Trotha: tausende Bäume kommen weg

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44 Antworten

  1. Mitteldeutscher sagt:

    Also ich erinnere mich, daß dieses Gebiet, was der Wessi Aldag jetzt in seiner Unwissenheit zum Naherholungsgebiet und Freiraum für die Trothaer Jugend erklären will, in den 1960er und 1970er Jahren vom Volksmund als „Bruchfeld“ bezeichnet und trotz der aufgestellten Verbotsschilder, von Anwohnern und Kleingärtnern als illegale Müll-, Schutt- und Aschekippe genutzt wurde.
    Das ganze Gelände war eine stinkende und rauchende Brache.

    Auf den Verbotsschildern stand sinngemäß:
    „LEBENSGEFAHR – BERGBAUSPERRGEBIET – BETRTETEN UND MÜLL ABLADEN VERBOTEN – LEBENSGEFAHR“

    • g sagt:

      Das stimmt .. bin selbst da mit dem Rad rumgefahren … hieß das Gelände nicht brotsack ? ….
      War da jetzt ewig nicht mehr… hole ich bald nach.

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Also, nachdem ich 26 Jahre in Sachsen-Anhalt lebe ( mehr als mein halbes Leben) will ich doch für mich in Anspruch nehmen wenigstens als Wossi bezeichnet zu werden. Aber eigentlich will ich da gar nicht mehr unterscheiden weil es mir völlig wurscht ist woher man kommt. Ja und die 60 er sind halt auch schon ewig vorbei. In der Zwischenzeit hat sich die Welt weiter bewegt und das Wäldchen zu dem entwickelt als was ich es beschrieben habe. Also A… hoch und mal rausgehen 😉

      • Ingolf Hahn sagt:

        Recht so, Herr Aldag. Es geht um die Sache.In dem Fall um den pfleglichen Umgang mit der Natur, besonders in Halle mit einem weitgehend waldfreien Umland.
        Herzlichen Dank, Herr Aldag, für ihren Einsatz.Ich helfe gern.

    • Hinweis sagt:

      Der „Wessi“ ist immerhin der einzige Politiker der sich hier überhaupt um dieses Thema kümmert. Und was vor 60 Jahren mal war, spielt heute eine untergeordnete Rolle, man muss immer den gegenwärtigen Stand der Dinge betrachten. Das angebliche Sperrgebiet ist schon längst ein Biotop geworden, in dem es zahlreiche Tiere gibt und die jugendlichen Radler seit Jahren ihre Runden drehen. Der Hufi war auch mal Bergbaugelände und außerdem eine sehr bedenkliche Deponie und heutzutage gibt es dort zahlreiche Freizeiteinrichtungen, sogar für die Betuchten.

      • stekahal sagt:

        Stimmt, der Hufi war mal henau so ein wervolles Wildgebiet, bis es Golfer für sich entdeckt haben.
        Wo bleb da der Aufschrei Umweltschützer ?
        Und wenn ich bedenke, welchen bürokratischen Aufwand es bedeutet eischließlich Auflagen des Umweltamtes, begutachtung durch „Baumschutzkommission“, um im eigenen Garten eine baum zu fällen, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Bahn so einfach mir nichts dir nichts die Säge ansetzt.

        • Hinweis sagt:

          „Stimmt, der Hufi war mal henau so ein wervolles Wildgebiet, bis es Golfer für sich entdeckt haben.
          Wo bleb da der Aufschrei Umweltschützer ?“
          Der Aufschrei war groß unter Umweltschützern und Bürgern, scheint aber an die vorbeigehallt zu sein.

    • Sachverstand sagt:

      Das „Bruchfeld“ war/ist hinter der „Siebels-Siedlung“/ehem. „Wollhalle“. Verl. Landrain oder Gleimstr. lang durch. Unter diesem Namen kenne zumindest ich dieses Areal. Sind da als Stifte mit’m „SR 2“ vom großen Bruder eines damaligen Freundes rumgedüst.

      • stekahal sagt:

        Das war aber das Bruchfeld von dem Schacht „Frohe Zukunft“. daher auch der Name der Siedling. Die Schrebergärten Sansouci, Goldberg e.t.c sind alle auf Bruchfeld entstanden.

