillionen gestützte ÖPNV nicht hin. Da müssen wahrscheinlich erst reihenweise die Leute umkippen oder wegbleiben, bevor man sich bei der HAVAG mal aufrafft. Und dann dauert es nochmal 7 oder 10 Jahre, bis es vollbracht ist.
      Liebe HAVAG, in Zeiten des Klimawandels muss man zusätzliche Vorsorge treffen. In euren Vorstandsbüros herrschen doch sicher auch keine Temperaturen von 28 Grad oder mehr?

    • Kevinalleinzuhaus sagt:

      Wie lange braucht dein Auto, um ein für dich angenehmes Klima zu erzeugen? 5 Minuten? 10 Minuten?

      Die Straßenbahn öffnet aber nach 2 – 3 Minuten an der nächsten Haltestelle wieder die Türen!
      Was passiert dann?
      Ergebnis: die Klimaanlage läuft in Volllast und schafft es nur, die Luft im Fahrzeug umzuwälzen und auf dem Dach noch mehr Wärme zu erzeugen.

      • mirror sagt:

        Es ist sehr wohl technisch machbar. Emirates – Metro, Bus und Wartehäuschen klimatisiert bei Außentemperaturen über 40 Grad.

        https://www.pinterest.com/pin/438397344961619946/

        • Hallenser sagt:

          Eine Bushaltestelle ist kein Bus, auch nicht in Dubai. Eine Straßenbahn ist kein Bus, auch nicht in Dubai. Die Bushaltestellen in Dubai liegen weiter auseinander als die halleschen Straßenbahnhaltestellen. Die „Metro Dubai“ fährt nicht auf, als vielmehr unter der Straße, daher auch die deutsche Bezeichung „U-Bahn“. Du weißt so viel nicht und zeigst das auch noch voller Stolz. Warum nur?

          • Auto-statt-Bahn sagt:

            Man nennt sowas in Fachkreisen „vergleichbare Umstände“, ganz einfach. Ein Bus ist keine Straßenbahn, bietet aber vergleichbare technische Umstände, auch wenn es anders heißt. Somit kommt der Profi zum Schluss, dass sowas wie eine Klimatisierung sehr wahrscheinlich auch in einer Straßenbahn funktionieren würde.

          • Hallenser sagt:

            Klar. Nur übersieht der Profi, dass ein Bus anders aufgebaut ist. Ein Bus in Dubai unterscheidet sich deutlich von einer Straßenbahn in Halle. Neben dem baulichen Unterschied ist eben auch der unterschiedliche Einsatz zu beachten. Auch das unterlässt der Profi leider. Wenn ein Bus also weniger Türen hat und die auch noch seltener öffnet, kommt man bei einem Vergleich eben zu einem unterschiedlichen Ergebnis für beides. Ganz professionell.

          • xxx sagt:

            „Neben dem baulichen Unterschied ist eben auch der unterschiedliche Einsatz zu beachten.“

            …und die unterschiedliche Füllmenge an Fahrgästen, unterschiedliche Bauarten und Hersteller bei Klimaanlagen und und und. Ändert aber nichts daran, das im Wesentlichen ein Bus und eine Straßenbahn durchaus vergleichbar sind. Zwischen z.B. einem VW Passat und einem Ford Mondeo bestehen auch keine wesentlichen Unterschiede. Wenn die Menschheit immer so schnell alle Problemlagen für unlösbar halten würde, säßen wir heute noch mit der Keule in der Höhle.

          • mirror sagt:

            @hallenser schwelgt wieder in Traumwelten der Provinz.
            Seien Sie mal ehrlich, Sie haben in Ihrem Leben weder die Metro, die Strassenbahn, einen Bus noch eine Bushaltestelle in Dubai gesehen.

          • Hallenser sagt:

            Ein Mondeo hat durchscnittlich vier Türen, wie ein Passat. Ein Mondeo bietet durchschnittlich 5 Personen Platz, wie ein Passat. Maße und Gewicht eines Mondeos entsprechen ziemlich genau denen eines Passats. Beides sind Kraftfahrzeuge der gleichen Klasse und für den gleichen Zweck vorgesehen. Busse und Straßenbahnen nicht. Busse in Dubai und Straßenbahnen in Halle erst recht nicht. Äpfel und Birnen haben da mehr Gemeinsamkeiten.

