Wegen massiver Unterrichtsausfälle: Sachsen-Anhalt beruft Bildungsgipfel ein

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13 Antworten

  1. Bernd sagt:

    „Die Unternehmen melden inzwischen oft genug einen Ausbildungsnotstand, da wegen ausgefallener Unterrichtsstunden Schüler mit Defiziten in die Ausbildung kommen. “
    Genau die Defizite, welche die Azubis haben, liegt an den ausgefallenen Unterrichtsstunden. So ein Quatsch!
    In einer Ausbildung, sollte man eigentlich alles gelernt bekommen, was man für den Beruf braucht.
    Wer die Grundschule erfolgreich absolviert hat und ein wenig logisch denken kann, bekommt die meisten Ausbildungen locker hin.
    Berufe die 2Jahre gehen sind nicht sehr komplex.
    Ich verteidigte nicht den Lehrermangel, der ist sowieso großer Mist, aber Betriebe sollten ihre Azubis richtig ausbilden und nicht als kostengünstige Helfer betrachten, dann wird das auch was.

    • Handwerksjammerkammer sagt:

      Die Jammerkammer ist eben Meister vom Fach. Sie sucht die Ursachen immer woanders. Dass Lehrlinge zum Teil wie Arschgeigen behandelt werden, ist denen scheinbar völlig unbekannt.

    • theduke sagt:

      Ich habe mich am Wochenende mit einer Bekannten unterhalten, die in einem Reisebüro arbeitet. Sie beklagte, dass ein Azubi mit 1.0 Mathe-Abi nicht mal Prozentrechnung beherrschte. Das zeigt, dass mehr geprüft werden sollte WAS gelehrt wird. Wenn man nicht jeden Mist lehrt, kann man das Wichtige auch mit weniger Personal erbringen. Welcher Schüler braucht schon in der 6. Klasse Primfaktorenzerlegung.

    • Hallodri sagt:

      Du sprichst das Problem doch selbst an. Es mangelt ja gerade an erfolgreichen Grundschulabschlüssen, vom logischen Denken ganz zu schweigen. Genau diese Grundlagen kann kein Betrieb und keine Berufsschule wieder aufholen.

    • besorgte Mama sagt:

      „In einer Ausbildung, sollte man eigentlich alles gelernt bekommen, was man für den Beruf braucht.“ – Aha… Demnach sollen sich die Ausbildungsbetriebe mit den Azubis erstmal hinsetzen und die deutsche Orthographie, Grammatik und Grundrechenarten üben. Denn allein das bekommen viele SuS beim Übergang von der 4. in die 5. Klasse nicht hin, geschweige denn später, wenn sie ihre Abschlüsse machen.
      Die ganze Misere beginnt schon in den Grundschulen, wo mehr gemalt wird, auf irgendwelchen Kopien angekreuzt wird als geschrieben wird.
      Armes Deutschland, wo soll das nur enden?

  2. fthread sagt:

    GAMMEL schulen !

  3. Rabeneltern. sagt:

    Dummheit vererbt sich nun einmal.

    Nachdem die Erwachsenen so blöd waren jeden Rucksackträger ins Land zu lassen und diese auch noch ihre Sippe nachholen durften, herrscht jetzt eben ein Überfluss an Schülern.

    Die Kinder werden es ausbaden müssen.

    • Rudi Ratlos sagt:

      So ein Unsinn, den Lehrermangel gibt es schon wesentlich länger, als Flüchtlinge ins Land kommen. Aber gegen Flüchtlinge hetzen ist hier für manche offensichtlich die erste Tätigkeit am Morgen und die letzte am Abend.

      • Mase sagt:

        Das Problem an den Schulen hat sich durch die Flüchtlingssituation noch verschärft, das ist einfach nicht zu leugnen. Die Anzahl der Lehrer hat sich nicht verändert aber die Schülerzahlen, ganz einfache Rechnung. Keine Zeit für individuelle Förderung, das Niveau ist allgemein niedriger angesetzt, das zieht sich durch bis zum Abitur. Das sind einfach Tatsachen, alles andere ist Schönrednerei.

        • Rudi Ratlos sagt:

          Ihre Tatsachen sind Hirngespinste. Ihre Aussagen zeigen sehr deutlich, Sie haben keine Ahnung vom System, aber lauthals rumtrompeten. Suchen Sie sich bitte Themen bei denen Sie sich nicht selbst aufs Glatteis begeben.