        Hier ging es aber um das bruchfeld von „Karl Ernst“

  2. Begutachter sagt:

    „Ein behutsamer Waldumbau, bei dem nach und nach abgängige Bäume entnommen und ersetzt werden“

    ‚Behutsam‘ kommt im Raubtierkapitalismus nicht vor. Hier wird um jedes Stück vom Kuchen erbarmungslos gerungen. An Geduld und Weitsicht mangelt es ebenfalls. Wir Menschen (zumindest diejenigen, die unsere Geschicke lenken) befinden uns auf dem Niveau Sandkasten. Daran ändern auch edle Büros und Sternekarossen nichts, sieht nur schicker aus.

  3. stekahal sagt:

    Ob da die Bahn die richtige Adresse als verursacher ist ? Die maßnahme ist doch sicher als Auflage Ausgleichsmaßnahme für andere Baumaßnahmen gefordert, geplant und genehmigt worden. Außerdem ist zu bezweifeln, ob das bahneigenes Gelände ist, also ist noch jemand anderes zuständig.
    Der Hauptanteil der Bahn wird sein, daß sie es bezahlen muß. Vielleicht sollte Herr Aldag mal um seine Amtskollegen kümmern, welche die Fläche zugewisen haben.

    • Anwohner sagt:

      „Die maßnahme ist doch sicher als Auflage Ausgleichsmaßnahme für andere Baumaßnahmen gefordert, geplant und genehmigt worden.“

      Ausgleich wäre, wenn die Bäume zusätzlich gepflanzt werden. Hier werden aber erstmal welche gefällt.
      Und ja, die Bahn ist Eigentümer der Fläche. Das weiß man, wenn man mit den Waldarbeitern vor Ort gesprochen hat.

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Die Maßnahme ist der Ausgleich für die Zugbindungsanlage und laut Vahn mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Teile der Flöchen gehören wohl der Kirche. Diese Bereiche sind ausgespart. Die anderen Flächen gehören laut Bahn der Stadt Halle

      • stekahal sagt:

        Aber es muß doch jemand festgelegt haben, welche Bäume zu fällen sind. ich kann mir nicht vorstellen, daß die Bahn als Autraggeber nur als Gaudi die Säge ansetzen läßt.

  4. Mein Freund der Baum ist tot... sagt:

    Warum hört man denn hier nichts von Hernn Liste und Kollegen ? Der schreit doch sonst immer gleich wenn jemand an einen Baum pinkelt.

    • Ferdinand sagt:

      Weil die Neophyten einfach eine Gefahr für die heimischen Auenwälder sind und da würde er sich selbst wiedersprechen. Herr Aldag verfällt einfach nur dem Populismus. Früher habe ich den auch mal gewählt…….

    • Frager sagt:

      Hast du, der du Herrn Liste ins Spiel bringst, eigentlich jemals im Leben irgendwas für den Naturschutz getan?

  5. Hallenser sagt:

    Da hat der Aldag ja mal Recht!

  6. Mitteldeutscher sagt:

    Das Gebiet ist und bleibt trotzdem weiterhin ein unsaniertes und ungesichertes ehemaliges Bergbaugebiet, auch wenn da in den letzten Jahren unkontrolliert Bäume drauf gewachsen sind.

    Das Gebiet um den Hufi war ein Tagebau.

    In dem „Bruchfeld“, welches hier jetzt als „Trothaer Wäldchen“ bezeichnet wird, wurde unter Tage gebuddelt und die alten Strebe sind weder zu DDR-Zeiten, noch nach der Wende fachmännisch durch ein Bergbauunternehmen gesichert und verfüllt worden.

    Dort besteht weiterhin bei Betreten LEBENSGEFAHR!

    Vermutlich ist das dem Herrn Liste auch bekannt, darum hält er sich in diesem Fall wohlwissend zurück.

    Und für mich Herr Aldag, sind und bleiben Sie ein Wessi, von dem ich mir nicht die Welt und meine Heimat erklären lasse.
    Sie glauben doch nicht etwa, daß ich, oder die Mehrzahl der Hallenser, Sie nach Ihrer, an Peinlichkeit und Hinterfotzigkeit nicht mehr zu überbietender Aktion bzgl. Hafenstraße und dem dortigen Gesindel, auch nur ein Wort glaube/glaubt, oder Sie irgendwie ernst nehmen kann?

