„Tanzverbot“ in Halle: Junge Liberale für Abschaffung

28 Antworten

  1. Schnatterinchen sagt:

    Na hoffentlich setzt das diese Truppe auch in Magdeburg um.

  2. Wilfried sagt:

    Tolerant und Empathie sid diesen Politniks eben fremd. Soweit gingen noch nicht mal die Genossen der SED, obwohl da genügend Raum dafür gewesen wäre, einschließlich der Arbeitssituation.

  3. HansimGlueck sagt:

    „In einem säkularen Staat solle jeder seinen Tagesablauf selbst und vor allem unabhängig von religiösen Bräuchen gestalten können.“
    Sie können gerne Arbeiten, Herr Acker-Ehrhardt. Aber dann bitte Weihnachten auch. Geschenke gibt’s aber auch keine mehr. Gibt ja keinen Anlass. Mit dem Dreikönigstreffen sieht es dann übrigens auch recht schlecht aus.

    • Seb Gorka sagt:

      Da sich auch sein Arbeitgeber an die gesetzlichen Bestimmungen zur Sonn- und Feiertagsarbeit halten muss, ist es gerade nicht so einfach, (auch) Weihnachten zu arbeiten. Natürlich könnte man die Gesetzeslage entsprechend ändern, um u.a. das Arbeiten an Feiertagen zu erleichtern. Das ist zufällig auch genau das, was die Jungen Liberalen erreichen wollen.

      Geschenke benötigen keinen Anlass, schon gar nicht von staatlicher Seite. Ein Treffen benötigt keinen gesetzlichen Feiertag. Beim Dreikönigstreffen treffen sich übrigens mehr Teilnehmer aus Ländern ohne gesetzlichen Feiertag am 6. Januar, als mit.

      • HansimGlueck sagt:

        Reine Spekulation wo die FDP Leute herkommen und auch noch irrelevant. Um mal in Klischees zu bleiben, bei der FDP sind doch alle selbständig und können daher ihre Arbeits-, Sing- und Feierzeit selber bestimmen. Vielleicht haben das die Genossen von der FDP vergessen und beglücken uns deshalb mit ihren Ideen.

        • Seb Gorka sagt:

          Da es sich beim Dreikönigstreffen um eine Versammlung der Bundes-FDP handelt, ist es wohl sehr wahrscheinlich, dass sich FDP-Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet einfinden. Da nur in 3 von 16 Bundesländern der 6. Januar ein gesetzlicher Feiertag ist, ist das für deine klischeebeladene Mutmaßung sehr wohl relevant. Da muss man gar nicht groß spekulieren. Die vergangenen Treffen sind außerdem recht gründlich dokumentiert, meist sogar mit (bewegtem) Bild und Ton, wenn vielleicht auch nicht alle seit 1866.

          Die Arbeits-, Sing- und Feierzeit kann nicht nur von Selbstständigen bestimmt werden. Auch Angestellte, Beamte und Arbeitslose kommen in diesen Genuss. Allerdings – und damit sind wir beim Thema – nur im Rahmen der gesetzlichen Ordnung, für den hiesigen Rechtskreis also nach Vorgabe des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage des Landes Sachsen-Anhalts. Und das beschränkt nunmal die Arbeits-, Sing- und Feierzeit u.a. für den Karfreitag.

    • farbspektrum sagt:

      Noch bevor sich der Klerus die Sonnenwendfeier unter den Nagel gerissen hat, wurde gefeiert. Ob der Tag „arbeitsfrei“ war weiß ich nicht,

      • Seb Gorka sagt:

        Die Sonnendwendfeier gibt es noch und die ist auch unverändert zu den Sonnenwenden. Die nächste, die Sommersonnenwende, wird am 21. Juni sein. Die nächste Wintersonnenwende, auf die du wohl abzielst, wird am 22. Dezember sein. Weihnachten wird seit Anbeginn des Weihnachtsfestes am 25. Dezember gefeiert.

        • farbspektrum sagt:

          Ja und?
          Du stellst deine Unwissenheit wieder einmal unter Beweis:
          „„Die Heiden pflegen nämlich am 25. Dezember das Fest des Geburtstages der Sonne zu feiern und zu ihren Ehren Lichter zu entzünden. Zu diesen Riten luden sie oft auch Christen ein. Da nun die Lehrer der Kirche sahen, dass sich viele Christen zur Teilnahme an diesen Festen verleiten ließen, beschlossen sie, fortan am selben Tag das Fest der wahren Geburt zu begehen.“[40]“ (wikipedia)
          Ich glaube schon, dass der Klerus Wikipedia für eine Ausgeburt der Hölle hält. Früher war es einfacher, das Volk dumm zu halten.

          • Seb Gorka sagt:

            Spätestens mit Einführung des gregorianischen Kalenders hat sich „der Klerus“ die Sonnenwendfeiern wohl wieder unter dem Nagel hervor gerissen.

            Wenn dich ein (ausgerechnet!) syrischer Bischof und Theologe aus dem 12. Jahrhundert mehr überzeugt, als ein Blick auf den aktuellen Kalender, kann man wohl nichts weiter machen.

  4. farbspektrum sagt:

    „Relikt aus Zeiten, an denen die Trennung zwischen Staat und Kirche noch nicht vollzogen war.“
    Die ist auch noch nicht vollzogen. Gerade von poltisch Aktiven, erwarte ich, dass sie darüber Bescheid wissen. Und von Liberalen erwarte ich, dass sie sich für die Trennung einsetzem.

