Umweltschützer wollen Planena umsiedeln

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Dieses Thema enthält 20 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  HansimGlück vor 9 Monate, 4 Wochen.

Ansicht von 20 Beiträgen - 1 bis 20 (von insgesamt 20)
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  • #61866 Antwort

    10010110

    Wie hat das Dorf nur 833 Jahre ohne Deich und/oder Umsiedlungen überstanden?

    #61872 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    erreichbar ist Planena nur über eine rumpelige Dorfstraße.

    Der Verfasser war auch noch nie dort, oder vor 50 Jahren.

     

    #61886 Antwort

    Catrin Pfund

    Ein Jahrhunderte altes unter Denkmalschutz stehendes Dorf soll umgesiedelt werden, während anderswo Neubauten mitten ins Flutgebiet gebaut wurden. Wo waren denn da die Umweltschützer frage ich mich? Und haben diese Umweltschützer schon mal daran gedacht, dass die Einwohner von Planena, immens wichtig für die in der Umgebung lebenden Tiere sind? Wenn das Dorf nicht mehr existiert, haben viele Schwalben keine Brutplätze mehr in unseren Scheunen, genau wie die vielen Fledermäuse, die jeden Abend aus meiner Scheune ausschwärmen…. Wie leben hier mit der Natur und es ist immens wichtig solche Lebensräume für Mensch UND Tier zu erhalten.

    #61889 Antwort

    10010110

    Wenn das Dorf nicht mehr existiert, haben viele Schwalben keine Brutplätze mehr […]

    Naja, das ist nun wieder eine sehr gewagte These. Sagen wir’s mal so: die Natur sucht und findet ihren Weg seit Millionen von Jahren. 😉

    Aber es stimmt schon: seit über 800 Jahren lebten dort Menschen mehr oder weniger im Einklang mit der Natur – ohne Deich. Warum soll das auf einmal anders sein? Ich bin mir sicher, dass die Menschen – wenn sie die Naturgewalten satt haben – auch freiwillig wegziehen würden.

    #61892 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Wo waren denn da die Umweltschützer frage ich mich?

    Herr Liste kann nicht überall sein.

    #61893 Antwort

    Meckerbock

    ist irgendwie wie mit  den Vulkanen … man lebt gefährlich,  siedelt aber  trotzdem da weil eben die Vorteile überwiegen

    #61894 Antwort

    Meckerbock

    und 650000 für den deich  … penuts .. zahlt  doch der fluthilfefonds

    #61898 Antwort

    Theo

    @meckerbock, die Deichbaukosten dürften tatsächlich Peanuts – im Vergleich zu den Kosten einer Umsiedlung – sein.

    #61900 Antwort

    Andreas

    Ich sage dazu nur „AHA“, wusste ich es doch. Nachdem dann Planena umgesiedelt wurde, wird noch Röpzig und das untere Radewell umgesiedelt. Bin schon öfters durch Planena gewandert. Dort habe ich noch keine unzufriedenen Menschen wie in der Stadt gesehen. Jeder pflegt sein Grundstück und grüsst höflich die wenigen Durchreisenden, die mit Fahrrad oder zu Fuss unterwegs sind. Idylle und Ruhe pur.

    #61901 Antwort

    Klaus-Dieter Wölff

    Ich finde Umsiedlungen generell schwierig, da sie meiner Meinung nach einer „weichen Vertreibung“ gleichkommen. Wieviele wurden 1961 aus dem Grenzstreifen umgesiedelt, wieviele mussten den immer größeren Kohletagebaugebieten weichen. Immer geht es um den Verlust der Heimat, wobei dieser Begriff ja heutzutage sehr kontrovers diskutiert und sich ein solcher Schritt heutzutage allein deswegen verböte. Auch hängen an manchen Häusern ganze Familiengeschichten, die durch einen solchen Schritt als „wertlos“ abgestempelt werden würden. Es kann eben nicht in jedem Ort eine Berühmtheit geboren sein, aber in jedem Ort kamen Menschen zur Welt, die ihren Beitrag zu unserem heutigen Leben leisteten und leisten.
    Wenn eine Umsiedlung jedoch unabdingbar sein sollte, und es sieht derzeit nicht danach aus, fände ich es wichtig, diese Leute auch wieder in ein Dorf umzusiedeln, wo sie gleiche oder ähnliche Bedingungen vorfinden und nicht plötzlich mit den „Freuden“ der Großstadt überrumpelt werden. Mit Bedingung meine ich, dass Personen, die wie Frau Pfund vorher eine Scheune hatte, auch wieder einen Hof mit Scheune erhalten, denn sonst würde dies ein noch viel größeres Eingreifen in den Alltag und das Leben dieser Menschen bedeuten.
    Und überhaupt: Heutzutage, wo immer mehr Dörfer aussterben, sollte man doch die lebendigen fördern, anstatt sie des reinen Mammons wegen auszurotten.

    #61934 Antwort

    Johnny

    *Ironie an*

    Menschen Umsiedeln ist ja ein neuer Ansatz.

     

    Könnte man ja den auch gleich für Autobahnen und Flughäfen anwenden….!

    Der Präzedenzfall hätten wir damit schon geschaffen.

    *Ironie aus*

    #61938 Antwort

    OberLausitzer

    Keine Ahnung, was damit gemeint ist.

    #62043 Antwort

    Weiher

    „Umweltschützer“

     

    Im Nachbarbundesland wird eine ganze Wolfsfamilie erchossen, weil sie keiner umsiedeln will. Erzählt mir in diese Land nichts mehr von Umweltschutz.

    #62044 Antwort

    Marlene

    Sag mir, wo die Wölfe sind – wo sind sie geblieben?

    #62171 Antwort

    Fadamo

    Immer diese weltverbesserer.

    #62177 Antwort

    krasser Wolf

    Im Nachbarbundesland wird eine ganze Wolfsfamilie erchossen, weil sie keiner umsiedeln will.

     

    Hätte man besser die Menschen erschossen und die Wölfe in ihrem natürlichen Lebensraum belassen. Niemand braucht Unmengen an Menschen.

    #62256 Antwort

    HansimGlück

    Jonny, für den Flughafen Schönefeld wurden sogar Menschen umgesiedelt. Da wo jetzt die südliche Landebahn ist war vorher ein Teil des Dorfes Rotberg.

    Die gesetzlichen Möglichkeiten gibt es. In der Lausitz finden Umsiedlungen zur Sicherung der Energieversorgung immer noch statt.

    #62258 Antwort

    farbspektrum
    Teilnehmer

    Viel mehr Menschen siedeln freiwillig um, weil sie der Arbeit hinterherziehen.

    Fast 2 Millionen gingen nach der Grenzöffnung in den Westen. So toll scheint es mit der weinerlich vorgetragenen und instrumentalisierten Heimatverbundenheit nicht zu sein.

     

    #62265 Antwort

    Bollwerk
    Teilnehmer

    Fast 2 Millionen gingen nach der Grenzöffnung in den Westen. So toll scheint es mit der weinerlich vorgetragenen und instrumentalisierten Heimatverbundenheit nicht zu sein.

    Was stellst du denn schon wieder für skurile Vergleiche an?? Zumal das auch nichts mit dem Thema zu tun hat. Nur weil Menschen aufgrund von Existenznöten in andere Gegenden ziehen, heißt das nicht, sie seien nicht heimatverbunden!

    #62287 Antwort

    HansimGlück

    Farbspektrum ist halt ein Arschloch. Er würde auch noch über die Leute lachen, die mit ansehen, wie ihre Kirche und ihr Friedhof platt planiert werden.

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