    Ich zitiere
    Herrn Aldag vom 08.12.2018 aus der „openpetition“:
    ———————–
    Wolfgang Aldag
    ist Mitglied im Parlament Stadtrat

    Bündnis 90/Die Grünen zuletzt bearbeitet am 08.12.2018

    Ich stimme zu / überwiegend zu.
    ✓ Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
    Begründung:

    „Ich war mehrmals vor Ort, habe mit den Akteuren gesprochen, das Haus besichtigt und die Veranstaltungen verfolgt. Ich bin überzeugt davon, dass die Arbeit des Capuze e.V. einen positiven Beitrag für die Hallesche Stadtgesellschaft leistet. Das was dort engagierte Menschen machen und anbieten trifft nicht den Geschmack aller, aber um das geht es nicht. Das Angebot vom Capuze .e.V. ist relevant für Bürgerinnen und Bürger die weg von kommerziellen Angeboten gemeinsam etwas machen wollen. Sport, Theater, Musik, alles ist möglich. Das es solch ein Angebot gibt finde ich gewinnbringend für die Stadt. Den Mythos der linksextremen Strömungen die angeblich dort hausen und die Stadt unsicher machen kann ich nicht teilen. Hier wurde ein Sachverhalt absichtlich in die falsche Richtung gelenkt. Die Kriminalisierung von Menschen die im Soziokulturellen Zentrum Hasi, in ihrer Freizeit, Projekte anbieten und in Kooperation mit Theater und Franckischen Stiftungen tolle Arbeit leisten war und ist völlig unsinnig und hat letztendlich zu einer Konfrontation geführt, die der Sache insgesamt nicht dienlich ist. Deshalb würde ich mich freuen, wenn es gelänge uns an einen Tisch zu setzen um nach möglichen Lösungen zu suchen. Das bevor es erneut zu einer Räumung kommt die bereits beim ersten Versuch gescheitert ist. Rund eine halbe Million wurde dafür ausgegeben. Geld genug um das Haus zu kaufen und als Soziokulturelles Zentrum in einem Stadtteil in dem es sonst nicht so viel gibt auszubauen.“

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Können wir uns mal treffen?Sie würde ich gerne mal persönlich kennen lernen und mich mit Ihnen unterhalten wollen. Icg vermute jedoch, dass Ihnen dazu der Mut fehlt

    • Bahnfahrer sagt:

      „Das Gebiet ist und bleibt trotzdem weiterhin ein unsaniertes und ungesichertes ehemaliges Bergbaugebiet, “

      Dann müsste es dem Bergrecht unterstehen und würde nicht der Bahn gehören

  7. Waldi sagt:

    Unser selbsternannter Wossi schaut mal 2 Tage über die Pläne und weiß alles besser. Eine echte Koryphäe, da hätte die Bahn ja viel Zeit und Geld sparen können. Zum Glück ist es ihm nach 9 Jahren spontan eingefallen, der Wahlkampf ist was richtig schönes.

    • TDoe sagt:

      Das ist jetzt so üblich. Am Riveufer haben die zwei von der Uni auch nur kurz drauf geschaut und wussten es besser als zwei sehr ausführliche Gutachten :-).

      Wenn ich mich Recht erinnere, konnten die Robinien auf unsrem Hof auch ohne weiteres gefällt werden, da Neophyten eine sehr ernsthafte Gefahr für einheimische Pflanzen darstellen.

      • Begutachter sagt:

        „da Neophyten eine sehr ernsthafte Gefahr für einheimische Pflanzen darstellen.“

        Aus welcher ideologischen Blase hast du denn das aufgeschnappt? Die größte Gefahr für Pflanzen sind Menschen! Wenn ich sehe, wieviele Leute in den letzten Jahren die Bäume auf ihren Grundstücken gefällt haben und wieviele Wildpflanzen durch Unkrautvernichter verschwunden sind.
        Seit Menschen durch Seefahrerei die Kontinente verbunden haben, wurden Pflanzen und Tiere von überall her überall hin umverteilt. Diesen Prozess kann man nie mehr rückgängig machen. Da nützt es auch nichts, in Halle Trotha ein paar Robinien umzubringen.

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Na ja, ich weiß nicht alles besser, aber als Landschaftsplaner kann ich das schon fachlich einschätzen. Vor 9 Jahren war ich weder im Stadtrat noch im Landtag. Obwohl ich mich damals als Landschaftsplaner oft mit solchen Planungen auseinandergesetzt habe, ist mir diese Planung nicht bekannt. Das ich mich um Dinge in der Stadt kümmere und versuche etwas für die Stadt zu machen liegt nicht an der Wahl. Das habe ich getan bevor ich in die Politik ging und genau das mache ich weiter. Sorry, aber genau das ist mein Job.