          • und nun schweig stille, Kasper sagt:

            „Suchen Sie sich bitte Themen bei denen Sie sich nicht selbst aufs Glatteis begeben.“

            Schönes Eigentor, ganz wunderschön.

          • 10010110 sagt:

            Naja, ich spüre da leichte ideologische Scheuklappen. Die von der Tagesschau zitierten Bildungsforscher stellen es da schon deutlich neutraler dar:

            Es müsse beachtet werden, dass sich die Rahmenbedingungen für Bildung in den Einrichtungen in den vergangenen Jahren deutlich verändert hätten, heißt es in dem Gutachten. Das gelte beispielsweise für den wachsenden Anteil an Kindern, deren Familiensprache nicht Deutsch sei. Das betrifft demnach jedes fünfte Kind in der Gruppe der Drei- bis Sechsjährigen. ‚Auch die Inklusion von Kindern mit besonderem Förderbedarf sowie die Integration neu zugewanderter Kinder stellen neue Anforderungen an Grundschullehrkräfte‘, heißt es weiter.

      • Blödquatscher entlarven sagt:

        „Aber gegen Flüchtlinge hetzen“

        Wo genau glaubst du denn Hetze zu lesen?

  4. Hallodri sagt:

    Soso, Bildung wird endlich mal zur Chefsache. Schade nur, dass es 23 Jahre gedauert bis sich Herr Haseloff an seine Zeit als Arbeitsamtchef erinnert. Aber damals war Bildung ja noch kein Problem in Sachsen-Anhalt und Deutschland.

  5. Hfb sagt:

    Bildungsgipfel sind immer hilfreich

  6. blitzgescheit sagt:

    „So liegt die Unterrichtsversorgung bei gerade einmal 93 Prozent.“

    Das ist nicht erst seit gestern so und solche Zustände wie jetzt hätte man schon vorher erwarten können, liebe Blitzmerker in MD.

  7. Steff sagt:

    Deutschland schafft sich ab.
    Das alles ist Folge einer Politik der inneren Aushöhlung.
    Das deutsche Bildungssystem, vor Jahren der weltweite Vorzeigestandard, wurde in kürzester Zeit an die Wand gefahren.
    Von unfähigen ideologisch verpeilten Politikern, die genau deshalb in die entsprechenden Positionen kamen.

    Willfährige Büttel einer Finanzelite, die das gesellschaftliche Niveau stetig absenken.
    Dumme Leute kann man besser lenken, heißt das Motto.
    Verleugnung der eigenen Kultur als rechts, trägt weiter zu Verfall bei.
    Das alles grundgütig begleitet von gutheißenden Medien.

  8. Kenner sagt:

    Das Problem liegt in der Beamtung der Lehrer. Ein normaler Angestellter geht nach 6 Wochen auf 70 Prozent seines Verdienstes runter. Bei Beamten ist das nicht so. Wenn das da auch so wäre, sollst mal sehen wie schnell die wieder auf Arbeit sind und nicht 5 – 6 Monate krank machen und alle 2 Jahre für 2 Monate zur Kur, aber während der Schulzeit und nicht in den Ferien.

  9. Hansi sagt:

    Die Schüler werden auch bei 20% Stundenplanübererfüllung nicht ausreichend ausgebildet in der beruflichen Ausbildung ankommen.

  10. Treskow sagt:

    Meine Frau und ich sind beide vollständig ausgebildete Lehrer, die in Dresden wohnen. 2017 haben wir uns in Halle/S. beworben, da ich dort aufgewachsen bin und ein großer Teil meiner Familie hier lebt. Die Gespräche liefen gut und waren sehr angenehm, als es zur Vertragsunterzeichnung kommen sollte, wollte man mir meine Berufsjahre nicht voll anerkennen und mich dementsprechend geringer bezahlen.
    Schade, dass war herabsetzend und deswegen sagten wir ab. Heute gibt man das Geld lieber für Headhunter aus.
    Das wären zwei Probleme weniger gewesen. Ich hoffe sehr, dass der Bildungsgipfel etwas bringt, aber der Lehrermangel ist fast überall ein großes Problem. Da wurde lange Zeit nicht für die Zukunft geplant. Und mit den heutigen Anforderungen und der geringen Wertschätzung ist es schwer junge Menschen zu motivieren, diesen anspruchsvollen, aber doch meist schönen Beruf zu wählen.

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