          • Hallenser sagt:

            @mirror
            Wenn bei dir so schnell die Argumente alle sind (waren da überhaupt je welche?), lohnt sich eine Antwort fast gar nicht. Da ich aber weiß, dass du nur das letzte Wort haben willst (wie du sicher gleich beweist), tu ich dir den Gefallen.

          • xxx sagt:

            „Beides sind Kraftfahrzeuge der gleichen Klasse und für den gleichen Zweck vorgesehen. Busse und Straßenbahnen nicht.“

            Bus und Bahn unterscheiden sich nicht wesentlicher als Passat und Mondeo. Beide dienen der öffentlichen Fahrgastbeförderung und haben einen sehr ähnlichen Zuschnitt und Raumaufteilung, beide müssen ab und zu mal kurz halten und die Fahrgäste ein und aussteigen lassen, zumindest in Halle ist das üblicherweise so. Wo ist da ein WESENTLICHER Unterschied? (Den Vergleich Bus in Dubai und Bahn in Halle kannste gleich weglassen, den hast nur du hier überflüssigerweise mit ins Spiel gebracht, sonst keiner.)
            Sowohl in Bus sowie auch in der Straßenbahn ist es technisch kein Problem, eine Klimaanlage einzubauen. Es fehlt allein der gute Wille.

          • JPM sagt:

            Leider gibt es nur ein einziges Modell Klimaanlage auf dem Markt, somit wird es wohl leider wirklich nichts. Oh, Moment, es gibt ja doch verschiedenste Lösungen, für Häuser, Autos, Busse, Straßenbahnen, ICEs – könnte es vielleicht sein, dass es doch geht, auch wenn man dazu minimale technische Phantasie braucht?

          • Hallenser sagt:

            Es gibt verschiedene Klimaanlagen, aber Dubai-Busse und HAVAG-Bahnen sind identisch. Wieder was gelernt.

          • xxx sagt:

            „Es gibt verschiedene Klimaanlagen, aber Dubai-Busse und HAVAG-Bahnen sind identisch. Wieder was gelernt.“

            Deine Merkbefreitheit kann man nur auf die Temperaturen in Dubai schieben. Wie sind eigentlich die Räumlichkeiten in der Julius-Kühn-Straße so? Guter solider Altbau hat doch eigentlich auch im Hochsommer ein angenehmes Klima.

        • 10010110 sagt:

          Dubai ist ja auch ein Musterbeispiel für ökonomisch wie ökologisch nachhaltiges Wirtschaften, da muss man sich unbedingt ein Beispiel dran nehmen. 🙄

          • mirror sagt:

            Wie ökonomisch und ökologisch in unterschiedlichen Regionen gewirtschaftet wird, können wir gerne in einem anderen Strang diskutieren. Hat mit Klimaanlagen im ÖPNV nichts zu tun.
            Fakt ist, Klimaanlage in Strassenbahnen ist technisch machbar und wird gemacht.
            Wer es für Halle fordert, sollte der Politik Hilfestellung bei der Frage der Finanzierung geben: höhere Fahrpreise oder mehr Schulden.

      • Verkehrsplaner sagt:

        Wie machen das nur die Leipziger bei ihren neuen klimatisierten Trams?

      • Auto-statt-Bahn sagt:

        kühle Luft würde trotzdem entstehen, das bringt natürlich nicht so viel wie im geschlossenen Raum, aber zumindest kommt man aus dem gesundheitsschädlichen Bereich raus…

  2. farbspektrum sagt:

    Wie gut belüftet waren doch die alten Tatrawagen mit ihre Dachluken und Seitenschiebefenstern.,. Ich verstehe nicht, warum man sowas immer neu erfinden muss.
    https://lh3.googleusercontent.com/proxy/IEdOo77jnRWzdTw-89mSpR8eTtp9yTo-PvMvuxno1blQQXk0humtrLQg2PbDFdozvxpBAFlPbGW1_y58x05ylkMMpbDPVpK3R43073Ai2X7Aa8txCDs

  3. Beobachter sagt:

    Da hat Heike dann ihren Spaß…

  4. farbspektrum sagt:

    DIe Kühlung der Tatras war genial. Ohne zusätzlichen Energieaufwand wurde die stehende Innenluft durch die etwas kühlere Außenluft ersetzt. Die Ventilation erfolgte durch den Fahrtwind, Auch wenn die Lufttemperatur außen und innen gleich wäre, erfolgt eine Abkühlung , da die Körpertemperatur des Menschen rund 37° beträgt.

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