    • HansimGlueck sagt:

      Wer solchen Populismus von sich gibt, …. :
      „Zum Erhalt der wertvollen ökologischen Strukturen, zum Erhalt des Schutzgebietes für den Rotmilian und zum Erhalt der des Freiraumes für Jugendliche aus dem Norden und zum Erhalt dieses Naherholungsgebietes für die Bürgerinnen von Halle-Trotha.“
      Da ist weder ein Schutzgebiet noch ein Naherholungsgebiet. Wenn der arme Rotmilan wüsste, wofür er alles herhalten muss, und dass da Jugendliche gleichzeitig noch Freiräume haben sollen, wenn er doch so sensibel ist.
      Das Wäldchen ist eine undurchdringliche Monokultur. Ein Förster würde es wohl auch als ungesunden Wald bezeichnen, so dicht dort die Bäume stehen.

      • Wolfgang Aldag sagt:

        Wohl auch noch nie dort gewesen und vermutlich die Karte nicht richtig angeschaut. Der große rote Kreis stellt das Schutzgebiet für den Rotmilan dar. Keine Erfindung von mir sondern so auf der Karte dargestellt. Ein Blick auf den Umweltatlas der Stadt zeigt im Norden des Wäldchens Schutzgebiete nch §22 und § 30 des Naturschutzgesetzes. Ein Gespräch mit Anwohnern macht deutlich, dass dieses Gebiet wohl zur Naherholung dient. Zahlreiche Waldwege durchziehen den Wald, viele gehen dort spazieren. Nieman hat gesagt, dass das Wäldchen sensibel ist. Es ist eben Wald in dem 8000 Bäume gefällt werden sollen. Darin haben sich Jugendliche einen Freiraum geschaffen der es wert ist zu erhalten, ebenso wie die Bäume, die zu einem Waldumbau nicht alle auf einmal weggenommen werden müssen.

        • HansimGlueck sagt:

          Schutzgebiete für Vögel sind jetzt also kreisrund? Das ist allein der Schutzabstand seines Horstes. Und ja genau, am Rand gibt es ein paar geschützte Strukturen.
          Das hat aber miteinander nix zu tun, da bitte nicht so tun, als ob es sich um ein unantastbares Schutzgebiet handelt.
          Sind der Freiraum die Mountainbike-Rampen?
          Deshalb schrieb ich, wenn der arme Rotmilan wüsste, für was er alles herhalten soll.
          Sie müssen sich mal entscheiden, ob Sie die Naturschutzschiene fahren wollen, oder die der Naherholung und Freiräume. Kombinierte Empörung kommt arg seltsam.
          https://dubisthalle.de/gruene-wollen-wegebau-auf-der-peissnitz-stoppen

          • Radler sagt:

            Die Radler waren schon VOR dem Rotmilan da, daran hat er sich also nicht gestört.

          • Wolfgang Aldag sagt:

            Ich versuche es noch einmal. Diesen Kreis habe nicht ich gezogen. Der ist Bestandteil der Planungsunterlagen. Auch habe ich nicht behauptet, dass es sich um ein unantastbares Gebiet handelt. Ich habe einige Anrufe und e-mails von Anwohnerinnen und Anwohner bekommen und ich sehe als meinen Job an, da mir niemand Auskunft geben wollte oder konnte, nachzuschauen was dort passiert. Nachdem die Bahn dann doch Unterlagen geschickt hat, habe ich dies fachlich bewertet (ich bin Landschaftsplaner) meine Einschätzung dazu formuliert und dies dann veröffentlicht. Weder habe ich die Maßnahme verteufelt oder laut „so eine Sauerei“ geschrieen. Ich habe sachlich recherchiert und informiert. Wissen Sie irgendwie ist das so ein Ding. Viele meckern, das Politikerinnen und Politiker anscheinend nichts tun. Macht man dann was, ist es auch nicht recht. Da müssen Sie sich schon auch mal entscheiden. Zu dem Konflikt Mountainbike-Milan kann ich nur sagen, dass der Milan trotz Radler da ist. Sind die Bäume weg bezweifle ich, dass der Rotmilan dann noch da sein wird. Heute morgen war ich nun vor Ort und habe mit den Verantwortlichen der Bahn gesprochen. Laut Bahn sind die gar nicht glücklich über diese Maßnahmen, aber die Stadt hat keine anderen Flächen für Ausgleichsmaßnahmen bereit gestellt. Der Naturschutzbeirat der Stadt hat die Maßnahme abgesegnet ebenso die Untere Naturschutzbehörde. Laut Bahn ist das jetzt schion die Kompromißvariante. Die Stadt wollte, dass das Wäldchen komplett auf einen Hieb gerodet wird.

