Teilnehmer müssen wieder in die Behindertenwerkstätten

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  1. Avatar Eh sagt:

    Aber nun los, es wird Zeit

    • Avatar Anleiter sagt:

      Bitte immer bedenken, dass der Behinderte vom Amt auch seine Unterkunft, Bekleidung, Essen, Fahrdienst, Betreuer etc. bezahlt bekommt. Wenn man das alles dazu rechnet, verdienen die im Schnitt genauso viel oder teilweise sogar mehr als ein normaler Arbeiter.
      In der Behindertenwerkstatt bekommen sie jeden Tag ihr warmes Mittagessen, was auch der Staat bezahlt und müssen nicht kochen. Der Fahrdienst holt die Behinderten früh zuhause ab und bringt sie nach Feierabend wieder heim. Das alles kostenlos und zuzahlungsfrei. Ein normaler Arbeiter hat das alles nicht, der muss sein Fahrzeug selber finanzieren und fahren, seine Einkäufe selber erledigen und finanzieren sowie kochen und waschen. Diese Leistungen muss man beim Stundenlohn in der Behindertenwerkstatt eigentlich mit draufschlagen und nicht nur das sehen, was sie an Aufwandsentschädigung tatsächlich nach Hause bringen.

    • Avatar Hinweis sagt:

      Aus dem Stern-Artikel: „Die Vereinten Nationen forderten 2015 von Deutschland, Werkstätten abzuschaffen“

      Das lässt tief blicken.

  2. Avatar 10010110 sagt:

    Teilnehmer müssen wieder in die Behindertenwerkstätten

    Das klingt ja eher wie Zwangsarbeit als nach „Chancen auf Teilhabe“.

    • Avatar nachgedacht sagt:

      Sie müssen nicht in die Werkstätten, wenn sie das nicht wollen. Wenn sie aber arbeiten wollen – und das wollen die meisten – müssen sie das wieder an ihren Arbeitsplätzen tun.

      Auch Kurzarbeitergeld wird nicht ewig gezahlt. Wenn jemand nach Ende der Kurzarbeit wieder normalen Lohn bekommen möchte, muss er eben wieder normal arbeiten. Will er das nicht, zwingt ihn niemand dazu. Gibt dann aber auch keinen Arbeitslohn.

      Manchmal geht es nicht nur danach, wie etwas klingt, wie sich etwas anfühlt oder wie etwas in der eigenen, äußerst engen Vorstellung sein sollte….

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