Wegen Biber-Tötung: Tierschützer stellen Strafanzeige gegen Jäger

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23 Antworten

  1. Landei sagt:

    PETA sollte sich mit Vorwürfen zurückhalten! Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass der Jäger sich der Situation nicht bewusst war! Als Jäger steht man in der Verantwortung, Tieren unnötiges Leid zu ersparen! Ein Biber mitten in der Innenstadt (im Hinterhof) spricht für kein arttypisches Verhalten! Vielleicht sollte man mal den (oder einen) Jäger zu Wort kommen lassen, bevor er in der Öffentlichkeit in ein nicht gerechtfertigtes Licht gerückt wird! Diese vorschnelle Vorverurteilung dieser sogenannten Tierschützer ist nicht korrekt!

    • Unfug sagt:

      Niemand hat vorverurteilt, schon gar nicht vorschnell. Eine Strafanzeige leitet nämlich gerade erst einen Vorgang zur Prüfung ein, das ist kein Urteil. Das kommt, wenn überhaupt, erst zum Schluss.

    • xxx sagt:

      „Unnötiges Leid“ weil der Biber in einem Hinterhof saß? In aller Welt erobern Wildtiere in Corona-bedingt menschenleeren Straßen die Städte (gibt genügend Fotostrecken darüber im Netz), warum sollte es ein Biber nicht in einer Nacht schaffen, rund 1000 Meter von der Saale bis in die Wilhelm-Külz-Straße zurückzulegen? Wird anderswo immer gleich alles erschossen, was sich außerhalb des üblichen Bereichs aufhält?
      Die Geschehnisse rund ums Erschießungskommando kannste hier nochmal nachlesen: https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/halle-biber-im-hinterhof-abgeschossen-69839170.bild.html
      Da kann man wirklich nicht unterstellen, irgendeiner der behördlichen Anwesenden hätte umsichtig und verantwortungsvoll gehandelt.
      Die Tierschützer haben vollkommen recht. Hoffentlich bekommt der sogenannte Jäger die Höchststrafe verpasst.

      • Landei sagt:

        @xxx

        Da benennst du ja eine seriöse, fachlich kompetente Institution! 🤣🤣🤣
        Vielen Dank! 😘

        • xxx sagt:

          Man muss dieses Medium wirklich nicht toll finden, aber das auf dem Foto ist und bleibt ein Biber. Und die junge Frau, die dort als Zeugin zitiert wird und auf dem zweiten Foto zu sehen ist, werden sich die Bild-Leute sicherlich nicht ausgedacht haben, soweit dürfte nicht mal Bild gehen.
          Ein „Jäger“, der einen Biber für ein Nutria hält, ist ein Dilettant, dem dringend der Waffenschein entzogen gehört. Demnächst hält der vielleicht ein Kleinkind für einen Waschbären.

    • 10010110 sagt:

      In Deutschland gilt immernoch die Unschuldsvermutung, eine Strafanzeige ändert daran nichts.

    • nichtPETA sagt:

      Welches unnötige Leid? Sicher ist die Innenstadt von Halle kein typischer Lebensraum für Biber. Aber das nicht noch lange kein Grund das Tier zu töten.
      „Als Jäger steht man in der Verantwortung…“ – richtig, Verantwortung!
      Jäger ist kein Synonym für jemanden, der voreilig auf etwas schießt, das sich bewegt. Als Jäger sollte man Nutria und Biber unterscheiden können (und im Zweifel lieber zweimal hinsehen). Als Jäger sollte man um den Schutzstatus des Bibers wissen.
      In der Verantwortung steht der, der den Abzug betätigt.

      • Urhallenser sagt:

        Richtig – als Jäger sollte man zweimal hinschauen!!! Und wissen, dass Biber einen breiten Schwanz haben! Und notfalls auch mal belehren, dass Biber nicht einfach abgeschossen werden dürfen!

  2. Pro PETA sagt:

    Ein Jäger hat eine erhöhte Verantwortung, Gegenstände von Lebewesen als auch zwischen verschiedenen Lebewesen zu unterscheiden. Dafür erhält er schließlich einen Jagdschein. Er hat zumindest fahrlässig gehandelt und das reicht!

  3. Waffe weg sagt:

    Richtig, daß PETA hier einschreitet.

  4. Uppercrust sagt:

    Unglaubwürdig diese Verwechslung. Und wenn, so gehört der Jagdschein wegen Unfähigkeit entzogen. Andernfalls wegen Mißbrauch. Dieser Fall gehört sicher behördlich, ggf. gerichtlich geprüft. Vllt. war der Jäger auch überfordert, dann sollte so jemand aber auch nicht bewaffnet in der Stadt rumrennen.
    Schade nur, dass die Radikalen um PETA da ihr Süppchen draus kochen und sich noch in genereller Jagdkritik ergießen. Das ist polemisches PR Getöse. Wildtiere haben PETA wenig interessiert, Freilassungsaktionen haben da mehr geschadet. Zudem begehen die häufig selbst schlimme gerichtsfestgestellte Gesetzesbrüche, angefangen bei Hausfriedensbruch.

  5. AMA sagt:

    Ich verstehe nicht wieso überhaupt geschossen werden musste? Hätte man das Tier nicht einfangen und in einem artgerechten Lebensraum wieder aussetzen können? Auch ein Nutria hat das Recht zu leben, wenn es denn einer gewesen wäre.

  6. Steffen H. sagt:

    Wohin das enge Zusammenleben von Tier und Mensch führt zeigt sich in China..und die afrikanische Schweinegrippe steht kurz vor unserer Haustür. Daher kranke und verhaltensauffällige Tiere egal ob Schwein oder Biber konsequent bejagen!

    • xxx sagt:

      „Daher kranke und verhaltensauffällige Tiere egal ob Schwein oder Biber konsequent bejagen!“

      Verhaltensauffällig ist in diesem Fall höchstens der Jäger gewesen, der nicht mal zwei unterschiedliche Tierarten voneinander unterscheiden kann.

    • Sachverstand sagt:

      Dumm nur, @Steffen H, dass „…das enge Zusammenleben von Tier und Mensch… .“ in einem ganz engen, bin geneigt kausal zu nennenden, Zusammenhang der flächenmäßigen Ausbreitung, man kann auch Raubbau sagen, durch die selbsternannte „Krone der Schöpfung“, alias Mensch, alias Untertanmacher des Planeten, handelt. Und auch bei dieser Spezies laufen genug …“kranke und verhaltensauffällige…“ Vertreter durch die Gegend.

  7. Urhallenser sagt:

    Frage an Enrico Seppelt – war es denn nachweislich ein Biber? Danke für die Antwort

  8. Danne sagt:

    Nich nur der Jäger…alle die alarmiert u beteiligt waren…oder in dem Fall wie immer nicht reagiert haben…kann ja nich sein das sich da auch kein Veterinäramt zuständig gefühlt hat…immer nur achselzuckend zuschauen

  9. Johannes sagt:

    Vielen Dank an PETA, dass ihr euch dem annehmt. Hier muss gehandelt werden. Absolut richtig, was ihr macht. Tausend Dank 😘

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