          • Frager sagt:

            „Die Stadt wollte, dass das Wäldchen komplett auf einen Hieb gerodet wird.“

            Was sitzen eigentlich dort für Leute?! Denken die auch mal an die Tiere oder an die Anwohner? Denken die überhaupt noch selber oder blubbert immer einer dem anderen nach dem Mund?

          • Grün ist der Wald zu 18% - und das bald - hahaha-tirallala! sagt:

            „Die Stadt wollte, dass das Wäldchen komplett auf einen Hieb gerodet wird.“

            Typisch. Untere Naturschutzbehörde. FB Umwelt. Alles nur Fassade. Dahinter lauerrn die grünhassenden B[…zensiert]. K[…zensiert]. Immer die selbe S[…zensiert]

  8. Hfoertel sagt:

    @Wolfgang Aldag: Die „Besserwessi“ Angriffe kannst du getrost an dir abprallen lassen! Damit werden unsere Kampfossis erst aufhören, wenn sie tot sind… Ich verstehe deine Haltung dazu und kann mit dem Wossibegriff auch gut leben, aber es wird hier wohl noch eine Weile die Ewiggestrigen geben, welche beratungsresistent sind! Zum Thema an sich kann ich nur sagen, ich finde es gut, dass sich jemand darum kümmert. Ein Fachmann dafür bin ich nicht, du schon und es wäre gut wenn du da in der Diskussion mit anderen Fachleuten und Entscheidungsträgern bleibst. Besser es schaut jemand drauf und Dinge passieren nicht einfach so und ungeprüft!

  9. Anwohner sagt:

    „Anwohner hatten sich zudem beklagt, dass sie gar nicht über die Maßnahmen informiert worden sind. Das will die Bahn jetzt in einem Bürgerforum am 4. Februar nachholen.“

    Äh ja, toll. Bis Ende Januar sollen die Ringlungsarbeiten abgeschlossen sein, man wird als Anwohner also informiert, wenn bereits alles vorbei ist? Tatsachen schaffen und hinterher Bedauern oder Missverständnisse ausdrücken kann man in Halle ja gut.
    Schon das alte Planetarium auf der Peißnitz fiel einem „Missverständnis“ zum Opfer, kürzlich der denkmalgeschützte Kesselschuppen in der Hafenstraße und nun wird man am 4. Februar vielleicht feststellen, dass die Maßnahmen im Wäldchen Trotha vielleicht doch nicht so „ökologisch“ und sinnvoll waren, wie man es derzeit offiziell darstellt.
    Ist schon auch interessant, dass gar nicht mehr von Ausgleichsmaßnahmen bzw. Ersatzpflanzungen die Rede ist, hat man wohl inzwischen gemerkt, dass doppelte Baumfällung und einmalige Nachpflanzung mathematisch irgendwie nicht richtig aufgeht.

  10. HansimGlueck sagt:

    „Wissen Sie irgendwie ist das so ein Ding. Viele meckern, das Politikerinnen und Politiker anscheinend nichts tun. Macht man dann was, ist es auch nicht recht. Da müssen Sie sich schon auch mal entscheiden.“
    Ich hätte gern Politiker, die einer klaren Linie folgend das für eine breite Gemeinschaft das richtige tun. Da muss ich nichts entscheiden. „Irgendwas mal machen“ reicht nicht aus. Und ob das herum meckern an einer neun Jahre alten Planfeststellung, da weiß ich nicht ob es für „was“ überhaupt ausreicht. Auf jeden Fall darf ich mich darüber wundern, wie Sie an einer Planfeststellung nachträglich überhaupt noch was ändern wollen. Und da das in diesem Fall keine Unwissenheit über die Planungsinstrumente dieses Staates sind, denn Sie wissen, dass Sie keine Einwirkungsmöglichkeit haben, ist es nur noch Populismus.

    Und jetzt zum Ernst. Ob die Maßnahme ein Optimum darstellt, darf man gern in Zweifel ziehen. Hätte man nur vor neun bis zehn Jahren machen müssen. Warum es aber zu dieser Maßnahme kam, das ist der Ansatzpunkt. Es finden sich in Halle, in dem Fall geht es ja um Kompensation mit Ortsbezug, schlichtweg keine anderen Flächen mehr, auf denen man andere sinnvolle Maßnahmen durchführen kann. Selbst das wissen Sie vermutlich. Aber als Landtagsabgeordneter könnten Sie sich Gedanken machen, wie sich daran etwas ändern lässt. Denn was passiert? Es wird auch in Halle weiter Flächenverbrauch und Versiegelung geben. Das wird kaum an fehlenden Kompensationsflächen scheitern. Wenn es keine mehr gibt, wird es irgendwem dann „egal sein.“ Dabei gehen hochwertige Böden verloren. Weitere hochwertige Böden für Kompensation zu verbrauchen kann auch nicht die Lösung sein. Also was tun?