    • 10010110 sagt:

      Richtig, alle Feiertage abschaffen, außer den Tag der Arbeit und den Tag der deutschen Einheit.

      Arbeit macht frei!

      • farbspektrum sagt:

        Irgend wie liegst du völlig daneben. Es geht hier nicht um die Abschaffung von Feiertagen.

        • Seb Gorka sagt:

          Um was dann? Heute ist ein gesetzlicher Feiertag, an dem das sog. „Tanzverbot“ gilt.

          Warum ist heute ein gesetzlicher Feiertag? (Tipp: Klerus)

        • 10010110 sagt:

          Fast alle deutschen Feiertage, an denen arbeitsfrei ist, basieren auf religiösen Traditionen. Wenn du also für die Trennung von Staat und Kirche bist, musst du konsequenterweise auch für die Abschaffung sämtlicher religiöser Feiertage sein. Oder wozu brauchst du „Feiertage“ ohne einen Anlass zu feiern? Oder welchen Zweck sollte andererseits die Umdeutung religiöser Feiertage in weltliche Feiertage haben, außer „weil’s das schon immer gab“? Das wäre ja wie nur um der Nostalgie Willen das Alte Rathaus (oder irgendwelche historisierenden Fachwerkhäuser) wiederaufzubauen, ohne dass es eine wirkliche Funktion hätte.

  5. Barth sagt:

    Ich denke ein stiller Feiertag im Jahr ist zu verkraften. Die anderen Tage kann doch jeder seinen Spaß haben und das 24 Stunden am Tag.

  6. Daniel M. sagt:

    Warum wird das Geschwafel von fdp o.ä. Überhaupt ernst genommen und findet medialen Anklang? Diese Affen wählt doch nur der dümmste.

  7. Gerhard Bolten sagt:

    Wie wäre es denn damit, die sogenannnten „Jungen Liberalen“ abzuschaffen? Dann ist wieder Ruhe am Karfreitag.

  8. farbspektrum sagt:

    „Ich denke ein stiller Feiertag im Jahr ist zu verkraften. “
    Vielleicht wollen die anderen Religionen auch stille Feiertage haben?
    Oder überhaupt erst einmal welche.

    • Seb Gorka sagt:

      Wär doch nur gerecht, wenn sie sie auch bekämen. Bist du etwa für die Einführung weiterer gesetzlicher Feiertage aus religiöser Motivation?

      • farbspektrum sagt:

        Nein, ich bin überhaupt gegen religiöse Feiertage. Sie sind ein Relikt aus dem Mittelalter, als der Klerus sich feiern ließ. In der DDR gab es auch die ehemaligen Feiertage ohne religiösen Hintergrund als kulturelles Erbe. Geht doch. Ich finde solche Feirtage nicht schlecht, an dem viele, insbesondere Familien, gemeinsam frei haben.
        Die andere Variante, wäre sie zu streichen und dafür mehr Urlaub zu gewähren oder die Arbeit an diesen zusätzlichen Arbeitstagen zu bezahlen.

        • Seb Gorka sagt:

          Karfreitag war in der DDR und im Dritten Reich staatlich angeordneter Feiertag, wie auch der Ostermontag, beides hochreligiöse Feste der christlichen Kirche(n). Ganz offiziell gewährt in Diktaturen, die von sich behaupteten, die Säkularisierung vollzogen zu haben. Da mussten nicht mal Sonnenwendfeiern als Tarnung herhalten, das wurde einfach so mit dem Gedenken der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus, dem König der Juden(!) begründet.

          Was hast du bisher unternommen, die Abschaffung gesetzlicher, vom Staat vorgegebener Feiertage nach religiöser Tradition voranzutreiben? Außer dem 1. Mai und dem 3. Oktober bliebe da nämlich nicht viel übrig…

  9. farbspektrum sagt:

    „beides hochreligiöse Feste der christlichen Kirche(n). “
    Richtig, einer Minderheit, so wie es bald aktuell sein wird.
    In der DDR erfolgte eine langsame Umwandlung der mittelalterlichen religiösen Feiertage in konfessionsfreie.
    Z.Bsp Ostern als Frühlingsfest und Weihnachten als Friedensfest. Richtig so.
    Warum man das so machte, entzieht sich deiner Ratio.

    • Seb Gorka sagt:

      In der DDR waren Karfreitag und Ostermontag Feiertage, weil an diesen Tagen hochreligiöse christliche Feste gefeiert werden. Das Datum dieser gesetzlichen Feiertage wurde auch in der DDR nach kirchlichen Regeln auf Grundlage eines Mondkalenders bestimmt. Zu Weihnachten gab es sogar gleich zwei gesetzliche Feiertage plus einen sog. „Stillen Feiertag“ am 24. Dezember. Diese Feiertage galten für alle, auch für die konfessionslose Minderheit.

      • farbspektrum sagt:

        Ja und?
        „weil an diesen Tagen hochreligiöse christliche Feste gefeiert werden.“
        Von wenigen Menschen.
        Warum soll man die früheren Feiertage nicht als Kulturgut beibehalten. So wie man den religiösen wöchentlichen Ruhetag Sonntag auch beibehält. Der Sonntag wurde auch religiös begründet, aber das ist vollkommen untergegangen.

        • 10010110 sagt:

          Du stellst die falschen Fragen. Warum sollte man diese Feiertage beibehalten, wenn man sie nicht religiös begründet?

          • farbspektrum sagt:

            Weil Sonn- und Feiertage bewahrenswertes Kulturgut sind. Warum braucht man für Sonn- und Feiertage eine religiöse Begründung?

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