    • Wolfgang Aldag sagt:

      Jetzt muss ich doch nochmal einhaken. Wo bitte habe ich gemeckert?. Schauen Sie doch bitte noch einmal genau meinen Bericht auf meiner facebook Seite an. Ich habe versucht die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten und habe dazu die Bahn und die Stadt kontaktiert. Das was ich dort erfahren habe, habe ich auf den entsprechenden Medien weitergegeben. Natürlich kommentiere ich die Maßnahme und ich halte es für legitim diese auch in Frage zu stellen. Was daran Populismus ist kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich ist mir klar, dass man eine planfestgestellte Maßnahme nicht stoppen kann. Rechtlich ist hier alles klar. Aber das hindert einen doch nicht daran nachzufragen und die Maßnahme in Frage zu stellen. Immerhin wurde diese Maßnahme vor fast 10 Jahren festegelegt. Auch in der Landschaftsplanung gibt es Veränderungen und veränderte Sichtweisen. Worum es mir jedoch Hauptsächlich geht, ist die mangelnde Beteiligung der Öffentlichkeit. Nicht erst 3 Tage nach Beginn der Maßnahme, sondern einige Tage davor hätte man die Öffentlichkeit über den Beginn der Maßnahmen unterrichten können. Nun, nachdem Nachfragen kommen gibt es am 4.2., um 10.00 Uhr einen Infotermin direkt vor Ort. Meiner Ansicht nach zu spät. Ich wollte erreichen, dass man wenigstens die Arbeiten ruhen lässt bis dieser Termin stattgefunden hat. Nochmal, Populismus kann ich da nicht erkennen. Aber auch dazu können wir uns gerne mal unterhalten. Mein Büro steht jederzeit offen.

  11. Andreas Müller sagt:

    Also, das sind ja Umgangsarten! Wolfgang Aldag hat sich der Sache angenommen, er hat sie nicht verursacht. Die damals die Bahn zu diesem Vorgehen aufgefordert haben, halten sich vornehm zurück. Ihr prügelt auf die falsche Person ein.
    Das Geländer hat keinen Naturschutzstatus. Nur dem Rotmilan muss berücksichtigt werden, da aber auch bisher niemand was dagegen gehabt. Ansonsten überwiegt für mich das Erholungsinteresse der Bevölkerung. Ein wirkliches Problem sind die Neophyten in den Auebereichen und davon kann bei der ehemaligen Karl- Ernst- Grube wahrlich nicht die Rede sein.

  12. Horst B. sagt:

    Am Monatg, 4. Februar 2019 von 10 bis 12 Uhr hat die Bahn zur geplanten/durchgeführten Abholzung ein Bürgerforum am Wäldchen angesetzt. Treffpunkt ist der Karl Ernst-Weg.

    • Anwohner sagt:

      Ideal gewählt für Berufstätige. Kann man die Anzahl unbequemer Teilnehmer von vornherein reduzieren. Echt clever, „liebe“ Bahn.

    • mICHa sagt:

      Jaja super gewählter Zeitpunkt.
      Und Ausgleichpflanzung für den den Güterbahnhof? Das Gelände war doch schon ewig ein Güterbahnhof,man hat ihn nur brachliegen lassen.

  13. Anwohner sagt:

    „Und Ausgleichpflanzung für den den Güterbahnhof? Das Gelände war doch schon ewig ein Güterbahnhof“

    Es geht nicht unbedingt immer um Baumfällungen, für die ein „Ausgleich“ der Umweltnachteile geschaffen wird (oder zumindest so getan wird). Das funktioniert nach einem Punktesystem, das irgendwie (wissen nur die Fachleute) errechnet wird und wo dann andernorts Maßnahmen entsprechend diesem Punktewert durchgeführt werden müssen.
    Nur im Falle des Trothaer Wäldchens müsste man für die jetzigen „Maßnahmen“ eigentlich NOCH mal irgendwo Ausgleich schaffen, denn dort werden gerade insgesamt etwa 8500 Bäume vernichtet. Großartig, dass man hinterher dort wieder aufforsten will, nachdem man gerade alles plattmacht. Wir Anwohner sind total begeistert.

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